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5.0 von 5 Sternen Amüsante Groteske
In diesem Buch zeigt sich Kundera von einer etwas ungewohnten Seite. Die entwickelte Geschichte verliert von Seite zu Seite ihren eigenen Rahmen und wird so immer mehr zu einer Grotesken. Und doch versteht es Kundera seine annähernd frei assoziierenden Gedankengänge auf sehr amüsante Weise nieder zu schreiben. Sehr schön verbindet er die...
Am 14. September 1999 veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verwirrung
Sehr wirr. Anstrengend zu lesen. Trotzdem einige schöne Botschaften über die Langsamkeit und die Lust am Leben enthalten.
Eher ein Stück Selbstverwirklichung des Autors.
Veröffentlicht am 3. Oktober 2011 von Oliver Kessel


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amüsante Groteske, 14. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Langsamkeit: Roman (Taschenbuch)
In diesem Buch zeigt sich Kundera von einer etwas ungewohnten Seite. Die entwickelte Geschichte verliert von Seite zu Seite ihren eigenen Rahmen und wird so immer mehr zu einer Grotesken. Und doch versteht es Kundera seine annähernd frei assoziierenden Gedankengänge auf sehr amüsante Weise nieder zu schreiben. Sehr schön verbindet er die verschiedenen Geschichtsebenen miteinander und verwebt sie mit der ihn so auszeichnenden philosophischen Kommentierung. So handelt die erste Ebene von einem Wochenende von ihm und seiner Frau auf einem Schloßhotel. Diese Umgebung inspiriert Kundera einen der in seinen Augen wichtigsten Romane der französischen Literatur hinsichtlich der Thematik Liebe und Langsamkeit zu analysieren. Gleichzeitig wird auf einer dritten Ebene bezogen auf die gleiche Thematik eine fiktive Geschichte mit teils realen Personen entwickelt. Der ständige Wechsel erlaubt es Kundera seine philosophischen Betrachtungen von verschiedenen Seiten zu nähern und ein überlagerndes Argumentationsschema zu entwickeln. Gerade in Zeiten, in denen Epikurs Lehre so aktuell sind wie heute und von immer mehr Autoren thematisiert wird, nähert sich Kundera dieser Philosophie auf die für ihn typischen leichten Weise. Vielleicht sein amüsantester Roman. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf intelligente Weise erotisch, 24. April 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Langsamkeit: Roman (Taschenbuch)
Kundera hat es geschafft, auf höchst intelligente und anspruchsvolle Weise einen kurzweiligen, erotischen Roman zu schreiben. Anders als z.B. " Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" oder " Die Unsterblichkeit" ist dies ein Buch, bei dem man Tränen lachen kann. Höhepunkt in meinen Augen: Ein unvergesslicher Dialog zwischen dem Autor und dem Penis der Hauptfigur. Köstlich!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Brevier zur Zähmung der Liebe, 29. September 2002
Von 
euripides50 (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Langsamkeit: Roman (Taschenbuch)
Die Männer in Milan Kunderas Buch "Die Unwissenheit", ob sie Gustav, Martin oder Joseph heißen, betrachten die Liebe als etwas Gefährliches, etwas, das unbedingt nach Zähmung verlangt und dass nur unter hohem Risiko in das eigne Leben integriert werden kann. Deswegen soll das vorliegenden Buch durchaus auch als Rezept- und Ratgeberbuch zu der Frage gelesen werden, wie man die Untiefen romantischer Liebesbeziehungen am besten umschifft. Gustav etwa, eine der Hauptfiguren des vorliegenden Buches, bezaubert die Frauen durch seine Güte, wobei sie "zu spät begriffen, dass diese Güte weniger eine Verführungs- als eine Verteidigungswaffe war. Als Lieblingskind seiner Mutter war er unfähig, allein ohne die Fürsorge von Frauen zu leben. Umso schlechter jedoch ertrug er ihre Ansprüche, ihre Streitereien, ihre Allgegenwärtigkeiten, ihre allzu expansiven Körper. Um sie zu halten und gleichzeitig fliehen zu können, schoß er Granaten der Güte auf sie ab. Von den Explosionswolken gedeckt, trat er den Rückzug an." Als auch das nichts hilft, schläft er mit der Mutter seiner Gattin, wobei ihm der Geschlechtsverkehr komplikations- und lustlos "wie Zähneputzen" erscheint. Seine Frau Irene dagegen sucht Liebe und Leidenschaft und trifft doch nur auf Joseph, einem literarischen Klon von Gustav, der zwar mit ihr schläft, sie aber "wie eine Schwester" behandelt.
Man sieht: Kunderas Gestalten fungieren auch im vorliegenden Buch vornehmlich als Gedankenträger, die sich untereinander kaum unterscheiden, ein unabweisbares literarisches Manko, dass sich von den ersten Veröffentlichungen des Autors bis heute durchzieht. Wer realistische Figuren in all ihrer Widersprüchlichkeit kennenlernen will, ist bei zweifellos noch immer bei Kundera Fehl am Platze. Wer es jedoch liebt, auf dem Hintergrund dieser Kunderaschen Pappkameraden Grundbefindlichkeiten der Moderne wie Emigration und Nostalgie durchzudeklinieren, wird das vorliegende Buch zu schätzen wissen. Insbesondere was dem Autor zu Fokussierung der Nostalgie einfällt, ist geistreich, kurzweilig und neu, mehr noch: man fühlt sich in seinem Innersten Wesen erkannt, wenn er seinen Lesern ihre nostalgischen Gemütsbildungen vorhält und sie in immer neuen Bildern als Vergangenheitskranke beschreibt, die dadurch, dass sie immer nur "durch die nach rückwärts geöffneten Fenster in die Vergangenheit" blicken, ihre Gegenwart und Zukunft verpassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verwirrung, 3. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Langsamkeit: Roman (Taschenbuch)
Sehr wirr. Anstrengend zu lesen. Trotzdem einige schöne Botschaften über die Langsamkeit und die Lust am Leben enthalten.
Eher ein Stück Selbstverwirklichung des Autors.
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12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nein, mich nicht., 30. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Langsamkeit: Roman (Taschenbuch)
Dieser Roman von Kundera erscheint mir mehr als ‚durchwachsen'. Eine offensichtlich genau geplante Konzeption schließt eine Entwicklung ins Konfuse, Zerschlissene mit ein, aber Kunderas Sprache, seine Waffe im Kampf mit der Wirklichkeit, wird zusehends schwächer, leichtsinniger, die Erzählung fällt auseinander. Irgendwie paßt das Vorhaben, einen kleinen, feinen Roman über die Nutzung eines Schlosses in verschiedenen Jahrhunderten und die Vermischung dieser Erzählungen, nicht mehr in seinen Rahmen. Hat Kundera hier die Lust verloren (dies ist die erste Veröffentlichung, die Kundera direkt auf französisch schreibt)? Oder ist mir der tiefere Sinn seiner Lustlosigkeit entgangen?
Sehr gespannt habe ich dieses Buch begonnen, enttäuscht habe ich es weggelegt. Die Mischung stimmt einfach nicht, auch wenn einige Elemente sicherlich lustig, anregend / aufregend, erotisch wirken bzw. wirken sollen - so richtig überzeugen kann der Autor hier jedenfalls nicht - jedenfalls nicht mich. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Buch, 11. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Langsamkeit: Roman (Taschenbuch)
Es ist Milan Kundera, meinem absoluten Lieblingsautor, mit diesm Buch wieder einmal gelungen ein Meisterwerk zu schreiben. Ich finde er bringt uns in seinem Buch die menschlichen Verhaltunsformen, wenn es um Lust und Erotik geht sehr wahrheitsgetreu nahe, ohne uns dabei zu erschrecken oder zu schockieren. Mich hat dieses Buch absolut gefesselt und begeistert, wie schon viele seiner Bücher zuvor. Ein tiefgründiges und dennoch humorvolles Meisterwerk über menschliche Verhaltensweisen.
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Die Langsamkeit: Roman
Die Langsamkeit: Roman von Milan Kundera (Taschenbuch - 22. Mai 2014)
EUR 9,99
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