Kundenrezensionen


12 Rezensionen
5 Sterne:
 (7)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Goodby, Arthur!
Die ganze Welt ist eine Bühne. Und wer das Gegenteil behauptet, der weiß nicht, was gespielt wird. Arthur Miller hat davon gewusst. Jetzt ist er tot. Gestorben am 10. Februar 2005 in Roxbury im US-Staat Connecticut. Willy Lomann bleibt hier. Auch wenn dieser seit 1949 zigmal auf der Theaterbühne seinem Leben ein freiwilliges Ende setzen musste. Schade...
Veröffentlicht am 10. März 2005 von F. Martin

versus
1 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hätte mir von einem Kult-Klassiker mehr erwartet.
Das Buch ist wie eine Theaterinszenierung in Dialogform geschrieben (was schon einmal die erste Enttäuschung war). Zu den Dialogen stehen stellenweise Zusatzinformationen (z.B.Bühnenbild, Hintergrundinformationen). Teilweise sind diese Infos überflüssig, teilweise aber fehlen sie an Stellen wo Rückblenden stattfinden oder die Handlung von einer...
Am 14. Februar 2006 veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Goodby, Arthur!, 10. März 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tod eines Handlungsreisenden (Taschenbuch)
Die ganze Welt ist eine Bühne. Und wer das Gegenteil behauptet, der weiß nicht, was gespielt wird. Arthur Miller hat davon gewusst. Jetzt ist er tot. Gestorben am 10. Februar 2005 in Roxbury im US-Staat Connecticut. Willy Lomann bleibt hier. Auch wenn dieser seit 1949 zigmal auf der Theaterbühne seinem Leben ein freiwilliges Ende setzen musste. Schade auch um ihn. Aber er bleibt unsterblich. Und damit Arthur Miller. Sein 1949 mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnetes Theaterstück „Tod eines Handlungsreisenden" habe ich am Todestag des US-Dramatikers nochmals gelesen. Erzählt wird die Geschichte von Willy Loman, der sich mit seinem fanatischen Glauben an den amerikanischen Kapitalismus letztlich selbst zerstört. Die eigene Existenzauslöschung am Ende des Stückes soll wenigstens der Familie einen naturgemäß bescheidenen Anteil am „American way of life" (freilich im besten Sinne) ermöglichen. Willy Lomann scheitere auch am amerikanischen Traum mit seinen Chancen und seinen Grausamkeiten, hat Miller gesagt. Damit bleibt dieses Stück tatsächlich bis heute und auch außerhalb der USA beunruhigend aktuell. Scheitern kann man überall. Auch davon hat Arthur Miller gewusst. Sah er doch die politische Weltbühne in seinen letzen Lebensjahren wenig euphorisch und gar die US-amerikanische Politik spätestens nach der Bestätigung von George W. Bush in seinem Amt mit großer persönlicher Verbitterung. In dem hervorragenden Nachruf „Sein Herz schlug links" (Zeit 08/2005) notierte die langjährige Bekannte des US-Dramatikers Barbara Ungeheuer die Aussage Millers „Wenn ich nicht mehr schreiben könnte, würde ich verrückt". Er ist nicht verrückt geworden. Und vielleicht spielt dort, wo er jetzt ist (und schreibt), das größte Theater überhaupt? Wünschen wir es ihm. Und begnügen wir uns (was bleibt uns auch übrig?) mit der hervorragenden Lektüre des „Tod eines Handlungsreisenden". Oder wir gehen gleich ins Theater. Dafür funkeln prahlerisch fünf Sterne am Firmament (siehe oben). Mach's gut, Arthur!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Übersetzung der Vorlage, 19. Mai 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tod eines Handlungsreisenden (Taschenbuch)
„Death of a Salesman" (englischer Originaltitel) von Arthur Miller ist eines der herausragendsten Dramen des 20. Jahrhunderts. Die Geschichte handelt von dem 63-jährigen Willy Loman, einem Handlungsreisenden, der durch private (Streit mit seinem erfolglosen Sohn Biff) und berufliche Misserfolge immer tiefer in sein Verderben schlittert. Willys Problem liegt darin, dass er die bittere Realität verdrängt und stattdessen seinen übertriebenen eigenen Projektionen glaubt. So hält er sich für einen erfolgreichen Unternehmer, obwohl er nur noch auf Provision arbeitet und Schulden hat. Willys Tagträume werden in dem Stück immer wieder in die reale Handlung eingeschoben, um für die Handlung relevante Ereignisse der Vergangenheit zu erzählen.
Das Ergebnis ist ein packendes und unverfälschtes Stück über die Gefahren eines hemmungslosen Kapitalismus und seiner mangelnden Menschlichkeit, der Menschen wie Willy letztlich zum Opfer fallen.
Die Geschichte wurde 1985 vom deutschen Erfolgsregisseur Volker Schlöndorff mit Dustin Hoffmann und John Malkovich in den Hauptrollen verfilmt. Schlöndorff ist auch der Übersetzer der deutschen Ausgabe mit dem Titel „Tod eines Handlungsreisenden". Dabei ist ihm die Übertragung in die deutsche Sprache über weite strecken sehr gut gelungen. Er bemüht sich, die Alltagssprache des Originals möglichst unverfälscht und sprachgetreu zu übertragen und dabei nahe an der Vorlage zu bleiben. Ein sehr gutes Nachwort von Schlöndorff über die Entstehung und Botschaft des Dramas schließt das Buch ab.
Letztlich ziehe ich die englische Ausgabe der deutschen allerdings vor, da Arthur Millers Original einen besonderen Sprachstil besitzt, welcher einen großen Teil der Atmosphäre ausmacht und sich nicht hundertprozentig übersetzen lässt. Wem die anspruchsvolle englische Ausgabe zu schwierig ist, dem sei dieses Buch allerdings uneingeschränkt empfohlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willy und die Seinen, 11. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Tod eines Handlungsreisenden (Taschenbuch)
Mag das Stück heutzutage angesichts von Internet, Videokonferenzen und globalen, gesichtslosen Geschäften antiquiert erscheinen, Handlungsreisende allmählich aussterben und sich höchstens als Klinkenputzer bemerkbar machen, trägt es jedoch jenen Kern in sich, der sich zu allen Zeiten bemerkbar macht: Das Scheitern. Die Fassade, die Willy Loman im Alter um sich errichtet hat, dieses optimistische Lachen, ist umso brüchiger, je mehr er selber an sich glauben will. Er verbirgt seinen Niedergang nicht nur vor der Familie, er puscht seine Kraft, seine Zuversicht auch vor sich selbst auf. Sind wir nicht alle unbesiegbar, stehen wir nicht alle erst am Anfang? Es bleiben noch so viele Jahre. In Millers amerikanischen Zeiten muss man an sein Glück glauben, es zwingen wollen. Sei es auch durch ein tragisches Ende. Millers Stück bezieht seine Stärke nicht nur aus dem Nachzeichnen eines alternden Geschäftslebens, es zeigt darüber hinaus, die Spuren, die ein solches Leben in der nächsten Generation hinterlassen, eine Ehe, die einzig und allein auf das Fortkommen des Ehemanns ausgerichtet ist. Ohne jegliches Pathos entwickelt Miller die Karriere des unteren Mittelstands, der zwar ein Haus, eine Lebensversicherung, eine Familie besitzt, der sich aber nicht sicher sein darf, dass all das auch morgen noch so ist. Wie leicht man aus dem sozialen Netz fallen kann, haben viele unter Bush, unter Hartz IV zu spüren bekommen, obwohl sie sich ein solches Schicksal für sich nie haben vorstellen können. Wir sind nur das, was wir sind, solange wir Arbeit haben. Somit tragen wir alle den Handlungsreisenden in uns.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düster aber toll geschrieben, 6. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tod eines Handlungsreisenden (Taschenbuch)
