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50 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soziologie - und mehr!
Wir haben hier ein Buch, das zu Recht zu den "Meilensteinen" der Soziologie gezählt wird. Es leistet jedoch weit mehr als "nur" eine neue Theorie aufzutischen - es hinterfragt einsichtig die Art, wie wir alle -auch die modernen Wissenschaftler- "Wirklichkeit konstruieren" und wie wir mit jenen umgehen, die dieser unserer Wirklichkeit widersprechen. So berührt...
Veröffentlicht am 12. November 2002 von Dr. Michael Blume

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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zäher Dauerbrenner
Berger/Luckmann ist einer der Dauerbrenner in der Soziologie und gerade als Student hört man diesen Namen regelmässig. So besuchte ich dieses Semester ein Seminar, das sich ausschliesslich mit diesem Werk befasst und bin froh darüber. Denn ich weiss nicht, ob ich ohne die erklärenden Ausführungen meines Soziologie-Professors wirklich verstanden...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2008 von G. Hofmann


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50 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soziologie - und mehr!, 12. November 2002
Von 
Dr. Michael Blume (Filderstadt, Baden-Württemberg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Wissenssoziologie (Taschenbuch)
Wir haben hier ein Buch, das zu Recht zu den "Meilensteinen" der Soziologie gezählt wird. Es leistet jedoch weit mehr als "nur" eine neue Theorie aufzutischen - es hinterfragt einsichtig die Art, wie wir alle -auch die modernen Wissenschaftler- "Wirklichkeit konstruieren" und wie wir mit jenen umgehen, die dieser unserer Wirklichkeit widersprechen. So berührt das Buch auch philosophische, psychologische, gesellschaftspolitische und religiöse Themen und könnte weit über den engeren Kreis der Soziologen hinaus wirken. Allerdings ist es teilweise nicht leicht lesbar. Mein Tip: Nichtsoziologen könnten über Bergers "Sehnsucht nach Sinn" einsteigen. Wenn dieses sie fasziniert, werden sie auch dieses umfassendere Werk mit Gewinn verschlingen. Mir ist es so gegangen! (-:
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mensch konstruiert seine eigene Wirklichkeit!, 2. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Wissenssoziologie (Taschenbuch)
Im Mittelpunkt des ganzen Buches steht der doppelte Charakter der Wirklichkeit; Wirklichkeit wird hier begriffen als ein dialektischer Prozess. Einmal wird sie von Menschen, von menschlichem Handeln, menschlicher Sinngebung geformt, auf der anderen Seite wirkt die Wirklichkeit wiederum auf die Menschen zurück und setzt - sehr allgemein ausgedrückt - den Wirklichkeitsrahmen für den Menschen. Diesen Prozess bezeichnen Berger/ Luckmann als Prozess von Externalisierung, Objektivation und Internalisierung. Letztlich ist der Aufbau des Buches auch so konstruiert. Nach einleitenden Überlegungen zur Wissenssoziologie und den Grundlagen des Wissens in der Alltagswelt (wichtig zu beachten ist hier immer, dass es das alltägliche Wissen ist, dass uns die Welt als wirklich erscheinen lässt) beschäftigen sich die Autoren mit der Frage, wie kommt es eigentlich dazu, dass uns Gesellschaft als objektive Wirklichkeit erscheint. Hierfür entscheidend ist der Prozess der Institutionalisierung. Da sich der Mensch "nur" über einen reduzierten Instinktapparat auszeichnet, ist er durch Weltoffenheit charakterisiert. Doch wäre seine Existenz fortwährend gefährdet, würde er sich nicht ständig eine Gesellschaftsordnung schaffen, mittels derer er seinen mangelhaften