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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend und persönlich
Wieslaw Kielar ist ein außergewöhnlicher Schriftsteller. Er schafft es in seinem Buch gleichzeitig einen objektiven Bericht über das eigentlich unbeschreibliche Grauen Auschwitz zu schreiben und zur selben Zeit den Leser an seinem persönlichen Schicksal teilhaben zu lassen. Das Buch ist in einem Ton geschrieben, als würde ein Freund erzählen...
Veröffentlicht am 23. Mai 2008 von Onegin

versus
23 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr gut geschrieben, aber ehrlich????
Also das Buch ist echt gut geschrieben, aber es wird im Vorwort erwähnt, daß der Autor nach einigen Jahren Distanz alles aus seinen Erinnerungen verfasst hat. Nun frage ich mich, wie er dann, bei allem was er da durchgemacht hat, z.B. ab Seite 57 bestimmt 100 Namen mit den dazugehörigen Arbeitsstellen im Lager zu diesem Zeitpunkt nach Jahren noch auswendig...
Veröffentlicht am 2. Juni 2009 von Alf Wenzel


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend und persönlich, 23. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz (Taschenbuch)
Wieslaw Kielar ist ein außergewöhnlicher Schriftsteller. Er schafft es in seinem Buch gleichzeitig einen objektiven Bericht über das eigentlich unbeschreibliche Grauen Auschwitz zu schreiben und zur selben Zeit den Leser an seinem persönlichen Schicksal teilhaben zu lassen. Das Buch ist in einem Ton geschrieben, als würde ein Freund erzählen und genau das macht es so eindringlich. Selten hat man bei einer Erzählung über das Leben in einem Konzentrationslager das Gefühl, man könne zum ersten Mal ein wenig verstehen, welche furchtbaren Qualen der Autor durchlitten hat( auch wenn man es doch niemals ganz begreifen wird), gleichzeitig kann man ein zumindest anfangen zu verstehen, wie es ein Mensch schaffen kann, trotz allem ein Mensch zu bleiben.
Wer zumindest versuchen will, Auschwitz zu begreifen, muss Kielars Buch lesen.
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65 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Geschichtsinteressierte ein absolutes Muss !, 23. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz (Taschenbuch)
"ANUS MUNDI - Fünf Jahre Auschwitz" ist ein Werk für alle, die sich für Konzentrationslager und das nationalsozialistische Regime interessieren. Wieslaw Kielar schafft es wie kaum ein Anderer, die Lagerbedingungen des Vernichtungslagers Auschwitz zu beschreiben. Es ist die Geschichte eines jungen Polen, der während seiner fünfjährigen Häftlingszeit all das durchmachte, was für alle Zeit eines der größten Greueltaten der Menschheitsgeschichte sein wird. Ausgedrückt wird dies durch eine mitreißende Erzählweise, die ungemein vertraulich und liebevoll ist, jedoch niemals naiv klingt.
Wer dieses Buch gelesen hat, weiss, wozu Menschen in der Lage sind und es wird klar, warum dieses Thema immer aktuell bleiben wird.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Pflichtlektüre für Holocaust - Interessierte !!!, 22. Juli 2007
Von 
Stefan Schwetje (Braunschweig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz (Taschenbuch)
Ein Buch das einen von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr los lässt ! Wieslaw Kielar beschreibt die Hölle Auschwitz wie kaum ein anderer. Man hat zwar manchmal den Eindruck das es ihm dort "relativ" gut geht, wenn man hier überhaupt von gut sprechen kann, doch gut ist ein dehnbarer Begriff. Er beschreibt ohne Umschweife die Greueltaten der SS, er springt dem fast sicheren Tod des öfteren von der Schippe, er erkrankt an Krankheiten die fast immer zum Tode führen und doch schafft er es irgendwie 5 lange Jahre, die wohl größte Hölle der Menschheit, zu überstehen. Als Leser währe ich nach seiner endgültigen Befreiung am liebsten in das Buch hineingesprungen und hätte ihn ganz fest gedrückt. Das hört sich vielleicht übertrieben an, ist es aber nicht. Man wird als Leser automatisch eins mit Wieslaw, man fühlt wie er, man denkt, bangt und hofft wie er. Ein wahrhaftig Gandioses Werk von Wieslaw Kielar, ein Mensch den ich wirklich gerne kennengelernt hätte !!!
