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Kundenrezensionen

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am 23. Juni 2015
für mich war es schwere Kost!
Vielleicht lag es an der realistischen Schilderung des Lebens und der Umgebung rund um die Personen im Buch, der Zustände in Indien, die wohl so waren und teilweise noch immer so herrschen,
vielleicht habe ich mir aber auch etwas anderes erhofft. Das Ende war doch ernüchternd, aber es muss ja nicht immer ein Happy End geben, oder?
Vieles wurde mir zu langatmig beschrieben, was aber nur meine persönliche Meinung ist, ich mag es lieber kurz und bündig, auf den Punkt gebracht.

Ich kann es nicht beschreiben, was mich genau gestört hat und letztendlich habe ich das Buch auch zu Ende gelesen,
ich denke, es ist einfach nicht die Art von Schreibweise und behandeltem Thema, die mich mitreist und begeistert.
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am 30. Juni 2001
Ein toller Roman, eine packende Geschichte! Umso bedauerlicher, daß der Lesegenuß von solch einer Übersetzung getrübt wird! Wenn z. B. das amerikanische "bathroom" mit "Badezimmer" übersetzt wird, obwohl offenbar von einer Toilette die Rede ist. Oder, wenn von einem "brüllenden Ofen" berichtet wird (jedoch nicht im Kontext industrieller Eisengewinnung, sondern einer Imbissbude), oder vom "Trommelrollen des Wassers", das man vernimmt, wenn ein Eimer befüllt wird. Oder, wenn ein im übertragenen Sinne gemeinter Drahtseilakt umständlich und spröde als als "Darbietung auf dem Hochseil" umschrieben wird. Daß viele indische Ausdrücke nicht übersetzt wurden war sicher die Absicht des Autors, aber für das immer wieder gerne verwendete Wort "Huckel" sollte der Übersetzer eine Erklärung mitliefern (im Duden fand ich keine). Mein Tipp: lest das Buch im Original, wenn Ihr könnt! (5 Sterne für die Geschichte, einen für die Übersetzung, schade!).
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am 8. Februar 2010
Mistry ist ein wunderbarer Autor der es versteht, seine Figuren spürbar zum Leben zu erwecken. Unbestritten ist das so. Aber obwohl ich mich bevorzugt lieber schwerer denn leichter Buchkost stelle: nach 850 Seiten verlasse ich Mistrys Indien, in dem er keinem seiner Protagonisten auch nur eine ansatzweise Glücks-Chance vergibt, wirklich bedrückt. Der Titel ist lesenwert, aber hoffnungslos. Und so fühlt man sich dann duraus auch selbst, wenn man ihn schliesslich beendet hat.
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am 16. Oktober 2014
Ich kenne Indien seit über 30 Jahren durch regelmäßige Aufenthalte und kann mich immer noch für das Land und seine Menschen begeistern, auch wenn die indische Lebensrealität einem Europäer letztendlich verschlossen bleibt.

Es ist nicht einfach, sich an den Stil dieses Buches zu gewöhnen, wer etwas Fesselndes und Mitreissendes erwartet, wird sicherlich enttäuscht. Gerade durch die emotionslose Schilderung der Lebensbedingungen der Protagonisten aber kommt der Leser dem realen Indien näher ... allerdings wird das Lesevergnügen dadurch nicht zwangsläufig erhöht.

