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4.0 von 5 Sternen wunderbar versonnen
Ein Buch voller Bilder. Gerade die Wiederholungen (wie zb. die aufflatternden Tauben auf einem Platz in Rom, der Averna usw.) als auch die schwermütige Romantik und die streckenweise zu Tränen rührende Schreibweise, machen den Roman zu einem Schokoriegel für unsere Seele. Fragen bleiben natürlich offen, aber ist dies auch kein Roman der helfen...
Am 11. Juli 2001 veröffentlicht

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ist Rache gleich Gerechtigkeit?
Ich mag die Bücher von Gabriel Barylli. Nur mit diesem Buch habe ich meine Schwierigkeiten. Eine schöne Frau, die nicht treu sein kann. Ein Mann, der sich trotz aller Warnungen in genau diese Frau verliebt. Eine Hochzeit, um das Glück festzuhalten. Doch das Leben läßt sich nicht anhalten.
Und plötzlich ist die Frau weg, das Haus weg,...
Veröffentlicht am 22. Januar 2005 von Manfred Schadenhofer


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ist Rache gleich Gerechtigkeit?, 22. Januar 2005
Von 
Manfred Schadenhofer (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich mag die Bücher von Gabriel Barylli. Nur mit diesem Buch habe ich meine Schwierigkeiten. Eine schöne Frau, die nicht treu sein kann. Ein Mann, der sich trotz aller Warnungen in genau diese Frau verliebt. Eine Hochzeit, um das Glück festzuhalten. Doch das Leben läßt sich nicht anhalten.
Und plötzlich ist die Frau weg, das Haus weg, der Job weg, und das Einkommen auf zehn Jahre verpfändet. Was bleibt ist der Hass. Soweit konnte ich dem Buch noch folgen. Die Phase der naiven Verliebtheit ist schön zu lesen, die Phase des Hasses ist sehr einleuchtend.

Doch in der Hälfte des Buches kommt eine zweifelhafte Wende. Während der Protagonist über Selbstmord nachdenkt, kommt ein Unbekannter und erklärt, dass nicht Selbstmord sondern Mord die Lösung sei. Der Unbekannte erzählt, wie er mit Mord, Folter und Terror an all jenen Gerechtigkeit übt, die ihm oder der Welt Unrecht taten. Zufall oder nicht, eine zerstörte Liebe hat den Unbekannten auf den Weg der Rache gebracht. Der Unbekannte händigt dem leidenden Protagonisten seine Waffe aus und bittet ihn, sein Werk fortzusetzen.
Die Gewalt in diesem Buch stößt an die Grenzen des Geschmacks, die Moral ist zweifelhaft. Jemanden Töten als Alternative dazu, sich selbst eine Kugel in den Kopf zu jagen, klingt beinahe krank, wenn nicht sogar schwachsinnig. Und wenn am Ende des Buches, als sich die Wege der beiden Männer wieder trennen, im Park die weißen Tauben aufsteigen, ist das der Gipfel das Makabren. Butterbrot und Honigmond, wußte Barylli, was er mit diesem Buch tat?
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wunderbar versonnen, 11. Juli 2001
Von Ein Kunde
Ein Buch voller Bilder. Gerade die Wiederholungen (wie zb. die aufflatternden Tauben auf einem Platz in Rom, der Averna usw.) als auch die schwermütige Romantik und die streckenweise zu Tränen rührende Schreibweise, machen den Roman zu einem Schokoriegel für unsere Seele. Fragen bleiben natürlich offen, aber ist dies auch kein Roman der helfen soll Probleme zu lösen, sondern einer der zum nachdenken über unser Mensch-sein anregen kann. Oder der einfach nur einige wunderbar anrührende Lesestunden beschert---und ist das nicht schon sehr viel?