Instinktapparat kompensieren kann. Die Schaffung einer solchen "Ordnung" nennen Berger/ Luckmann Institutionalsierung. Diese kommt im weitesten Sinne dadurch zustande, dass Menschen dazu neigen, ihr Handeln unter Krafteinsparung zu wiederholen (zu habitualisieren) und sofern es dann von andernen - insb. von andeneren Generationen - reziprok übernommen wird, zu institutionalisieren. Ein ähnlicher Prozess ist auch für die Ablagerung (Sedimentierung) menschlichen Wissens zu konstatieren. Da der Mensch nur bewusst einen Teil seiner Erfahrung behält, kommt es zur Bildung von Sedimenten, Erfahrung wird zur Erinnerung und letztlich zu Wissen. Sprache ist dabei das Fundament und Instrument eines kollektiven Wissensbestandes, durch sie wird die Erfahrung allen (intersubjektiv)zugänglich gemacht. Der Mensch selbst hat Anteil an geschaffenen Institutionen, da jede institutionalen Ordnung in der Typsierung eigener und fremder verrichtungen hat. D.h. indem der Mensch bereits typsierte Handlungen übernimmt, übernimmt er eine Rolle, die dadurch erkannt wird, weil er diese typisierte Handlung übernimmt. Mit seiner Rolle repräsentiert er dann die inst. Ordnung. Im Laufe der Geschichte kann es nun dazu kommen, dass bestehende inst. Ordnungen ihre Relevanz für die Mehrheit der Menschen verlieren. Jetzt tritt das Problem auf, wie die geschaffenen Institutionen in die gesamte Gesellschaft integriert werden können. Daher sieht der Mensch sich gezwungen, integrationsfähige Bedeutungen zu schaffen, die für die gesamte Gesellschaft gelten. Er muss also die Gesellschaftsordnung als Ganzes legitiemeren, was auf unterschiedliche Weise passieren kann. Die umfassendste ist die Schaffung einer symbolischen Sinnwelt, die alle Gesellschafts- und Lebensbereiche umfasst. Auch diese Sinnwelt bedarf - wenn sie in Frage gestellt wird - wiederum einer theoretische Stützkonzeptiion oder einer gesellschaftlichen Organisation als Stütze.
Nach dem Berger/ Luckmann zahlreiche Fassetten der objektiven Wirklichkeit durchgehen, widmen sie sich im zweiten großen Komplex ihres Buches der Frage, wie diese obkjektive Wirklichkeit bei den Einzelnen als subjektive Wirklichkeit internalisiert wird. Grob sind bei dieser Internalisierung zwei Typen der Sozialisation (der Einführung eines Individuums in die Gesellschaft) von entscheidender Wichtigkeit. Einmal die Primärsozialisation, die von signifikanten Anderen vermittelt wird und die sekundäre Sozialisation, die von generalisierten Anderen über den menschen kommt. Dabei können beide Formen der Sozialisation in ein Spannungsverhältns geraten und bereits die durch die Sozialisation internalisierte Wirklichkeit muss immer wieder bewahrt werden. Als erfolgreich sozialisiert gilt der Mensch dann, wenn ein hohes Maß an Symmetrie zwichen subjektiver und objektiver Wirklichkeit herrscht, was allerdings in hochgradig ausdifferenzierten Gesellschaften mit ihren unzähligen Subsystemen als äußerst schwierig gelten dürfte.
Insgesamt bieten die beiden Autoren hier einmal eine grundlegnde Einführung in soziologisches Denken und zum anderen eine fundamental wichtige Analyse für gesellschaftliche Vorgänge. Es lohnt sich, das Buch eingehend zu studieren, denn man entdeckt immer wieder etwas Neues und gewinnt neue Erkenntnisse. Das Buch ist nicht so abstrakt wie es auf den ersten blick erscheinen mag, alle Einsichten der Autoren werden an Beispielen aus Alltag oder Geschichte erläutert, sodass niemals der Eindruck entsteht, dass es sich bei diesem Werk selbst um eine hochgradig abstrakte geistige Konstruktion handelt; denn genau das wollen die Autoren ja nicht.
