summersale2015 Hier klicken Jetzt Mitglied werden studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More blogger Siemens Shop Kindle Shop Kindle Sparpaket SummerSale

Kundenrezensionen

25
4,5 von 5 Sternen
Von der Liebe und anderen Dämonen: Roman (Fischer Taschenbibliothek)
Format: TaschenbuchÄndern
Preis:9,00 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Februar 2000
Sierva Maria de Todos los Angeles - ein 12jähriges Mädchen mit wallendem kupferfarbenen Haar ist sogar ihren Eltern ein wenig unheimlich. Zu einer Zeit, wo Krankheit und Besessenheit noch eng miteinander in Verbindung gebracht wurden, gerät das außergewöhnliche Mädchen in die Hände der Inquisition. Ein Exorzismus schein dringend angebracht zu sein, um es von ihren Dämonen zu befreien. Und tatsächlich ist es von einem Dämon besessen - von der Liebe zu Pater Cayetano Delaura, der diese auch erwidert. Doch nicht einmal im Roman ist einer solch aussichtslosen Liebe dauerhaftes Glück gegönnt: Zu spät erkennt der Pater, daß nur ein endgülter Buch mit überholten Normen den beiden ein Leben miteinander ermöglichen hätte können. Durch die blumige Sprache schafft der Autor von der ersten Seite an eine Atmosphäre, derman nicht entkommt. Plötzlich findet man sich in Cartagena wieder, atmet die schwüle Luft Kolumbiens und verfolgt das Schicksal der Protagonisten mit unverhohlener Neugier.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2003
Dies war mein erstes Buch von Gabriel Garcia Marquez und ich war beeindruckt. Eigentlich liebe ich mehr die puristische Literatur, aber der Kontext in dem dieser Roman abläuft macht eine Verwendung von (mir nicht geläufigen) Fremdworten unumgänglich.
Es handelt sich um keine Liebesgeschichte im Südamerika vor 200 Jahren, sondern um die Liebe schlechthin, wie sie damals empfunden und gelebt wurde - zwischen Sklaverei und Inquisition.
Obwohl sich die Handlung auf eine Ortschaft beschränkt erhält man doch einen imposanten Eindruck von der Gesellschaft und den sozialen Strukturen im damaligen Südamerika.
In frivolen und leicht delikaten Dialogen wird die dekadente Situation der Reichen und deren Sklaven geschildert über denen der grosse und gewaltige "Hammer" der korrupten und willkürlichen Kirche schwingt.
Die kleine und schwierige Liebe zwischen einem zum Exorzismus verurteilten Mädchen und einem Kirchenbibliothekar (sein Interesse an verbotener Lituratur und Dialoge mit einem atheistischen Arzt machen ihn verdächtig) wird auf eine harte Probe gestellt, die eigentlich zum Scheitern verurteilt ist ....
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Oktober 2007
Spanien im ausgehenden 18. Jahrhundert: Sierva María de Todos los Angeles, die zwölfjährige Tochter des angesehenen Marqués de Casalduero, wird von einem tollwütigen Hund am Knöchel verletzt. Der Marqués sieht nur noch eine Chance, das Leben seiner Tochter zu retten: Pater Cayetano Delaura soll sie exorzieren. Doch der Pater verliebt sich unsterblich in die Zwölfjährige und das Unglück nimmt endgültig seinen Lauf...

Mit "Von der Liebe und anderen Dämonen" ist Gabriel García Márquez ein ganz großer Wurf gelungen. Der Roman funktioniert auf verschiedenen Ebenen, nämlich sowohl als historischer Roman, der die Zustände eines an korrupten Herrschern und den späten Folgen der Inquisition krankenden Spaniens beleuchtet, als auch als tragische Auslotung unterschiedlichster Spielarten der Liebe. Von Anfang an wird man in den Sog der Geschichte gezogen und wandelt atemlos auf unheimlich komplexen, traumhaft schön geschriebenen Pfaden bis hin zu dem wuchtigen Finale, das man zwar erwartet, das aber dank dem magisch-realistischen Stil doch sehr überzeugt.
"Von der Liebe und anderen Dämonen" ist ein herrliches Buch, das zwar in längst vergangenen Zeiten spielt, dessen Themen (Liebe, Wahnsinn, Eltern-Kind-Beziehung und Vernunft, um nur einige zu nennen) aber auch heute noch von immenser Brisanz sind. Unbedingt lesen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juni 2007
Márquez ist einfach der Meister der skurrilen Geschichten und Begebenheiten, der absurd-schönen Einfälle, der ganz eigenen, bis ins kleinste Detail ausgefeilten Charaktere, der atemberaubenden Stimmungen und vor allem: der bunt-wirren, bizarren Sprachgebilde.

