Kundenrezensionen


38 Rezensionen
5 Sterne:
 (17)
4 Sterne:
 (6)
3 Sterne:
 (9)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierende Annäherung an einen Klassiker
Mit diesem Roman, der Ransmayr internationale Beachtung einbrachte, ist dem Autoren eine faszinierend komplexe Auseinandersetzung mit dem Werk "Metamorphosen" des römischen Dichters Ovid gelungen. Wie in seinem späteren Werk verschlingt Ransmayr geschickt Realität und Fiktion miteinander, so dass das Ergebnis gleichzeitig plausibel wie...
Am 6. September 1999 veröffentlicht

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geschichte und Moderne phantasievoll vereint
Geschichte und Neuzeit vereinigen sich anspruchsvoll und geschickt in der "Letzten Welt". Sowohl Elemente aus Ovids "Metamorphosen", als auch Geschehnisse aus dem 20. Jahrhundert, wie z.B. der 2. Weltkrieg werden verarbeitet.Die Lektüre ist ohne Zweifel anspruchsvoll, da viele Zeitsprünge und Einschübe die fortlaufende Handlung...
Am 14. März 2001 veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

9 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ermüdende Verwirrung, 14. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Welt: Roman (Taschenbuch)
Wenn Sie uns heute fragen würden, worum es in Ransmayrs "Letzter Welt" geht, wüßten wir keine genaue Antwort. Das Buch handelt von der Suche Cottas nach dem verschollenen Dichter Naso (Ovid) und seinem Hauptwerk Metamorphoses.
Durch Ransmayrs hochgestochenen Sprachstil und seinen langatmigen Beschreibungen, in denen er eher unwichtige Aspekte hervorhebt, setzt bei dem Leser eine ermüdende Verwirrung ein. Auch das Ende gibt nicht unbedingt Aufschluss über die Fragen, welche im Laufe der Handlung aufkommen.
Nicht empfehlenswert ist Ransmayrs anspruchsvolle Lektüre für Leser die unterhalten werden wollen. Nebenbei und in Abschnitten ist dieses Buch nicht zu lesen, da der Zusammenhang damit verloren geht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen man lernt ovid spielerisch, 30. August 2005
Von 
hesperia (Graz, Steiermark Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Welt: Roman (Taschenbuch)
Das Buch ist perfekt,wenn man Ovid kennen und lieben lernen möchte.Es entführt in einen Stadt,Tomi,in der die Geschichte Ovids neu erzählt wird,und eigentlich auch die Zeit damals beleuchtet wird.
Ich habe das buch mit meiner Klasse gelesen,und wir fanden es alle als einen Geniestreich und Nobelpreis verdächtigt.
Jedoch,trotz allem Lob,ich würde das Buch nicht empfehlen,sollte man nicht irgenwie Interesse an der damaligen zeit oder Latein haben!!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die letzte Welt - Eine Kostbarkeit für Ovidkenner, 27. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Welt: Roman (Taschenbuch)
Das Buch von Christoph Ransmayr ist eine besondere Kostbarkeit für Ovidkenner u7nd wird unter Freunden weitergereicht. Es lockt geradezu, nach Tomi am Schwarzen Meer zu fahren und nachzusehen, ob dort die Metamorphosen sich noch bei den Menschen und in der Landschaft verwirklichen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die jüngste Welt, 10. Juni 2007
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Welt: Roman (Broschiert)
Haben wir Menschen im Großen und Ganzen in unserem Leben eine wirkliche gemeinsame Welt vorgefunden? Wir werden vielleicht mal früher, mal später uns der Dichte von Poesie zugewandt haben. Wir werden Fragen nach dem Ich, nach der Veränderung der Welt und uns selbst in ihr gehabt haben. Wir werden mit Freunden in jungen und in späteren Jahren diskutiert, philosophiert und phantasiert haben und wollten sicher eine Welt nach Wille und Vorstellung neu gestalten. Wir werden zwischen Diesseits und Jenseits die Fragen unbeantwortet lassen müssen, wir werden an Vorstellungen darüber nicht zuwenig wälzen, wir werden der Phantasie, jemand zu schaffen nicht abträglich sein und werden auch jemanden in der Rolle definieren können, der uns leitet, damit wir nicht merken, dass es unsere ureigenste Aufgabe ist.
Und da bin ich an dem Punkt, den Cotta schafft, sich der Phantasie hinzugeben und sich in etwas zu begeben, was aus dem Verlust eines Menschen heraus im Weiter-Gehen erst geschaffen werden muss, um wirklich zu erscheinen.

