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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine aufschlussreiche Analyse des Glücks
Bereits im Vorwort bringt Stefan Klein das Thema auf den Punkt: "So, wie wir mit der Fähigkeit zu sprechen auf die Welt kommen, sind wir auch für die guten Gefühle programmiert." Er vergleicht diese Entdeckung hinsichtlich seiner Bedeutung für die Menschen mit Freuds Theorie vom Unbewussten.

Bis vor 40 Jahren glaubten Wissenschaftler, dass...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2011 von Raumzeitreisender

versus
27 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen CD: Glücksformel
Leider enthält die CD nicht alle Inhalte des Buches. Die Dauer beträgt nur 72 Minuten. Das hatte ich nicht erkannt, vom Kauf ist deswegen meiner Meinung abzuraten.
Am 4. März 2003 veröffentlicht


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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine aufschlussreiche Analyse des Glücks, 24. Oktober 2011
Von 
Raumzeitreisender (Wuellen) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bereits im Vorwort bringt Stefan Klein das Thema auf den Punkt: "So, wie wir mit der Fähigkeit zu sprechen auf die Welt kommen, sind wir auch für die guten Gefühle programmiert." Er vergleicht diese Entdeckung hinsichtlich seiner Bedeutung für die Menschen mit Freuds Theorie vom Unbewussten.

Bis vor 40 Jahren glaubten Wissenschaftler, dass der Mensch als unbeschriebenes Blatt auf die Welt kommt und Emotionen durch Nachahmung erlernt. Seit den Forschungen von Paul Ekman in Papua-Neuguinea wissen wir, dass Kultur kaum Einfluss auf Emotionen hat. Elementare Emotionen und die Art, wie unser Körper sie ausdrückt, sind angeboren.

Autor Klein bezieht sich in seinen Ausführungen u.a. auf den bekannten Neurologen Antonio Damasio und dessen Untersuchungen zur Intuition. Dieses Bauchgefühl gibt es und es hat seine Berechtigung. Wir entscheiden uns oftmals aufgrund eines Gefühls richtig, ohne das näher begründen zu können. Manchmal weiß der Körper mehr als der Verstand.

Emotionen entstanden im Zuge der Evolution, damit Lebewesen vergleichsweise einfache Fragen schnell lösen können. Vernunft allein lenkt uns nicht in sinnvolle Bahnen. Klein unterscheidet Emotionen von Gefühlen. Eine Emotion ist eine automatische Antwort des Körpers auf eine bestimmte Situation und ein Gefühl erleben wir, wenn wir diese Emotion bewusst wahrnehmen.

Mit dem Mittel des Vergnügens verführt die Natur uns zu tun, was uns am meisten nützt. Erlebnis und Erwartung des Glücks dienen dazu, unser Handeln zu steuern. Dabei ist Glück nicht das Gegenteil von Unglück. Beides kann nebeneinander existieren. Diese Ambivalenz kann durch den Aufbau des Gehirns erklärt werden. Unterschiedliche Bereiche im Hirn sind für Glück bzw. Unglück zuständig.

Stefan Klein klärt über die aktuelle Entwicklung auf. So glaubte man bislang, dass ein Wutanfall von Wut befreien würde und Tränen von der Trauer erlösen würden. Das Gegenteil ist der Fall. Alles was wir wahrnehmen, fühlen oder denken, verändert das Gehirn, ob wir es wollen oder nicht. Auch ist die Wahrnehmung von Schmerz zumindest teilweise erlernt. Wer sich eingehend mit seinem Unwohlsein beschäftigt, schärft seine Wahrnehmung dafür. Dementsprechend sind Glücksgefühle kein Zufall, sondern die Folge der richtigen Gedanken und Handlungen. Hierin stimmen Neurowissenschaften, antike Philosophie und Buddhismus überein.

Im zweiten Teil des Buches beschäftigt sich Klein mit der Entwicklungsgeschichte der Emotionen. Emotionen sind auch im Tierreich bekannt. Ob bzw. wie Tiere fühlen, ist dagegen unbekannt. Erstaunlich ist, wie Emotionen verändert werden können. Klein berichtet über Versuche mit dem Neurotransmitter Dopamin ("Glückshormon") und anderen biochemischen Botenstoffen. Die Wirkungsweise von Dopamin wurde in dem Film "Zeit des Erwachens" mit Robert De Niro und Robin Williams einem breiten Publikum vorgestellt.

Das Gehirn wird von Spaß angetrieben. Damit ist auch der Nährboden für Suchterscheinungen gegeben, wie Klein anhand verschiedener Versuche deutlich macht. Sucht bedient sich der gleichen Mechanismen, die im Alltag für Lernen und Vorfreude zuständig sind; Sucht ist ein Unfall auf der Suche nach Glück. Abhängigkeit ist Begehren, welches aus dem Ruder läuft.