Arthur Millers "Der Tod eines Handlungsreisenden" ist ein schweres und tragisches Stück. Es handelt von dem einem Handlungsreisenden, dem es nicht gelingt sich auf die neuen Umstände nach dem Krieg einzustellen und damit seinem wirtschaftlichen Ruin zu entgehen. Dazu kommen noch private Probleme mit seinen Söhnen und das altbekannte Problem, nicht das Gesicht zu verlieren. Der Protagonist driftet dabei immer wieder in Traumwelten ab, die ihn in die "glorreiche" Vergangenheit zurückversetzen, in der alles noch "gut" war. Arthur Millers Theaterstück hat damit auch ein heute noch aktuelles Thema zum Kern: wie gehen wir mit Veränderungen um und wie entgehen wir der vermeintlichen Nutzlosigkeit. Das Stück läuft am Ende auf den Tod des Protagonisten heraus (was ja bei diesem Titel auch kein Wunder ist), denn er wird mit den Veränderungen nicht fertig. Aber der Leser oder Zuschauer kann daraus lernen. Mich hat das Buch sehr in den Bann gezogen, denn überaus glaubhaft stellt Miller den Niedergang dar. Das berührt und macht einen sehr nachdenklich. Übrigens auch sehr gut mit Dustin Hoffman verfilmt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Scheitern des kleinen Mannes an falschen Idealen, 25. Oktober 2006
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tod eines Handlungsreisenden (Taschenbuch)
"Tod eines Handlungsreisenden" ist ein einfühlsam gezeichnetes Porträt der amerikanischen Mittelschicht der 1940er Jahre. Es gewährt einen tiefen Einblick in die Träume und die Lebenslüge des Handelsvertreters Willy Loman, der sich zu viel vom Leben erhofft hat und letztlich den Freitod wählt, um sich nicht mit seinem Scheitern auseinandersetzen zu müssen. Durch eine virtuose Verknüpfung von Innen- und Außenperspektive gelingt es dem Autor, sowohl Willys Berufs- und Familienleben als auch seine Psyche facettenreich und eindringlich darzustellen. Viele Motive sprechen den Zuschauer/Leser auch heute noch an: die Zwänge und Forderungen der Familie, das über Jahre abzuzahlende Haus, in dem am Ende niemand mehr leben will, die Kündigung des loyalen Mitarbeiters, der der Firma sein halbes Leben geopfert hat, die vielen unerfüllbaren Wünsche und der Traum vom großen Geld. All diese Themen werden im Stück kritisch und z. T. auch augenzwinkernd behandelt. Eine Tragödie des kleinen Mannes, die unter die Haut geht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach super, 30. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tod eines Handlungsreisenden (Taschenbuch)
Tja... das Buch hab ich in der Schule im LK 12 auf Englisch gelesen, wo es mich zuerst nicht besonders vm Hocker gehauen hat. Aber als ich es als Klausurvorbereitung nochmal auf Deutsch gelesen habe, hab ich erst gemerkt wie klasse das Buch ist und wie sehr es zum Nachdenken anregt. Ich persönlich kann das Buch nur empfehlen!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 1. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tod eines Handlungsreisenden (Taschenbuch)
Das Buch von Arthur Miller liest sich dank der 100 Seiten in einem Rutsch und hat einen hohen Unterhaltungswert. Kann es nur weiterempfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen alles prima, 23. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tod eines Handlungsreisenden (Taschenbuch)
alles p r i m a, alle haben sich gefreut und werden noch lange gefallen an diesem produkt finden. TOP!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Streben nach Glück, 3. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Tod eines Handlungsreisenden (Taschenbuch)
"We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed, by their Creator, with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty, and the pursuit of Happiness", lautet die berühmte Formulierung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Die Denkart, dass jeder seines Glücks Schmied sei, ist tief verwurzelt im amerikanischen Selbstverständnis. Wenn jedoch der gewünschte Erfolg ausbleibt, kann sich der Traum leicht in einen Albtraum verwandeln. Arthur Millers Theaterklassiker ,Tod eines Handlungsreisenden' hält der Gesellschaft - insbesondere seinen amerikanischen Landsleuten - schonungslos den Spiegel vor Augen.

