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Kundenrezensionen

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am 28. April 2009
Thomas Mann ist keine leichte Kost, auf keinen Fall. Doch wenn man sich Mühe gibt den langen Beschreibungen und ausführlichen Berichten über dies und das Folge zu leisten, breitet sich ein wahrer Zauber vor dem Leser aus. Genau wie es bei Mario und dem Zauberer auch wieder geschieht. Selten haben ich ein Buch so gerne gelesen wie dieses tragische Reiseerlebnis des unbekannten Ich-Erzählers. Einfach nur aus Lust diese und jene Seite noch einmal zu lesen, wiederholte ich oft die eine oder andere Stelle. Es ist einfach nur genial, wie viel Mann in diesen wenigen Seiten aussagt (ob es nun eine politische Geschichte ist, lasse ich dahin gestellt), denn wie genau und realistisch die Chraktere - besonders der Zauberer - hier gezeichnet werden, wirkt vielleicht schon übertrieben. Doch man wird stutzen und leicht grinsen, wenn sich vor den Augen des Lesers diese Ereignisse in diesem muffigen Raum ausbreiten, und der Zauberer seine meist psychologischen Spielchen treibt. Der Schluss kam selbst für mich sehr plötzlich und bewegte mich doch tief, denn man fühlt mit, leidet vielleicht mit dem Zauberer und seinem Schicksal und Leben, und dann kippt er nach schmetternden Detonationen vom Stuhl. Schade...doch so realistisch ist das Leben nun mal.
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am 31. Januar 2014
Im Jahr 1930, drei Jahre vor Hitlers Machtergreifung und zu der Zeit der Herrschaft des Faschisten Benito Mussolinis in Italien, verfasste Thomas Mann sein "tragisches Reiseerlebnis" "Mario und der Zauberer". Mit seiner Novelle bewies der Autor politischen Weitblick und ein untrügliches Gespür für die Stimmung in Deutschland vor Hitlers Machtergreifung. Sie ist als Parabel auf die Diktatur des Nationalsozialismus und andere faschistische Ideologien denkbar. Der Zauberkünstler Cipolla lenkt sein Publikum nach seinem Belieben und lässt sie gegen ihren Willen Handlungen ausführen wie willenlose Marionetten. Obwohl die Zuschauer ihm gegenüber Abneigung empfinden, können sie sich dem Bann Cipollas nicht entziehen und vermögen es nicht, sich ihm zu widersetzen. Somit zeigt sich die Beeinflussbarkeit der Menschen durch diverse Ideologien. Allerdings ist der Stil Thomas Mann sicher nicht jedermanns Sache. Dessen lange, zum Teil verklausulierte Schachtelsätze machen dieses gewichtige Buch nicht unbedingt zu einem Lesevergnügen.
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am 20. Oktober 2013
Bei diesem Produkt handelt es sich im Prinzip um einen Artikel der einfach das machen soll wofür er gedacht ist … dies tut er auch in vollem Umfang und ich bin daher sehr zufrieden
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am 22. Oktober 2013
Thomas Mann kann man mögen muss aber nicht. Ich musste es mir für die Schule antun und es tat gar nicht weh :)
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In einem Italienurlaub besucht die Familie des Erzählers dieser Geschichte die Vorstellung eines als Zauberer angekündgten Hypnotiseurs, der ihnen im Laufe des Abends die großen Möglichkeiten der Manipulation von Menschen demonstriert und damit allerlei Gedanken zum Befehlen, Gehorchen, Volk und Führer aufkommen lässt.

Das 1930 erschienene Buch dürfte sich in erster Linie wohl auf Benito Mussolini beziehen, eignet sich aber als Folie auch für Adolf Hitler und viele andere demagogisch arbeitende Machtmenschen des fortlaufenden 20. Jahrhunderts. Außerdem werden verschiedene Erscheinungen des sich immer mehr in Europa verstärkenden Nationalismus der damaigen Zeit dargestellt. Eine überaus beeindruckende und sehr dichte Erzählung.
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am 25. September 2012
Ja, das ist sie, diese Geschichte: Eine gute Novelle. Kurz und knackig erzählt sie irgendwie von so vielen Dingen. Man verliert sich irgendwie darin, obwohl man eigentlich das Gefühl hat, alles überschauen und alles verstehen zu können...
Tut man nicht, ein literarisches Werk kann man nicht kontrollieren, wenn man sich freiwillig hingibt. Wenn man ihm überhaupt Aufmerksamkeit schenkt. Ist der Zauberer nicht doch die erfundene Geschichte?
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am 10. März 2007
Alle die jemals etwas von T. Mann lesen wollen, sollte zu dieser Erzählung greifen. Im Gegensatz zu seinen meisten anderen Veröffentlichungen, nimmt er sich selbst hier ganz zurück und lässt einfach die Geschichte wirken. Dadurch hat er eine beeindruckende Charakterstudie des Menschen und seiner Beeinflussbarkeit geschaffen. Das Thema ist aufgrund seiner politischen Dimension natürlich ungemein interessant und daher verzeiht man auch den relativ unspektakulären Anfang. Wirklich ganz großes Kopfkino!
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am 5. Dezember 2013
was soll man noch dazu schreiben? Das Werk habe ich für die Schule benötigt. Aber ich muss sagen, dass ich es nicht bereut habe es zu lesen. Mann schreibt in einem interessanten, den Leser einbeziehenden Stil und die Klausur zu diesem Werk wurde zum Kinderspiel :)
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Die Novelle "Mario und der Zauberer" wurde 1930 veröffentlicht und entwirft, ohne direkt darauf hinzuweisen, ein bedrückendes Bild der Gefahr des Faschismus – noch vor der Machtergreifung Hitlers. Eine deutsche Familie macht Ferien in Italien und findet sich in einer merkwürdig gereizten, patriotisch aufgeladenen Atmosphäre wieder, die in mehreren Eklats gipfelt. Der schlimmste wird durch den Zauberkünstler Cipolla provoziert. Seine Bühnenkunststücke entpuppen sich dem Eingeweihten als Hypnosenummern, in denen einzelne Zuschauer bloßgestellt werden. Er lässt sie die Zunge rausstrecken, sich vor Schmerzen krümmen oder tanzen wie Hampelmänner, und sie wissen nicht, wie ihnen geschieht. Alles zielt auf den Entzug des eigenen und das Aufdrängen eines fremden Willens – der sich unter der Hypnose aber anfühlt wie frei gewählt. Der Kellner Mario bereitet dem Schrecken schließlich das gewaltsame Ende, auf das die Erzählung von Anfang an zusteuert: Von Cipolla gedemütigt, erschießt er ihn. Ein spannendes, atmosphärisch starkes Stück Weltliteratur vom „Zauberer“ Thomas Mann, das in der Frage nach der Verführbarkeit des Menschen und nach den Grenzen der Willensfreiheit ungebrochen aktuell ist.
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am 25. November 2012
War für die Schule. Der Schreibstil macht das Buch trotz der wenigen Seiten sehr lang. Die Nüchternheit in der Wortwahl und dem Satzbau nehmen der Story ein wenig den Reiz.
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