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38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganz großer Schelmenroman
Leicht ist "Felix Krull" nicht nur dem Gewicht nach im Vergleich zu anderen Thomas Mann Büchern. Auch inhaltlich ist die Geschichte weitaus weniger sperrig als beispielsweise Manns Dr Faustus oder der Zauberberg. Das muss auch so sein, denn der Protagonist des Romans, Felix Krull, führt ein leichtes Leben. Nicht von Natur aus. Seine Familie verarmt, das...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2004 von Rappel

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leichte Abenteuergeschichte
Erzählt wird die Geschichte des von der Natur äusserlich gesegneten Titelhelden Felix Krull, der es durch Besonnenheit,Charme, Zielstrebigkeit und ein ausgeprägtes Talent zur Verstellung und Rollenaneignung vom Sohn eines bankrotten Sektfabrikanten zum Sprössling "von Familie" bringt.
Die Geschichte beginnt schon im Kindesalter und ist...
Vor 19 Monaten von storiesandmore veröffentlicht


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6 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas zu langatmig, 31. August 2003
Mein erster "Mann". Da ich vorher in keinem Kontakt zu anderen Werken von Thomas Mann stand, mag ich eine Gegenüberstellung und/oder Gewichtung der "Bekenntnisse" gegenüber anderen Werken nicht einschätzen, kann dieses Buch auch lediglich als Alleinstehendes Werk begutachten.
Die volle Wertschätzung erhält Thomas Mann für die mir bisher unbekannte und wirklich atemberaubende Fähigkeit litarischer Beschreibung. Der Sprachstil bewegt sich in einer kaum mehr bekannten Vornehmlichkeit und umschreibenden Ausführlichkeit, dass es einfach Spaß macht, Satz für Satz den Ausführungen zu folgen. Sollte sich eine ähnliche Erzählweise in anderen Büchern von Mann wiederfinden, werde ich sicherlich in nächster Zeit von seinen Büchern kaum lassen können. Ich bin gespannt auf mehr...
Missfallen hat mir am Buch die streckenweise Langatmigkeit eigentlich belanglose und unkomplizierte Sachverhalte und Ereignisse - wenn auch wortgewandt - aufzublähen und über endlose Sätze hinwegzuziehen. An vielen Stellen hätte Kürze der Erzählung gut getan.
Was die Geschichte als solches angeht, verfehlt der Titel "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" leider völlig den Inhalt. Allein die Absicht des Buches, läßt sich entnehmen. Dieses Ziel wird aber weder durch eine wirklich ergreifende, bzw. innovative Geschichte, noch durch eine Vollendung der Geschichte erreicht. Vielmehr hört der Text leider an einer Stelle auf, die eigentlich erst der wirkliche Einstieg der Bekenntnisse sein darf. Schade, dass es Thomas Mann nicht vergönnt war, dieses Werk zuende zu schreiben. So bleibt dem Leser nichts anders übrig, als die ersten 300 Seiten Anlauf auf den bewegensten und prägensten Abschnitt des Lebens Krulls zu nehmen, um dann nach weiteren 100 Seiten festzustellen, dass die Erzählung jäh und unvorbereitet endet. Schade.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Buch wurde verhunzt, 9. März 2009
Schlimme Adaption des (hervorragenden)Buches an ein Hörbuch-Format. Die Sprache wurde verhunzt und zurechtgestückelt. Nervige Aussprache der Sprecher, überzogene Dramaturgie. Dies Hörbuch ist in der Tat das schlechteste, welches ich jemals angehört habe.
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3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Sprachakrobat, 28. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull: Der Memoiren erster Teil (Taschenbuch)
Faszinierend, wie Thomas Mann seinen Felix Krull zwischen französisch, englisch und italienisch wechseln lässt, wie ein Jongleur. Felix Krull ist einfach herrlich zu lesen, und zeigt, dass Thomas Mann durchaus Sinn für Humor hatte. Schade, dass er dieses Werk nicht mehr vollenden konnte.