Der Mensch ist in der Lage, seine angeborenen Triebe, Lüste und Ängste in geordnete Bahnen zu lenken. Hiervon handelt der dritte Teil des Buches. Glück gibt es nur in der Gegenwart in Verbindung mit Erfahrungen. Dabei genügt es nicht, glücklich zu sein, sondern man muss sein Glück auch erkennen. In Momenten hoher Aufmerksamkeit steht die Zeit still und man gerät in einen Zustand, der als "Fließen" bezeichnet wird.

Neu ist auch die Erkenntnis, dass mystische Erfahrungen den Naturwissenschaften zugänglich sind. Solche Erfahrungen können künstlich durch elektromagnetische Reizung der Schläfenlappen hervorgerufen werden. Meditierende schaffen das auch ohne künstliche Eingriffe dank jahrelangen Trainings.

Alle Rennen nach dem Glück. Das Streben nach Glück hat sogar Einklang in die amerikanische Verfassung gefunden. Jedoch gilt: Zwischen Wohlstand und Wohlbefinden besteht kein Zusammenhang. Ein Zusammenhang besteht dagegen zwischen guter Stimmung und Lebenserwartung. Entscheidend ist nicht absoluter Wohlstand, sondern die gleichmäßige Verteilung der Güter (siehe Schweden, Japan). Die Länder mit der ausgeglichensten Einkommensverteilung (Skandinavien, Niederlande, Schweiz) haben die zufriedensten Bürger.

Stefan Kleins Schreibstil ist ansprechend, seine Ausführungen haben ein naturwissenschaftliches Fundament und sind verständlich. Erfreulich, dass er auf esoterische Spekulationen verzichtet. Im Epilog fasst er wichtige Prinzipien zusammen, die er in den vorderen Kapiteln ausführlich behandelt hat. Das Buch macht deutlich, dass man Glück lernen kann.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ideale Geschenk in der Krise..., 16. April 2009
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
... und als Taschenbuch auch noch recht preiswert zu haben.

Wem allmählich aufgeht, dass Geld und Gut allein nicht glücklich machen, dem empfehle ich dieses wunderbare Sachbuch über das Glücklichsein, welches die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu auf unterhaltsame und leicht lesbare Weise zusammenfasst. Glück ist hier auch nicht nur die Abwesenheit von Unglück oder die kurze Euphorie nach dem Sechser im Lotto, sondern auch die allgemeine Lebenszufriedenheit oder das sonnige Gemüt. Wer dauerhaftes Glück will, kann mit den Ratschlägen aus dem Buch Einiges in dieser Richtung erreichen, muss aber auch etwas dafür tun. Insbesondere Bewegung und das Zusammensein mit lieben Menschen machen anhaltend glücklich. Untätigkeit und Unterforderung des Geistes hingegen lassen unsere Glücksgefühle verkümmern, auch wenn materielle Sicherheit und existenzielle Sorgenfreiheit gegeben sind. Zuwenig Stress kann genauso schlimm sein, wie zuviel davon. Dies ist zum Beispiel eine der interessanten Erkenntnisse, die in dem Buch erklärt werden.

Ein ausführliches Literaturverzeichnis sowie ein Register am Ende des Buches machen es zu einem nützlichen Nachschlagewerk, das sich auch unbedingt für die Hausbibliothek lohnt; denn so schnell werden die philosophisch und psychologisch untermauerten Bestandteile des Lebensglücks nicht veralten.

Und hier noch mein privater, ganz konkreter Glücks-Tipp: Einen Garten selbst planen, anlegen und darin arbeiten, macht besonders nachhaltig glücklich.
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27 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen CD: Glücksformel, 4. März 2003
Von Ein Kunde
Leider enthält die CD nicht alle Inhalte des Buches. Die Dauer beträgt nur 72 Minuten. Das hatte ich nicht erkannt, vom Kauf ist deswegen meiner Meinung abzuraten.
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28 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Erbärmlich, 21. September 2004
Ich kenne das Buch nicht, aber die CD ist derartig banal und oberflächlich, dass es mir schwer gefallen ist, sie zu Ende zu hören.
Ich habe selten eine derartige Anhäufung von Binsenweisheiten, Geschwätz und Halbwahrheiten gehört wie auf dieser CD.
Beispiel: Wie kommt man zu einer guten Beziehung? Viel Sex, weil da wird ein Hormon ausgeschüttet. Wer hätte das gedacht! Was aber ist mit den Beziehungen, wo der Sex gut und häufig ist, dennoch dauernd gestritten wird? (Gibt's nicht wenige, ich weiß das, weil ich selbst Psychologe bin.)
Mehr Zeit verwende ich nicht für diese CD.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Buch, aber kaum zu lesen, 7. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Glücksformel: oder Wie die guten Gefühle entstehen (Fischer TaschenBibliothek) (Taschenbuch)
Warum der Verlag eine Mikroschrift gewählt hat verstehe ich nicht - vielleicht damit das Buch noch in die Jackentasche passt?
Blöde Idee. Schade um den interessanten Inhalt. Ich kann nicht mehr als zwei Seiten lesen, dann werde ich trotz Lesebrille müde :-(
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Die Glücksformel: oder Wie die guten Gefühle entstehen (Fischer TaschenBibliothek)
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