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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Damals ein Megabestseller, heute ein Klassiker der Fantasy
Als das Buch Mitte der 1980er herauskam, war es ein "muss", es gelesen zu haben. Vergleichbar fast nur mit dem späteren Hype um Harry Potter. Jede Altersklasse, Frauen und Männer, lasen "Die Nebel von Avalon".
Denn damals bot das dicke Buch tatsächlich etwas Neues: Fantasy, ja, das kannte man von "Der Herr der Ringe" oder Michael Ende. Aber Fantasy aus...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2011 von Dodo

versus
57 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Geschichte, schlechtes Buch....
Als ich nach den "Nebeln von Avalon" suchte, fand ich dieses Angebot aus der so genannten "Bild Bestseller Bibliothek". Diese kannte ich bereits und hatte mich bisweilen immer geweigert ein Buch aus dieser Reihe zu kaufen. Da ich aber noch Student bin und sparen musste, ließ ich mich dazu hinreißen ( wegen des Preises ) mir diesen Band zu bestellen...
Ich...
Veröffentlicht am 28. September 2005 von Jürgen Petereit


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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Damals ein Megabestseller, heute ein Klassiker der Fantasy, 20. Dezember 2011
Von 
Dodo (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 50 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Nebel von Avalon (Taschenbuch)
Als das Buch Mitte der 1980er herauskam, war es ein "muss", es gelesen zu haben. Vergleichbar fast nur mit dem späteren Hype um Harry Potter. Jede Altersklasse, Frauen und Männer, lasen "Die Nebel von Avalon".
Denn damals bot das dicke Buch tatsächlich etwas Neues: Fantasy, ja, das kannte man von "Der Herr der Ringe" oder Michael Ende. Aber Fantasy aus der Sicht einer Frau geschrieben, abseits von Waffengeschepper und Blutsbrüderschaften - das war neu. Stattdessen wurden die Helden plötzlich zu Söhnen, Brüdern, Ehemännern, Vätern und damit auf die Erde geholt. Statt eines Kampfes gegen die Dunkelheit des Bösen geht es um den Clash der alten und neuen Kultur, der keltischen Urreligion und dem aufkommenden Christentum.

Morgana ist die Halbschwester König Artus', die in den alten Geschichten eine sehr negative Rolle spielt: meist wird sie als böse Zauberin dargestellt, als schwarzer Gegenpart zum guten Merlin, die zudem auch noch ihren eigenen Bruder verführt und ihren gemeinsamen Sohn dann gegen den Vater aufhetzt, so dass es letztlich dieses Kind aus Artus einziger Sünde ist, was ihm und seinem Reich den Untergang bringt.

Zimmer-Bradley hält sich in vielen Grundzügen eng an klassische Artus-Erzählungen, macht aber aus Morgana zwei Personen: die intrigante Morgause (Artus' Tante) und die Priesterin Morgaine (Artus' Halbschwester).
So beginnt der Roman nach einem vielleicht etwas zu umständlichen langen Einleitungsteil über die Affäre zwischen Artus' Mutter und Uther Pendragon (mit ein paar sehr esoterischen Atlantis-Einstreuungen, die den Eindruck schaffen, dass Zimmer-Bradley wohl eine Anhängerin der anthroposophischen Geschichtstheorie gewesen sein mag) auf ca. S. 150 erst so richtig, wenn Morgaine als Erzählerin übernimmt, von Artus als Jungen und von ihrer eigenen Ausbildung zur Priesterin erzählt. Auch Lancelot, Gawain und andere bekannte Helden tauchen als Teenager auf, verlieren so etwas ihren Nimbus und werden sympathisch.
Später dann lebt Morgaine am Hof ihres Bruders, so dass die meisten Abschnitte aus ihrer Sicht geschildert werden. In dem dicken Wälzer kommt tatsächlich nahezu alles der Artus-Geschichten vor, von Lancelots und Guineveres (hier: Gwenwhyfar) Affäre über die Kämpfe gegen die Sachsen bis zum Untergang der Tafelrunde.

Wichtig erscheint mir, dass "Die Nebel von Avalon" definitiv kein historischer Roman ist, auch wenn das Buch dort manchmal in Buchhandlungen eingestellt wird. Genau wie die Artus-Geschichten selbst ist der Roman eine reine Fantasiegeschichte.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das hat mich geprägt, 8. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Nebel von Avalon (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch, war das Erste, das ich mir von meinem selbst verdienten Geld gekauft habe - lang, lang ist's her.
Zuvor hatte ich nur gelegentlich Bücher aus der Bibliothek entliehen und recht wenig gelesen.
Genau dieses Buch hat mich zur Leseratte gemacht und ist für mich heute noch das beste Buch der Welt.
Eine phantasievolle und phantastische Geschichte um die Arthussage. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und
herrlich einprägsam. Die Geschichte selbst ist zum Träumen schön geschrieben und man kann völlig eintauchen.
Man hat, wenn man viel an einem Stück liest, das Gefühl selbst in dem Buch zu leben.
M.Z.B versteht es, wie kein anderer Schiftsteller, die Geschichte leben zu lassen. Das Buch ist so lebendig, dass man förmlich die Stimmen hört und das Geschehen in Farbe sieht.
Inzwischen habe ich mein gebundenes Exemplar von 1982 schon 6 Mal gelesen, was das Buch teilweise sogar noch interessanter macht, weil man mit jedem eigenen Lebensabschnitt noch mehr herausliest. Auch hat sich meine Sichweise im Laufe der Jahrzehnte etwas geändert, so dass insgesamt auch etwas andere Eindrücke über die Protagonisten entstanden sind. Auch das macht das Buch interessant. Welches andere Buch kann schon für sich in Anspruch nehmen, solch einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, dass man es so oft liest?
Fazit: 10 Sterne, wenn es möglich wäre und eine glasklare Kaufempfehlung.
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57 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Geschichte, schlechtes Buch...., 28. September 2005
Als ich nach den "Nebeln von Avalon" suchte, fand ich dieses Angebot aus der so genannten "Bild Bestseller Bibliothek". Diese kannte ich bereits und hatte mich bisweilen immer geweigert ein Buch aus dieser Reihe zu kaufen. Da ich aber noch Student bin und sparen musste, ließ ich mich dazu hinreißen ( wegen des Preises ) mir diesen Band zu bestellen...
Ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem so viele Fehler steckten. Da taucht ständig "haften" anstatt "hatten" auf, das es sich gelohnt hätte diesen Fehler mit zu zählen. Punkte und Komma an den unsinnigsten Stellen und Namen werden mal so, mal so geschrieben... Ich bin wirklich kein Erbsenzähler, aber bei dieser Häufung macht es keinen Spaß ein Buch zu lesen.
Allen, die dieses Buch sich zu legen wollen, kann ich nur raten, legt ein paar Euro drauf und kauft euch eine Ausgabe von einem anderen Verlag!
"Die Nebel von Avalon" ist eine geniale Fantasy-Geschichte, die einen beim lesen nicht mehr los lässt.
Genau das Richtige für lange Herbstabende!
Also "Bild dir deine Meinung" und kauf dir das Buch, aber nicht aus der "Bild Bestseller Bibliothek".
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gewaltiger Epos!, 15. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Nebel von Avalon (Taschenbuch)
Dieses Buch ist schlichtweg faszinierend. Nicht vergleichbar mit gewöhnlichen Historischen Romanen, die zwar meist sehr angenehm zu lesen sind aber doch in der Regel recht wenig Tiefgang haben. Hier ist das ganz anderes. Obwohl die Artus-Sage in die Nebel von Avalon spannend und nachvollziehbar geschildert ist, hat dieses Buch weitaus mehr zu bieten. Es geht um dei Natur des Menschen, um das Wesen der Frau und die Bedeutung von Gott und der Religion in dem Leben eines jeden Ein. In meinen Augen ist die Nebel von Avalon ein höchst philosofisches Epos, das allen Anforderungen, die man an ein Buch nur stellen kann gerecht wird. Trotz der über 1000 Seiten (die zugegebenermaßen schon manchmal an der Ausdauer nagen)für jeden lesenwert, der sich auf das Abenteuer einlassen will, mehr über eine der größten Legenden dieser Welt aber auch über sich selbst zu erfahren.
