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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum heisst Amerika Amerika ?
In seiner unverwechselbaren klaren Sprache erzählt Stefan Zweig die Verkettung von mehr oder weniger grossen Irrtümern, die schliesslich dem Kontinent Amerika seinen Namen gibt. Man folgt ihm durch die Jahrhunderte seit der Entdeckung Amerikas durch Columbus, der nicht wusste, dass er einen neuen Kontinent entdeckte bis hin zur Etablierung des Namens...
Am 20. Juni 1999 veröffentlicht

versus
7 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langatmig
Die Geschichte um die Namensgebung Amerikas ist ein Beweis für die Macht der Medien, wenn auch im 15. und 16. Jahrhundert man eigentlich nicht von Medien reden kann.
Das Buch ist informativ, aber auch schrecklich in die Länge gezogen und ein paar Seiten wären schön völlig ausreichend gewesen.
Veröffentlicht am 14. Januar 2005 von Achim Baque


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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum heisst Amerika Amerika ?, 20. Juni 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Amerigo: Die Geschichte eines historischen Irrtums (Taschenbuch)
In seiner unverwechselbaren klaren Sprache erzählt Stefan Zweig die Verkettung von mehr oder weniger grossen Irrtümern, die schliesslich dem Kontinent Amerika seinen Namen gibt. Man folgt ihm durch die Jahrhunderte seit der Entdeckung Amerikas durch Columbus, der nicht wusste, dass er einen neuen Kontinent entdeckte bis hin zur Etablierung des Namens Amerika.
Man ergreift mal für, mal gegen Amerigo Vespucci Partei, je nachdem, welches Kapitel man liest.
Schlussendlich ist es aber nicht mehr zu ändern und die Frage, ob Amerigo Vespucci zu Recht unsterblich wurde oder nicht letztlich müssig.
Ein gut geschriebenes, informatives und spannendes Buch.
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41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irrtümliche Namensgebung der Neuen Welt, 31. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Amerigo: Die Geschichte eines historischen Irrtums (Taschenbuch)
Dieses Essay, das 1944 posthum mit dem Untertitel "Geschichte eines historischen Irrtums" erschien, ist eine Studie über das sogenannte Vespucci-Problem, eine Untersuchung, wie es zur Benennung Amerikas nach dem Vornamen eines Mannes kam, der mit der eigentlichen Entdeckung des Kontinents gar nichts zu tun hatte. Der italienische Seefahrer Amerigo Vespucci (1451 - 1512) klärte lediglich den Irrtum von Christoph Columbus auf, der den kürzesten Seeweg nach Indien gefunden zu haben glaubte. Für die Namensgebung des neuen Kontinents Amerika im Jahre 1507 war der Karthograph Martin Waldseemüller schließlich verantwortlich und so hat für lange Zeit der Namenspatron Amerigo Vespucci ungerechtfertigterweise als der Entdecker der Neuen Welt gegolten. Stefan Zweig (1881 - 1942) gestaltet diese Verkettung vieler Irrtümer in seinem unverwechselbaren Sprachstil und macht so dieses schmale Bändchen zu einer lesenswerten historischen Miniature. "Und so gebrauchen wir heute das Wort, das ein blinder Zufall in heiterem Spiele ersonnen, schon selbstverständlich als das einzig wahre und denkbare: das klingende, das schwingende Wort 'Amerika'." (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kurze reise in das mittelalter gefällig?, 22. Mai 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Amerigo: Die Geschichte eines historischen Irrtums (Taschenbuch)
Und wieder ist es Stefan Zweig mit seinem wunderbaren Schreibstil gelungen, den Leser nicht nur über den historischen Verlauf der Namensgebung für die neue Welt zu informieren, sondern ihm gleichzeitig das Gefühl zu geben, dirket mit dabei zu sein und die Stimmung der Zeit mit den Fingern greifen zu können.
Dieser schmale Band ist für jedermann geeignet und es ist auch kein Vorwissen notwendig. Außerdem sind die ca. 100 Seiten schnell zu lesen und somit auch als "Mini-Roman" genießbar.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte pur, kurz und spannend, 19. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Amerigo: Die Geschichte eines historischen Irrtums (Taschenbuch)
Wunderbares, spannendes und informatives Buch.

Sehr schön geschrieben. Kurz. Ein MUß für jeden der sich für

die Geschichte der Endeckung Amerikas interessiert, für Mittelalter

und für die Entstehung von "Geschichte" per se.

Ich habe es schon zweimal verschenkt.

Sehr zu empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irrungen und Wirrungen über den Namensgeber Amerikas, 25. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Amerigo: Die Geschichte eines historischen Irrtums (Taschenbuch)
1492 kommt der junge Amerigo Vespuci nach Sevilla. Er ist "factor" eines Kaufhauses, welches sich mit der Ausrüstung von Schiffen befasst und ein Ableger der Medici- Bank aus Florenz ist.
Bald kennt der junge Angestellte die Schiffe detailgenau, er besitzt Kenntnisse über Nautik, sowie über Längenberechnung, Sternkunde und das Anlegen von Karten.

Als Fachmann und Berichterstatter begleitet er nun eine Erkundungsfahrt von Alonso de Hodeja und landet als erster an der brasilianischen Küste. Seine anschließenden Berichte schreibt er an den König von Portugal, sowie an Lorenzo di Medici.

Voraussichtlich werden seine Reiseberichte nun von skrupellosen Herausgebern und Druckern aufgeplustert und verfälscht, ohne dass Vespucci davon in Kenntnis gesetzt wird. Die Beschreibungen von Schiffbrüchen, Kämpfen, Kannibalen und Riesenschlangen finden jedenfalls reißenden Absatz.
Sein Name ist seitdem in aller Munde und ein junger Kartograph zeichnet Jahre später seinen lateinischen Vornamen auf die neu entdeckte "Inselgruppe".