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen meine 100%-ige Empfehlung, 7. März 2005
Von 
Bruno Hafner "joehafi" (Häggenschwil SG) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz (Taschenbuch)
Ein bewegendes, ergreifendes und sehr wichtiges Buch.
Erschütternd und grausam das Thema - sehr präzis geschrieben, bzw. beschrieben! Auf eindrücklichste Art und Weise wird das Lagerleben und der Überlebenskampf geschildert. Es gehört in meiner Bibliothek zu den bedeutendsten Büchern. Man lebt beinahe mit und kann sich die unermesslichen Leiden vorstellen. Der Autor hat aber auch einige bedenkliche Ideen der Quäler in teils heitere Sätze verpackt. Insgesamt hervorragender Schreibstil.
Ich konnte es kaum zur Seite legen. Nie war das Lesen ein Muss. Ich empfehle es sehr !
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lakonie und Verzweiflung, 14. August 2007
Von 
Tilo "Weltenbummler" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz (Taschenbuch)
Kielars Schilderungen beginnen mit seiner Einlieferung ins gerade entstehende Kónzentrationslager Auschwitz(Sommer1940). Was als einfache Zugfahrt unter Bewachung beginnt endet in der Hölle. Als Häftling Nummer 290 erlebt Wieslaw Kielar fünf Jahre lang den grausamen Alltag im berüchtigsten Vernichtungslager des 3.Reiches. Sicherlich weiss heute jedes Kind wie es in den Lagern zuging, hat von den ewigen Stehappellen, den oft tödlich endenden Schikanen gegen die Insassen, den Selektionen und Vergasungen gehört, aber es ist nochmal was anderes, wenn es jemand beschreibt,der dabei war.
Die Sprache des Buches ist nüchtern und ohne Schnörkel. Es ist eingeteilt in 92 spannende Kapitel, die der Handlung Struktur und Rhytmus geben. Hin und wieder bringt der gelernte Journalist Dialoge, was die Schilderungen noch realistischer und spannender macht.
Kielar wertet nicht, fällt keine moralischen Urteile, aber hinter der Lakonie und dem Realismus spürt man in jeder Zeile die Todesangst und Verzweiflung des ehemaligen politischen Häftlings.
Besonders ergreifend sind die Einzelschicksale, die der Pole beschreibt, etwa von dem befreundeten Paar, dem er zur Flucht verhalf, das aber wieder eingefangen und nach wochenlangen Verhören gehängt wurde.
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unfassbar und doch so innig, 8. Dezember 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz (Taschenbuch)
Als ich dieses Buch zu ende gelesen habe, ging auch ein Leben damit zuende. Eine Person, die ich kennenlernen durfte, verabschiedete sich.
Es ist das beste Buch, das ich bisher über den Holocaust und den KZs gelesen habe.
Es erzählt von den Anfängen bis zum Ende hin. Dieser junge Mann kam als einer der ersten Häftlinge in das KZ Auschwitz und ging auch mit den letzten Häftlinge.
Es werden die gesamten Jahre beschrieben, das Erlebte, das Geschehene, die Taten, die Gefühle, die Opfer, die der Autor bringen musste und das Leben, was er hergeben musste.
Während dieses Buches habe ich gespürt, wie ich selber in diesem KZ war, so gut und emotional hat er es geschrieben, obwohl man deutlich sehen kann, wie distanziert er an diese Sache heran ging. Faszinierend, wie er sich ein Leben im KZ aufbauen konnte, so, dass er durchhielt, mit Tricks, mit Angst, mit Mut.
Das verzweifelte durchhalten, auch nachdem er Menschen verlor, die ihm wichtig waren und irgendwie für sein Leben mit gesorgt haben. Als junger Mann kam er rein und erlebte nichts, was man doch eigentlich erleben sollte in diesem Alter, nur Leid, Schmerz und Tod.
Durch seine vielen Stationen im KZ hat er gelernt, wie er mit sovielen Dingen klar kommen musste.
Eine sehr nahe Geschichte, die ebenfalls mit Borowksi - Bei uns in Auschwitz zu vergleichen ist.
Schade, dass dieser Mensch schon sterben musste, denn ich hätte ihn gerne persönlich kennengelernt, nachdem ich schon so nah durch dieses Buch an ihn heran kommen konnte.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Entsetzen in seiner Normalität, 29. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz (Taschenbuch)