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Beginn, schlechtes Ende, 24. Juni 2005
Von Ein Kunde
Das Buch ist bis gut zur Halbzeit wunderbar, sehr wertvoll mit vielen guten Anmerkungen und Passagen, die man sich teilweise aufschreiben muss. Aber dann? Wo führt es hin? Das darf ja wohl nicht wahr sein. Es hätte ein gutes Buch werden können, ein sehr wertovolles Buch, wenn es den Sinn nicht so masslos verfehlt hätte und in Gewalt endet. Schade, ich bin entschäuscht. Herr Barylli, nächstes mal bitte beim Thema bleiben, dann wird es vielleicht ein Welterfolg.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich liebe es.., 13. März 2003
"Wir wollten aus einer sicheren Ruhe heraus die Chance nützen zu begreifen,warum alles so ist wie es ist....fernab von den Stromschnellen unseres Schicksals steckt die Sehnsucht nach Erlösung. Genau das ist es aber was uns verborgen bleibt. Genau dieses Zur-Ruhe-Finden ist uns verwehrt, das Atmen an der Wasseroberfläche unserer Prüfungen ist immer nur ein kurzes Luftschnappen, um sogleich wieder hinuntergezogen zu werden auf den weichen Grund des Lebensees, in den wir bereit sein müssen zu versinken."
"Männer und Frauen sind nicht dafür geboren,Glück miteinander zu erleben, sondern um voneinander zu lernen..."
"...wenn wir nicht miteinander weitergehen, werden wir beide allein stehenbleiben und weder Schmerz noch Glück erleben-und an deiner Seite wäre es mir lieber, Schmerzen zu empfinden, als ohne dich nichts mehr zu empfinden..."
"..die Einsamkeit wird nicht erlöst....diese Hölle ist um so kälter und stiller, je mehr man zuvor einen Spaltbreit die Wärme des Himmels erleben durfte..."
Ich habe das Buch in einer kleinen Buchhandlung an einem Bahnhof gekauft, weil ich für die Zugfahrt nichts mehr zu lesen hatte. Schon als ich den Titel gelesen hatte wusste ich, das es ein sehr aussergewöhnliches Buch ist. Ich war wie von Sinnen und fast schon berauscht durch die wahnsinns Wortwahl des Autors. Noch nie zuvor hatte ich solch Sätze mit dieser furchtbar grausamen und doch zugleich traurig schönen Ausdruckskraft gelesen. Ich liebe es...
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Trostloser Roman., 25. März 2000
Von Ein Kunde
Hätte Barylli sich an den Vorsatz seines Romantitels gehalten, wie es die bizarre Romanfigur, der Apologet der Rache, der "Diener der Macht des Todes" getan hat, wären dem Leser einige ermüdende Stunden erspart geblieben. So aber reuen ihn das Geld und die Tatsache, dieses nicht besser in vier Flaschen Bier umgesetzt zu haben. Denn nach vier Flaschen Bier ist man gefeilt vor so bedeutungsschwangeren Platitüden und dieser nicht enden wollenden Schwatzhaftigkeit, wie sie der (nüchterne?) Autor zu Papier bringt. Eine kleine Kostprobe: "Warum wurde mir die Liebe, die ich erleben durfte, wieder weggenommen?...Die Erfüllung genügt sich selbst und will sich nicht verändern...Wir können nicht mehr in die Schuhe der Kindheit schlüpfen...Sie haben die Todsünde aller Todsünden begangen - Sie wollten die Frau verändern..." Und so weiter und so fort. Dennoch. Barylli ist ein Meister der Allegorie. Leider immer nur für einen kurzen Moment. Hat er einmal eine bildhafte Darstellung gefunden, beflügelt das seine Liebe zu schmucken Worten so sehr, daß er sich - und mehr noch die Leser - zu Tode allegorisiert. Wiederholungen bis zur Erschöpfung. Schade. Denn kaum hat er ein Sinnbild gefunden, holt er unbarmherzig mit seiner Allegoriekeule aus und schlägt das einmal treffend gefundene (!) Bild wie ein Berserker unnötig und sinnlos zu Brei. Seine pseudophilosophischen Betrachtungen - selbst vom (hegelschen?) Weltgeist wird man nicht verschont - über Liebe, die Macht des Todes, Angst, Vergeltung, Mut, Realität usw. erinnern bald an den so pathetischen Satz Kerouacs "Das Leben ist heilig und jeder Augenblick kostbar." und urplötzlich verspürt man den Drang die Zeit zurückzudrehen und statt des Buches lieber sieben Stunden länger gegen den Himmel geschaut zu haben. Aber wer ist schon immerzu Herr seiner Zeit? Also liest man weiter und schreibt Schluß endlich - was man eben so schreibt, wenn man Magenweh hat - Zeilen wie diese. Damit es nicht ganz umsonst war. Und damit jeder weiß, was er nicht verpaßt hat, hier die Story: Mann lernt Frau kennen. Schicksalhafte Liebe. Kismet in jeder Ecke Roms. Dann das Menetekel, folglich der Untergang, die Trennung. Mann trifft Mann, den "Greenpeace Robin Hood". Nun, das Traktat über die herrschende Realität. Zum Schluß eine Pistole und die alles entscheidende Frage: Rache oder Mutlosigkeit?
