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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Historische Forschung für ein breites Publikum
Hilbergs Dissertation ist immer noch das Standardwerk zur Shoah, obwohl sie schon 1961 erschienen ist. An Aktualität hat das Werk seither jedoch kaum etwas eingebüßt, auch wenn neuere Forschungen aufgrund einer breiteren Quellenlage in manchen Aspekten andere Schlüsse ziehen. Wer sich für eines der dunkelsten Kapitel deutscher, europäischer...
Veröffentlicht am 20. November 2012 von H. A.

versus
0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ist von dem Revisionisten Jürgen Graf widerlegt worden! Finger weg von Halbwahrheiten und Lügen!
In seinem Buch Riese auf tönernen Füßen (ISBN: 1-902619-02-1) hat Jürgen Graf Raul Hilbers Standardwerk sachlich kritisiert. Bis heute gibt es keine Antwort der offiziellen Historiker auf sein Buch. Stattdessen schweigt man es tot, weil man es nicht quellen fundiert widerlegen kann. So wie alle anderen revisionistischen Bücher auch. Informieren...
Vor 1 Monat von Kuckuck veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Historische Forschung für ein breites Publikum, 20. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Vernichtung der europäischen Juden (3 Bände) (Taschenbuch)
Hilbergs Dissertation ist immer noch das Standardwerk zur Shoah, obwohl sie schon 1961 erschienen ist. An Aktualität hat das Werk seither jedoch kaum etwas eingebüßt, auch wenn neuere Forschungen aufgrund einer breiteren Quellenlage in manchen Aspekten andere Schlüsse ziehen. Wer sich für eines der dunkelsten Kapitel deutscher, europäischer und menschlicher Geschichte überhaupt interessiert, wird an Hilberg nicht vorbeikommen. Und das ist auch gut so!
Obwohl die Shoah alles andere als leichte Kost ist, gelingt es Hilberg (bzw. seinen Übersetzern), eine klare, gut verständliche Sprache zu benutzen, die eigentlich unsagbares gut verständlich macht; an einigen Stellen finden sich sogar humorvolle Seitenhiebe auf die Naziideologie ("insgesamt ging es den Nazis nicht um die jüdische Nase, sondern den jüdischen Einfluss").
Hier findet sich also kein vertracktes Historiker-Latein, sondern der interessierte "Laie" kommt ebenfalls gut mit den Büchern zurecht. Etwas angestaubt ist inzwischen die Optik der zahlreichen Grafiken und Tabellen, hier merkt man das Alter des Werks - bei einer Neuauflage könnte man hier nachbessern. Als besonders positiv habe ich im Guttenberg-Zeitalter Hilbergs sorgfältiges wissenschaftliches Arbeiten empfunden. Jedes Detail ist mit einer Quellenangabe bedacht, wobei der Autor vor allem auf Dokumente aus der NS-Zeit zurückgreift und sich relativ wenig auf andere Forschungen zum Thema bezieht (wohl auch, weil diese 1961 nicht so zahlreich waren).
Diese Stärke ist aber zugleich eine Schwäche des Werkes: Hilberg arbeitet zwar wissenschaftlich korrekt, allerdings fehlt ein finales Literaturverzeichnis. So sieht man sich oft mit Fußnoten wie der folgenden konfrontiert: "Trunk, Judenrat, a.a.O., S. 29-35.". Nun kenne ich zwar Titel und Autor, und weiß, dass es sich um einen nicht-selbständig erschienen Aufsatz handelt. Wo dieser publiziert wurde, verschließt sich mir jedoch solange, bis ich die erste Erwähnung des Titels im Fußnotenapparat finde, wo statt "am angegeben Ort" die Publikation steht. Das kann durchaus dauern bei teilweise mehr als 500 Fußnoten pro Kapitel. Auch hier wäre bei einer Neuauflage gegebenenfalls nachzubessern.

