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am 25. Januar 2002
Das Buch dreht sich um die schoene, rothaarige Helen aus Atherton. Helens Vater hat sich in der Hierarchie des Bergwerkes eine gute Stellung erarbeitet und ihre Mutter liebt die Teezeit und Ballveranstaltungen. Nach ihrem Schulabschluss faehrt Helen zu Alice Koch drei Wochen an die Kueste. Hier beginnt eine schoen erzaehlte Liebesgeschichte.
Nach einigem Zoegern beschliesst sie nach einiger Zeit des Nichtstuns doch in Johannesburg zu studieren. Auf der taeglichen Reise in die Stadt lernt sie einen Jungen juedischer Abstammung kennen. Sie distanziert sich vom Bergwerk und ihren Eltern, und befasst sich im Hintergrund einer anderen Liebesaffaere mit der Apartheid.
Ich fand es ein sehr aufregendes, schoen erzaehltes Buch. Das Buch spricht in meinen Augen vor allem ein Thema an: Liebe.
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am 24. September 2007
...denn ein wenig entzaubert wirkt dieses Buch schon. Vor allem, wenn man sich wirklich auf einen Bericht "aus erster Hand" über das Leben in Südafrika und den damit verbundenen Problem, vor allem hinsichtlich der Apartheid, einstellt. Denn als solches wird das Buch ja propagiert. Doch eigentlich ist es nur die Liebes- und Entwicklungsgeschichte eines Mädchens aus der weißen Oberschicht, in der ab und zu mal politische Konfliktsituationen und Debatten eingewebt wurden.
Dabei fängt das Buch doch recht vielversprechend an: Die kleine Helen verlässt ohne Erlaubnis ihrer Eltern das Haus und zieht durch die Strassen. Man erhält hier einen interessanten Blick auf das Südafrika vor über 50 Jahren. Sehr eindringlich beschreibt Gordimer die Gerüche, Menschen und Geschäfte. Doch kurz darauf beginnt eine mehr oder minder interessante Lebensreise des Mädchens und die politische Schieflage in ihrem Land wird von der Autorin nur noch selten mal als klitzekleiner Aufhänger benutzt, zu 95% geht es nur noch um Helens Liebesleben. Sie verlässt das Elternhaus, geht zur Uni, geht Liebesbeziehungen ein, streitet und verträgt sich mit den Eltern usw. Für mich nichts, was man 1. nicht auch auf weitaus weniger Seiten beschreiben könnte und 2. was man vor allem nicht lesen muss, da es an sich nichts Besonderes darstellt. Dass am Ende dann die "Befreiung von der Lüge" (in welchem Sinne, will ich hier natürlich nicht verraten) steht ist wohl nachvollziehbar, aber 300 Seiten zu spät eingetreten.
Und wer meint, dass er hier, da es sich bei der Autorin um eine Nobelpreisträgerin handelt, etwas tiefgreifend Künstlerisches zu lesen bekommt, irrt sich auch. Dieses Buch ist einfach nichts Tolles, weder inhaltlich noch stilistisch. Demnach sind 3 Sterne aus meiner Sicht schon großzügig! Am liebsten hätte ich 2,5 Sterne verteilt, da "Entzauberung" mittelmäßg ist insofern, dass es zwar nicht so schlecht ist, das man es immerfort weglegen möchte, aber auch nicht so gut ist, dass man etwas daraus mitnehmen kann. Und genau das sollte man aber, wenn es sich um ein gutes Buch handelt.
Empfehlenswert also nur für Leser, die wissen möchte, wie ein weißes Mädchen aus der Mittelschicht im Südafrika der 1940er und 1950er lebt und liebt. Zum Thema Apartheid kann man in jedem Lexikon in wenigen Sätzen genausoviel, wenn nicht sogar mehr finden.
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Nadine Gordimer erzählt in Ich-form die Geschichte eines von seinen Eltern wohlbehütenden Mädchens, das sich von seinen Eltern abnabelt und schließlich seinen eigenen Lebensweg findet. Ein wunderbarer Roman der noch dazu eine politische Dimension erreicht, da Gordimer die himmelschreiende Ungerechtigkeit des Apartheitsregime sehr deutlich vermittelt.
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