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Kundenrezensionen

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am 28. Mai 2007
Von Amazon-Lesern neugierig gemacht, habe ich Traumpfade gelesen. Mittendrin war ich arg versucht, es zur Seite zu legen, habe sogar zwischendurch andere Bücher gelesen, und doch hat mich Traumpfade immer wieder angesehen. Nach dem Motto: lies mich zu Ende.

Was ich auch getan und keinesfalls bereut habe. Für mich steigert sich das Buch, was Aussagekraft und Spannung angehen, ja, auch in diesem Buch möchte ich von Spannung sprechen. Zuerst sind da die Schilderungen der Songlines, wie sie entstehen, was sie bedeuten. Doch erst nach der Hälfte des Buches fügt Chatwin Notizen aus seinen anderen Reisetagebüchern ein, von da an wird für mich ersichtlich, welch großen Bogen er schlägt. Er beschränkt sich nicht nur auf Australien, nein, er geht soweit zu behaupten, die Songlines überzögen die ganze Welt; von Beginn an und überall hätten sich die Menschen in die Welt und sich die Welt ersungen. Sprache war immer und von Anfang an ein Lied. Gleichzeitig sollen - nach seiner Theorie - die Menschen auf Wanderschaft gewesen sein, dies sei der Urtrieb des Menschen. Sesshaftigkeit führe zu Aggression und Krieg.

Wie auch immer die eigene Einstellung zu Chatwins Theorie sein mag, es ist auf jeden Fall hochinteressant, seinen Ausführungen zu folgen, die er mit vielen Zitaten berühmter Dichter und Denker untermauert. Mich hat sein Buch inspiriert und dazu angeregt, in den Werken von Heidegger und Jespersen nachzulesen, mal abgesehen davon, dass es mir einen Heidenspass bereiten würde, auch auf solch eine Reise zu gehen.
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am 26. Oktober 2004
Unterwegs sein, Reisen, immer mit leichtem Gepäck, war, nach einem Schlüsselerlebnis in seinem früheren Berufsleben als Kunstkritiker, die Lebensphilosophie Chatwins und meiner Meinung nach vermittelt er diese Einstellung nirgendwo in seinem Werk so klar wie hier. Die Aboriginies, die plötzlich, irgenwann in ihrem Leben aufbrechen, um den "Songlines", den Traumpfaden, auf denen ihre Ahnen die Welt ins Dasein sangen, zu folgen, sind seine Protagonisten. Weder traditioneller Roman noch einfach nur Reisebericht ist das Buch eine Vermischung von beidem und liest sich für denjenigen, der sich für fremde Kulturen interessiert, so spannend, dass er es nach den ersten Seiten nur schwer aus der Hand legen kann.
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am 23. August 2008
Reiseberichte leben zumeist von den persönlichen Erfahrungen, die ein Autor mit einem Land gemacht hat. Waren die Hotels billig und komfortabel, mit Bus, Bahn, Flugzeug, Auto leicht zu erreichen, die Menschen, denen er begegnet ist, freundlich, hilfsbereit? Bruce Chatwin hingegen begibt sich auf die Suche nach den Ursprüngen eines Landes, den Wurzeln, Riten. Er stößt in Australien auf die Songlines der Aborigines, die sich wie ein scheinbar undurchdringliches Netz über Australien ziehen. Chatwin verschweigt in seinem Buch nicht die Konflikte, die die neue Welt mit der scheinbar versunkenen ausfechten. Bei der Erschließung des Kontinents kommt es immer wieder zum Zusammenstoß. Dies alles kleidet Chatwin kurzweilig in kleine Geschichten, die er am Rand aufsammelt, die ihm zufallen, und doch vermag er eines nicht zu verbergen, er ist fremd, bewegt sich auf unsicherem Terrain und versucht, sich anzunähern. Dass er es schafft, uns für Australiens Geheimnisse auf höchsten literarischem Niveau zu interessieren, hebt Traumpfade weit über die üblichen Berichte vom fünften Kontinent hinaus, obwohl derjenige, der Tipps für eine preiswerte Unterkunft darin sucht, enttäuscht werden wird. Man muss sich auf Chatwins Erlebnisse wie bei einer eigenen Reise einlassen, um sich entführen zu lassen.
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am 12. Dezember 2000
Um eine mögliche Trasse der Eisenbahn von Alice Springs nach Darwin zu erkunden, welche die Naturheiligtümer der Aborigines respektiert, reist Arkady durch das Northern Territory. Er lädt Chatwin ein, ihn dabei zu begleiten. Dieser lädt mit seinem wunderbaren Buch den Leser ein, an dieser Reise durch das Herz Australiens teilzuhaben. In einer Mischung aus Roman und Sachbuch "erlebt" der Leser das "wahre, verborgene" Australien, mit allen seinen Schattenseiten. Die wunderbaren Naturphänomene des Landes verschmelzen mit einer der ältesten Kulturen der Erde. Nach der Lektüre der "Traumpfade" kommt einem die so faszinierende Stadt Sydney fast einwenig "leblos" vor. Sehenswürdgkeiten wie die Harbour Bridge oder das Opera House muten wir Artefakte einer fremden Kultur an. Für jeden Australienreisenden oder -interessierten eine unglaubliche Bereicherung. Für alle anderen einwunderbares Buch.
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am 14. August 2006
Der Autor beschreibt episodenhaft seine Erfahrungen mit den australischen Ureinwohnern, den Aborigines, und ihrem Konzept der "Traumpfade" oder "Songlines" - jedes Gebiet, jeder Weg hat sein zugehöriges Lied, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Als Bruce zu erblinden droht, empfiehlt man ihm, seinen Horizont zu erweitern und zu reisen. Besonders fasziniert ist er von Australien, wo er lange Zeit bleibt. Der Russe Arkady nimmt ihn mit auf eine Tour durchs Hinterland.

