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4.0 von 5 Sternen Atemberaubend
Obwohl ich dem Vorrezensenten in einigem zustimme, ist dieses Buch doch von der Idee her atemberaubend und verdient daher eine bessere Bewertung. Ich hätte gerne 5 Sterne gegeben, da ich von dem Plot und der Art Prochazkovas zu schreiben so begeistert war. Aber die Kritik, dass das Buch dem Ende zu abfällt, ist meines Erachtens berechtigt. Auch ich hätte...
Veröffentlicht am 6. Juli 2009 von 2fast4u

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anfangs sehr überzeugend, dann leider abfallend.
Mojmir ist Zigeuner, arbeitet als Koch in Prag. Er wuchs in einem Kidnerheim auf und hat nur wenige Freunde. Eher unwillig kümmert er sich um eine todkranke alte Frau in den Bergen, die sich als Kind um ihn gekümmert hat und für ihn wie eine Oma ist.
Zu seinen Freunden hält er Kontakt per Handy, doch dann verändert sich alles, auch wenn er es...
Veröffentlicht am 10. September 2008 von Kasimar


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Atemberaubend, 6. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Wir treffen uns, wenn alle weg sind (Taschenbuch)
Obwohl ich dem Vorrezensenten in einigem zustimme, ist dieses Buch doch von der Idee her atemberaubend und verdient daher eine bessere Bewertung. Ich hätte gerne 5 Sterne gegeben, da ich von dem Plot und der Art Prochazkovas zu schreiben so begeistert war. Aber die Kritik, dass das Buch dem Ende zu abfällt, ist meines Erachtens berechtigt. Auch ich hätte mir da etwas anderes gewünscht. Was? Das ist die Frage, aber dieser doch sehr offene Ausgang ist irgendwie unbefriedigend: Was wird aus den Hauptfiguren? Was geschieht mit dem Land , mit Europa? Vielleicht gibt es ja noch einmal eine Fortsetzung? Das Buch hat mich am Anfang sehr an John Marsdens Buch "Morgen war Krieg" erinnert. Dieses ist der Auftakt zu einer mindestens achtbändigen Reihe, die ich auch total spannend zu lesen finde. Prochazkovas Buch möchte ich trotzdem jedem jungen Menschen ab etwa 14 Jahren sehr empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anfangs sehr überzeugend, dann leider abfallend., 10. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mojmir ist Zigeuner, arbeitet als Koch in Prag. Er wuchs in einem Kidnerheim auf und hat nur wenige Freunde. Eher unwillig kümmert er sich um eine todkranke alte Frau in den Bergen, die sich als Kind um ihn gekümmert hat und für ihn wie eine Oma ist.
Zu seinen Freunden hält er Kontakt per Handy, doch dann verändert sich alles, auch wenn er es zunächst gar nicht wahrhaben will: Eine Epidemie graisert auf der ganzen Welt, alles befindet sich im Ausnahmezustand, der Großteil der Menschen ist verschwunden. Mojmir als einer der wenigen Überlebenden muss sich ganz neu orientieren, eine neue Weltsicht entwickeln, neue Freunde gewinnen, neue Prioritäten setzen.

Das Buch beginnt mehr als überzeugend erzählt: Mojmirs Pflichtgefühl und sein doch spürbarer Unwille, die Oma zu pflegen, überzeugen ebenso wie das gedankliche Verdrängen der Epidemie. Auch das Zurechtfindenmüssen in einer neuen Welt ist nachvollziehbar dargstellt, dann aber verliert die Handlung leider an Ziel, springt ein bisschen, Mojmir lernt da und dort jemanden kennen, mit allen versteht er sich aufgrund der Ausnahmesituation mehr oder weniger gut, aber alles bleibt relativ, auch seine Begegnung und Erlebnisse mit Jesica, einer Figur, die schon früher im Buch eingeflochten wird, bleiben mehr an der Oberfläche und überzeugen wenig.

Falls die Ziellosigkeit und Sprunghaftigkeit am Ende nicht das Ziel der Erzählung war (was nicht anzunehmen ist, denn welchen erzählerischen Sinn hätte das Buch dann?), überzeugt es zwar erzählerisch in den ersten beiden Dritteln, verfehlt aber am Ende das Ziel, den Wert von Freundschaft darzustellen, weit.
Mal ganz abgesehen davon, dass es doch für ein Jugendbuch pädagogisch nicht geschickt ist, 90% der Menschheit sterben zu lassen, damit sich zwischen den Überlebenden eine Freundschaft entwickelt und so der Wert der Freundschaft dargestellt wird, oder?