Anus Mundi ist nichts für zarte Gemüter. Das nicht deshalb, weil Ausschwitz als Symbol für das gesamte Grauen einer verwirrten Welt steht und man kein Buch darüber mal so eben beiläufig lesen kann. Sondern, weil Kielar einfach nur erzählt wie es war. Kein Schnickschnack, keine Emotionalität, keine Bewertung, einfach nur das Alltägliche in seinem gesamten Grauen. Da kommt man nicht so einfach durch, sondern man ertappt sich dabei, wie man sich gewöhnt so, wie sich auch der Autor in Ausschwitz daran gewöhnte. Und das ist die Frage, die mich lange gequält hat: wie kann man sich überhaupt an so etwas gewöhnen. Die Antwort darauf ist so leicht wie erschreckend: um zu überleben, tut man fast alles und soziale Gemeinschaften wie widerlich sie auch sein mögen, sind immer noch soziale Gemeinschaften.
Kielar ist kein Autor für Jugendliche. Die sind mit Die Kinder von Bergen-Belsen besser bedient. Er schreibt für diejenigen unter uns, die wirklich verstehen wollen. Um es mit Frank Herbert zu sagen: wer seine Vergangenheit nicht kennt ist gezwungen sie zu wiederholen. Kielars Ausschwitz kann man nie ganz kennen, aber man kann die Grundprinzipien begreifen, wieso sich kaum jemand wehrte und wie es kommt, dass diejenigen, die die Lager überlebten, danach für den Rest ihres Lebens im buchstäblichen Wort "kaputt" sind.
Ich habe Wochen gebraucht, um das Buch ganz zu lesen. Wochen, in denen ich mir Zeit genommen habe, das Beiläufige zu einem Nacherleben zu machen. Dass das niemandem wirklich gelingen kann ist klar, aber ohne Verstehen keine Besserung. Und irgend etwas müssen wir tun, um der Gleichgültigkeit entgegen zu wirken. Anus Mundi nimmt mit. Es greift tief ein in die Seele, es weckt die Dämonen von Abscheu, die Verstehen verhindern und hilft dann doch daraus wieder heraus.
Ausschwitz ist eine Welt voller Monster, in denen ein paar Lichtblicke der Menschlichkeit wie Diamanten funkeln, um doch gleich wieder mit allem Scheußlichen besudelt zu werden, zu dem Menschen fähig sind. DAS SIND WIR! Hier wird so recht deutlich, dass Täter wie Opfer Menschen wie du und ich sind und dass die Grenze zwischen beiden oft nicht so leicht zu ziehen ist wie es scheint.
Andere Bücher motivieren den Gutmenschen in uns. Anus Mundi tut dies nicht. Wer ehrlich mit sich selbst umgeht, der kann nicht anders als erkennen: verurteile andere, und du bist selbst verloren. Man muss den Blick nach innen lenken und das Monster in sich selbst erkennen, auch wenn der ultimative Selbsttest am Ende nur das Erleben ist, was man andererseits natürlich niemandem wünschen kann. Dennoch, ich denke nicht, dass der Weg des Verhinderns dass so etwas noch einmal geschieht, darin besteht, die Nazi"ideologie" zu analysieren. Nein, die Analyse muss sich auf uns selbst beziehen. Nur wenn wir uns selbst erkennen, sind wir gewappnet. Es ist der Opportunismus nackten Überlebens und der Opportunismus von Sicherheit, der uns Menschen so gefährlich macht. Wenn wir uns nicht wappnen, sind wir diesem Opportunismus ausgeliefert. Das Böse in uns ist uns umso näher, je weniger wir es sehen wollen, während das Gute in uns wachsen kann, je mehr wir uns klarmachen, wer wir sind.
Dass das wehtut liegt auf der Hand. Aber, wir müssen aus allem Menschlichen lernen. Nur so ist eine bessere Welt möglich.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für all die jenigen, die sich für KZ's intressieren, 14. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz (Taschenbuch)
Für die, die sich für den 2ten Weltkrieg bzw. für die Konzentrationslager intressieren, und sich ein Bild davon machen wollen, wie es den Häftlingen in Auschwitz/Birkenau erging, ist das Buch von Wieslaw Kielar genau richtig. Er beschreibt in dem Buch, wie er in der von den Menschen errichteten Hölle Ausschwitz, mit Tricks über die Runden kam. Außerdem beschreibt er, zu welchen Greueltaten die Deutschen fähig waren. Das Buch ist sehr emotional geschrieben und wenn mans gelesen hat, kann man noch lange drüber reden und sich Gedanken machen.