Dieses Versäumnis führt dann auch zur Wertung von nur 4 Sternen. Obwohl es eigentlich eine klare 5 ist, ärgert mich die umständliche Sucherei in den Fußnoten sehr.
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59 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Standardwerk zum Holocaust, 20. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Vernichtung der europäischen Juden (3 Bände) (Taschenbuch)
Wer sich ernsthaft mit dem Holocaust beschäftigt, kommt an Raul Hilberg nicht vorbei. Der inzwischen emeritierte Professor der Universität Burlington (Vermont, USA) ist ausgewiesener Kenner der umfangreichen Quellen, die die Nationalsozialisten zurückgelassen haben. In "Vernichtung der europäischen Juden", das erstmals 1961 erschien, seitdem aber überarbeitet wurde, arbeitet er detailliert und quellennah die Struktur und Wirkungsmechanismen des Holocaust heraus. Dabei geht er zunächst auf die historische Einbettung des Holocaust in die jahrtausende alte antisemitische Tradition der europäischen Kultur ein. "Wir können diese Entwicklung in den drei aufeinanderfolgenden Zielsetzungen antijüdischer Amtswalter nachvollziehen. Die Missionare des Christentums erklärten einst: Ihr habt kein Recht, als Juden unter uns zu leben. Die nachfolgenden weltlichen Herrscher verkündeten: Ihr habt kein Recht unter uns zu leben. Die deutschen Nazis schließlich verfügten: Ihr habt kein Recht, zu leben." (S. 15) Anschließend zeigt er auf, in welchen Stadien der Vernichtungsprozeß verlief, nämlich "Definition", "Konzentration" und "Vernichtung". Dabei zeigt er auf, daß die gesamten Führungseliten des Deutschen Reiches aus Staatsverwaltung, Industrie und Wehrmacht an der Vernichtung beteiligt war und profitierte. Und er zeigt weiterhin die Beteiligung der mittleren und unteren Verwaltungsschichten auf, ohne deren bedingslose und nahezu hingegungsvolle Aufgabenerfüllung der Holocaust nicht hätte stattfinden können. Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sich mit der Frage "Wie und Warum" des Holocaust auseinandersetzen möchte. Die dreibändige Taschenbuchausgabe ist zudem zu einem sehr günstigen Preis erhätlich.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur mit Erschütterung zu lesen, 31. Januar 2009
Von 
euripides50 (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Den nationalsozialistischen Völkermord zu begreifen, ist fast unmöglich, schrieb Raymond Aron. Die erschreckenden und nach Millionen zählenden Opferzahlen bleiben wie alle Zahlen ohne emotionales Echo. Und allein die Aneinanderreihung von Einzelschicksalen kann die Gesamtschau nicht ersetzen. Es ist die große Leistung des vorliegenden Buches beide Perspektiven so miteinander zu verbinden, dass sich für den Leser zum ersten Mal ein Gesamtbild des großen Verhängnisses ergibt, dass vor gerade erste einmal 60 Jahren über die europäische Judenheit hereinbrach.
Der erste Teil "Täter" beginnt mit einer sehr gerafften biographischen Skizze des Haupttäters Adolf Hitlers. Denn ganz im Unterschied zur Volksmeinung, nach der die Hilterschen Paladine Göring, Himmler. Heydrich und Goebbels an allem schuld waren, war es einzig und allein Hitlers Wille, der an den Wendepunkten der Problemgeschichte, im Jahre 1938 und 1941, den Völkermord ins Rollen brachte. Aber Hitler hätte den Holocaust niemals alleine ins Werk setzen können, dafür bedurfte es einer nach Hunderttausenden zählenden Schar von Helfern - von obersten SS-Chargen über ergebenen Bürokraten und einer großen Schar charakterlich Abartiger, die ihren Dienst in den Vernichtungslagern mit sadistischer Freude versahen. Allerdings wäre der Völkermord auch nicht möglich gewesen ohne ein Volk, das - wie Hilberg immer wieder betont - so gut es ging die Augen vor dem Verschwinden einer Minderheit verschloss, die Beute wie freie Wohnungen, bessere Berufschancen oder Vermögensgewinne aber gerne mitnahm. Besonders deprimierend ist der immer aufs Neue belegte Befund, dass der humane Widerwille gegen das bestialische Töten, der selbst bei Fanatikern und Aktivisten anfänglich zu bemerken war, mit der Gewöhnung an das Morden, einfach verschwand.
Auch die mit dem Dritten Reich verbündeten Völker gehören für Hilberg in den Täterkreis, wobei die Schuld der einzelnen Völker aber erheblich differiert. Kein unterworfenes Land protestierte offen gegen den NS-Rassenwahn, viele aber wie etwa in Italien, Bulgarien, in Rumänien und auch in Frankreich - versuchten mit beträchtlichem Erfolg, ihre "eigenen" nationalen Juden vor dem Abtransport nach Osteuropa zu retten. Als ein ewiges Ruhmesblatt der dänischen Geschichte erscheint in diesem Zusammenhang die kollektive Rettungstat, die durch die Verschiffung der einheimischen Juden nach Schweden 7000 Menschen das Leben rettete.