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36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassisch aber Interessant!, 14. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Wissenssoziologie (Taschenbuch)
Dieses Buch ist ein Klassiker zum Thema Konstruktion von Wirklichkeit. Wirklichkeit ist gesellschaftlich konstruiert und die Prozesse, in denen das geschieht, sind untersuchbar. Der Mann auf der Straße ist sich seines "Wissens" und seiner "Wirklichkeit" gewiß. Wissenschaftler sind sich dies nicht, allein weil sich Männer auf den Straßen verschiedener Gesellschaften verschiedener Wirklichkeiten gewiß sind. Ihre Wissenssoziologie will erfragen, was jeder "weiß", denn dieses Wissen bildet die Bedeutungs- und Sinnstruktur der Gesellschaft und nicht die ganzen Theorien. Bewußtsein ist immer intentional, d.h. auf etwas gerichtet, egal ob es Teil der äußeren oder psychischen Welt ist. Man ist sich der Vielfalt der Wirklichkeiten bewußt und erlebt den Übergang von einer in eine andere als eine Art Schock (z.B. Aufwachen nach dem Traum). Die Vorrangstellung hat die Wirklichkeit der Alltagswelt, in ihr ist die Anspannung des Bewußtseins am stärksten. Die Wirklichkeit ist um das "Hier" meines Körpers und "Jetzt" meiner Gegenwart strukturiert. Es gibt nahe und ferne Zonen, räumlich und zeitlich. Die Alltagswelt ist intersubjektiv, im Gegensatz zu Träumen beispielsweise. Alle haben eine Auffassung ihrer Wirklichkeit in einer Kultur. Das alles und noch viel mehr erklären Berger und Luckmann in ihrem sehr empfehlenswerten Buch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das soziologische Wort zum Sonntag, ein wenig Senf von mir., 16. März 2013
Von 
Kankin Gawain "Bis übermorgen dann..." (Eutopia) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Wissenssoziologie (Taschenbuch)
Mein Senf:
Zeichen und "Dinge" sind Objektivationen von Absichten (also auch von Interessen), und nur diese Objektivationen, bilden das, was wir Wirklichkeit nennen. Wir verständigen uns also immer nur über "Ausschnitte" über "Selektionen" der, nicht zu benennenden und darum auch nicht im (etwa) naiven Sinne zu erkennenden, Wirklichkeit. Da es in einer Gesellschaft immer gemeinsame Probleme (Antastung von Interessen und Absichten) gibt, gibt es als Objektivationen also auch Rollen. Diese Rollen bilden Teile unseres Ich, so dass (also, ergo) dieses "Ich" selbst auch nur aus Objektivationen, d.h. "Selektions-Gewohnheiten" (meine eigene, unscharfe Begrifflichkeit) besteht. Gesellschaft als System von Personen, Rollen, Zeichen und "Dingen" wird also sowohl im Bereich des Subjektiven wie des Objektiven konstruiert.
Es geht also in diesem Werk darum, wie "Wirklichkeit", gemeint als dasjenige, worüber alle Welt spricht und dasjenige was vorausgesetzt wird, um darüber sprechen zu können, konstruiert wird.
Die Sprache dieses bedeutenden soziologischen Werkes ist sehr anspruchsvoll und eher etwas für Menschen, die sich gerne mit Fragen der Epistemologie, der Semiotik und anderem philosophischen Schmonzes herumschlagen.
Allerdings würde mich einmal interessieren, wodurch die Gesellschaft in der Lage ist, über sich selbst nachzudenken. Selbstreflexion ergibt nämlich keinen Sinn, wenn man den Begriff der Tatsächlichkeit fallen lässt. Oder stehe ich auf dem Schlauch?