Mit dieser Geschichte steigen Sie in einen Fluss und dann wird dieser Fluss zur Lethe, zum Vergessen einer alten Welt und es folgt eine Erlebnisreise, die weder Zeit noch Raum kennt, oder besser: Zeit und Raum verlässt, um im Vorwärtsgang sich selbst und die Umgebung neu zu schaffen. Die reine Vorstellung, die reine Phantasie lässt Marmor weich werden oder Bewegliches erstarren, die Welt in Sturmfluten untergehen und Menschen zu Steinen werden und aus Steinen lebendig werden, Orte in neue geographische Wirklichkeiten setzen und so werden Sie diese Reise antreten, um immer eine neue Ausprägung dieser Welt in sich zu gebären. Doch, es ist nicht die letzte Welt, es ist die jüngste, wenn man so will. So wie das letzte Kind das Jüngste, das letzte Gericht da jüngste ist, wird auch Ihre letzte Welt die jüngste sein, da sie geschaffen ist als ein Jenseits im Diesseits, aus reiner Phantasie, mit den besonderen Metamorphosen, die ein Dahingleiten nur so fließend machen. Diese Anregung wird jeder mitnehmen, seine jüngste Welt im Herzen, in der Seele tragen, sie immer wieder neu befiedern.

Diese jüngste Welt ist gemalte Poesie, es ist poetische Malerei, wir sehen ein mit Worten gemaltes Bild, wir treten ein in dieses Bild und gehen den Weg dieser Geschichte, eins werdend mit der vorgestellten Wirklichkeit, da wo innere und äußere Wahrheit zur Deckungsgleichen wird, erfüllt von einer Heiterkeit. Analog der chinesischen Fabel, wo ein Maler in seinem Bild verschwindet und damit die innere wie die äußere Wahrheit seines Selbst vereinigt, ist es Cotta, der all sein Suchen in eine neue Welt setzt, aus der einen Sehnsucht einer längst vergangenen Zeit geboren, nämlich seinen bewunderten Dichter noch einmal zu finden. Nichts anderes ist dieses Werk als eine bravouröse Erzählung, ein modernes, jede Raum-Zeit überschreitendes Märchen, die Erfindung einer Wirklichkeit, die keiner weiteren Aufzeichnung bedarf.