Doch gilt auch hier wie bei den meisten Romanen von Márquez: Man muß seine Sprachgewaltigkeit lieben und verstehen, sonst werden einen seine Bücher schnell langweilen, wenn nicht überfordern.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. September 2011
Das waren die drei Worte, mit denen ein Freund mir den Inhalt des Buches beschrieben hat, bevor er es mir lieh. Ich hatte bisher nur 'Hundred Years of Solitude' gelesen, und werde mich wohl immer an dieses Buch erinnern: Fünf Minuten nach der letzten Seite bin ich immer noch wie hypnotisiert dagelegen, am Strand in Barca, während die Sonne brannte und das gerade im Kopf Erlebte nachhallte.

Die abgrundtiefe Einsamkeit der Seele ist auch Thema dieses Buches, denke ich. Nachdem ich mich an die Namen der Charaktere gewöhnt hatte, bekam das Buch einen eigenen Drive. Die Persönlichkeiten, deren Werdegang, Aussehen und Gemüt der Autor wirklich faszinierend beschreibt, erschienen mir mit jeder Seite eindrucksvoller. Ganz besonders die mysteriöse, mächtige, sanfte, wütende Sierva Maria de Todos los Angeles! Die Geschichte selbst ist in der Tat deprimierend und verstörend. Wir erleben die Engstirnigkeit der Inquisition und die Blindheit der Exorzismen. Wir gewahren den festgefahrenen Pomp des klerikalen 'Heiligen Offiziums' und die dahinsiechende Dekadenz des fürstlichen Standes. Und wir begreifen im Laufe des Buches irgendwie, dass alle Beteiligten sowohl Täter als auch Opfer sind.

Des Autors Stil ist und bleibt eine Klasse für sich. Er stellt die Liebe zum anderen Geschlecht und die Ehrfurcht vor Gott auf eine unnachahmliche Art und Weise dar. Ich kenne kaum einen Autor neben Marquez, der mir die Szenerien des stetigen Verfalls und allgegenwärtigen Elends der Herrscherklassen ebenso eindrücklich vor Augen führt wie die zugrunde liegenden Maskeraden dieser Menschenpuppen und deren anklammerndes Verhalten, wenn sie an sich selbst und ihrer Welt verzweifeln. Wer das Buch liest, bekommt in jedem Fall einen Einblick in die Ursachen vermeidbaren Leids.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Geschichte spielt Ende des 18.Jahrhunderts in Catagéna, Kolumbien. Die kleine Sierva wird von einem tollwütigen Hund gebissen, und in jener strenggläubigen Zeit wird das als Zeichen des Teufels angesehen. So bestellen die Eltern, die auch in vielerlei anderer Hinsicht sonderbar sind, neben dem Arzt gleich einen Exorzisten. Doch der junge Priester verliebt sich in sie und in der Folge startet eine konsequente Abwärtsspirale der Ereignisse, an dessen Ende die Hinrichtung der beiden steht.

Die Dramatik der Geschichte entsteht dadurch, dass Sierva - obwohl sie sich gar nicht infiziert hat und gesund ist - durch die rigiden Maßnahmen ihrer Umwelt, u.a. nach der Einlieferung in ein Kloster, in zunehmendem Wahnsinn genau die Symptome entwickelt, die der Tollwut zugeschrieben werden. Es ergibt sich eine Art selbst erfüllender Prophezeiung mit fatalen Konsequenzen.

