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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmend und unterhaltsam zugleich
Ich habe mich im Zuge eines Hauptseminars fast ein dreiviertel Jahr sowohl mit dem Roman selbst als auch mit diesem Hörspiel praktisch täglich auseinandergesetzt. Die schlechten Rezensionen zu diesem Produkt kann ich nach dieser intensiven Rezeption überhaupt nicht nachvollziehen. Die Kürzungen finde ich insgesamt sehr sinnvoll, die wesentlichen Sujets...
Veröffentlicht am 22. Juli 2008 von Oliver Bauer

versus
12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Doktor Faustus. In Stücke gerissen.
Über das Gesamtwerk Thomas Manns soll es über 20 000 fachwissenschaftliche Veröffentlichungen geben. Eine erkleckliche Anzahl beschäftigt sich mit Doktor Faustus. Es ist hier nicht der Ort, diesen eine weitere hinzu zu fügen.
Es geht ausschließlich um die Bewertung der Umsetzung dieses Großromans in eine Hörbuchfassung (10...
Veröffentlicht am 4. April 2008 von Dr. Stumpf Jochen


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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mann: Dr. Faustus. Ein Meisterwerk, 22. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Doktor Faustus: Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn erzählt von einem Freunde. Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist ein klassisches Meisterwerk. Ich habe eine Ausgabe verloren, die ich früher hatte. Nun spürte ich Lust es wieder einmal zu lesen, und deshalb bin ich glücklich, weil sie es mir geschaffen haben.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen twererwerewrewr, 24. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Doktor Faustus: Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn erzählt von einem Freunde. Roman (Taschenbuch)
Hier sind Sie richtig. Ob locker-frisch-lifestylig oder eher “seriös”, wir machen es möglich. Und wenn Ihnen nicht nur die Texte, sondern auch die Ideen und die Umsetzung fehlen, können wir über unser Netzwerk von Text, Konzept und Foto bis zum Verlag oder Agentur, vom Layout bis zum Druck alle Dienstleistungen mit anbieten.
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2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das war nichts für mich, 11. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Doktor Faustus: Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn erzählt von einem Freunde. Roman (Taschenbuch)
Ich persönlich bin ein "Mann-Fan" nach Zauberberg, Tod in Venedig, Buddenbrooks etc. Dieses Werk war aber nichts für mich. Ich bin unmusikalisch, verstehe nichts von Noten usw. und deshalb waren manche Passagen für mich völlig unverständlich - mir hat förmlich der Sinn dafür gefehlt. Mich nervten zudem diese Zeitsprünge zwischen beiden Kriegen, der Monolog des Autors, der an manchen Stellen sehr gekünstelt klingt und und und. Weiteres anzuführen lohnt nicht, es ist nur mein persönlicher Eindruck.
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12 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 9. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Doktor Faustus: Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn erzählt von einem Freunde. Roman (Taschenbuch)
Obwohl ich Thomas Mann sehr gerne lese und bisher immer begeisert wurde, habe ich dieses Buch nach 2/3 aus der Hand gelegt. Meiner Meinung nach ist dieses Werk zu langatmig und zu emotional. Mit "emotional" meine ich, daß sich mir beim Lesen der Seiten andauernd der Eindruck aufdrängt, Thomas Mann möchte unbedingt und mit aller Gewalt Weltanschauliches loswerden.
Es kann sein, daß meine Meinung eine andere wäre, würde ich tonnenweise Sekundärliteratur parallel lesen - aber dazu fehlt einem arbeitenden Menschen einfach die Zeit.
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2 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Satz- und Setzkünste in der Literatur und in der Musik, 30. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Doktor Faustus: Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn erzählt von einem Freunde. Roman (Taschenbuch)
Es ist das Alterswerk des Thomas Mann (1875-1955): "Doktor Faustus", erschienen im Jahre 1947.