Und so entwinde ich mich escheresk und entschuppt dem Meere, besteige eine geeignete Höhe, schwinge die albatroshaften Flügel und fliege wie einst Ikarus um die Mittagszeit der Sonne entgegen, wohl auf die Höhe achtend, und erreiche die Stadt mit den sieben Hügeln, die vergangene Zeit hinter mich lassend, in dem luftzitternden Sommer des Jahres 7, lasse mich inmitten eines von Menschen betraubten Marktplatzes, nahe eines Tempels, als weiß glänzende Marmorstatue bewegungslos nieder und lausche doch lächelnd den Liedern und der feinen Poesie des Dichters der Amores, der Ars amatoria und seinen metamorphierten Versen des Apuleius über Amor und Psyche, höre von Philomon und Baucis wie auch von dem zypriotischen Bildhauer Pygmalion. Und aus dem Munde von Publius Ovidius Naso, zu einer großen wissen wollenden Menge sprechend, höre ich: At Venus Aeneae regnat in urbi sui. (Amores) Und ein Duft von Lavendel und Rosmarin umweht mein Haar und es ist, als wenn ein sanfter Windhauch eine schwebende Locke aus meiner weißen Stirn streicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verwandlungen, 11. August 2007
Ein Roman, der ein Konvolut an Namen benötigt, die sich auf die Gestalten der letzten wie der alten Welt beziehen, erfordert eine Menge Vorwissen oder Geduld beim Nachschlagen, damit man ihn schätzen kann. Im besten Fall reizt er einen dazu, sich mehr mit der alten Welt zu beschäftigen, Ovid für sich zu entdecken. Ransmayrs Roman ist jedoch ein in sich geschlossenes System, das man erst richtig zu werten weiß, wenn man die Querverweise zu lesen versteht. Seine Sprache ist dabei ein Genuß, aber die Geschichte überfrachtet mit der Idee der Metamorphosen. An manchen Ecken holpert es gewaltig, um das Konzept durchzuhalten. Ein Roman für belesene Liebhaber antiker Welten. Das ist nicht jeder.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssig!, 9. März 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Infos zu Ovid sind nicht sehr umfangreich (sie hätten in kürzerer Zeit irgendwo nachgelesen werden können), zudem noch etwas verfälscht durch die Schaffung einer leicht verschobenen Parallelwelt. Durch diese "letzte Welt" kann der Autor etwas abheben, von der historischen Wirklichkeit und versucht geringfügig einen Bezug zur Gegenwart
oder dem Leser zu schaffen. Leider ist ihm die "letzte Welt" genauso misslungen wie die historisch zu Grunde liegende, die letzte Welt ist misslungen, weil er zu ungenau ist, alles ist vage. Es werden weder Vorstellungen von
Constanza/Tomi noch von Ovid (und seinen Gedanken) noch von Cotta (demjenigen, der ihn sucht)außer oberflächlich erweckt. War Ransmayr je in Constanza?). Außerdem alles stinklangweilig gespickt mit mythologischen Figuren, die auch in Werken von Ovid auftauchen. Diesen Figuren gibt er neue Umwelten, ist aber unfähig, irgendeine dieser Personen dem Leser nahezubringen ebensowenig wie Cotta oder Ovid selber.
Fazit: völlig überflüssig, nicht lesenwert, überflüssig wie die Pest (obwohl ich bei der darüber nicht ganz sicher bin.).....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gefällt mir nicht, 28. Dezember 2012
Von 
Mediatrice - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Welt: Roman (Taschenbuch)
Als Film mag das Buch vielleicht noch fesseln, wenn er denn nicht zu "schlonzig" gemacht wird. Aber geschrieben hat es mich überhaupt nicht berührt oder interessiert. Dabei wird es als so schön gepriesen...

Schön ist für mich aber nicht alptraumhaft und eklig. Ein Metzger der in Blut badet, eine Frau mit grausamer Schuppenflechte im Gesicht...

Auch der Sprachstil war mir zu überladen bildhaft und verwirrend, wie ein geschriebenes Bild von Hyronimus Bosch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweiliger Gebildetenroman, 8. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Welt: Roman (Taschenbuch)
"Die letzte Welt" hat für mich leider keinerlei Eigenwert. Nichtkenner von Ovids Werk, werden es schwer haben, mit diesem Roman viel anfangen zu können, doch auch Kennern wird es alles andere als leicht gemacht, baut Ransmayr doch sein gesamtes Buch auf die griechische Vorlage auf.
Der Roman befindet sich sprachlich auf einem ambivalent hohen Niveau: einerseits überzeugt der Ausdruck, ohne mit Fremdworten zu protzen, andererseits sind (bewusst) viele Dinge so vage geschrieben, dass man sie zweimal lesen muss. Ein nicht mit voller Aufmerksamkeit vollzogenes Lesen wirkt sich somit leider sehr nachträglich aus.
Handlung und Charaktere sind nicht erwähnenswert. Die wenigen Dinge, die tatsächlich passieren, sind in irgeneiner Art und Weise lediglich abgewandelte Geschehnisse aus Ovids "Metamorphosen", spannend ist das aber nicht. Man muss sich wirklich durchringen, um zum Ende zu gelangen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Die letzte Welt: Roman
Die letzte Welt: Roman von Christoph Ransmayr (Taschenbuch - 1. April 1991)
EUR 9,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen