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am 3. Juli 2010
In diesem nicht wirklich tollen Buch von Jules Verne lädt der Ingenieur Banks einige seiner Freunde ein, um mit ihm in dem von ihm gebauten stählernen, sich fortbewegenden Elefanten eine Reise durch Indien zu machen. Als Unterkunft, Küche etc. dienen zwei Bungalows, die der Elefant hinter sich herzieht. Sie besuchen Städte und Gedenkstätte, reden über den Indischen Aufstand von1857 und gehen auf die Jagd. Als kleiner Nebenstrang wird die Geschichte von Nana Sahib erzählt. Er war der Anführer des Aufstandes und will nun eine erneute Mobilmachung ins Leben rufen. Kleine Prise Psychologie in der Geschichte: Nana Sahib ist für den Tod von Oberst Munro verantwortlich und genau der befindet sich auch auf dem rollenden Haus. So erleben die Reisenden einige kleinere und größere Abenteuer, wie ein plötzliches, höllisches Unwetter, den Angriff von echten Elefanten und Tigern und einiges mehr.
Nun ja, Jules Verne hat wirklich großartige, spannende, witzige und interessante Werke hinterlassen. "Der Stahlelefant" zählt nicht dazu. Kann man es vielleicht noch als positiv bewerten, dass sich Verne hier mal nicht mit seitenlangen technischen Beschreibungen aufhält, sondern, dass der Elefant quasi von der ersten Seite an da ist, gibt es leider doch so einiges was mir den Lesespaß etwas verdorben hat. Zuerst mal die seitenlangen, kaum spannenden Jagdszenen, die in gar keiner Weise den Roman irgendwie vorantreiben. Eine Szene hätte ich verkraftet, um zu zeigen, was die Passagiere denn so auf ihrer Fahrt durch Indien so treiben. Dazu kommt, dass genau diese Szenen viel zu martialisch dargestellt werden. Die bösen, bösen Tiger verwüsten ganze Dörfer und die Abenteurer, allen voran der schießwütige Hauptmann Hod, müssen dann die Menschen retten (und ihre Jagdbilanzen verbessern), so dass bald Tiger wie auch einige Hindus in einem Meer von Blut schwimmen. Ebenso ist von explodierenden und schreienden Elefanten die Rede, als diese einfach so das Gefährt unserer Helden angreifen. Jules Verne wollte uns unbedingt zeigen, dass die Natur einfach keinerlei Chancen gegen die vom Menschen erdachte Technologie hat. Dieses zum Teil unnötige Abschlachten stieß mir bei "20000 Meilen unter dem Meer" schon sauer auf. Verstärkt wurde dieser Eindruck bei mir noch dadurch, dass mehrmals Personen auftauchen, die dem Stahlelefanten nicht viel zutrauen und sogar darauf Wetten, dass beispielsweise ihre echten Elefanten viel stärker sein. Die Wette wird natürlich kläglich verloren. Auch die Charakterzeichnung ist viel schwächer ausgefallen, als in anderen Werken des Autors, vor allem gegen Ende wird einem mit dem Zaunpfahl gewunken, damit man bloß erkennt, wer denn nun ein Bösewicht ist und wer nicht. Überhaupt ist das Ende, wenn auch noch etwas halbwegs Überraschendes geschieht, eher mager und einseitig. Unvorteilhaft auch die Übersetzung, das möchte auch noch anmerken, trotz der Tatsache, dass es hier um eine über 40 Jahre alte Ausgabe geht. "La Maison à Vapeur" einfach in einen Stahlelefanten verwandeln, nur weil es um einen solchen geht, nun gut, aber das die Figuren sich an einer Stelle über einen Nobelpreis unterhalten, ist dann doch schon Wahnsinn. Wohlgemerkt: Dieses Buch erschien 1880. Die ersten Nobelpreise wurden 1901 verliehen.
Aber gut, ich gebe dennoch drei Sterne, da ich am liebsten 2,5 geben würde, dies nicht geht und ich mich somit an den Spruch: "Im Zweifel für den Angeklagten"halte. Es ist ja auch mit 157 Seiten nicht wirklich dick, von Zeitverschwendung kann also nicht die Rede sein und einige Stellen sind ja auch ganz witzig. Zudem ist es gut lesbar, da eindringlich geschrieben.
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am 3. April 2009
Der Roman "Der Stahlelefant" von Jules Verne hat im Gegensatz zu vielen seiner anderen Romane NICHT das Hauptaugenmerk auf die Technik gerichtet.

Der Dampfelefant war nach einer Seite plötzlich da, von Verne hätte ich eher erwartet, das er tief ins Detail geht und beschreibt wie das Gerät gebaut wurde und funktioniert. Beschrieben wird in erster Linie die Reise durch Indien und Begegnugen mit einheimischen, Wilden Tieren und Tierfängern. Alles in allem mehr ein Abenteuer mit einem etwas ungewöhnlichen Fortbewegungsmittel.

Aber obwohl diese Erwartung nicht erfüllt wurde hat sich das Buch sehr spannend gelesen - und das Ende hat noch eine überaschende Wendung genommen!
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