Was mich aber sehr ärgert, ist die lieblose Übersetzung ! Die indische Begrifflichkeiten sind z.T. falsch wiedergegeben, aus dem Zusammenhang gerissen und völlig sinnentleert eingesetzt. Damit nicht genug sind auch die deutschen Satzkonstruktionen holprig, die Wortwahl unpassend und flach, ein einziges Ärgernis ! Es verleidet einem das Lesen, man stolpert durch die Lektüre, manches geht durch Mark und Bein. Völliges Versagen der Lektoren ! Schade, das hat der Autor nicht verdient.
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am 6. März 2010
Eine Reise durch die vielschichtigen Realitäten Indiens abseits der touristischen Routen führt längs der Zeitachse und quer durch eine Gesellschaft der unterpriviligierten Schichten jenseits des Glanzes eines Taj Mahal. Gegen Armut, Perspektivlosigkeit, Macht und Erniedrigung stellen Freundschaft und Vertrauen die einzigen und somit wichtigsten Mittel im Kampf ums Überleben dar.
Dargestellt wird dies durch die Schicksalsgemeinschaft der Witwe Dina, die ihren einsamen Kampf um ein selbstbestimmtes (Über-)Leben führt, mit dem Studenten Manek und zwei Schneidern, die im Kastensystem eigentlich als Gerber, als Unberührbare geboren waren. Was erst undenkbar erscheint, wird zum grossen Glück in ihrem Leben. In ihrem Umfeld erlebt der Leser Geschichten, die in ihrer teils brutalen, teils anrührenden Absurdität so faszinierend wie abstossend erscheinen. Ob Slumbewohner oder Grossgrundbesitzer, Bettlermeister oder Krüppel, keiner entkommt den strengen Regeln der Gesellschaft, die jedes Leben in engen Bahnen determiniert. Ein Aufbegehren gegen die strengen (Kasten-)Regeln oder jeder andere Versuch, sich ein Stück Freiheit zu erkämpfen, endet hier über verhängnisvolle Verknüpfungen im Fiasko. Das Gleichgewicht der Welt ist fragil: keine Bewegung ist ohne Gegenbewegung möglich, alles hängt zusammen.
In epischer Breite Breite auf über 800 Seiten wagt der Leser einen umfassenden Einblick in den Subkontinent. Möglicherweise hätte auch die Hälfte des Umfangs genügt; zuletzt überdreht sich die Spirale der erschütternden Ereignisse bis zum schier Unerträglichen. Und dennoch möchte man diese intensive Lektüre kaum missen.
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am 5. August 2010
Vorneweg - ich habe dieses Buch verschlungen. Die ersten 3/4 des Buches haben mich fasziniert. Trotz der Entbehrungen und Probleme, die die Akteure durchleben müssen, gab es immer wieder eine positive Wendung. Was der Author dann aber seinen Lesern im letzten Drittel zumutet, war für mich zuviel. Nach 857 Seiten war ich den Tränen nahe und hätte das Buch am liebsten weggeworfen. Wie andere bereits geschrieben haben: Ein grausames Buch, welches bei mir Spuren hinterlassen hat und dass ich aus Rücksichtnahme niemandem weiterempfehlen werde
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am 16. September 2012
Aufgrund der vielen positiven Rezensionen habe ich mich für den Kauf des Buches entschieden.

positiv
- sehr gut geschrieben (= nicht langweilig, nicht langatmig)
- Einblicke in die indische Lebensweise
- Einblicke in Probleme des Landes
- man vergisst nicht, dieses Buch gelesen zu haben

negativ
- wenn der Leser denkt, schlimmer kann es nicht mehr werden, wird man eines Besseren belehrt
- dem ungefähren Titel einer Rezension "Das wohl deprimierendste Buch der Welt" kann ich mich anschließen

Anmerkung:
Ob die Sichtweise bezüglich der Lebensweise in Indien und bezüglich der Probleme des Landes zutrifft, habe ich nicht überprüft, es erscheint mir jedoch alles schlüssig. Besonders einprägsam war für mich die Beschreibung, wie Bettler zu Bettlern werden.
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am 31. Oktober 2013
Gute jedoch traurige Geschichte. 5 Sterne wäre da nicht die mehr als schlechte Übersetzung. Es wurde fast kein Hindi Wort in Deutsch übersetzt (kindle version). Für mich kein Problem da ich mit einem Inder verheiratet bin. Was macht der Rest der Welt? Schade.....
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am 15. Oktober 2009
...fand ich "Das Gleichgewicht der Welt", hatte aber eigentlich u.a. auch aufgrund der positiven Rezensionen hier viel, viel mehr erwartet.
Die vier Lebensläufe habe ich voller Spannung verfolgt, bis die Personen sich begegnet sind und dann die Handlungsverläufe miteinander verschmolzen, die Personen eine gemeinsame Geschichte bekamen und erlebten. Dabei hatte ich mich dann so in etwa durch die erste Hälfte des Buches gearbeitet...trotz guter Unterhaltung lässt sich das Buch doch noch recht gut aus der Hand legen...kein Page-Turner also... Die zweite Hälfte des Buches wurde für mich immer schleppender zu lesen...meiner Meinung nach hätte das buch gut 200 Seiten kürzer sein können, dann hätte es vielleicht mehr Spannung bis zum Schluss gehabt...
Interessant ist die Welt der indischen Slums und Kasten, in die man eintaucht...Teilweise kommt man sich vor als lese man einen apokalyptischen, futuristischen Roman und keinen recht zeitgenössischen indischen. Indien so geschildert zu bekommen, ist recht interessant.
Insgesamt aber ein leider eher durchschnittlicher Roman mit erheblichen Längen...
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am 28. August 2014
Sehr gut geschriebenes Buch, welches überhaupt nicht meinem Lesegeschmack entspricht und mir Indien und den Autor weder erlebens- noch liebenswerter gemacht hat. Das pralle Leben des Subkontinents, welches mit vielen ( unübersetzten) Hindiworten gefüllt ist...
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