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In ihrem bekanntesten Buch verzeichnet die Historikerin Barbara Tuchman (1908 - 1989) , die Grande-Dame der amerikanischen Geschichtsschreibung, all die Fehleinschätzungen und Verblendungen, mit denen die Staatsmänner und Generäle der europäischen Staaten in den Ersten Weltkrieg marschierten. Barbara Tuchman schreibt an den Fakten und Dokumenten entlang und arbeitet sich mit veralteten Methoden, aber sehr realitätsbezogen und lebensnah, an die Ursachen des 1. WK heran. Mit ihrer fundierte Analyse der Vorbereitung auf diesen nicht zu vermeidenden Krieg, beschreibt sie eindrucksvoll die Monate vor dem August 1914, als noch alles auf der Kippe stand und alles hätte gerettet werden können. Alle Seiten waren davon überzeugt, dass ein Krieg für ihr jeweiliges Land immense Vorteile bringen würde und mit ausreichend Entschlossenheit rasch zu gewinnen wäre. In großartigem Erzählstil berichtet sie über den Vorstoss der Deutschen, die Gegenoffensive der Franzosen und den Kriegseintritt der Russen. Angenehm fällt dabei auf, dass sie sich überraschend unparteiisch verhält. Spannend wie ein Krimi entwickelt sich das Buch wenn Barbara Tuchman die kriegsentscheidenden Tage schildert. Staunend erkennt der Leser wie knapp die Deutschen vor dem Sieg standen und welch relativ geringe Entscheidungen zum Stillstand der Offensive und zum anschließenden mörderischen Auszehrungskrieg führten.

Sie unterstreicht vor allem die Fehleinschätzungen der Staatslenker, die weder die hochgekochte politische Stimmung, noch die militärischen Möglichkeiten dieser Zeit einschätzen konnten. Es ist ein grandioses Stück narrativer Geschichtsschreibung, das nach wie vor als der Klassiker zur Geschichte des Ersten Weltkriegs gilt. Dieses Buch beschreibt die Gründe, die zum Krieg führten und die ersten 30 Kriegstage. Obwohl vieles etwas überholt erscheint, ist es immer noch eines der wichtigsten historischen Werke!
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TOP 100 REZENSENTam 7. Februar 2014
Schön, dass es eine Neuausgabe dieses Klassikers gibt. Gelesen hatte ich vor längerem die ältere Ausgabe August 1914, auf der auch meine folgende Rezension basiert.
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Vorab ein paar Informationen zur Verfasserin selbst. Barbara Tuchman ist niemand anderer, als eine Enkelin des damaligen amerikanischen Botschafters am Bosporus: Morgenthau Sr., derselbe, der den Genozid an den Armeniern ausführlich dokumentiert hat. Ihr Onkel Henry Morgenthau Jr. ist der Finanzminister Roosevelts, der dem gescheiterten Morgenthau-Plan seinen Namen gegeben hat.

Barbara Tuchman befand sich mit ihren Eltern und Schwestern auf der Sicilia, einem kleinem italienischen Schiff, welches 1914 durch Zufall Zeuge des Gefechts der Goebben und Breslau mit einem englischen Verfolgerschiff wurde. Wenig überraschend also, daß eben diese Episode auch in ihrem Buch erzählt wird. Allerdings habe ich nirgendwo in "August 1914" einen Hinweis auf ihre persönlichen Erfahrungen gefunden. Erst das Buch "Ambassador Morgenthau's story" von Henry Morgenthau Sr. schaffte mir hier Klarheit.

Bei all Ihren verwandschaftlichen Beziehungen ist es überraschend wie neutral dieses Buch geschrieben ist. Leidenschaftslos erzählt die Verfasserin die Ereignisse in einer gut verständlichen Sprache.

