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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selbstorganisation im psychosozialen Optimum
Carl R. Rogers leistete einen maßgeblichen Beitrag zum modernen Selbstverständnis. Er ist der Begründer der Gesprächspsychotherapie, deren kommunikatives Konzept in light-Version inzwischen wohl nahezu in jeder Berufsschule, die auf Tätigkeiten vorbereitet, bei denen es auch in zentraler Weise um den Umgang mit Menschen geht, gelehrt wird. Sein...
Veröffentlicht am 26. April 2012 von FMA

versus
17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Therapie nach Rogers ist nicht einfach.
Dieses Buch bekommt von mir ebenfalls 4 oder sogar 5 Sterne,weil Rogers
hier erstmals ganz klar jeder evtl. Arroganz eines Therapeuten eine klare
Absage erteilt.Der Klient steht im Mittelpunkt,der Therapeut ist Mittler
und Führer durch die Inkongruenz seines Klienten,aber "heilen" tut sich
der Klient selbst.
Wer nun glaubt,da könne man...
Veröffentlicht am 8. April 2009 von Bernd Kühl


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selbstorganisation im psychosozialen Optimum, 26. April 2012
Von 
FMA - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie. Client-Centered Therapy (Taschenbuch)
Carl R. Rogers leistete einen maßgeblichen Beitrag zum modernen Selbstverständnis. Er ist der Begründer der Gesprächspsychotherapie, deren kommunikatives Konzept in light-Version inzwischen wohl nahezu in jeder Berufsschule, die auf Tätigkeiten vorbereitet, bei denen es auch in zentraler Weise um den Umgang mit Menschen geht, gelehrt wird. Sein Praxisfeld war zunächst eine Erziehungsberatungsstelle. Er machte hier, wie er es schilderte, die Erfahrung, dass die individuell passendste und optimalste Lösung für die Problematik des Hilfesuchenden nur von diesem selbst gefunden werden konnte. Nicht das Expertenwissen" des Therapeuten war gefragt; der Klient erwies sich vielmehr kontinuierlich als Experte in eigener Sache. Es bedurfte einzig einer annehmenden zwischenmenschlichen Beziehung, in der dieser zu sich selbst fand, zum Vertrauen in die eigene Fähigkeit seine Konflikte zu erfassen und kompetent zu lösen.

Rogers nannte dieses Vorgehen zunächst non-direktive Beratung". Später arbeitete er vermehrt auch mit Menschen mit einer neurotischen Problematik explizit therapeutisch. Die grundlegenden Prinzipien wurden so beibehalten, wie sie sich so aus der praktischen Erfahrung ergeben hatten. Als das Zentrum des therapeutischen Geschehens erwies sich die Therapeut-Klient-Beziehung, die auf Seiten des Therapeuten von einer Haltung der Wärme, Annahme, Wertschätzung, Empathie und Echtheit gekennzeichnet sein musste.

Rogers beschreibt das wie folgt: "Die als empathisch-einfühlend bezeichnete Möglichkeit, mit einem anderen Menschen zusammen zu sein, hat verschiedene Aspekte. Es bedeutet, die persönliche Wahrnehmungswelt eines anderen zu betreten und völlig in ihr zu Hause zu sein. Es umfasst jeden Augenblick Empfindsamkeit für die wechselnden Gefühlsbedeutungen, die in diesem anderen Menschen strömen, für Angst oder Wut, Zärtlichkeit oder Verwirrung oder was auch immer er oder sie gerade an Erlebnis erfährt. Es bedeutet, zeitweise in seinem/ihrem Leben zu leben, sich darin vorsichtig und ohne Urteile zu fällen zu bewegen und die Gefühlsbedeutungen, deren er/sie sich kaum bewusst ist, zu erfühlen - dabei nicht zu versuchen, Gefühle aufzudecken, deren sich der andere völlig unbewusst ist, denn das wäre bedrohlich."

Es musste darum gehen, dem Hilfesuchenden kontinuierlich das Vertrauen in dessen eigene Kompetenz zu vermitteln. Im Gespräch hört der Therapeut aktiv, interessiert, einfühlend und Anteil nehmend zu. Rogers sieht sicherlich richtig, wenn er feststellt: "Es ist im Leben sehr selten, dass uns jemand zuhört und wirklich versteht, ohne gleich zu urteilen. Dies ist eine sehr eindringliche Erfahrung." Der Therapeut spiegelt dem Klienten den emotionalen Gehalt dessen, was er mitteilt. So erschließt sich diesem in wachsendem Maße der Kern seines Konfliktes, was er zuvor verdrängte, wird ihm nun zugänglich, und es ergeben sich Möglichkeiten eines konstruktiven Umgangs mit der bedrängenden Problematik.

Rogers sieht beim Patienten eine Inkongruenz zwischen Selbstbild und seinem Ist-Zustand. Er ist gefangen in seinen Vorstellungen, wie er zu sein hätte. Die Therapie hat somit auch das Ziel, das Selbstkonzept des Patienten zu erweitern, so dass dieser sich in seinem So-Sein und seiner individuellen Entwicklung annehmen kann, statt sich selbst zu blockieren.
Rogers beschreibt die Kurskorrektur hin zu einer Entwicklungsrichtung, die Persönlichkeitswachstum und -reifung in optimaler Weise ermöglicht wie folgt: "Weg von den Fassaden, Weg vom ,Eigentlich-sollte-ich', Weg vom Erfüllen kultureller Erwartungen, Weg davon, anderen zu gefallen, hin zu einer Entwicklung zur Selbstbestimmung, zum Prozess-Sein, zur Komplexität, zur Erfahrungsoffenheit, zum Akzeptieren der anderen und zum Selbstvertrauen."

Was sich in der therapeutischen Zweierbeziehung bewährt hatte, übertrug man bald auch auf die Gruppentherapie. Die so genannten Encounter-Gruppen erlebten so in den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts einen regelrechten Boom. Sie galten bald als ideale Plattform der Selbsterfahrung und Selbstfindung. Hier begegnete man sich mit völliger Offenheit, konnte Schwächen und Schattenseiten zeigen und Annahme und Verständnis oder auch aufrichtige und doch wohlmeinende Konfrontation erleben bzw. leben. Freilich bemerkte man bald, dass das in der Gruppe erlebte nur bedingt in die reale, raue Wirklichkeit zu übertragen war. Diese Erkenntnis führte schließlich zu Ernüchterung und einem Abflauen der Psychoeuphorie.

Das Problematische ist bei Rogers die letztlich einseitig organismisch-biologistische Deutung des Menschen. Die innere Achse des Lebens ist die Wahrnehmung und Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Gemeint ist dies freilich nicht im Sinne platter Egozentrik, die auch im humanistischen Konzept als pathologisch angesehen wird. Doch auch die Gestaltung des Sozialen erfolgt aus der eigenen sozialen Bedürftigkeit bzw. psychophysischen Motiviertheit heraus. Die geistige Dimension des Menschseins entleert sich dabei. Wirkliche Menschlichkeit - so in etwa würde es wohl der Vater der Logotherapie, Viktor Frankl sagen - entwickelt sich nicht ohne das Vermögen aus einer konsequenten Wertorientierung heraus auch von den eigenen Bedürftigkeiten wegsehen zu können.
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5.0 von 5 Sternen sehr gutes Fachbuch, 4. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie. Client-Centered Therapy (Taschenbuch)
ein wirklich gutes Fachbuch, nicht nur für Fachleute, gut zu verstehen. Absolut kompetent, aber auch verständlich geschrieben. Interessante Fallbeispiele. Sehr empfehlenswert für alle die sich für diese Thematik interessieren.
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17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Therapie nach Rogers ist nicht einfach., 8. April 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie. Client-Centered Therapy (Taschenbuch)
Dieses Buch bekommt von mir ebenfalls 4 oder sogar 5 Sterne,weil Rogers
hier erstmals ganz klar jeder evtl. Arroganz eines Therapeuten eine klare
Absage erteilt.Der Klient steht im Mittelpunkt,der Therapeut ist Mittler
und Führer durch die Inkongruenz seines Klienten,aber "heilen" tut sich
der Klient selbst.
Wer nun glaubt,da könne man nicht viel falsch machen,einfach nur "spiegeln",der irrt gewaltig.Der K. entgleitet blitzschnell,wenn der T.
sich zu weit vorwagt,Gefühle verbalisiert welche der K. noch garnicht ge-
dacht hat.
Das stellt Rogers in diesem Buch signifikant heraus.Er ging ja später noch weiter,in dem er seine Gesprächsführung in personenzentriert umbe-
nannte.
Ganz sicher ein spannendes Buch auch für Laien,für Profis sowieso.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Ansatz ist gut, doch etwas breit dargestellt, 25. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie. Client-Centered Therapy (Taschenbuch)
Carl Rogers, der Vater der klientenzentrierten Gesprächsführung, stellt in diesem buch seinen Beratungsansatz vor. Dabei stellt er die These auf, dass ein Berater nichts falsch machen kann, solange er seinem Klienten thematisch folgt. Das sei gewissermaßen eine Garantie, über das zu sprechen, was einem Menschen wichtig ist.

Wie sich dieser Ansatz umsetzen lässt, z.B. durch aktives Zuhören, wird anhand von Beispielen und Erläuterungen aufgezeigt. Mich überzeugt der Ansatz von Rogers, denn dieser sieht den Klienten nicht nur als Träger des Problems, sondern zugleich als Träger der Lösung, die von dem Berater nur "hervorzukitzeln" ist. In diese Philosophie, die der des modernen Coachings entspricht, habe ich mehr vertrauen als in den Berater als Guru und den Klienten als Tippempfänger.

Einen Punkt Abzug bekommt das Buch aus zwei Gründen: Erstens hat der Verlag, offenbar um Papier zu sparen, eine abstrus kleine Schriftgröße gewählt. Und zweitens hatte ich das Gefühl, der Inhalt hätte sich auch inhaltlich noch knapper darstellen lassen.

Diese Punkte ändern aber nichts an meiner Empfehlung, die sich nicht nur an Therapeuten, sondern auch an Coaches richtet. Ebenso ein sehr lesenswertes und spannendes Buch von Rogers: Therapeut und Klient: Grundlagen der Gesprächspsychotherapie. (Geist und Psyche)
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27 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rogers Therapie, 1. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie. Client-Centered Therapy (Taschenbuch)
Gute Information über und für gute Psychotherapeuten und ein Therapieansatz bei dem (relativ) wenig falsch gemacht werden kann.
Rogers 2.Buch in dem er seine Methode beschreibt. Hier geht er zusätzlich noch einmal tiefer auf einige Details und Vergleiche ein. Insgesamt beschreibt er wichtige Prinzipien für jede Therapieform.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie, 11. April 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie. Client-Centered Therapy (Taschenbuch)
Für dieses Buch braucht man entweder gute Augen oder eine Lupe, es ist sehr klein geschrieben. Trotzdem ist es für das Studium der Psychologie oder auch für die Praxis der "nicht- direktiven- Beratung" gut geeignet.

Monika Schmidt
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider zu klein, 25. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie. Client-Centered Therapy (Taschenbuch)
Dieses Buch ist sicherlich ein Standardwerk. Leider werde ich mir niemals die Mühe mache es zu lesen, denn es ist in viel zu kleiner Schrift geschrieben. Und damit meine ich eine Buchstabenhöhe von 3mm!! bei großen Buchstaben. Zum systematischen Durcharbeiten völlig ungeeignet.
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1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aufmachung schlecht, Inhalt nicht bewertet, 1. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie. Client-Centered Therapy (Taschenbuch)
Die sehr schlechte Bewertung bezieht sich nicht auf den Inhalt, dazu kann ich nichts sagen, da mich das Schriftbild des Buches abschreckte. Die Schrift ist so klein, dass ich mir bzw. meinen Augen die Anstrengung nicht antun wollte, obschon ich keine ausgesprochenen Probleme habe. Daher habe ich es direkt wieder zurückgeschickt.
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Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie. Client-Centered Therapy
Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapi
e.
von Carl R. Rogers (Taschenbuch - 22. Mai 2012)
EUR 14,95
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