Einige Episoden waren sehr schön erzählt, doch leider konnte mich das Buch aufgrund des Stils nicht wirklich fesseln. Die Episoden bleiben Episoden, es zieht sich, von den Songlines abgesehen, kein richtiger roter Faden durchs Buch. Und vollends verwirrend wird es, wenn Chatwin den Inhalt seiner Notizbücher wiedergibt, in denen er Zitate, Gedankenfetzen oder auch längere Abhandlungen über "Gott und die Welt" versammelt. Diese Bruchstücke werden einfach nur aneinandergereiht. Einiges über die Entstehung des Menschen war hochinteressant, wurde dann aber wieder unterbrochen durch irgendwelche kurzen Buchzitate oder eigene Erlebnisse.

Ein toller Stoff, doch die Umsetzung hat es mir nicht so sehr angetan.
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Bruce Chatwin war ein wunderschöner,gut aussehender Weltreisender, der sowohl Männer wie Frauen verzauberte. Er war in der Lage alles mit Magie zu versehen. Finanziell war der ehemalige Auktionator nicht in der Lage seinen Traum zu verwirklichen, durch Reise in alle Teile der Welt, alles vorhandene, bekannte Material über die Theorie des Nomadentums zusammen zu tragen. 1958 wurde er Dienstmann bei Sotheby's, nach seiner Sudan Reise begann er mit dem Archäologiestudium. Trotzdem ist er wahnsinnig viel gereist, konnte für seine Gastgeber eine wahre Landplage sein, wenn er auf ihre Kosten ausführliche Telefongespräche in alle Welt führte oder wenn er für einen Nomaden länger blieb als üblich. Er war auf der einen Seite Bonvivant auf der anderen eine hoch begabte Nervensäge. Er hatte eine unglaubliche Faszination für das Schliche und Einfache und war ständig auf der Suche, kam nie an einem Punkt wirklich sesshaft an. Er war einfach in der Ferne zuhause, denn schon als Kind zog er mit seiner Mutter in England umher.

Zum Plot: Arkady Wolschok, Australier russischer Herkunft, der unter anderem bereits Europa, Indien, Afrika und Afghanistan bereist hat, führt den Leser in diesem autobiografischen Reisebuch und Abenteuerroman, in die mysteriöse Geschichte der Aborigines ein. Von Patagonien über Feuerland geht es nach Australien in deren Heimat. Der Protagonist ist auf den Traumpfaden der Ureinwohner Australiens unterwegs. Sie sind singend über unsichtbare, labyrinthische Wege und Pfade (Songlines) durch das Land gelaufen, singend haben sie mit ihren Liedern die Welt erschlossen. Allem haben sie singend einen Namen gegeben. Und so werden schließlich das Lied und das Land "Eins".

Die Ureinwohner verteidigten ihr Land gegen die vermeintlichen Fortschritte der Zivilisation, waren Bewahrer der Tradition und damit ihres "wahren Seins". Überall wo sie Rast machten, sind heilige Stätten entstanden. Denn sie Ureinwohner sind aus der Erde gewachsen und gehen in die Erde zurück und auch aus dieser Überzeugung ist jedes Stück Land eine heilige Stätte, die nicht entweiht werden darf.