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39 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überschätzt, dennoch gut, 7. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Nebel von Avalon (Taschenbuch)
Von einigen Leuten wurde mir das vorliegende Buch als "besonders lesenswert" und "die beste Schilderung der Artussage" beschrieben. Ehe ich jedoch damit begann diese Version der Sage zu lesen, hatte ich mir die Trilogie von Bernard Cornwell (Der Winterkönig, Der Schattenfürst, Arturs letzter Schwur) vorgenommen. Dies war ein schwerer Fehler. Denn nach Cornwells genialer Schilderung der Sage, wirkte "Die Nebel von Avalon" schwächelnd, farblos und leer.
Hätte ich es umgekehrt gelesen, hätte mir die Schilderung der Marion Zimmer-Bradley sicherlich ausgezeichnet gefallen. Nach Cornwells Darstellung jedoch, bleibt dieses Buch bloß noch ein Abklatsch seiner selbst. Die Bemühungen der Phantasyautorin die ganze Geschichte aus der weiblichen Sicht darzustellen, ist sicherlich sehr gut gelungen und setzte seinerzeit jedenfalls Maßstäbe.
Ein wichtiger Hinweis, wenn Sie nun überlegen die eine oder andere Version des Buches zu lesen. "Die Nebel von Avalon" ist sanftmütiger, freundlicher und weniger brutal als Cornwell. Dieser ist aufgrund seiner realitätsnähe für jene die sich lieber eine schöne, angenehme Zeit vorstellen wollen, sicherlich die schlechtere Wahl. Cornwells Figuren zeigen aber wesentlich mehr Tiefgang und Entwicklung im Laufe der Geschichte.
Abschließend also bleibt jedenfalls "Die Nebel von Avalon" eine Empfehlung. Wenn Sie jedoch beide Darstellungen lesen wollen, dann halten Sie sich an die Reihenfolge: erst "Die Nebel von Avalon" und dann Cornwells Trilogie. Wenn Sie sich jedoch dafür entscheiden nur eines zu lesen, dann entscheiden Sie je nach Ihrem Bedarf entweder für die sanfte, schöngeistige Darstellung (Zimmer-Bradley) oder die realistische, schriftstellerisch grandiose Variante (Cornwell).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schade das es so schnell zuende war., 16. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Nebel von Avalon (Gebundene Ausgabe)
Ein besseres Buch habe ich nie wieder gelesen! Die Schilderung der Artussage aus der Sicht Arthur's, in anderen Versionen häufig als böse dargestellte, Halbschwester Morgaine und der Konflikt zwischen dem Christentum und des Alten Glaubens begeisterte mich besonders(wobei ich mir zugestehen muß das ich eine gewisse Abneigung gegen das Christentum entwickelt habe). Die Figuren wurden nie menschlicher dargestellt. Man konnte keinen von ihnen in die Kategorie "Gut" oder "Böse" stecken und das war endlich mal was anderes. Immer wieder hatte ich das Gefühl beim Lesen in die Zeit zurück versetzt zu sein. Das Buch lässt die Sage zur Geschichte werden. Wirklich Schade das es irgendwann zu Ende war.....
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Haus, ein Schloss, ein Camelot, 11. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Nebel von Avalon (Taschenbuch)
Da ist zunächst ein Haus voller Zimmer - vielleicht ist es ein Schloss, vielleicht sogar die Burg Camelot selbst -, mit Hunderten von Räumen. Die Räume sind nach Geschichten benannt. So sind da zum Beispiel die Räume, die dem großen mystischen Zauberer Merlin geweiht sind. Da sind die Räume von Morgan le Fay und ihrer Damen vom See. Da sind die Kellerräume, die gleichzeitig die Fundamente bilden: sie stammen aus der Vorgeschichte und sind für Uther Pendragon und seine Zeit reserviert. Von Lancelot und Guinevere ist anzunehmen, dass sie sich zu ihren verbotenen Techtelmechteln in Zimmern trafen, die etwas im Verborgenen abseits der Haupträume des Bauwerks liegen. Da wären dann noch weitere unzählige Stuben, Abenteuerzimmer genannt, für alle die vielen Ritter und Freunde des Regenten: Iwein, Erec, Gawain, Galahad und wie sie alle heißen. Die Gemächer des Schlossherren selbst müssen natürlich auch Erwähnung finden. Ihnen nahe befindet sich der große Aufenthaltsraum, in dessen Mitte der Herrscher den berühmten, überdimensional großen, runden Tisch aufstellen ließ, den Versammlungsraum der prominenten Tafelrunde des Königs Artus: der erste Club früh-englischer Aristokraten und gleichzeitig erster Stammtisch der Weltliteratur. Für Excalibur, das Schwert des Königs, gibt es natürlich einen Ehrenplatz im Bauwerk.