Das Buch ist auf jeden Fall seinen Kauf wert.

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Rechtschreibfehler sind Absicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd. Bewegend. Mitreißend., 11. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz (Taschenbuch)
So schildert der inzwischen verstorbene Autor Wieslaw Kielar hier, ausgesprochen authentisch, seine Geschichte von Auschwitz, er war einer der Ersten, die 1940 nach Auschwitz deportiert wurden und einer der Wenigen, die Auschwitz 1944/45 lebend verlassen haben, das Todeslager "überlebt" haben.

Herr Kielar erzählt von seinen Freundschaften und seinen Feindschaften, charakterisiert einzelne Charaktere und Kommandanten, die täglichen Abläufe innerhalb des Lagers, erzählt von der heimlichen Unterstützung mit Lebensmitteln und sonstigen Kleinigkeiten einiger Polen, der Korruption einiger Lagerkommandanten, dem Warentausch innerhalb des Lagers mit den Habseligkeiten der Ermordeten und Vergasten sowie der Tätigkeiten der Arbeitskommandos (für eine kurze Zeit war auch er Teil derer, die die Vergasten und Ermordeten in Auschwitz I abtransportieren mussten) innerhalb des Lagers.

Kielars Erzählstil ist fast schon erschreckend, mit emotionsloser Normalität und unbefangenen Worten schildert er die Ankunft, die Folter und Schläge, die täglichen Erniedrigungen sowie die Vergasungen, Spritzen und Ermordungen, die zum alltäglichem Leben gehörten und der die Inhaftierten wehrlos ausgesetzt waren. Eben das war eben leider schrecklicherweise der Alltag und Kielar versucht dem Ausdruck zu verleihen, die seelische Verstummung und Abstumpfung, die unfreiwillige Akzeptanz der Situation sowie die Resignation zum Ausdruck zu bringen, um überhaupt überleben zu können ("Wir waren keine Menschen mehr" oder "so oder so Krematorium", wie ein Freund von ihm es ausgedrückt hatte). Das gelingt ihm sehr gut.

Dabei geht er chronologisch vor, er widmet jedem Erlebnis sein eigenes Kapitel, deshalb ist es nicht möglich hier ein Inhaltsverzeichnis wiederzugeben. Im Buch enthalten sind übrigens noch zwei Lagerpläne von Auschwitz, einmal vom Stammlager und einmal von Auschwitz-Birkenau.

Zusammenfassend betrachtet ist dieses Buch eine große Bereicherung für die Weltliteratur (!), ein umfassendes Zeugnis dessen was in der Vergangenheit geschehen ist, ein Augenzeugenbericht und eine Lektion für die Zukunft, unwahrscheinlich gut geschrieben. Kurz, ein Einblick in die Brutalität und Unmenschlichkeit Auschwitzs. Sehr empfehlenswert.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltklasse Literatur, 25. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz (Taschenbuch)
Dieses Buch ist das beste, was ich je gelesen habe. Ich interessiere mich sehr für Biographien aus dem Konzentrationslager. Kielar hat sein Leben in Auschwitz so detailliert wie nur möglich beschrieben und ich habe von Strafmethoden erfahren, von denen ich noch nie gehört habe. Also, wer sich auch für diese Literatur interessiert, für den ist dieses Buch genau richtig.
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Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz
Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz von Wieslaw Kielar (Taschenbuch - 1. Februar 1982)
EUR 11,95
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