Traumpfade sind nach dem Glauben der australischen Ureinwohner die Wege auf denen die Ahnen der Ureinwohner in der Traumzeit über den Kontinent wanderten. Und mit ihren Liedern benannten sie singend alles, was sie unterwegs antrafen, Wasserläufe, Berge, Vögel, Tiere, Pflanzen, Steinwüsten, Geröll, usw. Der Erzähler trifft auf seiner Wanderung auf die unterschiedlichsten Menschentypen, auf Ganoven, Verrückte, Schnapsbrüder, Legenden, argwöhnische weiße Siedler und er erfährt, dass auch heute diese Traumpfade nicht überschritten werden dürfen.

Die romantischen Erzählungen sind garniert mit exotischen Geschichten, lustigen Anekdoten. Bruce Chatwin erfindet häufig die Wahrheit, macht sie aus Fiktion und Phantasie. Er schafft die Kostbarkeiten in dem er immer ein Stückchen zum Vorhanden dazu erfindet.

Das Buch ist 1987 erstmals erschienen. Bruce Chatwin ist 1989 an Aids gestorben. Hätte er den Fall der Mauer noch miterlebt, wäre er sicher ostwärts gereist. Über seine Krankheit und über seinen Tod hat er auch eine wunderbare, mysteriöse Geschichte erfunden. Aus seiner Sicht ist er natürlich nicht an Aids gestorben, sondern er hat in China ein tausendjähriges Hühnerei gegessen. Nach dem Verzehr entstand in seinem Körper ein bösartiger Pilz der langsam das Knochenmark aufgefressen hat.

Fazit: Bruce Chatwin ist ein großartiger Erzähler, ein Reiseschriftsteller, der mit viel Phantasie und Intelligenz, mit einem klaren Blick auf die Welt und ihre faszinierenden Landschafen, auch sehr anekdotisch erzählen kann. Sein magischer Realismus erinnert ein wenig an den großen Nobelpreisträger Gabriel García Márquez. Am Ende schreibt er schwärmerisch, wie schön er es findet, wenn Menschen sich auf den Weg machen. Ein beeindruckender Lobgesang auf den Menschen.
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am 29. August 2007
Ich habe gelesen, um was es in dem Buch geht und war sofort Feuer und Flamme. Die Aborigines, ihre Songlines, ihre Lebensweise, Kultur und Religion... das habe ich mir erwartet. Stellenweise gab es das auch in dem Buch, und es gab Abschnitte, die wirklich sehr interessant zu lesen waren. Doch für mich war das ganze zu sehr zerrissen, es war nicht wirklich ein roter Faden zu erkennen, keine Handlung. Eigentlich besteht das Buch nur aus einer Aneinanderreihung von kurzen Episoden, Erlebnissen, Begegnungen und etwa ein Drittel des Buches besteht nur aus Notizbucheinträgen. Das sind Zitate, manchmal nur eine Zeile oder auch wieder Beschreibungen von Begegnungen oder Gedankengängen. Wie gesagt, stellenweise echt interessant, aber für meinen Geschmack ist dieses tolle Thema etwas enttäuschend umgesetzt worden, es hätte viel mehr hergegeben.
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am 30. Juni 2005
Eines ist dieses Buch mit Sicherheit nicht: Ein Roman. Es fehlt ihm das "Fiktionale" im Handlungsstrang, denn was Chatwin schreibt, ist am ehesten als Zeitdokument in der Form eines Reiseberichts zu bezeichnen.
Zudem zerfällt das Buch in zwei Teile. Bis zur Mitte des Werkes berichtet Chatwin höchst interessant über Wesen, Kultur und Geschichte der Aborigines. Etwa ab der Mitte des Buches wird die Handlung durch disparate Reisenotizen, Gedankengänge Chatwins und Zitat verschiedener Geistesgrößen aus aller Welt unterbrochen. Mir ist die Funktion dieser Ruptur beim Lesen nicht klar geworden. Aus diesen beiden Gründen nur 3 Sterne.
Dennoch für den Leser, der sich für die Ureinwohner Australiens interessiert oder gerne Reisereportagen liest, ein lohnenswertes Buch und möglicherweise mehr als 3 Punkte wert. Als SZ-Bibliothek darüber hinaus eine wirklich erschwingliche Investition.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Juni 2010
Ich habe noch keinen Roman von Bruce Chatwin gelesen und werde wohl auch keinen weiteren Roman von ihm lesen. Ich habe das Buch gekauft, weil mich alles über Australien interessiert.