Es ist gut zu lesen, aber die Handlung nur anfangs auch spannend und nachvollziehbar, deshalb leider nur 3 Sterne zur Bewertung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn fast niemand mehr übrig ist außer dir, 23. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Wir treffen uns, wenn alle weg sind (Taschenbuch)
EBS ist nur ein harmloses Virus, denkt sich Mojmir, als er das erste Mal davon hört. Doch während er seine Zeit abgeschieden in den Bergen bei seiner Oma verbringt und die schwer kranke Frau pflegt, greift die Krankheit auf der ganzen Welt um sich. Erst sind es nur ein paar Hunderte, dann Tausende - und schon bald lebt fast niemand mehr in der sonst so lebhaften Stadt Prag, ja, auf der ganzen Welt. Alle haben sich einfach aufgelöst, sind verschwunden. Erst da begreift Mojmir, dass sein normales Leben vorbei ist. Was ist mit seinen Freunden in Prag geschehen? Zusammen mit Vasek und Jessica, die er unterwegs trifft, macht er sich in die verseuchte Stadt auf, um sie zu finden...

Manchmal kommt das Unheil ganz still und leise, statt mit einem lauten Knall. So ist es bei Mojmirs Geschichte. EBS ist erst nur eine merkwürdige Nachrichtenmeldung, die er für eine Zeitungsente hält. Menschen, die sich einfach auflösen? Von denen nicht mehr als ihre Klamotten übrigbleiben? Das kann doch nur ein Scherz sein. Aber plötzlich hört er von immer mehr Menschen, die betroffen sind. Sie fühlen sich erst etwas schwindelig, dann federleicht, bis sie plötzlich einfach nicht mehr da sind.

Das Szenario hat etwas unheimliches an sich. Überall, wo Mojmir hinkommt, sind die Häuser leer, die Türen stehen offen und hinter den Fenstern brennen keine Lichter. Nirgends. Und überall liegen Hemden, Hosen und Schuhe, wo noch vor kurzem ein Mensch gelebt hat. Nur wenige haben das Virus überlebt, und die Übriggebliebenen verschanzen sich, haben Angst voreinander und vor einer Ansteckung. Jeder scheint auf sich allein gestellt zu sein. Auch Mojmir bleibt anfangs lieber für sich, aber irgendwann erkennt er, dass Alleinsein für den Rest seines Lebens keine angenehme Vorstellung ist.

Procházková hat eine tolle Art zu schreiben. Viele Autoren versuchen ja oft, möglichst "jugendlich" zu schreiben und schießen dabei über ihr Ziel hinaus. Mojmir allerding ist der Autorin perfekt gelungen. Ich habe keine Minute gezweifelt, einen achtzehnjährigen Jungen vor mir zu haben. Mojmir ist ein Roma, Waisenkind und aufgrund der Vorurteile seiner Landsleute gewohnt, einiges einzustecken. So wird er auch überraschend gut mit den Schicksalsschlägen fertig, die ihm die Krankheit aufzwingt.
Da es für Jugendliche geschrieben ist, ist das Buch weniger brutal als andere Endzeit-Geschichten, in denen die Menschen ums nackte Überleben kämpfen müssen, aber natürlich treiben sich auch hier bewaffnete Plünderer und Verbrecher herum, vor denen sich Mojmir und seine Begleiter in Acht nehmen müssen. Und auch von den Hygienikern droht Gefahr: sie nehmen jeden mit, den sie für infiziert halten. EBS als tödliche Krankheit hat allerdings einen "Vorteil": es liegen keine verwesenden Leichen in den Straßen, die die Geschichte wie einen Horrortrip erscheinen lassen würden. Dadurch wird die Krankheit aber noch weniger greifbar.

Als einzigen Kritikpunkt könnte ich anbringen, dass die Geschichte auf keinen richtigen Höhepunkt hinarbeitet und ich schon dachte, dass es sicherlich noch eine Fortsetzung geben muss, je weniger Seiten mir noch blieben. Die Geschichte ist aber in sich abgeschlossen, endet jedoch recht offen, so dass unklar bleibt, was aus Mojmir und seinen Freunden wird und wie es mit der Menschheit weitergehen wird. Wer klare Verhältnisse und ein eindeutiges Ende will, könnte daher etwas enttäuscht werden.