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zäher Dauerbrenner, 28. Dezember 2008
Von 
G. Hofmann (Koblenz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Wissenssoziologie (Taschenbuch)
Berger/Luckmann ist einer der Dauerbrenner in der Soziologie und gerade als Student hört man diesen Namen regelmässig. So besuchte ich dieses Semester ein Seminar, das sich ausschliesslich mit diesem Werk befasst und bin froh darüber. Denn ich weiss nicht, ob ich ohne die erklärenden Ausführungen meines Soziologie-Professors wirklich verstanden hätte was Berger und Luckmann mir sagen wollten. Sicher ist die Idee dahinter spannend und lesenswert, doch finde ich das Buch sehr schwer geschrieben. Also: lesenswert - ja, aber nicht allein ;-)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praktisch erzeugte Wirklichkeit, 5. Januar 2008
Von 
Landwirth, Robert (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Wissenssoziologie (Taschenbuch)
Wenn ich meine jüngste Vergangenheit einem Kausalitätstest unterziehen sollte, wäre dieses Buch einer der Gründe warum ich von der Soziologie angefixt wurde. Argumentativ stark und angenehm zu lesen führen die Autoren in ihre Institutionentheorie ein und versuchen aufzuzeigen wie wir, trotz divergierender Sinnwelten, eine Gesellschaft (was immer das auch ist) formen können. Also wie aus dem vermeindlichen Gemeinsamen das Andere, aber aus dem Anderen doch noch Geinsames werden kann. Aufgebaut ist das Ganze auf anthropologische Einsichten (Plessner, Gehlen) und Schützs Phänomenologie. Auch wenn es kein Einführungswerk an sich ist, würde ich es auch Leuten empfehlen die den Einstieg in die Soziologie suchen.
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das einen die Augen öffnet, 29. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Wissenssoziologie (Taschenbuch)
Was ist Wirklichkeit? Wie definiert sich diese und woran erkennen wir unsere Wirklichkeit? Sind wir denn sicher, dass das, was wir erfahren, wirklich eine Wirklickeit ist?
Diese und noch viele andere interssante Fragen deckt das Buch auf: So lapidar wir den Begriff Wirklichkeit doch benützen und anwenden, so fehlt uns doch eigentlich die Erkenntnis, was im Grunde genommen "genau" dieser Begriff aussagt und was er beinhaltet.
Obwohl es eine Fachliteratur ist, ist dieses Buch fast so spannend zu lesen wie ein Thriller! Es ist erschreckend und faszinierend zugleich, dass Menschen gemeinam in einem Raum und Zeit Kontinuum leben, in unterschiedliche Sphären übergehen und dennoch jeder einzelene für sich ein individuelles Verständnis dessen in sich trägt, was er für sich als "die" Wirklichkeit definiert.
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15 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch der Bücher, 30. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Wissenssoziologie (Taschenbuch)
Dieses Buch gehört zweifelsohne zum Besten, was einem im Laufe seines Soziologie- oder Geschichtsstudiums in die Finger fallen kann - man kann getrost sein halbes Studium mit diesem Klassiker bestreiten... Er wird nie langweilig, man entdeckt immer wieder neue Facetten - und er hat, wie man so sagt, das nötige "symbolische Kapital" auf seiner Seite!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unnötig zu sagen: Ein Klassiker, 31. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Wissenssoziologie (Taschenbuch)
Für jeden Soziologen Pflicht! Ich habe die beiden Herrn 2010 in Frankfurt gesehen, wirklich erhellend! Der Sozialkonstruktivismus ist vielleicht die stärkste Erklärungsweise für moderne Religionssoziologie (aber nicht nur für Religionssoziologie).
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hält, was es verspricht, 18. August 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Wissenssoziologie (Taschenbuch)
Der Titel bringt auf den Punkt, worum es in dem Buch geht: Berger und Luckmann stellen der strukturellen Wirklichkeit die menschlich erzeugte Wirklichkeit gegenüber. Menschen leben in einer von Menschen erzeugten und legitimierten Welt die wiederum auf sie zurückwirkt. So erläutern die Autoren in klarer und verständlicher Sprache, gestützt durch ebenso einleuchtende wie unterhaltsame Beispiele, wie diese Konstruktion schrittweise vor sich geht und finden Begriffe für diese einzelnen Phasen. Dann wird die Sozialisation des einzelnen Menschen betrachtet und abschließend aufgezeigt, wie sich die individuelle Entwicklung des Einzelnen zur gesellschaftlichen Wirklichkeit verhält. Das Buch besticht durch eine klare Sprache, eine solide Einbettung in bisherige soziologische und andere geisteswissenschaftliche Untersuchungen und ... seine Kürze: Man gewinnt den Eindruck, hochkonzentriertes Wissen in den Händen zu halten.
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Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Wissenssoziologie
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