Von diesen und anderen Wirrungen berichtet Stefan Zweig in seiner Biographie über den jungen Entdecker und Namensgeber eines ganzen Kontinents. Wie immer stilistisch und inhaltlich eine reine Lesefreude und - wenn das Wortspiel erlaubt ist - eine Erweiterung des Horizonts.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Irrtum warum Amerika Amerika heißt . . ., 8. Juni 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Amerigo: Die Geschichte eines historischen Irrtums (Taschenbuch)
Stefan Zweig brilliert einmal mehr in diesem Büchlein. Denn jedes Schulkind weiß heutzutage, dass Christoph(er) Columbus Amerika 1492 entdeckt hat. Columbus hat allerdings Zeit seines Lebens geglaubt, dass er Indien entdeckt hat.

Aber warum gilt dann Amerigo Vespucci als Entdecker Amerikas und dieser Kontinent trägt sogar seinen Namen. Ja, warum denn nur? Stefan Zweig läßt die beiden historischen Figuren gegeneinander antreten. Und was wie ein Duell aussieht, entpuppt sich als zwei Helfershelfer bei der Arbeit.

Vespucci wurde deswegen so berühmt, weil unter seinem Namen Bücher erschienen, die leicht und einfach geschrieben waren und zu der damaligen Zeit von fast Jedermann leicht gelesen oder zumindest für Analphabeten leicht zu verstehen war. Eine neue Welt, die Überfluss an Früchten und Äckern für Alle bietet. Naturvölker die nicht die Knute der Inquisition, der Reformation oder der Religionskriege kennen. Und jetzt kommt Vespuccis Geniestreich: Denn im Gegensatz zu Columbus, bezeichnet er dieses unbekannte, entfernte Land nicht wie die meisten Zeitgenossen als Indien, sondern als neue Welt.

Die Gelehrten streiten damals, ob es eine Insel ist (zum Beispiel Japan, oder China wie von Marco Polo entdeckt) oder eine Landmasse. Aber der Kastograph Vespucci erkennt blitzschnell: Das muß neues Land sein, eine neue Welt.
Allerdings entsteht auch eine jahrhundertelange Debatte: Ist Vespucci ein Betrüger, ein Dieb, kurzum ein Lump? Denn Vespucci war NACH Columbus auf der anderen Seite des Atlantiks. UND: Er war auch nicht dort wo Columbus war, sondern dort wo das heutige Brasilien ist.

Doch der Wind der Geschichte dreht sich auch wieder, denn es ist Columbus selbst, der lange nach seinem Tode aus dem Grabe spricht und in überlieferten Briefen Vespuccis Erkenntnisse lobt und ihn sogar einen Freund nennt.

Dieses Büchlein ist ein Kleinod der Literatur. Es schmückt nicht aus, es ist den Umständen entsprechend präzise und schnell zu lesen. Uneingeschränkt empfehlenswert, auch für Schüler, die dieses Thema (1492, Entdeckung Amerikas) im Geschichtsunterricht behandeln.
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5.0 von 5 Sternen Großartiges und spannendes Essay, 25. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Amerigo: Die Geschichte eines historischen Irrtums (Taschenbuch)
Geschichtliche Daten und Fakten kann man heutzutage auch bei Wikipedia kurz und bündig nachsehen. Somit wäre ein solches Buch, von Stefan Zweig vor über 60 Jahren geschrieben, heute nicht notwendig zu lesen. Aber, es geht ihm nicht nur um ein solches aufzählen der Fakten. Geschickt spielt Zweig mit Emotionen und vermittelt damit sehr spannend die Psychologie der Zeit, die wir ansonsten heute nicht ohne weiteres nachvollziehen könnten.
Es entsteht erst durch seinen unvergleichlichen Stil eine erfahrbare eine beteiligte Zeit- und Geschichtsdarstellung. Genau das ist das Merkmal von Zweigs historischen Erzählungen.

"Denn nie entscheidet die Tat allein, sondern erst ihre Erkenntnis und ihre Wirkung. ...im unberechenbaren Kräftespiel der Geschichte vermag oft der kleinste Anstoß die ungeheuersten Wirkungen auszulösen"
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5.0 von 5 Sternen Spannender als ein Kriminalroman, 14. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Stefan Zwegs Werke gefallen mir persönlich sehr und "Amerigo" dürfte so kleine Bildungslücken schließen, sein Bruder war, na, wenn es nicht erfunden ist, Simonetta Vespuccis Ehegatte, deren vermeintliches Portrait von Botticelli im Städel zu bewundern ist. Darum geht es jedoch nicht in dem recht kurzen Buch, sondern um die Namensgebung Amerikas. Das Werk ist spannender als jeder Krimi, finde ich.
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5.0 von 5 Sternen in einem Zug, 27. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Erzählung habe ich in einem Zug gelesen. Zum zweiten Mal, denn dieses Stück las ich, als 15 Jahre alt war. Und heute hat dieser "Irrtum" nichts an seinem Reiz verloren.
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5.0 von 5 Sternen Amerika ?, 3. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Interessant, beinahe spannend zu lesen, die Irrungen und Wirrungen um die Bezeichnung "Amerika " ! Zweig muss einige Zeit mit Recherchen zu dieser Angelegenheit benötigt haben und ein Lesegenuss ist es obendrein auch noch !
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Amerigo: Die Geschichte eines historischen Irrtums
Amerigo: Die Geschichte eines historischen Irrtums von Stefan Zweig (Taschenbuch - 1. Dezember 1989)
EUR 7,99
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