Mein Fazit: Wer eine hochdramatische Geschichte um die letzten Tage der Menschheit erwartet, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Mojmirs Geschichte ist zwar traurig, aber nicht grausam und stimmt einen eher nachdenklich. Sie zeigt aber auch, welche Werte zählen, wenn die Menschheit am Abgrund steht. Zusammenhalt, Freundschaft - und der Glaube an die Hoffnung, dass es irgendwann wieder besser wird.

4,5 / 5 Punkte
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4.0 von 5 Sternen Wenn die Welt fast unter geht, 10. Juli 2013
Von 
Villette - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Mojmir ist Waise und wird wie jedes Jahr für den Sommer zu einer alten Frau in die Berge eingeladen. Er nimmt die Einladung eher zögerlich an, ist er diesen Besuchen mit seinen fast 18 Jahren etwas entwachsen. Er müsste eigentlich arbeiten und die alte Frau ist zunehmend anstrengend durch ihre Vergesslichkeit. Aber er fährt trotzdem und schon bald merkt er, dass er nicht so einfach zurück kann. Erstens braucht die alte Frau seine Hilfe, da sie unheilbar an Krebs erkrankt ist. Mojmir hat ein großes Pflichtgefühl in sich, aber auch eine noch größere Zuneigung zu ihr. Zweitens hört er über das Telefon, dass in der Stadt eine Virusepedemie ausgebrochen ist, die einen Menschen nach dem anderen dahin rafft. Während die Menschheit Schritt für Schritt ausgelöscht wird, hat Mojmir auf dem Berg mit ganz anderen Problemen zu kämpfen...

"Wir treffen uns, wenn alle weg sind" ist ein sehr gut geschriebenes Buch. Sprachlich uns stilistisch ist es einwandfrei und schon daher äußerst lesenswert. Man merkt, dass hier eine Autorin am Werk ist, die ihre Kunst wirklich versteht. Was die Figuren angeht, so sind sie komplex gezeichnet. Mojmir muss man einfach gernhaben in seinem Versuch, die tiefe des Lebens zu erkunden, obwohl er weiß, dass er eher für das Praktische geschaffen ist. Seine innere Entwicklung und seine Beziehung zu den anderen Menschen in seinem Umfeld stehen in dieser Geschichte im Vordergrund. Die Virusepedemie ist zwar der Hintergrund, vor dem alles spielt und vor dem vieles erst geschehen kann, steht aber selbst nicht im Zentrum. D.h., es geht in diesem Buch nicht um den furchtbaren Kampf mit der Epedemie. Dafür steht Mojmir zu sehr abseits und beobachtet das Geschehen nur aus der Ferne. Ich mochte die Geschichte sehr gern. Sie hat nur kleine Schwächen, wie die Freundschaft zu Jessica, die nicht ganz ausgefeilt wurde. Daher ziehe ich einen Bruchteil eines Sterns ab. Ansonsten sehr lesenswert ab 14 Jahren.
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5.0 von 5 Sternen cool, spannend und mit Tiefgang, 28. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mojmir Demeter ist der sympathische Protagonist, ordnungsliebend und konsequent entspricht er nicht ganz dem Klischeebild, das manche von einem Roma haben. Er ist Koch mit Begeisterung; seinen besten Freund kennt er aus dem Kinderheim. Mit ihm schmiedet er Pläne für die Zukunft, als eine Einladung seiner Gastoma aus den tschechischen Bergen dazwischenkommt. Mojmir entschließt sich, bei ihr zu bleiben, da sie sehr krank ist. Das Handy verbindet ihn mit seiner Heimatstadt Prag. Aber immer schlimmer und immer spärlicher kommen die Nachrichten von dort. Eine Epidemie legt das öffentliche Leben lahm. Omi Kalomi, wie Mojmir sie in nostalgischer Erinnerung an seine Kindheit nennt, tut alles, um ihn in den Bergen zu halten. Doch dann stirbt sie und Jessica taucht auf, ein schräges Mädchen, das ihn unter anderen Umständen wohl kaum interessiert hätte.
Ein Highlight in der Literatur für Jugend und junge Erwachsene
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegend, 4. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Wir treffen uns, wenn alle weg sind (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch an einem Tag durchgelesen. Ich konnte nicht mehr aufhören. Die Geschichte ist wirklich fesselnd. Der Schreibstil ist jetzt nicht so übermäßig super, etwas langatmig. Aber trotzdem sehr schönes Buch.
Wer ein gutes Buch sucht - hier ist es ;)
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Wir treffen uns, wenn alle weg sind von Iva Procházková (Taschenbuch - 1. Februar 2009)
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