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4.0 von 5 Sternen Kafka (38) an Milena (24), 5. Oktober 2008
Von 
zueribueb (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Briefe an Milena (Broschiert)
"Briefe an Milena" enthält Franz Kafkas Briefe an die Journalistin Milena Jesenská, die er in Prag getroffen hat, weil diese seine Texte ins Tschechische übersetzen wollte. Da Milenas Briefe fehlen, handelt es sich um einen grossen Monolog Kafkas in Briefform. Die Briefe stammen hauptsächlich aus dem Jahr 1920. Kafka befand sich zunächst in Meran in Kur, bevor er nach Prag zurück kehrte. Milena lebte jedoch in Wien. In dieser Zeit kam es zu zwei Treffen. Zunächst in Wien, was Kafka in ein Liebeshoch versetzte. Ein zweites Mal trafen sie sich in Gmünd, was offensichtlich ein Desaster war. Danach werden Kafkas Briefe wieder unpersönlicher. Kafkas Briefe zeigen den Prozess der Annäherung und des Entfernens und die Spannung zwischen Distanz und Nähe. Kafka war eine ambivalente Persönlichkeit. Er hatte zwar eine grosse Sehnsucht nach Liebe, gleichzeitig hatte er auch Angst davor. Darum zog er sich in entscheidenden Phasen immer wieder in sein Schneckenhaus zurück.
Die Briefe von Milena an Kafka sind leider verschollen. Im Anhang finden sich einzig Milenas Briefe an Max Brod. Auch im Buch "Ich hätte zu antworten tage- und nächtelang. Die Briefe von Milena." sind somit Milenas Briefe an Kafka nicht zu finden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Wunder dieser Briefe, 29. September 2010
Von 
B. Babbe "Seefahrer" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Briefe an Milena (Broschiert)
Wer kennt noch die Geschichte dieser Briefe? Mein Neffe, der im Abitur mit Kafka kämpfen muss, kannte sie jedenfalls nicht. Und doch machen sie den großen Schriftsteller und das tragische Leben der Milena Jesenska einfach menschlich. Sie hatte diese Briefe Willy Haas übergeben, ahnend, daß sie selber in die tödliche Maschinerie der Nazis in Prag geraten werde. Willy Haas kam nach seiner Emigration aus Indien nach Prag zurück und fand die Briefe -das keinesfalls erwartend - in seinem Banksafe in einer Prager Bank - zusammen mit einer Schöpfkelle aus Silber aus dem Familienbestand. Ihm, dem großen Feuilletonchef der WELT, ist die Veröffentlichung zu verdanken. Margarete Buber-Neumann, Mitleidende im KZ Ravensbrück, die den Horror überlebte, verdanken wir eine einfühlsame Biografie über Milena Jesenska, Freundin von Kafka. Bis heute lohnt es sich, die Briefe zu lesen und in die Geschichte dieser Liebe einzusteigen.
Brigtte Babbe
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Briefe an Milena
Briefe an Milena von Franz Kafka (Broschiert - 12. April 2011)
EUR 12,95
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