August 1914 beginnt mit dem Begräbnis von Eduard VII, einem fast minutiösen Ablauf desselben sowie einer Beschreibung der damaligen Welt. Das Werk endet mit der Marne-Schlacht. Dazwischen taucht man dank der ausführlichen Beschreibungen von Frau Tuchman in die damalige Zeit ein. In Ihren Beschreibungen geht sie so weit, daß sie selbst die damaligen Bestseller aufführt, deren Theorien erklärt (z.B. daß die weitreichende Globalisierung einen Krieg verhindern wird). Es ist eine große Stärke dieses Werkes, daß es die damalige Stimmung unter der Bevölkerung und auch den herrschenden Schichten wiederaufleben läßt. Die Quellenverweise im hinteren Teil lassen erahnen wie umfangreich ihr Recherchen hierfür gewesen sein müssen. Aber auch die Schlachtbeschreibungen lassen nichts zu wünschen übrig. Tuchman schafft es, die Spannung der Schlachten auch für den Leser greifbar zu machen, ohne daß es grausam oder brutal wirkt. Das Geschehen ist mühelos nachzuvollziehen.

Selbstverständlich sind in August 1914 auch Karten zum damaligen Schlachtgeschehen abgedruckt, zahlreiche Bilder und ein Literaturverzeichnis mit Hinweisen welche Quellen besonders hilfreich waren.
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am 16. Mai 2014
Im Frühsommer 1914 steuert Europa auf einen verheerenden Krieg zu, den praktisch alle beteiligten Nationen, Kaiser, Könige, Militärs und Politiker herbeiwünschen, weil sie dem Irrglauben unterliegen, ein schneller Sieg wäre greifbar und würde dem eigenen Land und der eigenen Person zu Prosperität bzw. Ruhm verhelfen. Was fehlt, ist nur noch ein geeigneter, moralisch und politisch rechtfertigender Anlass. Mit der Ermordung des österreichischen Thronfolgers in Sarajevo ist dieser Anlass wider jeglicher diplomatischen Vernunft gegeben und die Kriegsmaschinerie wird mit den bekannt fatalen Folgen in Gang gesetzt. Barbara Tuchman beschreibt in ihrem Buch in schonungsloser Offenheit chronologisch und mit präziser Analytik diesen Ablauf der Ereignisse. Obwohl seit Ausbruch des ersten Weltkrieges nunmehr fast hundert Jahre mit unzähligen historischen Analysen und Veröffentlichungen vergangenen sind und ich auch schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen habe, ist mir erst jetzt durch Barbara Tuchmans Buch in aller Deutlichkeit bewusst geworden, wie viele Entscheidungsträger damals die falschen Schlüsse gezogen haben und wie mit etwas Mut und Weitsicht diese erste Katastrophe des 20. Jahrhunderts hätte verhindert werden können.
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am 3. September 2015
...aber man darf als deutscher Leser nicht zu dünnhäutig sein ;). Ansonsten schildert es ausgezeichnet die Ereignisse des Jahres 1914! Meines war ein "Mängelexemplar". Die Mängel beschränken sich aber auf das Titelbild und fallen im Regal nicht auf.
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am 29. Mai 2014
wer nur ein wenig interesse zeigt an unserer nahen geschichte, der wird durch diese beschreibung des
aufkommens des 1.wk und sein entwickeln im ersten monat (august) k e i n e bessere und genauer
recherchierte darstellung der sich gegenüberstehenden parteien lesen können.
dazu die verzwickte lage der verwandtschlichen familien (regierenden) in verschiedenen ländern.
die folgen der ethnischen latenten unterschiede erkennt man immer wieder , 2.wk, irland, serbien usw.
tuchman beschreibt sehr genau die verblendeten gehirne der regierenden und die daraus folgenden
katastrophen für die menschen.
einfach klasse
mfg
gunterbayer
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am 29. Dezember 2013
... sondern präzise recherchiert und spannend geschrieben - wie alle "populär-wissenschaftlichen" Geschichtsbücher von Tuchman. Hat viel Spaß gemacht, es zu lesen (vor einigen Jahren).
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am 30. Oktober 2014
Das Buch ist gut geschrieben, schildert viele Details und ist spannend. Trotzdem habe ich es nach 200 Seiten verärgert zur Seite gelegt. Warum? Ich hatte nicht das Gefühl informiert zu werden, sondern las immer wieder sehr einseitige Schilderungen aus alliierter Sichtweise. Sehr schade.
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