Im Gegensatz zu amerikanischer Literatur schreiben die Südamerikaner generell langsamer, ruhiger, und auch blumiger. García Márquez hat auch diesen Roman in seinem beeindruckenden Stil geschrieben und die Geschichte liest sich sehr schön, allerdings fand ich z.B. die "Liebe in Zeiten der Cholera" noch beeindruckender.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. August 2000
Wie auch in "Hundert Jahre Einsamkeit" und in "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" beschreibt Marquez in "Von der Liebe und anderen Dämonen" grosse Gefühle. Seine Protagonisten verstricken sich in einem Netz aus Liebe, Moral und Verzweiflung. Aber anders als beispielsweise Rushdie verliert Marquez sich dabei nicht selbstgefällig in komplexen Satzgefügen, hinter denen sich der eigentliche Inhalt dem Leser oft nur mit Mühe erschliesst. Marquez bedient sich einer ausgesprochen bildhaften aber stets bodenständigen Sprache, und immer wieder ist da dieses herrlich ironische Augenzwinkern, das seinen Erzählungen diese mitreissende Lebendigkeit verleiht.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Mai 2006
Sierva Maria, ein 12-jähriges Mädchen wird von einem offensichtlich tollwütigen Hund gebissen, woraufhin ihr Vater sie ins Kloster bringt. Doch der Pater, der an ihr den Exorzismus durchführen soll, verliebt sich - trotz des gewaltigen Altersunterschiedes - leidenschaftlich in sie.

Der Schreibstiel lässt - abgesehen von ein paar leicht derben Ausdrucksweisen - nichts zu wünschen übrig. Auch die Handlung regt zum Nachdenken an. Obwohl das Ende vielleicht ein bisschen zu romantisch wirkt, ist das Buch absolut lesenswert.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 8. Juni 2015
„Keine Medizin heilt, was nicht die Glückseligkeit heilt.“ (S. 53)

Wie schreibt man eine Rezension zu einem Buch, das man nach Ende am liebsten wieder sofort von vorne und in einer Endlosschleife lesen würde? Okay, man könnte sagen „Tu es doch einfach.“ Aber mit dem Blick auf den schier unendlichen Berg des SuBs verbietet sich eine neuerliche Lektüre zum jetzigen Zeitpunkt – was nicht heißt, dass „Von der Liebe und anderen Dämonen“ von nun an in meinem Regal verstaubt. Ich glaube eher, dass es zu einem jährlichen Ritual kommt, um dieses Meisterwerk immer und immer wieder in all seinen Feinheiten, seinen Schilderungen, seiner Sprache zu begreifen, zu verstehen und diesem Buch einen Platz auf der ewigen Bestenliste zu geben.

Erzählt wird die tragische Geschichte eines (verstoßenen) Kindes, das von seinen Eltern keinerlei Liebe und Zuneigung erhält, sondern „unter Sklaven“ aufwächst und deren Sitten, Gebräuche, Gesänge und Tänze dem Kind mehr geben als die streng katholischen Riten, die Ende des 18. Jahrhunderts in Kolumbien herrschten. Als es von einem tollwütigen Hund gebissen wird, sind alle in heller Aufregung und obwohl keinerlei Anzeichen für eine Ansteckung vorliegen, wird sie in ein Kloster verbannt, wo ihr die Dämonen ausgetrieben werden sollen. Nach und nach entflammt zwischen dem Mädchen und ihrem Exorzisten eine zärtliche, wenn auch streng verbotene Liebe (sie ist 12, er 36), die so tragisch endet, dass sich mir beim Lesen die Nackenhaare aufgestellt haben.

Die einzigartige Kunst von Gabriel Garcia Marquez besteht darin, dass er jeder Figur in seinem Roman schrullige und unverwechselbare Charakterzüge verpasst, die mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Dann gefriert dieses Lächeln aber auch wieder, weil Situationen beschrieben werden, in denen menschliche Abgründe zutage kommen, die mir das Gefühl geben, dass der Mensch von Anbeginn der Zeit nichts aus seinen Fehlern gelernt hat und „menschliches“ Handeln im Sinne von „Zweifel über das eigene (oder auferlegte?) Handeln äußern“ in den Augen der Mächtigen (sei es Politiker oder wie in diesem Fall Vertreter der Kirche) keinen Pfifferling wert ist.

War ich schon von „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ vom selben Autor hin und weg, bin ich von diesem Buch schlichtweg begeistert. Danke Gabriel Garcia Marquez!

„Er sagte ihm, die Liebe sei ein Gefühl, das gegen die Natur verstoße, das zwei Unbekannte zu einer kleinlichen und ungesunden Abhängigkeit verurteile, die je kurzlebiger, desto intensiver sei.“ (S. 220)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 18. Mai 2015
Kolumbien, Ende des 18. Jahrhunderts. In Cartagenas de India, der Stadt der spanischen Vizekönige, lebt der Marqués de Casalduero mit seiner Frau Bernarda und der gemeinsamen Tochter Sierva María de Todo los Angeles. Die 12-jährige Sierva María wird von den Sklaven des Hauses großgezogen, da ihre Mutter sie nicht ausstehen kann. Sie lernt die eingeborenen Sprachen und Riten und ist davon überzeugt, dass sie mit Dämonen kommunizieren kann. Eines Tages wird sie im Dorf von einem tollwütigen Hund gebissen. Ihr Vater, der Marqués, beschließt daraufhin, sie diversen Heilprozeduren zu unterziehen, bei welchen Sierva María tobt, kratzt und schreit. Für den Bischof steht fest: Das Mädchen leidet nicht an Tollwut, sondern ist von Dämonen besessen. Er schickt Sierva María in ein Kloster, in dem sie von Pater Cayetano Delaura exorziert werden soll – der Beginn einer verhängnisvollen Liebe.

Gabriel García Márquez Roman Von der Liebe und anderen Dämonen ist trotz seiner Kürze sehr vielschichtig. Auf der einen Seite erzählt er die Liebesgeschichte von Sierva María und Pater Delaura. Anfänglich sind Delauras Gefühle für das Mädchen unerwidert, er fühlt sich von der mysteriösen und starken Schönheit angezogen, weiß aber gleichzeitig, dass diese Gefühle nicht sein sollten. Auf der anderen Seite erfahren wir aber auch unglaublich viel über die kolumbianische Gesellschaft des 18. Jahrhunderts. Márquez zeichnet ein kritisches Bild der Stadt, die zu der Zeit für ihren Sklavenhandel berühmt ist. Er prangert die Dekadenz der spanisch-kreolischen Aristokratie an, die im deutlichen Kontrast zum Leben der Sklaven steht. Ebenfalls kritisiert er die Inquisition, auf der natürlich der größte Fokus liegt: Der Bischof und die Nonnen im Kloster beharren darauf, dass Sierva María vom Teufel besessen sei und dafür gibt es nur einen einzigen Ausweg, der jedoch schwerwiegende Folgen haben könnte.

García Márquez zeigt hier erneut, warum er den Literaturnobelpreis verdient erhalten hat. Seine wunderschöne und bildhafte Sprache hat mich von der ersten Seite an ins Cartagena des 18. Jahrhunderts versetzt. Auch wenn man sich schon früh denken kann, was mit Sierva María passiert, hat mich ihre Geschichte von Anfang bis Ende gefesselt und als ich den letzten Satz verschlungen und das Buch zugeschlagen habe, musste ich direkt nachsehen, welchen Roman dieses meisterhaften Schriftstellers ich als nächstes lesen wollte. Es war mein erster Márquez und ich war hin und weg. Wer Hundert Jahre Einsamkeit und Liebe in Zeiten der Cholera mochte, wird auf gar keinen Fall enttäuscht sein.

Obwohl ich oft hispanische Autoren lese, war die Thematik des Exorzismus in Kolumbien eine völlig neue und spannende für mich. Gabriel García Márquez erschafft in Von der Liebe und anderen Dämonen mit seinem unverwechselbaren Schreibstil ein eigenes kleines Universum, in das man als Leser sofort hineintaucht. Ich hätte gerne noch weitere 300 Seiten über dieses faszinierende Mädchen Sierva María de Todo los Angeles gelesen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Hundert Jahre Einsamkeit
Hundert Jahre Einsamkeit von Gabriel García Márquez (Taschenbuch - 20. Januar 2004)
EUR 9,95

Die Liebe in den Zeiten der Cholera: Roman (Literatur)
Die Liebe in den Zeiten der Cholera: Roman (Literatur) von Gabriel García Márquez (Taschenbuch - 20. Januar 2004)
EUR 9,95

Erinnerung an meine traurigen Huren (Literatur)
Erinnerung an meine traurigen Huren (Literatur) von Gabriel García Márquez (Taschenbuch - 16. November 2006)
EUR 9,99