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wundervolle Beschreibungen, 28. Dezember 2003
Barylli ist für mich der König der bilderhaften Beschreibung !!!
Die Augen einer Frau beschreibt er in seinem Roman so:
Ihre Augen waren wie, wie eine Schatztruhe voller Juwelen, die auf einem Piratenschiff im tiefsten Meeresgrund lagen.....
Na, neugierig ? Dann lest ein Roman von Barylli !
Seine Bücher sind "fast" alle lesenswert !!!
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4.0 von 5 Sternen wider besseren wissens.., 26. Juli 2000
Von Ein Kunde
dass averna-trinken die menschen verbindet ist tatsache, dass man manchmal versucht ist, sich lieber augen & ohren verbinden zu wollen, ein neuer aspekt. mit mut zur platituede kann man die geschichte in 3 teile splitten, die relativ unabhaengig voneinander fuer sich stehen (koennen & z.t. auch so angesehen werden sollten).
traum & wirklichkeit: zart-bitter wie diese orangen-bitterschokolade-plaettchen, zuerst suess (averna..), dann point-of-no-return (gekippte "cocktail(s)"-party) & dann doch ein bitteres ende ("bitte nicht.."). relativ klar & vorhersehbar, da sie nie einen hehl aus ihrer -im endeffekt- inneren unsicherheit macht. das man speziell am ende "ent-taeuschung" im wahrsten sinn des wortes neu definiert bekommt, erleichtert nur insofern, als dass man(n) sich abwenden kann, weil es zwar einen betroffen macht, aber nicht hat.
zu seicht? es geht exzessiver: da die historie des fremden noch suesser beginnt (40cm bis zur zuckerdose..), liegt die befuerchtung nahe, dass es umso herber enden wird ("welche weinsorte..?" - zynismus pur!). keine sorge, lieber leser, du wirst nicht enttaeuscht, sogar ueberrascht. gleiches mit gleichem zu vergelten liegt nahe, sollte aber spaetestens mit erreichung der primaerziele ad acta (sic) gelegt sein.
genug? das leben nach dem "tod".. warum der fremde, obgleich genauso seiner ohnmacht spaetestens im gerichtssaal erlegen, nach einer nachdenkpause gleich einem infernalischen racheengel, hin- & hergerissen zwischen welten-schmerz & -verbesserung, zum vollstrecker minutioes geplanter bzw. im sekundentakt zelebrierter grausamkeiten wird, darf hinterfragt werden - aber bitte ruhig. lassen wir es dabei bewenden, dass wer auf andere zeigt & zielt, eigentlich sich selber meint..
sehnsuechtig (rom, die ewige), fesselnd (mitunter), kraftvoll & im endeffekt doch desillusionierend wird bewiesen(?), dass die liebe eine leidenschaft ist/sein kann, die doch auch leiden schafft.
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Denn sie wissen, was sie tun
Denn sie wissen, was sie tun von Gabriel Barylli (Broschiert - Dezember 2000)
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