"Mit Bestimmtheit will ich versichern, dass es keineswegs aus dem Wunsche geschieht, meine Person in den Vordergrund zu schieben, wenn ich diesen Mitteilungen über das Leben des verewigten Adrian Leverkühn, dieser ersten und gewiss sehr vorläufigen Biografie des teuren, vom Schicksal so furchtbar heimgesuchten, erhobenen und gestürzten Mannes und genialen Musikers, einige Worte über mich selbst und meine Bewandtnisse vorausschicke." Es ist nicht Thomas Mann, der uns hier den Tonsetzer Adrian Leverkühn vorstellt, sondern Serenus Zeitblom - der natürlich kein anderer ist als doch Thomas Mann. "Einzig die Annahme bestimmt mich dazu, dass der Leser - ich sage besser: der zukünftige Leser; denn für den Augenblick besteht ja noch nicht die geringste Aussicht, dass meine Schrift das Licht der Öffentlichkeit erblicken könnte, - es sei denn, dass sie durch ein Wunder unsere umdrohte Festung Europa zu verlassen und denen draußen einen Hauch von Geheimnissen unserer Einsamkeit zu bringen vermöchte; - ich bitte wieder ansetzen zu dürfen: nur weil ich damit rechne, dass man wünschen wird, über das Wer und Was des Schreibenden beiläufig unterrichtet zu sein, schicke ich diesen Eröffnungen einige wenige Notizen über mein eigenes Individuum voraus, - nicht ohne die Gewärtigung freilich, gerade dadurch dem Leser Zweifel zu erwecken, ob er sich auch in den richtigen Händen befindet, will sagen: ob ich meiner ganzen Existenz nach der rechte Mann für eine Aufgabe bin, zu der vielleicht mehr das Herz als irgendwelche berechtigende Wesensverwandtschaft mich zieht."

Der Schriftsteller erfindet einen Schriftsteller (hier den Biografen Zeitblom) - Philip Roth und dessen Nathan Zuckerman (und viele, viele andere) lassen grüßen - und verlagert somit die Handlung in eine dritte Ebene.

Der Magier, Astrologe und Alchimist Johannes Faust wurde um etwa das Jahr 1480 geboren. Er trieb sich vornehmlich im Württembergischen herum und stand im Rufe, mit dem Teufel im Bunde gewesen zu sein. Schon 1587 erschien in Frankfurt die "Historia von D. Johann Fausten, dem weitbeschreyten Zauberer und Schwarzkünstler", eine erste Veröffentlichung der sich inzwischen zusammengesponnen Legenden. Bereits damals ging es um die vermeintlichen Gefahren eines unbändigen Forscherdrangs, die Geheimnisse der Welt zu ergründen, selbst um den Preis der eigenen Seele, die bekanntlich dem Teufel zu vermachen ist.

Vieles in Thomas Manns Roman, der sich die alte Faust-Saga zur Grundlage nimmt, erschließt sich einem über die Sprache. Nehmen wir nur mal den Untertitel "Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn erzählt von einem Freunde" zum Beispiel. Nicht über einen Komponisten wird uns berichtet, auch nicht von einem viel altmodischer anmutenden Compositeur ist hier die Rede. Nein, es ist die Begrifflichkeit des Tonsetzers, die uns Thomas Mann hier zum Besten gibt.

Keine Frage, "Doktor Faustus", eine Künstler-, Musiker- und moderne Teufelsverschreibungsgeschichte, wie Thomas Mann selbst den Roman charakterisierte, ist ein schwer zu lesendes Werk. Nicht zu vergleichen mit Manns Erstling, dem gefälligen "Buddenbrooks", oder auch mit seinem zweiten Buch, dem märchenhaft erscheinenden "Königliche Hoheit".

Der Schriftsteller schaffte sich einen Tonsetzer. Er instrumentalisierte sich einen Musiker, ließ ihn sich - von keinem geringeren als Mr. Mistoffelees himself - in Versuchung führen und paraphrasierte uns auf diese Art und Weise die zurückliegenden bösen Zeiten der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts: die Zeiten der beiden Weltkriege sowie die jeweiligen Jahre, die vor den beiden Weltkriegen lagen. Thomas Mann sortierte seine Gedanken, ordnete sie zu Ideen, zu Ideen des Rausches, wie er selbst es sah, "des Rausches überhaupt und der Anti-Vernunft damit verquickt, dadurch auch das Politische, Faschistische, und damit das traurige Schicksal Deutschlands."

Adrian Leverkühn fürchtet sich, als Musiker, und überhaupt als Künstler, erfolglos zu bleiben: ohne Ideen, ohne Einfälle auf der Strecke des musisch-musikalischen Nirgendwo. Ohne Ideen. Ohne Einfälle. Ging es Thomas Mann ähnlich? Er - Thomas Mann - jedenfalls überwindet sein mögliches Dilemma, er erschafft mit "Doktor Faustus" ein literarisches Werk. Er - Adrian Leverkühn - überwindet sein Dilemma nicht: im Gegensatz zu Thomas Mann befruchtet er es noch, schafft sich weitere Probleme und Pfade der Ausweglosigkeit. Krankheiten sind die Fluchtburgen solcher Ausweglosigkeiten. Vermeintliche Genialität sind die Ergebnisse solcher Krankheitsphasen. Doch Depressionen und am Ende der Tod bilden die Wegbegleiter des teuflischen Paktes, dem Adrian - wie schon der Vorgänger Alchemist Heinrich Faust - nicht widersteht.

Serenus Zeitblom schreibt: "Am 25. August 1940 traf mich hier in Freising die Nachricht von dem Erlöschen des Restes eines Lebens, das meinem eigenen Leben, in Liebe, Spannung, Schrecken und Stolz, seinen wesentlichen Inhalt gegeben hat. Am offenen Grabe an dem kleinen Friedhof in Oberweiler standen mit mir, außer den Angehörigen, Jeanette Scheurl, Rüdiger Schildknapp, Kunigunde Rosenstiel und Meta Nackedey" - Zeitblom, Scheurl, Schildknapp, Rosenstiel, Nackedey ..., oh Thomas Mann, was hast du da nur für Namen erfunden?, es gibt noch weitere: Rudolf Schwerdtfeger, Helmut Institoris oder Eberhard Schleppfuß (den Mann den Zeitblom als den "personifizierten Abfall von Gott" bezeichnen lässt, und bei dem es sich unterstellterweise um Joseph Goebbels, den bekanntesten Klumpfuß der deutschen Geschichte, handelt) -, dazu eine unkenntlich verschleierte Fremde, die, während die Erdschollen auf den eingebetteten Sarg fielen, wieder verschwunden war."

"Doktor Faustus" gilt auch als großer Gesellschafts- und Deutschlandroman. Wie bereits angedeutet, stellt Mann/Zeitblom immer wieder Verbindungen zu den damaligen politischen Ereignissen her, dem Deutschen Reich und dem Aufstieg des Nationalsozialismus.

"Deutschland, die Wangen hektisch gerötet, taumelte dazumal auf der Höhe wüster Triumphe, im Begriffe, die Welt zu gewinnen kraft des einzigen Vertrages, den es zu halten gesonnen war, und den es mit seinem Blute gezeichnet hatte. Heute stürzt es, von Dämonen umschlungen, über einem Auge die Hand und mit dem andern ins Grauen starrend, hinab von Verzweiflung zu Verzweiflung. Wann wird es des Schlundes Grund erreichen? Wann wird aus letzter Hoffnungslosigkeit, ein Wunder, das über den Glauben geht, das Licht der Hoffnung tragen? Ein einsamer Mann faltet seine Hände und spricht: Gott sei euerer armen Seele gnädig, mein Freund, mein Vaterland."
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7 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kaum geniesbar, 14. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Doktor Faustus: Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn erzählt von einem Freunde. Roman (Taschenbuch)
Bei einem Teil der Werke von Thomas Mann ist es auch heute noch ohne Germanstikstudium möglich, diese mit Gewinn und Genuss zu lesen. Für "Doktor Faustus" trfft dies m.E. leider nicht zu.
Den Figuren des Buches fehlt jegliche Bodenhaftung und Leben, was im Ergebnis dazu führt, dass das Werk nach kürzester Zeit in eisige, geistig-philsophische Sphären abgleitet, die den Leser ohne entsprechendes Hochschulwissen schnell erfrieren lassen.
Für den interessierten Literaturliebhaber gibt es daher sicherlich wesentlich empfehlenswertere Bücher des Autors.
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11 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langeweile in höchster Vollendung!, 17. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Doktor Faustus: Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn erzählt von einem Freunde. Roman (Taschenbuch)
Wenn Sie Ihre Freizeit gerne auf interlektuellen Lesungen verbringen, sich stundenlang in hochgestochenem Deutsch über die langweiligsten Themen unterhalten, gerade vom Schachturnier zurück sind, immer einen netten lateinischen Spruch parat haben, ihre Haut auch im Sommer immer hell ist, anstatt in Ibiza das Leben zu konsumieren lieber mit einem Gedichtband von Paul C. auf ein Schloss in die Toskana fahren und nur bei Woody Allen Filmen lachen können, kaufen Sie das Buch. Wenn Sie wie ich in Ihrem Germanistikstudium dazu vergewaltigt worden sind. Ich leide mit Euch. Für den Ottonormalverbraucher nur als Einschlafhilfe zu verwenden.
der biehl
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