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2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Papier nicht wert, 2. August 2013
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull: Der Memoiren erster Teil (Taschenbuch)
So ein nichtssagendes und langweiliges Buch ist mir bisher noch nicht untergekommen.
Mann verfällt in seiner Detailverliebtheit langatmigen Erklärungen von gar nichts, hauptsache die Anzahl Seiten des Buches stimmt.
Für Lesende, die gerne mitdenken und sich inspirieren lassen wollen ist das Buch Hochstapelei.
Mein Rat: Finger weg davon, Papier sparen und unter einem dadurch vor der Verarbeitung geschütztem Baum Ruhe und Zufriedenheit finden.
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßiger Lesespaß, 22. September 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull: Der Memoiren erster Teil (Taschenbuch)
Das war, wie diverse andere Bücher auch, Pflichtlektüre in der Schule bei mir vor einigen Jahren und ich habe mich nie wirklich mit dem Buch anfreunden können. Erst recht nicht als ich meine LK Klausur in Deutsch über Felix Krull geschrieben habe und durchgefallen bin! Die Hälfte des Buches ist höchst unterhaltsam und die andere Hälfte höchst einschläfernd. Das wechselt relativ spontan bei einem neuen Kapitel. Nur für Leute zu empfehlen, die sonst schon alle guten Bücher weggelesen haben.
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5 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwere Kost, 20. Juli 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull: Der Memoiren erster Teil (Taschenbuch)
Ich wollte dieses Buch seiner Berühmtheit wegen lesen. Ich dachte, wenn so viele dieses Buch schon gelesen haben und es toll fanden, dann will ich auch wissen worum es geht.
So weit, so gut. Ich hatte es mir dann von einer Freundin ausgeliehen und sofort angefangen zu lesen. Allerdings fand ich es total anstrengend zu lesen und konnte kaum mehr als 10 Seiten am Stück lesen ohne die Konzentration zu verlieren. So hab ich mich dann mehr durch das Buch gequält als es genossen zu haben. Ich wollte allerdings auch nicht einfach aufgeben ;)
Die Sprache Mann's ist ohne Zweifel etwas besonderes. Aber eben diese macht das Buch, meiner Meinung nach, so schwer zu lesen.
Der Plot ist auch nicht grade sehr spannend aber vielleicht bin ich sowas auch einfach nicht gewöhnt.
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2 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein bißchen langatmig., 14. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull: Der Memoiren erster Teil (Taschenbuch)
Zugegebenermaßen habe ich mich an einigen Stellen durch dieses Buch durchmogeln müssen, immer mal ein paar Seiten hin und ein paar Seiten her.
Die Thematik beihaltet schon interessante Aspekte, zeitweilig ist es auch ganz interessant, allerdings hat es nicht gereicht um mich tatsächlich zu fesseln, was vielleicht an der Art des Hauptprotagnisten liegen kann.
Ich kann es nur bedingt weiterempfehlen.
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7 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Felix Krull - Ein Buch ohne Aussage, 26. Juli 2000
Von Ein Kunde
Der letzte Roman Thomas Manns ist (hoffentlich) sein Schlechtester. "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" - schon der Titel ist Betrug. Denn wer sich tatsächlich durch die 500 Seiten Gelaber quält, findet keine "Bekenntnisse" im Sinne Augustins oder Rousseaus. Das Wort "Selbstbeweihräucherungen" wäre viel angemessener. Doch nun zum nächsten Teil der Überschrift: "des Hochstaplers". Auch hier wieder arglistige Täuschung. Wer meint in diesem Buch tatsächlich neue, raffinierte, boshafte, listige Hochstapeleien geschildert zu bekommen, irrt. Tatsächlich die abgederoschene Idee, den Helden der Geschichte die Unterschrift seiner Eltern auf einem Attest für die Schule zu fälschen, die einem dann noch in langatmigster Weise präsentiert wird (ca. 10-seitige Beschreibung der Schrift seines Vaters samt graphologischer Besonderheiten). Oder die Schilderung eines Bonbon-Diebstahls durch den kleinen Krull: Eine 20-seitige Schilderung der Tapetenfarbe, der Flechtart der Körbe, des Glanz der Bonbonverpackungen usw. Es tut mir leid, aber ich kann damit nichts anfangen. Nun aber zum Kernpunkt meiner Kritik. Was will uns Mann mit diesem Buch sagen ? Offensichtlich nichts. Was ist die Aussage dieses Buchs ? Etwa, dass wenn man lügt und betrügt sich vom Militärdienst drücken kann ? Toll, das habe ich vorher auch schon gewusst. Wer erwartet, dass irgendwie diskutiert wird, ob man nun um sich das Leben leicht zu machen betrügen soll, wo es geht, oder ob die Ehrlichkeit, warum auch immer, vorzuziehen ist wird schwer enttäuscht.
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7 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langatmig und überflüssig, 22. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull: Der Memoiren erster Teil (Taschenbuch)
Vorsicht die folgende Rezension beruht auf eine absolut subjektive Meinungsäußerung!!!

Es handelt sich hierbei erneut um eines dieser diversen pseudolehrreichen Bücher.
Nun Thomas Mann will wohl mit diesem Buch im Wesentlichen Gesellschaftskritik
ausüben, so merkt der Protagonist Felix Krull früh, dass die Gesellschaft betrogen werden will. Er bewahrt auch stets sein Sein-Schein Motiv.
Dann gibt es noch hier und da ein paar Parodien zum klassischen Bildungsroman nach Goethe, sein Motiv der Selbststilisierung oder eine Hommage an Manolescu etc.
Dabei missachtet Mann jegliche thematische Stringenz, was zur Langatmigkeit ausartet. Er schafft es einfach nicht auf den Punkt zu kommen.
Es gibt immer zwei lesearten von solchen Büchern. Die eine beschränkt sich auf die Inhaltsebene, so heißt es jedoch, dass einem dadurch niemals der gesamte Roman erschließen wird. Dazu müsse man das Buch auf zuvor genannte Dinge hingehend untersucht haben.
Das verrückte dabei ist, dass Autoren solcher Bücher naiverweise davon ausgehen, sie können damit die Gesellschaft auf die behandelten Probleme aufmerksam machen und etwas bewegen. Dabei lassen sie außer Acht, dass sich ihre Aussage nur ein unerheblich winziger Teil von weltfremden Literaten erschließen lassen.
Noch extremer ist es in Georg Büchners Woyzeck. Abgesehen davon, dass zu Büchners Zeit, die meisten Menschen Analphabeten waren, ist das Buch so abgedreht geschrieben, dass seine Aussage das gemeine Volk nicht erreichen wird.
Solche Bücher sind also weder unterhaltsam, noch liefern sie der Menschheit Fortschritt, sprich überflüssig.
Unterhaltsame Bücher gibt es auf andere Weise und wenn man etwas bewegen will, muss man seine Position dazu direkt, sachlich und für jedermann verständlich rüberbringen
Naturwissenschaftliche Bücher sind dagegen in der Regel ganz konkret. Dort findet man keinen "gehobenen" Schreibstil als Blendwerk, das Niveau suggeriert. Naturwissenschaftliche Bücher bewegen etwas und sorgen für Fortschritt. Ein gutes politisches sachliches Buch dagegen ebenfalls.

Fazit:
Lerne ich die Geschichte des Hochstaplers Felix Krull und deren Intention, so eigne ich mir lediglich Trivialwissen an, was eine pure Zeitverschwendung ist. Lern ich dagegen die Thematiken eines naturwissenschaftliches Buches, so habe ich mir ein fundiertes Wissen angeeignet, mit dem ich sehr viel anfangen kann. Logisches und mathematisches Verständnis, setzt dies natürlich voraus, sonst muss man sich mit einem populärwissenschaftlichen Buch begnügen, mit dem man allerdings nicht zu soviel Erkenntnis gelangt.
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Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull: Der Memoiren erster Teil
Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull: Der Memoiren erster Teil von Thomas Mann (Taschenbuch - 1. Juli 1989)
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