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am 18. Januar 2006
Der Erzähler Schmidt in diesem kleinem Roman sucht 1946 in einem kleinen Ort in der Lüneburger Heide nach Spuren von Fouqué. Die Einschränkungen der Nachkriegszeit sind überall zu spüren, jedoch kommt Schmidt bei einem Schwesternpaar unter und kann diese auch mit einem Care-Paket beeindrucken. Auch eine kleine Liebesgeschichte kann sich entwickeln, erzählerisch amüsant derb angedeutet.
Man ist viel unterwegs, um Lebensmittel und Baustoffe zu organisieren, in den Schilderungen der Natur zeigen sich reiche Eindrücke und unnachahmliche Metaphern.
Insgesamt fasziniert dieses Buch mit Charme und Witz, intellektuelle Gedankenspiele wechseln sich ab mit leichtem Humor und romantischen Natureindrücken. Schmidt nimmt die grauen Seiten des Lebens ironisch leicht und forscht doch tiefgründig.
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am 31. Juli 2011
Die Handlung von "Brand's Haide" basiert auf der Dreieckskonstellation des Erzählers mit den Protagonisten Lore und Grete. Aber der Erzähler Schmidt muss sich nicht nur zwischen zwei Frauen entscheiden, sondern auch zwischen Liebe und Kunst. Schmidts Sympathien gelten vorrangig Lore, dennoch führt er mit seiner Gefühlskälte die Trennung herbei. Hier siegt die Kunst über die Liebe, denn ein Leben zwischen Liebe und Kunst kann er nicht mit Lore führen. Arno Schmidt beschreibt in "Brand's Haide" wie ein Mensch zwar in Versuchung geraten kann, sich aber schließlich doch immer wieder für seine eigenen Ideale entscheidet. Weil der Erzähler Schmidt sein Leben der Kunst verschrieben hat, ist er zu wahrer Liebe nicht fähig. Das Buch ist sehr lesenswert, aber es ist stellenweise unabdingbar, auch zwischen den Zeilen zu lesen.
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