Das Kapitel über die "Opfer" beginnt mit dem großen Teil derer, die gleich am Anfang den Machtbereich des Nationalsozialismus verließen und damit dem schlimmsten entgingen, darunter jede Menge Nobelpreisträgern und Koryphäen aus allen kulturellen Bereichen. Zurück aber blieben von den insgesamt 16 Millionen Juden weltweit immerhin sieben Millionen Juden in Europa, die im Verlaufe des Weltkrieges immer schutzloser unter die Herrschaft der Nationalsozialisten gerieten. Sechs von ihnen haben den Völkermord nicht überlebt, und die zahllosen biographischen Kurzskizzen, mit denen Hilberg diese Zahl mit Leben ( oder sollte man besser sagen: mit Tod ) füllt, wird niemand so schnell vergessen. Unter den zurückbleibenden besaßen die Halbjuden und die konvertierten Angehörigen von Mischehen in Deutschland sogar noch lange recht gute Überlebensschancen, ganz anders war es im Osten, wo man sich mit dergleichen Feinheiten gar nicht aufhielt. Vor der anrollenden Mordmaschine flüchteten Zigtausende Menschen in den Selbstmord, wobei es bald verpönt war, den Selbstmord noch vor dem Abtransport durchzuführen, weil sonst ein anderer auf die Todeslisten kam. In der ersten Phase der Gettoisierung erwiesen sich die Frauen als erheblich widerstandsfähiger, unter den Bedingungen des Lagers war dies anders, da die meisten Frauen zusammen mit den Kindern sofort selektiert und ermordet wurden. Noch schrecklicher als diese Erörterung liest sich das Kapitel über das Schicksal der Kinder, die verelendet und ohne Eltern in den Ghettos dahinvegetierten ( vgl. S. 163). Die geradezu reibungslose Funktion der Vernistungsmaschinerie aber wäre, das ist wahrscheinlich die brisanteste These des Buches, undenkbar gewesen, ohne die Mithilfe der Judenräte und der Judenpolizei in den großen Ghettos von Warschau, Lodz, Bialystok und anderswo.
Erst ganz zuletzt, als die Auslese" nur noch die Kräftigsten übrig gelassen hatte und sich jede Illusion über das wahre Schicksal der Juden verflüchtigt hatte, wurde gekämpft und opponiert. Der litauische Jude Slapoberski nahm schon nackt am Grubenrand kämpfend drei Häscher mit in den Tod( S. 199). Von den bulgarischen und rumänischen Juden überlebte ein großer Teil, weil sie sich einfach nicht mehr an den Sammelstellen einfanden und die Deutschen nicht die Kapazitäten besaßen, sie überall im Land zu suchen.
Im dritten Teil "Zuschauer" thematisiert Hilberg das moralische Problem der Hilfe durch Unbeteiligte, wobei er zwischen einer beiläufigen Hilfe und einer aktiven Unterstützung von Flüchtlingen unterscheidet. Schrecklich zu lesen, dass sieben protestantische Landeskirchen im Ditten Reich die sogenanten "Judenchristen", d. h. konvertierte Christen, aus ihrer Kirche in der Stunde der Verfolgung ausschlossen. Es gab aber Unbeteiligte wie den heldenhaften Berliner Bischof Bernhard Lichtenberg, der seinen Protest gegen das Massenmorden mit dem Tod bezahlte. Obwohl Boten" aus dem Innern des Regime wie aus den unterworfenen Völkern über das Rote Kreuz und die Schweiz die Alliierten früh über die unglaublichen Dimensionen des anlaufenden Holocaust unterrichteten, unterblieb eine gezielte Bombardierung der Vernichtungslager. "Für die Alliierten war die Rettung der Juden kein vordringliches Problem", kommentiert Hilberg. Herbe Kritik trifft auch die katholische Kirche und Papiost Pius XII, der in seiner Weihnachtsbotschaft 1942 nur sehr verblümt von Massenverfolgungen gesprochen und die Nazi-Täter nicht beim Namen genannt habe. Hillberg unterschlägt bei seiner harschen Kritik an Papst Pius XII allerdings , dass der Papst 1943, als die Deutschen in Rom die Juden jagten, anordnete, die Tore der Klöster zu öffnen um flüchtenden italienischen Juden zu verstecken.
Alles in allem kann man dieses Buch nur mit Erschütterung lesen. Die Kombination von soziologischer Analyse und konkreten Fallbeispielen verhindert jede Immunisierung des Lesers gegen die Sachverhalte und verwandelt die Lektüre fast in ein Schmerzerlebnis. Ein großartiges und notwendiges Buch, zu dessen Pflichtlektüre man jedem Rechtsradikalen verdonnern sollte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historisch fundiert, ernste Auseinandersetzung, 9. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Vernichtung der europäischen Juden (3 Bände) (Taschenbuch)
Wer eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema sucht und sich ueber Fakten und Zusammenhaenge abseits jeder Polemik, Medienwirksamkeit und gequaelten Gedenkens klar werden moechte, dem sei diese auf jahrzentelanger Forschungsarbeit beruhende Trilogie empfohlen, die ich hier einmal 'Standardwerk' nennen moechte!

