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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodie oder Musikepos? Verdis Krise in Venedig
Das Buch beginnt mit der Ankunft Verdis in Venedig zu Beginn des Jahres 1883. Der Maestro leidet an einer kreativen Paralyse. Mit "Aida" scheint er am Ende einer musikalischen Ära und gleichzeitig seiner Karriere als Komponist angelangt zu sein. In der Lagunenstadt wird er konfrontiert mit dem Erfolg seines Antipoden: Richard Wagner. Ausgerechnet Wagner, der die...
Veröffentlicht am 21. August 2005 von shuwa

versus
6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unsinnige Kontroverse
Werfel läßt den Roman in Venedig im Februar 1883 spielen. Die beiden großen Konkurrenten unter den Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts, Wagner und Verdi, befinden sich beide in der Stadt. Eine Begegnung, ein Kennenlernen läge nahe, kommt aber nicht zustande, da Wagner stirbt. Werfel baut um die beiden Komponisten und ihre Werke eine Kontroverse auf...
Veröffentlicht am 25. August 2006 von u-re


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodie oder Musikepos? Verdis Krise in Venedig, 21. August 2005
Von 
shuwa (Zurich, Switzerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Roman der Oper (Taschenbuch)
Das Buch beginnt mit der Ankunft Verdis in Venedig zu Beginn des Jahres 1883. Der Maestro leidet an einer kreativen Paralyse. Mit "Aida" scheint er am Ende einer musikalischen Ära und gleichzeitig seiner Karriere als Komponist angelangt zu sein. In der Lagunenstadt wird er konfrontiert mit dem Erfolg seines Antipoden: Richard Wagner. Ausgerechnet Wagner, der die Jungen mit seinen Musikepen verzaubert, lebt seit kurzem in Venedig (in der Ca' Vendramin Calergi, wo er am 13. Februar 1883 stirbt). Verdi schleicht sich in das Entrée des Teatro La Fenice, wo er einige seiner grössten Triumphe gefeiert hatte. Nun verklingt dort ein Finale von Wagner, und das Publikum ist begeistert.
Kein anderer als Werfel, dem mit atemberaubender Einfühlungs- und Fabulierkraft begabten Meister deutscher Prosa, ist besser in der Lage, einen tiefen Einblick in die Psyche Verdis zu verschaffen und die Gründe für seine "Auferstehung" aus der Verzweiflung mit dem Spätwerk Otello zu ergründen.
Werfel, der viele Opern Verdis ins Deutsche übertrug, eine Sammlung seiner Briefe herausgab und die Wiener Literatenszene spätnachts mit perfekt gesungenen Verdi-Tenorarien zu überraschen pflegte, zeichnet ein lebendiges Bild von Venedig und seiner Gesellschaft in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts, in das er 240 Jahren Operngeschichte verwebt.
Sehr zu empfehlen für alle Opernliebhaber (auch oder speziell für Wagnerianer)!
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großartiger Genuß für Opernfreunde, 5. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Roman der Oper (Taschenbuch)
Im Mittelpunkt von Werfels "Roman der Oper" stehen ganz gewiß die Selbstzweifel des alten Verdi. Dieser befindet sich zur Karnevalszeit des Jahres 1883 in Venedig, wo sich auch Richard Wagner gerade aufhält (Verdis Aufenthalt ist allerdings rein fiktiv). An der Gestalt seines "Gegenpols" Wagner sowie des jungen deutschen Komponisten Fischböck entzünden sich immer wieder quälende Selbstreflexionen Verdis über sein eigenes Schaffen, das sich zur Zeit in einer Krise befindet. Neben den inneren Konflikten des Maestro kommt aber auch die äußere Handlung nicht zu kurz: dafür sorgen Gestalten wie der hundertjährige Sammler Gritti, das Liebespaar Bianca und Renzo sowie zahlreiche andere Charaktere in der Umgebung des Komponisten, in denen sich das Italien des 19. Jh.s authentisch widerspiegelt. Werfel schreibt auf sehr hohem Stilniveau, sein Roman ist ein echter Genuß! Allerdings sollte man sich vor der Lektüre schon etwas mit der Oper beschäftigt haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roman der Oper - Ein Buch für Verdiliebhaber, 27. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Roman der Oper (Taschenbuch)
Nicht nur in diesem Jubiläumsjahr sollten Verehrer des Komponisten und Menschen zu diesem wunderschön geschriebenen Buch greifen. Franz Werfel schrieb seinen Roman mit viel Liebe und Detailkenntnis.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswert!, 14. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gleich zu Beginn die Begründung für den Abzug eines Sternes: Tatsächlich dürfte der von Werfel angesprochene Antagonismus zwischen deutscher und italienischer Oper und speziell zwischen Wagner und Verdi seit dem Erscheinen des Romanes (1924) das meiste an Schärfe verloren haben; heute singt etwa ein Domingo Verdi ebenso wie Wagner; in Italien wird Wagner aufgeführt, in Deutschland Verdi, und wer würde heute noch daran Anstoß nehmen? Auch mag der eher weitschweifige Erzähl-Stil Werfels heute etwas antiqiert anmuten; daher ein Stern Abzug wegen der leichten Staubschicht, die "Verdi" heute angesetzt hat.

Für den, der sich daran nicht stört, wer etwa auch den Erzählstil eines Thomas Mann schätzt, der vor allem etwas für Künstlerromane und/ oder Venedig übrig hat, für den ist dieser Band eine unbedingte Empfehlung. Werfel ist ein stilsicherer und vor allem kenntnisreicher Erzähler; die Szenerie ist farbig und faszinierend gezeichnet, und vor allem hat die Geschichte mit Giuseppe Verdi eine komplexe, glaubhaft geschilderte Hauptfigur. Der Haupt-Erzählstrang wird aus der Perspektive des Komponisten erzählt, der im Venedig des Jahres 1883 versucht, seine Lear-Oper fertig zu stellen - vergeblich, wie man weiß. Hauptthema sind seine künstlerischen Selbstzweifel, um nicht zu sagen, Selbstzerfleischung, verursacht vor allem durch seinen Konkurrenten Wagner, der gewissermaßen ab und an durchs Bild huscht: Denn auch er verfolgt den Karneval in Venedig. Mehrfach setzt Verdi dazu an, Wagner zu sprechen; ehe es aber dazu kommt, stirbt Wagner.

Daneben gibt es noch einige Nebenhandlungen, die manchmal entbehrlich erscheinen. Aber, wie gesagt: Franz Werfel ist ein meisterhafter Erzähler; zumindest sprachlich ist er nicht im geringsten angestaubt. Ein Künstlerroman für Kenner!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Ausgabe!, 9. September 2009
Durch Zufall wurde ich auf diese Ausgabe des Klassikers von Franz Werfel aufmerksam - der Zufall war in diesem Fall das neue Buch von Hans Neuenfels, welches ebenfalls in dieser Edition erschienen ist. Dieses Buch ist ein Geschenk - sowohl der Text als nun auch die Verpackung. Habe den Roman vor vielen Jahren gelesen und nun dank Elke Heidenreich wiederentdeckt!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Roman über ein Genie, 25. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Roman der Oper (Taschenbuch)
Dieser Roman, der eine Art Biografie vermischt mit Fiktion ist, erzählt von der Schaffenskrise des großen italienischen Opernkomponisten Giuseppe Verdi. Speziell die Zeit aus der Erschaffung des "King Lear" befindet sich im Blickwinkel des Autors, als auch sein Verhältnis zu Richard Wagner.
Auch wenn die Handlung größtenteils erfunden ist (Werfel selbst wies Kritik an der Genauigkeit der Handlung aufgrund des von ihm gesetzten Schwerpunktes als Roman zurück), zeigt dieses Werk Eindrucksvoll die Leiden eines großartigen Künstlers in einer Lebens- und Schaffenskrise.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unsinnige Kontroverse, 25. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Roman der Oper (Taschenbuch)
Werfel läßt den Roman in Venedig im Februar 1883 spielen. Die beiden großen Konkurrenten unter den Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts, Wagner und Verdi, befinden sich beide in der Stadt. Eine Begegnung, ein Kennenlernen läge nahe, kommt aber nicht zustande, da Wagner stirbt. Werfel baut um die beiden Komponisten und ihre Werke eine Kontroverse auf und will es - wie viele seiner Zeitgenossen - so sehen, daß man zwischen Wagner und Verdi wählen muß. Irrtum! MAN MUSS NICHT! Es gibt Musikliebhaber und -kenner, die die Werke beider Komponisten mögen und ebensolche, die zu beiden keinen Bezug finden. Also eine unsinnige Kontroverse! Die sprachliche Gestaltung und die Handlungsführung sind gut, aber das Thema leuchtet nicht ganz ein. Aus diesem Grund nur 3 Sterne.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesevergnügen, 11. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Roman der Oper (Taschenbuch)
Es geht zunächst um die Aueinandersetzung Verdi-Wagener. Werfels Sprache ist kühn, wortschöpferisch und nicht leicht zu lesen Man braucht Geduld
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Verdi: Roman der Oper
Verdi: Roman der Oper von Franz Werfel (Taschenbuch - 1. April 1992)
EUR 12,95
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