Für den Heiligen Gral - kein Mensch weiß genau was das sein soll (irgendwann einigten sich welche wohl darauf, ihn als eine Art Kelch zu vermuten) - ist eine eigene ganze Etage vorgesehen. Parzival, der später hinzukommt, muss mit einem Gästezimmer vorlieb nehmen. Andere, wie Tristan und Isolde, in der Gartenlaube untergebracht, sind zwar gern gesehene Besucher, dürfen allerdings nicht einmal ins Hauptgebäude rein.

Bei soviel Zimmern galt es, nicht den Überblick zu verlieren. Die vielen Geschichten und Untergeschichten zu einem geschmackvollen Ganzen zusammenzufügen, die Ausstattung und Struktur ins rechte Licht zu rücken - dafür bürgte die Innenarchitektin Mario Zimmer Bradley. Ihr gelang dies, indem sie mit einem weiteren Zimmer, das sie für einen zusätzlichen Gast freihält, hierfür entsprechende Voraussetzung schaffte: ein Zimmer für die in dem Gebäude eigentlich nur sehr ungern gesehene Hohepriesterin Viviane, welche die Autorin zusätzlich und eigens nur für "Die Nebel von Avalon" erfand. [Seit Uli Edels TV-Verfilmung aus dem Jahre 2000 hat sie das markante Gesicht der großartigen Anjelica Huston.]

Doch im Mittelpunkt der Erzählung der Fantasy-Autorin Zimmer Bradley steht die Fee Morgan, die Halbschwester des Königs Artus und besser bekannt als Morgaine le Fay. ["Zu meiner Zeit hat man mir viele Namen gegeben: Schwester, Geliebte, Priesterin, weise Frau und Königin. Jetzt bin ich wirklich eine weise Frau geworden." (Marion Zimmer Bradley)] "Morgan le Fay wurde nicht verheiratet. Man gab sie in eine Klosterschule, und sie wurde eine große Zauberin." Dieser Satz aus Thomas Malorys "Le morte d'Artur" (15. Jahrhundert) ist Leitfaden und Richtschnur in vorliegender Erzählung.

Die Handlung der Artus-Sage, und somit auch die der "Nebel von Avalon", ist auf der Britischen Insel, zum Zeitpunkt der dortigen Morgendämmerung des Christentums, angesiedelt. Der Aufprall der Kulturen, hier ein naturorientierter Glaube [verkörpert durch Morgaine und Viviane], in dessen Zentrum eine alte matriarchalische Kultur steht (bei Marion Zimmer Bradley nicht anders zu erwarten), auf der Gegenseite die der Ausbreitung des patriarchalischen Christentums [vertreten durch Guinevere, der Frau des Königs Artus (bei Zimmer Bradley mit Liebe zum Detail konsequent mit ihrer keltischen Namensvariation Gwenhwyfar bezeichnet)], bildet auch in "Die Nebel von Avalon" den Hintergrund und sichtbaren Zusammenhalt der Geschichte - der Geschichte, wie kann es anders sein, um Liebe und Betrug, Intrige und Macht am Hofe.

Bei Zimmer Bradley ist das Dreiecksverhältnis Artus-Lancelot-Gwenhwyfar ein echtes Dreiecksverhältnis - und nicht nur die Betrugs- und Eifersuchtsaffäre um die Liebelei zwischen Gwenhwyfar und Lancelot. Will heißen: auch Artus und Lancelot haben einen, allerdings nur sehr schwach angedeuteten, homoerotischen Flirt.

Neben der keltisch-christlichen Auseinandersetzung, bei der die Autorin - in klarem Gegensatz zu der bis dato üblichen Artus-Erzähltradition - zunächst eindeutig Partei für die alten Kelten ergreift, bildet die am Ende angesiedelte Gralssuche einen weiteren wichtigen Teil des Romans.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es hat mein Leben verändert..., 14. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Nebel von Avalon (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch vor mehr als 10 Jahren von einer eigentlich eher flüchtigen Bekannten empfohlen bekommen, die mir, nachdem sie mich das erste Mal gesehen hatte, umgehend das Buch in die Hand gedrückt hat mit den schlichten Worten: Lies es einfach!!! Von diesem Moment an hat sich mein Leben verändert, auch wenn dies etwas pathetisch klingt. Ich habe das Buch seither schon etliche Male gelesen und obwohl ich eine begeisterte Leseratte bin und schon unzählige Bücher gelesen habe, muss ich ehrlich gestehen: es gibt nichts, absolut nichts, das an dieses Buch herankommt!!! Ich bin es gewohnt, beim Lesen in andere Welten abzutauchen und die Umwelt um mich herum völlig zu vergessen, aber soetwas hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt und auch danach nie mehr erlebt: ich entdeckte eine neue Welt, eine Welt voller Mystik und Magie, die mich bis heute noch nicht losgelassen hat und mich sicherlich nie mehr loslassen wird. Ich habe eine Leidenschaft zu allem Keltischen entwickelt, trage auch seit langem ein keltisches Amulett, habe (meinen Eltern sei Dank) den Namen einer keltischen Göttin und sehne mich unbändig nach einer Welt, in der die Menschen noch nicht alles zu erklären versuchten, sondern einfach glücklich waren, gesegnet mit einem tiefen Glauben, der im Gegensatz zum Christentum noch lebensbejahend und der menschlichen Natur entsprechend praktiziert wurde. Zusammenfassend kann ich nur sagen - dieses Buch ist das eines der wertvollsten Erfahrungen und Bereicherungen meines Lebens und es gibt keine Worte, die dem gerecht werden könnten.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastisch!!!, 22. April 2000
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Nebel von Avalon (Taschenbuch)
"Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer Bradley
Seit vielen Jahren fasziniert den europäischen Bewohnern die Saga um Arthus, den legendären König der Tafelrunde und die Geschichte der Ritter mit ihrer Suche nach dem heiligen Gral.
Marion Zimmer Bradley hat dieser Saga ein neues "Gesicht" gegeben. In ihrem Roman beschreibt sie Welten, die jenseits der Vorstellungskraft der heutigen Menschen liegen. Das sagenumworbene Avalon ist der Mittelpunkt des Geschehens, dessen Herrin mit ihren Plänen die Welt verändert. Bradleyspringt dabei in ihrem Roman nicht gerade zimperlich mit der Kirche und ihren Machenschaften herum. Was es doch die römische Glaubenskirche, die den Menschen der Welt ihren Glauben aufdrängelte und deren eigenen verteufelte.
Der Roman ist leicht lesbar geschrieben und der geneigte Leser kann sich sehr gut in das Geschehen hineinversetzen. Vor allen Dingen ist das Buch für diejenigen interessant, die ein wenig mystisch veranlagt sind und gerne von anderen Welt träumen, in denen kein Gott alles verbietet.
Der Stil läßt sich dabei gar nicht so genau definieren. Mal sarkastisch, dann wieder romantisch, abenteuerlich und zuletzt auch ein wenig direkt.
Wer diesen Roman einmal gelesen hat, erfuhr ein vollkommen neues Verständnis für die Mysterien dieser Welt und die Sagen, welche die Menschheit in ihrem Banne halten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissen im Nebel..., 22. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Nebel von Avalon (Taschenbuch)
Gleich vorweg...ich oute mich als Zimmer Bradley Fan. Nach den wenigen in Deutscher Übersetzung erhältlichen Darkover Romanen, wurde ich zu einem Verehrer ihres Ideenreichtums und ihrer Kunst, kömplizierte Zusammenhänge in eine Sprache zu fassen, die leicht lesber bleibt.

In einem gebe ich vorherigen Rezensenten recht, manche ihrer Bücher sind - manchmal äusserst - stümperhaft übersetzt.

Die Artus Sage - wer hat nicht davon geträumt Artus oder Guinnifer (Gwenhwyfar) zu sein, wer wollte noch nie als Lancelot oder Morgaine oder als der Merlin grosses Vollbringen? Diese Erzählung aus der Sicht von Morgaine der Fee ist eines der charmantesten, über den übrigen Belletristik Schmus erhabenen, Bücher die ich kenne. MZB hat dafür mehr als ein Jahr in alten Bobliotheken Englands und Irlands studiert. Das Ergebnis kritisiert NICHT den christlichen Glauben, allerdings seine Anwendung und Auslegung durch religiöser Eiferer (Bischof Patricius, Balin und Gwenhwyfar) und die Auswirkungen auf alte Glaubenssysteme.

Entspricht es nicht der Tatsache das all das Jahrtausende Alte Wissen von de Kirche mit oft primitiver Gewalt vernichtet wurde, war es nicht so das die Kirche totalitär auf Macht und Einfluss gerichtet war?

MZB versteht es meisterhaft - in allen ihrer Werke - altes mit Neuem zu verwirken und gegenüberzustellen.

Die Geschichte um Artus könnte tatsächlich so geschehen sein, wer weiss.

Ich lasse mich gerne von einer Geschichte gefangen nehmen, diesem Buch ist es gelungen.
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Die Nebel von Avalon
Die Nebel von Avalon von Marion Zimmer Bradley (Taschenbuch - Juni 1987)
EUR 9,95
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