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Höhepunkt des Bandes ist die Erzählung "Herr und Hund". Diese Kurzgeschichte hat eigentlich keine richtige Handlung. Der Erzähler berichtet uns nur über das Leben mit Bauschan, seinem Hund. Wie er ihn gekauft hat, wie er mal krank war, wie er mit ihm spazieren geht usw. Und das auf immerhin mehr als 90 Seiten. Trotzdem vergeht während des Lesens die Zeit wie im Fluge. Grund hierfür ist, wieder einmal, Manns Sprache. Die Darstellung der diversen Eigenschaften Bauschans und die ganz alltäglichen Erlebnisse mit ihm sind so detailiert und fesselnd dargestellt, dass man das Gefühl hat man sei selber gerade mit auf Hasenjagd zum Beispiel. Alles in allem entsteht vor dem inneren Auge des Lesers das Bild einer echten, innigen "Männerfreundschaft".
Die bekannteste Erzählung dieses Bandes ist wohl "Mario und der Zauberer". Im Verlaufe eines Italienaufenthaltes besucht eine deutsche Familie eine Aufführung des Illusionisten Cipolla, welcher als Personifizierung des Faschismus fungiert. Im Verlaufe seine Perfomance zieht dieser hässliche Mann das Publikum in seinen Bann, bevor es zum katastrophalen Ende kommt. Diese Geschichte, 1930 geschrieben, kann somit durchaus als ihrer Zeit weit voraus bezeichnet werden.
Fazit: Wer keinen ganzen Roman von Thomas Mann lesen kann oder will, findet in den Kurzgeschichten einen weniger zeitraubenden Zugang zu seinem Werk, die inhaltlich und ästhetisch seinen längeren Arbeiten in keinster Weise nachstehen.
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