Der Hauptdarsteller, Willy Loman, verheiratet, zwei Söhne, bekleidet den Beruf des Handlungsreisenden (travelling salesman). Tagein, tagaus mit dem Wagen unterwegs dient er der Kundschaft seine Waren an. Doch die Geschäfte laufen schlecht. Immer schwerer fällt es dem alternden Reisenden, seine Verkaufsziele zu erfüllen: "Der Wettbewerb ist wahnsinnig". Sich selbst und seiner Familie jedoch gesteht er sein Scheitern nicht ein. Er glaubt sich in einem vorübergehenden Tief, das bald überwunden sei.

Selbstzweifel nagen an Willy. Er fühlt sich schuldig an seinem Misserfolg. Je härter die Schicksalsschläge ihn treffen, desto mehr flüchtet er in das Reich der Erinnerungen und Fantasien. In den Tagträumen begegnet ihm sein Bruder Ben, der vor langer Zeit sein Glück in Alaska suchte. Ben verkörpert für Willy das angestrebte Ideal. Was Ben anpackt, wird zu Geld. Ben strotzt vor Selbstbewusstsein und weiß immer Rat: "Kämpf' niemals fair mit nem Fremden, mein Junge. Sonst schaffts du's nie im Dschungel".

Willys Söhne, Biff und Happy, haben es nicht geschafft. Biff, der Ältere, ist unter dem Druck des Vaters und dem eigenen Anspruch zusammengebrochen. Als er seinen Vater in den Armen einer fremden Frau findet, bricht die heile Welt zusammen. Er wendet sich enttäuscht vom Vater ab, stiehlt und treibt rastlos durch das Land: " ... mir war klar, dass mein ganzes Leben eine Lüge war ... ich bin ein Nichts!".

Happy, der Jüngere, ist "wie sein Bruder verloren, doch auf eine andere Art, da er sich niemals erlaubt hat, dem Scheitern ins Auge zu blicken, weshalb er verwirrter und abgebrühter ist, obwohl er zufriedener wirkt".

Ein letztes Mal rafft sich Willy auf: "Ich werd' Howard die Pistole auf die Brust setzten, ich krieg' meinen Vorschuss, und ich komm' heim mit einem Job in New York. Verdammt noch mal, ich werd' es schaffen!". Verzweifelt appelliert er die Tugenden Hochachtung, Freundschaft und Dankbarkeit. Vergebens, denn sein Chef Howard bleibt hart. Zu spät reift in Willy die Erkenntnis, dass er wie eine Zitrone ausgepresst und dann als leere Schale weggeworfen wurde. Für ihn bleibt nur ein Ausweg, denn er ist "tot mehr wert als lebendig".

Biff: "Er hat nie gewusst, wer er war."
Happy: "Er hatte den richtigen Traum. Den einzigen Traum, der sich lohnt, nämlich: Nummer Eins zu werden!"

Willys Träume sind zerplatzt wie Seifenblasen.

Arthur Miller entblößt die Schattenseite des amerikanischen Traums, doch er negiert ihn nicht, weil er weiß, dass ein Mensch ohne Träume auch ein Mensch ohne Hoffnung ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr eindrucksvoll und zum Nachdenken anregend, 21. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Tod eines Handlungsreisenden (Taschenbuch)
"Death of a Salesman" oder auch "Tod eines Handlungsreisenden" handelt von Willy Loman, der in New York lebt und in den zwei Hauptstützen der amerikanischen Gesellschaft versagt hat: Seine Familie bricht auseinander, weil sein Sohn ihn bei einer Affäre erwischt und danach nur noch hassen kann, und seine Arbeit als Handlungreisender überfordert ihn. Das Geld reicht kaum, um das Haus abzubezahlen, das einmal sein Traum war, mittlerweile aber von Apartmenthäusern zugestellt ist. Als Willy gefeuert wird und bemerkt, wie erfolglos er ist und dass seine Söhne ebenso erfolglos und unglücklich sind wie er, weil er ihnen die falsche Erziehung hat zukommen lassen, plant er, sich umzubringen. Seine Frau versucht das zu verhindern, und nachdem es fast so aussieht, als gäbe es ein gutes Ende, erkennt Willy doch die Ausweglosigkeit seiner Situation und sein vergeudetes Leben, in dem es für ihn keinen Sinn mehr gibt.
Ein wunderbar inszeniertes Stück, das schwierig zu lesen ist, und nicht nach dem ersten Lesen weggelegt werden sollte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Tod eines Handlungsreisenden
Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller (Taschenbuch - 1. Juni 1986)
EUR 9,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen