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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen97
4,7 von 5 Sternen
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am 31. Januar 2009
Mein damals 14jähriger Sohn schleppte mir mit großer Begeisterung dieses Buch an meinte, dass das das Beste sei, was er seit Jahren gelesen habe (und er liest ständig und viel!). Ich habe es zur Hand genommen und konnte es nicht mehr weglegen.

Die Geschichte, in der es um das Zusammenleben eines geistig behinderten jungen Mannes unter der Obhut seines noch minderjährigen Bruders in einer Studenten-WG geht, ist an sich simpel.
Überhaupt nicht simpel und hochgradig unterhaltsam sind jedoch die unterschiedlichen Charaktere, die die WG, die Nachbarschaft und die Collegeklasse des Bruders bevölkern. Und die Art und Weise, wie zarte und deutlichere erste und darauf folgende Liebesbande der Heranwachsenden ihren Ausdruck finden, ist hochkreativ, urkomisch und absolut liebevoll.

Ich mußte beim Lesen teilweise so laut und herzlich lachen, dass die neben mir im Cafe sitzenden Besucher sich den Titel des Buches aufschrieben, um auch einmal wieder vor Heiterkeit so richtig losprusten zu können. Und dafür garantiert dieses Buch. Sehr empfehlenswert!!!
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am 10. Juni 2009
In diesem Buch der französischen Schriftstellerin Marie-Aude Murail wird ein Thema aufgegriffen, das mir - soweit ich mich erinnern kann - noch in keinem Jugendbuch begegnet ist.

Simpel ist ein junger Mann von 22 Jahren, doch mental ist er auf der Stufe eines dreijährigen Kindes. Und er verhält sich auch dementsprechend. Er spielt mit Playmobil. Er spricht mit seinem Stofftier Monsieur Hasehase und lässt sich von ihm dreinreden, wenn er es doch eigentlich besser wüsste. Und er sagt, was er denkt. Wie ein Kind, das sprichwörtlich immer die Wahrheit sagt.

Colbert, Simpels siebzehnjähriger Bruder, kümmert sich um ihn, doch das ist nicht immer so einfach. Denn schon der Kontakt mit anderen Personen führt häufig zu Problemen - den Leuten fällt es sehr schwer mit Simpel umzugehen.
Und ich muss ehrlich zugeben, am Anfang hab ich daran gedacht, das Buch gleich wieder zur Seite zu legen. Es ist wirklich seltsam zu lesen. Schon allein sich vorzustellen, wie wohl ein 22-Jähriger aussieht, der sich wie ein 3-Jähriger benimmt, ist eine Herausforderung. Erst nach einem Drittel des Buches hatte ich wirklich ein Bild im Kopf. Aber auch dieses Bild hat sich wieder verändert.
Zuerst war es das einen bemitleidenswerten Mannes, der sein Leben lang von anderen abhängig sein wird, der von seinem Vater in eine Einrichtung gesteckt wird, vor der Simpel offensichtlich furchtbare Angst hat (er spielt immer Krieg mit dem Personal der Einrichtung), der ständig beschimpft wird, weil die Menschen nicht wissen, was sie sonst zu ihm sagen sollten.
Doch mit der Zeit merkt man, wie sich Simpel wohler fühlt, erst recht nachdem er mit Colbert in eine WG zu vier Studenten zieht. Simpel bekommt eine Rolle. Die Rolle eines Kindes, das die Wahrheit sagt.

Jeder der vier Studenten hat seine eigenen Probleme, die sie sogar manchmal gar nicht realisieren und erst durch Simpel setzten sie sich damit auseinander und finden Lösungen.
Corentin raucht zu viel, bewegt sich zu wenig und findet einfach keine Freundin. Enzo, sein bester Freund, ist in Corentins Schwester Aria verliebt. Außerdem schreibt er an einem Roman, in dem Aria unwissentlich eine Hauptrolle übernimmt. Aria aber ist mit Emmanuel zusammen, der mit einem Mal von ihr verlangt, ihn zu heiraten.
Und dann ist da natürlich noch Simpels Bruder Colbert, der sich nicht zwischen zwei Mädchen aus seiner Klasse entscheiden kann. Für Simpel aber ist schon von der ersten Begegnung mit den zweien weg klar, dass Béatrice rücksichtslos ist, Zahra aber diejenige, die bereit ist, sich mit dem ganzen "Colbert-Packet" - also inklusive seinem geisitg behinderten Bruder - auseinanderzusetzten.

Denn Colbert, das merkt man auch als Leser schnell, weigert sich, seinen Bruder wieder in die Einrichtung zurückzuschicken, in der er so leidet. Er will sich um ihn kümmern, auch wenn er erst 17 ist. Und dieses Verhalten ist mehr als bemerkenswert. (Natürlich weiß ich, dass ich hier von Romanfiguren schreibe, aber so simpel ist das hier nicht. Das ganze Buch wirkt nämlich wie direkt aus dem Leben gegriffen. Es geht sehr nah.)

Zusammenfassend: Den Deutschen Jugendliteraturpreis gab es zu Recht!
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am 12. Juli 2009
Ich habe dieses Buch als Testleserin gelesen, kurz bevor es auf den deutschen Markt gekommen ist und war so begeistert von dem Buch, dass ich es noch heute jeder Freundin weiterempfehle. Als ich mir die Kurzbeschreibung durchgelesen hatte, stand ich dem Buch zunächst sehr kritisch gegenüber, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass die Autorin sich als Außenstehende richtig in die Welt eines geistig Behinderten und dessen Mitmenschen hineinfühlen kann. Aber schon nach den ersten Seiten waren bei mir alle Vorurteile wie weggeblasen und ich kann der Autorin nur ein superdickes Kompliment an ihre schriftstellerische Leistung und an ihr Einfühlungsvermögen für solche schwierigen Themen geben, denn mit diesem Buch hat sie bei mir und vielen Freunden erreicht, die Welt von geistig Behinderten ganz anderst und ungehemmter zu sehen und vorallem den Umgang mit ihnen nicht zu scheuen. Dass die Autorin dieses Thema noch in einer tollen Geschichte mit einer liebevollen Mischung aus Witz, Ernst und Spannung wiedergibt, ist für mich das i-Tüpfelchen, weil es so den jungen Leser für dieses Thema sehr gut sensilibieren kann.
Ich kann es nur empfehlen!

Außerdem wünsche ich mir unbedingt eine Verfilmung dieses Buchs. Ich kann sie mir am Besten in dem tiefgründigen Stil des Films Jenseits der Stille von Caroline Link vorstellen :-).
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am 25. Juni 2007
Das Buch "Simpel", von Marie-Aude Murail ist eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe.

Es handelt von einem behinderten jungen Mann, der von seinem 17-jährigen Bruder aus einer Anstalt zu sich geholt wird, da in besagtem Haus sein Wille "gebrochen" worden war.

Als die beiden in eine Wohngemeinschaft zu Studenten ziehen stellt Simpel mit seinem Hasen Monsieur HaseHase deren Welt auf den Kopf und teil ihnen in seiner ehrlichen Sprache mit, was sie eigentlich wirklich unbewusst in ihrem Leben tun/ taten und begehren. Dabei verändert sich auch Simpel und zum Schluss ist Monsieur HaseHase nicht mehr das Wichtigste in seinem Leben.

Mich erschütterte, dass auf die Aussage "Er ist geistig behindert" sofort die Aussage "Ein Idiot" folgte, ich denke, dass es in unserer Gesellschaft nicht so sein sollte, kann mir aber auch nicht vorstellen, dass jeder Mensch auf diese Aussage mit einem Schimpfwort reagiert.

Dennoch finde ich, dass dies eines der wenigen Bücher ist, das zeigt, dass das Leben doch nicht so ist, wie es immer den Anschein hat. Man kann mit diesem Buch lachen, und gleichtzeitig auch weinen, mitleben und mitfühlen.

Ein ausgezeichneter Roman ...
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am 22. April 2014
Also zuerst möchte ich einmal bemerken, dass ich dieses Buch nie freiwillig gelesen hätte wenn es nicht unsere Lektüre in der Schule gewesen wäre. Denn ich mag eher Fantasie Bücher. Aber ich war so begeistert das ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Punkt 1:
Die Geschichte ist super erzählt man kommt mit und ist nach den ersten Paar Seiten gleich total in die Welt eingetaucht.

Punkt 2:
Dieses Buch eignet sich auch für Leute die wenig lesen, denn es hat nicht 5000 Seiten oder ähnliches sondern ist ein gutes handliches Taschenbuch. Durch meine Klassenkameraden habe ich erfahren, dass auch die wenig- Leser super zufrieden waren.

Punkt 3:
Es ist total Lustig und auch doch wieder ernst, es gibt Stellen bei diesen bin ich fast vom Stuhl gekippt vor lachen aber auch welche bei denen du dir denkst ach du liebe Güte (wer wissen will was ich meine liest das Buch).

Punkt 4:
Es ist absolut Zeitgemäß. In unserer Gesellschaft ist es wichtig Leute die anders sind zu akzeptieren, und wie schwer dies sein kann beschreibt dieses Buch wunderbar.

Punkt 5:
Es ist sein Geld definitiv wert, es ist gut verarbeitet hat eine anständige Qualität, es lässt sich gut lesen und macht Spaß.

Am Ende möchte ich sagen die 5 Sterne sind wirklich verdient.
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am 19. Dezember 2010
Simpel ist ein anrührendes Werk, dass zwar lustig und amüsant geschrieben ist, jedoch auch tiefgründig zum Nachdenken anregt. Simpel bezeichnet sich selbst als Idiot und beschreibt damit nur, wie ihn die anderen Menschen wahr nehmen. Die Gesellschaft kann nur schwerlich mit geistig Behinderten umgehen und stempelt diese vorn vornherein ab. Auch in der Anstalt hatte Simpel es nicht leicht, weshalb er da nie wieder hinmöchte. Die Verwechslungsgeschichten und das allgemeine Verhalten von Simpel brachte mich oft zum Schmunzeln. Ich denke, meine Einstellung gegenüber Behinderten hat sich verändert und ich kann solchen Behinderungen unvoreingenommener entgegenkommen. So gesehen war der Roman nicht nur lustig und herzergreifend, sondern auch noch auf irgendeine Art und Weise lehrreich. Simpel wird für Jugendliche im Alter von 12 bis 13 Jahren empfohlen, ich denke aber, dass auch Erwachsene damit sehr gut unterhalten sind. Sogar als Geschenkidee würde ich es empfehlen.
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am 21. Mai 2010
Marie-Aude Murail ist es zweifellos gelungen, mich mit ihrer launigen Erzählung bestens zu unterhalten.
Tolle Idee, superschöne Geschichte und witzige Momente - ein gelungenes Jugendbuch.

Jetzt das große ABER: Ich fand die Sprache grauenvoll (mag vielleicht an der Übersetzung liegen?) und auch die Schnelligkeit, mit der von einer zur nächsten Szene gesprungen wurde, war für mich etwas befremdlich.
Man hätte der Erzählung mehr Raum geben können, einigen Sequenzen mehr Zeit für Entwicklungen. Ebenso flach sind die Personen gehalten. Lediglich "Simpel" selbst und sein "kleiner" Bruder sind nicht nur einfach schwarz und grau, sondern es schimmern leichte Grautöne bei ihrer Charakterisierung durch. Ein wenig mehr Langsamkeit hätte dem Buch gut zu Gesicht gestanden.

Insgesamt kann man "Simpel" aber gut lesen und die rührenden Momente und teilweise philosophischen und tiefgründigen Gedanken, die Murail hier ganz munter flockig serviert, lassen das Buch immer noch deutlich aus dem Durchschnittsbrei herausstechen!
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am 12. Juni 2011
...war eher "Zufall". Ich hab es im Regal einer Freundin entdeckt und anfänglich war ich noch skeptisch.... Was soll ich denn mit einem Kinderbuch, dachte ich mir.
Aber schon nach der 1. Seite war ich richtig gefesselt von der Geschichte.... ... und innerhalb 1 Tages war ich auch schon durch mit dem Lesen.
Es ist richtig schön, teilweise ernst, teilweise lustig geschrieben - aus der Sicht von "Simpel", dem geistig behinderten "Volljährigen", dennoch werden auch die Empfindungen, Gedanken und Gefühle seines Umfeldes nicht außer Acht gelassen. Sei es nun sein Bruder, der sich hingebungsvoll und aufopfernd um seinen Bruder kümmert, und alles dafür tun will, um ihn erneut vor der Einrichtung zu bewahren - oder die WG-Bewohner, deren anfängliche Skepsis rasch in Zuneigung zu dem "erwachsenen Kind" umschlägt...

Diese Buch spricht ganz offen und ungezwungen ein Tabuthema an, das in unserer "so toleranten Gesellschaft" doch noch gerne unter den Tisch gekehrt wird und ist absolut lesenswert.... Vielleicht, und gerade eben für Kinder.....
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am 9. Juli 2012
Ich habe das Buch im Rahmen meines Lehramtstudiums gelesen und muss sagen, dass ich begeistert bin, wie mich ein Jugendbuch selten oder sagen wir lieber - schon lange nicht mehr - begeistert hat. Ich habe es in einem Zug durchgelesen und danach gleich noch einmal.
Es enthält alles, was ich mir von einem Buch zu diesem Thema wünsche: Es ist warmherzig, lebendig, facettenreich, lustig, traurig, tiefsinnig. Das Thema "behinderter Bruder" nimmt nicht den ganzen Raum des Buches ein, es bleibt auch noch Platz für verschiedene andere Themen, die genauso warmherzig und durch Simpels simple, aber immer punktgenau treffende Kommentare angereichert werden.

Die Figuren sind sympathisch, lebensnah, sie haben mit alltäglichen Problemen zu kämpfen und meistern diese inklusive dem nicht ganz alltäglichen Begleiter Barnabé alias Simpel.
Es ist eine schöne Geschichte, sie unterhält, sie amüsiert (mehr als einmal musste ich laut auflachen und habe den dringenden Drang gespürt, einzelne Episoden laut vorzulesen, um sie meiner Umwelt mitzuteilen, so gut fand ich sie.) und sie regt zum Nachdenken an.

Ob sie in jeder Facette glaubhaft und realitätsnah ist, möchte ich offen stehen lassen. Ich halte die Geschichte nicht für überzogen unrealistisch, aber ich denke auch nicht, dass sie den Wert auf 100% realitätsnahe Schilderung legt. Vor allem soll sie unterhalten und auf sensible Art und Weise auf das Thema Behinderung aufmerksam machen. Die meisten Hauptpersonen, diese nämlich, die sich auf Simpel einlassen, lernen auch, ihn zu akzeptieren. Von oberflächlichen Beobachtern jedoch erntet er meist nur Ablehnung und Spott.
Dies dürfte die Realität sehr gut wiederspiegeln und ich hoffe, dass das Buch wenigstens den ein oder anderen dazu bringt, sich toleranter und offener mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Übrigens war ich an keiner Stelle des Buches der Meinung, hier sei man "gestelzt" an die Sache herangegangen, im Gegenteil: Die Autorin hat es geschafft, alle Situationen lebendig und Simpels "Problem" verständlich darzustellen. Hierbei driftet sie meiner Meinung nach nie ins Kitschige, Überzogene oder Unglaubwürdige ab, was man bei derartigen Geschichten leider allzu oft erlebt.

Ich würde das Buch jederzeit bedenkenlos an jeden (ab 14 Jahren) empfehlen, der Lust auf eine unterhaltende Geschichte zu einem ernsten Thema hat.
Fünf Sterne!
Ich wünschte, es gäbe mehr Bücher von dieser Sorte.
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Colbert Maluri und sein Bruder Barnabe (genannt Simpel) sind ein ungleiches Brüderpaar. Colbert ist 17, Simpel ist 22 - und doch ist der jüngere Bruder der Große und der ältere ist der Kleine, denn Simpel ist geistig behindert. Simpels ständiger Begleiter und bester Freund ist der Stoffhase Monsieur Hasehase, mit dem Simpel sich viel unterhält.
Colbert hat Simpel aus dem Heim geholt, in den der Vater ihn gesteckt hatte, weil er nach dem Tod seiner Frau eine neue Frau geheiratet hat. In Malicroix (dem Heim) war es schrecklich und Simpel will nie wieder dorthin zurück. Das weiß auch Colbert, der mit Simpel nach Paris gezogen ist, um das letzte Schuljahr zu absolvieren. Bald kommen die beiden in einer WG unter, in der das Medizinstudentenpaar Aria und Emmanuel, Arias Bruder Corentin und dessen bester Freund Enzo (der in Aria verliebt ist) wohnen. Natürlich bringt Simpel eine Menge Leben in die Bude - zunächst sind alle eher genervt vom unkonventionellen Verhalten, aber sie schließen ihn immer mehr ins Herz. Colbert ist bald überfordert durch die Doppelbelastung Schule-Betreuung und dann kommt auch noch die Liebe ins Spiel... Alles geht drunter und drüber - und alles dreht sich um Simpel, den man sofort ins Herz schließt. Es gibt unheimlich traurige und wahnsinnig schöne Momente - und am Schluss wird natürlich alles gut :-)

Simpel ist ein Buch, das mich sehr berührt hat. Der Umgang mit einem geistig behinderten Menschen wird ziemlich authentisch dargestellt und macht einen oft wütend, weil man sehr stark merkt, wie sehr ein Mensch, der "anders" ist die meisten "Normalen" verunsichert. Aber man sieht auch, wie viel die Menschen lernen können. Manchmal spricht Simpel eine andere Sprache und seine Mitmenschen (zumindest die meisten von ihnen) sprechen diese Sprache zum Schluss auch - und das ist eine große Bereicherung.
In diesem Buch steckt vieles drin. Der Umgang mit Menschen, die anders sind, Trauriges, Lustiges und auch die Liebe.
Für Jugendliche und Erwachsene eine schöne und bereichernde Lektüre!
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