Diese Buecher ergaenzen sich im Sinne einer umfassenden Auseinandersetzung sehr gut mit den filmischen Werken von Claude Lanzmann, der teils auch mit Hilberg zusammengearbeitet hatte!

Hier werden keine politischen Interessen verfolgt, sondern es wird wissenschaftlich geforscht und Beweis gefuehrt.
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14 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Böse ist überall, 5. Januar 2007
Von 
C. Schmitt (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Vernichtung der europäischen Juden (3 Bände) (Taschenbuch)
Wer sich mit der Geschichte des Holocaust beschäftigt, kann sich einer starken Aversion gegen "die Deutschen" meist kaum erwehren. Dies gilt selbst für heutige Deutsche, wobei sich deren Gefühle meist gegen Deutsche einer älteren Generation richten und auch Scham über die Verbrechen des eigenen Volkes, gar der eigenen Väter und Großväter, enthalten. Beides ist, so verständlich es insbesondere in Fällen eigener Betroffenheit sein mag, zu kurz.

Denn es darf nicht übersehen werden, dass Menschen zu allen Zeiten zu Vernichtungsorgien fähig waren und diese auch ausgelebt haben. Angesichts der sich ständig fortentwickelnden Vernichtungsmittel ist daher zu befürchten, dass der - ob seines Ausmaßes und der Art seiner Durchführung auch "industriell" genannte - Massenmord an den europäischen Juden nur der einstweilige Höhepunkt menschlichen Vernichtungswillens ist.

Aversion gegen einzelne Protagonisten der Geschichte, seien es auch, wie im Falle der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie, Zehntausende, ist eine verständliche Art mit einer derartig unverständlichen Verganhenheit umzugehen. Für die Zukunft greift dies jedoch zu kurz. Vielmehr ist ständige Wachsamkeit und eine gesunde Skepsis gegenüber der menschlichen Natur, die so viel Böses hervorbringen kann, angezeigt.

Diese Skepsis sollte sich in offene Ablehnung bis hin zu Feindseligkeit wandeln, wo immer Einzelne aufgrund eigener Ideologie Ursprung eines gegen Menschen gerichteten Vernichtungswillens werden könnten. Skepsis und Ablehnung sollten sich auch gegen den Typus des obrigkeitsgläubigen, fleißigen Beamten richten, der, blind für übernormative Ethik, in Abwesenheit einer eigenen, belastbaren Moral, aus Karrieredenken gepaart mit persönlicher Feigheit oder aus anderen, gleich welchen "niedrigen" Beweggründen, Träger und Umsetzender eines solchen Vernichtungswillens werden könnte.