Und ich habe ein wundervolles, lesenswertes, spannendes Buch bekommen.

Chatwin beschreibt seinen Weg durch Australien zu den Aborigines mit viel Humor und Anekdoten. Manchmal ist man sich nicht ganz sicher, ob er bei der Wahrheit bleibt und dennoch erscheint die Geschichte wahrscheinlich. Die Details menschlicher Begegnung versteht er auf jeden Fall spannend und farbig nach zu zeichnen.

Der Frage, ob der Mensch von Natur aus Nomade ist, widmet er vor allem in den Kapiteln, die aus seinen Notizbüchern stammen. Wen nur die Reiseliteratur interessiert, der kann diese Kapitel einfach überschlagen. Sie enthalten aber spannende Zitate und kurze Erzählungen, die sehr wohl zum Nachdenken anregen und als Lebensanstöße dienen können. In dem laufenden Text wirken sie etwas deplaziert - so als wären sie ein eigenes Buch. Dennoch sind auch sie lesenswert.
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Der Mann hatte ein Gefühl für symbolische Konstellationen in der Realität. Am Schluss z.B. begleiten er und sein Freund den Aborigine Limpy auf dem Weg zu seinen Urahnen - die liegen im Sterben und Limpy sucht sie auf, damit sie und ihr Wissen von den alten Traumpfaden in ihm weiterleben können. Die Reisenden kommen auf eine Lichtung, da liegen die drei Ahnen abgemagert wie Skelette auf einer Lichtung auf rostigen Spitalbetten ohne Matratze - sie sehen Limpy - "Ja. Ihnen fehlte nichts. Sie wussten, wohin sie gingen. Im Schatten eines Geistereukalyptusbaumes lächelten sie dem Tod entgegen." (368). Das ist der Stoff, aus dem Mythen um Bruce Chatwin gesponnen wurden und aus dem Werner Herzog Filme macht. Heute noch interessant?

Mir scheint, dass die Zeit inzwischen für Chatwins Mythen und Spekulationen nicht mehr so günstig ist, ferner, dass man weniger an Leuten wie ihn interessiert ist, die sich persönlich so bedeckt halten, wie er es tut. So spielt in diesem eigentlich persönlich angelegten Buch Chatwins Person keine Rolle, es findet sich z.B. kein Hinweis auf seine Bi- bzw. Homosexualität, sondern er zeigt sich als eine völlig neutrale Instanz, die ganz der Sache hingegeben ist: dem Land, dem Rätsel der Ruhelosigkeit des Menschen, dem geheimnisvollen Weltbild der Aborigines, der Evolution des Menschen und der Sprache. Stilistisch hat er offensichtlich viel von Hemingway gelernt, indem er die vielen "unmöglichen" und sonderbaren Menschen, die ihm begegnen, kommentarlos vor unsere Augen stellt. Dadurch bekommt die Darstellung oft etwas Suggestives oder sogar Provokatives und ergibt zusammen mit den Naturschilderungen ein zwar sehr langgezogenes und lose verbundenes, aber oft eindringliches Bild von Australien

Meines Erachtens zeichnet sich der Autor aber nicht in erster Linie durch ein ausgeprägtes literarisches Talent aus, sondern eher durch ein journalistisches bzw. (pseudo)wissenschaftlich-philosophisches. Seine z.T. wilden Spekulationen über die Evolution des Menschen und Entwicklung der Sprache, seine Auseinandersetzung mit Konrad Lorenz' Schriften zeigen eine große philosophische Unruhe, ein rastloses Suchen nach Grundorientierung und Sinngebung, das sich auch in seinem lebenslangen Drang, unterwegs zu sein und darüber zu philosophieren, offenbart. Das Ganze entwickelt sich als Kritik am westlichen Profit- und Leistungsdenken, aber kaum einmal findet sich ein deutlicher Hinweis, worauf er genau hinaus will, nur einmal heißt es explizit: "Wenn die Welt noch eine Zukunft hat, dann ist es eine asketische Zukunft." (167).

Zusammen mit der Fülle an Zitaten und Auszügen aus seinen durch ihn berühmt gewordenen Moleskin-Notizbüchern wurde das Buch für mich zunehmend zur Geduldsübung - ungünstig also, wenn man es nicht in erster Linie als Kultbuch liest.
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