Hannah Arendts "Banalität des Bösen" gibt es, allen ihren Kritikern zum Trotz. Und wer weiß schon, welchen Namen Adolf Eichmann heute trägt und in welcher Behörde oder in welchem Büro er gerade beflissentlich und gewissenhaft seiner unauffälligen Tätigkeit nachgeht?
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen top, 23. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Vernichtung der europäischen Juden (3 Bände) (Taschenbuch)
ein sehr gutes 3-teiliges Buch. Unheimlich viele Informationen. Da es sehr viel Text hat, würde ich sagen, es ist eher für Historiker oder Passionaten, weniger für "Allgemeinheit", die sich nur informieren will. Da würde ich eher die Holocaust Chronik mit Bildern etc. empfehlen. Aber ansonsten ist das Buch wirklich top!
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16 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Ergänzung, 17. Januar 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Vernichtung der europäischen Juden (3 Bände) (Taschenbuch)
Der für mich springende Punkt ist, wie Hilberg überzeugend darlegt, dass eben nicht nur die Eliten in Staat, Wirtschaft und Verwaltung aktiv waren; vielmehr war der Holocaust erst durch die emsig bemühte Unterstützung aller mittlerer Schargen möglich.
Das Buch ist schwer zu verdauen: die Sprache ist nüchtern und trotz aller Details nie anklagend, vorwurfsvoll. Die Tatsachen sind so niederschmetternd, dass ich bei der Lektüre immer wieder eine Pause einlegen musste.
Nachdem ich dieses Buch gelesen habe kann ich mich nur wundern, wie "billig" Deutschland nach dem Krieg davon gekommen ist; vor dem Hintergrund dieses Buchs wird auch der Morgenthau-Plan akzeptabel.
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0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ist von dem Revisionisten Jürgen Graf widerlegt worden! Finger weg von Halbwahrheiten und Lügen!, 22. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Vernichtung der europäischen Juden (3 Bände) (Taschenbuch)
In seinem Buch Riese auf tönernen Füßen (ISBN: 1-902619-02-1) hat Jürgen Graf Raul Hilbers Standardwerk sachlich kritisiert. Bis heute gibt es keine Antwort der offiziellen Historiker auf sein Buch. Stattdessen schweigt man es tot, weil man es nicht quellen fundiert widerlegen kann. So wie alle anderen revisionistischen Bücher auch. Informieren Sie sich selbst! holocausthandbuecher.com, codoh.com und meine anderen Rezensionen!

Raul Hilbergs umfangreiches Opus Die Vernichtung der europäischen Juden gilt allgemein als das Standardwerk über den „Holocaust“. In der Tat hat Hilberg mit bewundernswertem Fleiß in vieljähriger Arbeit eine immense Menge von Dokumenten über die Verfolgung der Juden im Dritten Reich zusammengetragen.

Wie ist es aber um die Qualität seiner Beweise für die Vernichtung der Juden bestellt? Welche Belege liefert Hilberg für die Realität eines deutschen Plans zur Judenausrottung, für die Existenz von Menschentötungsgaskammern sowie für die von ihm behauptete Zahl von rund 5,1 Millionen jüdischer Opfer? Jürgen Graf hat alle diese Fragen eingehend untersucht. Seine Schlussfolgerungen lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Riese auf tönernen Füßen ist die erste umfassende und systematische Auseinandersetzung mit dem namhaftesten Vertreter der offiziellen Version vom Schicksal der Juden unter der Herrschaft des Dritten Reiches.
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1 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen wiedermal Lügenschund, 3. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Vernichtung der europäischen Juden (3 Bände) (Taschenbuch)
als Wahrheit verkauft und die Dummen glauben das auch noch, weil sie so gehirngewaschen und blind sind, und lieber den ewigen Lügen glauben, weil sie sich alle selbst so sehr hassen.

[...]
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4 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Weiteres Verknechtungs- und Schuldinstrument..., 5. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Vernichtung der europäischen Juden (3 Bände) (Taschenbuch)
Wirklich besorgniserregend wie historisch absurde Behauptungen versucht werden wissenschaftlich zu verpacken und die Menschen im Pawlowschen Sinne zu konditionieren.

Der "Holocaust" ist nicht nur der raison d'etre für Israel sondern leider auch für eine globalistische und letztenendes auch rassistische Gleichschaltungspolitik der Menschheit.
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Die Vernichtung der europäischen Juden (3 Bände)
Die Vernichtung der europäischen Juden (3 Bände) von Raul Hilberg (Taschenbuch - 1. September 1990)
EUR 25,95
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