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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die knallharte und sehr witzige Wahrheit über das Kita-Chaos
"Große Ärsche auf kleinen Stühlen" ist die Abrechnung einer unerschrockenen Kindergartenmutter, genauer gesagt die von Benni-Mama. Klingt vielleicht etwas anonym, ist aber lediglich realistisch, denn sobald Kinder in den Kindergarten gehen, verlieren Eltern ihre Identität und werden nur noch nach ihrem Kind benannt. Anhand von sechs stereotypischen...
Vor 8 Monaten von Claudias Bücherregal veröffentlicht

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Und ewig quält das schlechte Mami-Gewissen
So ein Buch kauft man sich als Eltern eines Kita-Kindes nur aus einem Grund:Um sich in der Erkenntnis bestätigt zu fühlen, dass man nicht allein ist mit dem ganzen Wahnsinn in seiner Kita.

Diese Bestätigung erhält man - insbesondere als verwöhnte Eltern mit Kind in einer staatlichen Kita - denn auch umgehend, denn wir sehen: In privaten...
Vor 6 Monaten von Testadonna veröffentlicht


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die knallharte und sehr witzige Wahrheit über das Kita-Chaos, 26. November 2013
Von 
Claudias Bücherregal (Schl.-Hol.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Große Ärsche auf kleinen Stühlen: Eine Kindergartenmutter packt aus! (Taschenbuch)
"Große Ärsche auf kleinen Stühlen" ist die Abrechnung einer unerschrockenen Kindergartenmutter, genauer gesagt die von Benni-Mama. Klingt vielleicht etwas anonym, ist aber lediglich realistisch, denn sobald Kinder in den Kindergarten gehen, verlieren Eltern ihre Identität und werden nur noch nach ihrem Kind benannt. Anhand von sechs stereotypischen Elternteilen und sehr unterhaltsamen Kapiteln deckt Benni-Mama jedoch noch weitere Unarten auf.

Zu den sechs typischen Elternteilen, die in jedem Kindergarten vorhanden sein werden, gehören Therese-Mama, die stets alle Aufgaben an sich reißt, Bio-Bärbel, deren Sohn sich nur biologisch wertvoll ernähren darf, iDad, der zwar das Know-how hätte um eine Kita-Homepage zu errichten, aber dafür dann doch zu sehr beschäftigt ist, Krümel-Mama, die sich unerträglich viele Sorgen um ihren Sohn macht, Luzi-Papa, der als alleinerziehender Vater bei vielen Müttern das Objekt der Begierde ist, und Sheila-Mama, die super kreativ ist, aber fast nie zum Zug kommt.

Verschiedene Ereignisse und Erlebnisse, die im Kindergartenalltag passieren, werden in den zahlreichen kurzen Kapiteln dargestellt. Beginnend mit der Kindergartenplatzknappheit über Elternabende, bei denen zu große Ärsche auf zu kleine Stühle gequetscht werden und anschließend jeder beleidigt nach Hause geht, bis zum Sich-gegenseitig-Übertreffen-müssen, was die Gestaltung von Kindergeburtstagen angeht. Zum Glück setzt Benni-Mama diesem ein Ende, indem sie eine Retro-Topfschlagenparty veranstaltet.

Das Buch schildert tatsächlich sehr viele realistische Situationen, wie zum Beispiel die verzweifelte Suche nach einem Kindergartenplatz oder die Tatsache, dass die Kinder oft mit allen möglichen Krankheiten "eingeliefert" werden. Somit hat sich Benni-Mama keine großen Dramen ausgedacht, sondern präsentiert die Wahrheit auf unterhaltsame Art und Weise. Das Buch ist durchgängig flüssig geschrieben und mit seinen kurzen Kapiteln und der humorvollen Unterhaltung gut als Zwischendurch-Lektüre geeignet. Vor allem natürlich für Erzieher oder Eltern, aber auch ich habe mich hervorragend amüsiert, denn die Fallbeispiele sind unglaublich authentisch beschrieben, so dass der Humor auch dann ankommt, wenn kein praxisnaher Bezug zum Thema besteht.

Dass sich Erzieher in diesem Buch ebenfalls wiederfinden können, hat mir eine Freundin bestätigt, die diesen Beruf ausübt und das Buch ebenfalls bereits gelesen hat. "Perfekt und humorvoll auf den Punkt gebracht" war ihr Kurzfazit, welchem ich mich nur anschließen kann.

Fazit: Benni-Mama hat es ausgenutzt, dass der Kindergartenalltag unglaublich viele witzige Vorkommnisse bietet, vor allem wenn man das Ganze mit etwas Abstand betrachtet. Dieses hat sie humorvoll in knackige Kapitel gepackt und schon ist gute Unterhaltung garantiert. Sehr empfehlenswert für alle, die Lust haben ins Kita-Chaos einzutauchen!
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein humorvoller Satirehappen zum Lachen, Nicken, Abschalten und Genießen, 6. Oktober 2013
Von 
Damaris - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Große Ärsche auf kleinen Stühlen: Eine Kindergartenmutter packt aus! (Taschenbuch)
Der Kindergarten oder die Kita ist ein Ort mit großem Konfliktpotenzial. Nicht so sehr auf Eltern und Personal bezogen (kommt vor, ist aber zum Glück nicht die Regel), eher die zwischenmenschlichen Probleme mancher Mütter oder Väter sorgen immer wieder für Trubel. Zum Glück sind die Kinder bei dieser Thematik völlig unbedarft. Wer sich nicht mitten ins Schlachtfeld werfen will, hält sich raus oder nimmt es mit Humor. So wie Benni-Mama, die ihre Kita-Lust (oder ist es eher der Frust?) in einem Buch zusammengefasst hat. Allein die Leseprobe hat mir ein Dauergrinsen ins Gesicht gemeißelt, und weil dieses Thema für mich brandaktuell ist, war das Buch für mich ein Lesemuss.

Das Buch startet mit einem kurzen Personenverzeichnis, das die wichtigsten auftauchenden Personen in wenigen Worten charakterisiert. Achtung, Schmunzelalarm! Schon hier wird die eine oder andere LeserIn wissend nicken und folglich ihre Vergleiche zu realen Personen, oder bereits Erlebtem, ziehen. Man kann gar nicht andres. Aber das war ja erst der Anfang ...

In einer schonungslosen und (über)witzigen Art präsentiert die Autorin in ihrem Buch die ganze Palette des Kindergarten-, bzw. Kita-Alltags. Nichts wird ausgelassen. Das startet mit der verzweifelten Suche nach einem Kita-Platz, geht über Kinderkrankheiten, Kinderkochen und Wandertage, bis hin zu richtigen Miseren (Läusen!), der Planung von Kindergartenfesten und schließlich zum immer wiederkehrenden Elternabend.
Manche Dinge sind ganz schön ernst, treffen aber wohl nicht auf alle LeserInnen zu. Trotzdem werden alle mit Humor oder Sarkasmus geschildert. Natürlich ist nahezu jede Situation heillos überzogen, bzw. übertrieben. Jedoch enthalten alle beschriebenen Dinge eben doch ein großes oder kleines Fünkchen Wahrheit. Weil die Autorin mit vielem direkt ins Schwarze trifft, oder man bestimmt Dinge des Kindergartenalltags sofort wiederkennt, fühlte ich mich, als Kindergartenmama, in dieser buchischen Satire direkt gut aufgehoben.

Bei aller Liebe zum Humor musste ich nach einiger Zeit aber feststellen, dass "Große Ärsche auf kleinen Stühlen" mir im gesamten vielleicht doch eine Spur zu lustig war. Geht das denn? Anfangs kam ich aus dem Lachen und Schmunzeln gar nicht mehr heraus. Nehmen die lustigen Szenen aber überhaupt kein Ende stumpft man ab. Der Humor wird regelrecht überlesen. Eine gute Möglichkeit wäre, das Buch nebenher, als Unterhaltungslektüre, zu genießen. Ein bis zwei Kapitel am Tag, und man bekommt den Humor in wohldosierten Portionen.

Fazit
"Große Ärsche auf kleinen Stühlen" hat mit 240 Seiten eine perfekte Schmökerlänge, liest sich gut und flüssig - und eben sehr humorvoll. Zu ernst sollte man diese Thematik auf keinen Fall nehmen.
Nach Beendigung stellt sich mir allerdings die Frage, was die Autorin genau mit diesem Buch bezwecken möchte. Propagiert sie eine frühe Fremdbetreuung von kleinen Kindern und kreidet die mangelnden Kita-Plätze an? Oder möchte sie Eltern dazu animieren, sich so lange es geht vom "Stressfaktor" Kindergarten fernzuhalten? Sicher ist dabei eines: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Eine gehörige Portion Gelassenheit nimmt vielen lebensbegleitenden Turbulenzen den Wind aus den Segeln. Auch dem Dauerbrennerthema Kindergarten. Kann man das so sehen, dann ist "Große Ärsche auf kleinen Stühlen" für thematisch betroffene LeserInnen das, was es ist - ein humorvoller Satirehappen zum Lachen, Nicken, Abschalten und Genießen.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Muss für alle Eltern, die auch über die traurige Wahrheit noch lachen können ;-), 9. Oktober 2013
Von 
Zitat:
„Der Kindergartenkosmos ist östrogendurchflutet, so weiblich dominiert, dass Männer ohnehin nicht ins Bild passen. Da können die Damen noch so sehr nach den neuen Vätern schreien und die Wichtigkeit ihrer beruflichen Karriere besingen - wenn es darum geht, wer den besten Käsekuchen backt und den tollsten Kindergeburtstag ausrichtet, legen sie einen Ehrgeiz an den Tag, der ihnen im Job oft völlig abgeht.“
(S. 42)

Inhalt:
Benni-Mama hat keinen Namen mehr, keine Identität, seit der kleine Ben in ihr Leben getreten ist.
Aber gibt es tatsächlich Schlimmeres als eine Geburt?
Und ob: die Suche nach einem KiTa-Platz zum Beispiel.
Doch damit fängt der Stress eigentlich erst an....

Meinung:
Eigentlich hatte ich mich davor drücken wollen, dieses Buch zu rezensieren. Ich hatte zu viele böse Gedanken im Hinterkopf, an wen mich allein schon die Personenbeschreibungen auf der Coverinnenseite erinnern könnten und wollte niemandem unbewusst zu nahe treten.

Tatsache ist aber, dass dieses Buch mehr ist als nur eine Übertreibung, eine Parodie auf den Alltag als Mutter. Aber lest selbst:

Nach einem kurzen, wenn auch übertrieben dargestellten, Elternabend wurde ich mit der überzogenen, aber dennoch schockierenden Realität konfrontiert:
Wenn du ein Kind hast, gibt es dich nicht mehr. Nicht nur, dass sich kein fremdes männliches Exemplar vor lauter übrig gebliebener Schwangerschaftskilos und den Zeugen schlafloser Nächte, auch Tränensäcke genannt, mehr traut, dir auf offener Straße hinterherzuschauen...
Nein, du als Person existierst nicht mehr. Erst redest du selbst in dritter Person von dir ("Mama hat dich lieb."), dann nennt dich auch der Rest der Familie, inkl. Ehemann nur noch „Mama“. In letzter Stufe übernehmen auch völlig fremde Menschen auf der Straße diesen Namen. Menschen, die nur den Mini-Menschen im Kinderwagen ansprechen, aber die Antwort von dir erwarten.

Welche Mama kennt das nicht. Die Vorstellung einer völlig entspannten Mutter, die im Café sitzt und mit Säugling und Freundinnen ihre Tage ansprechend und niveauvoll gestaltet… WUNSCHTRÄUME!

Das musste auch die Ich-erzählende Autorin Benni-Mama schon sehr früh lernen. Der wirkliche Albtraum für sie begann aber mit der Suche nach einem Kinderbetreuungsplatz, um sich selbst neben Kindermanagement auch ihrer Karriere oder zumindest dem Verdienst von eigenem Geld zu widmen.

Ich hoffe für alle Mütter mit dem Wunsch, vor dem dritten Geburtstag ihres Kindes wieder in den Job zurückzukehren, dass die von Benni-Mama erzählte Odyssee überdramatisiert wurde. Von Bestechung, Jammern, Betteln und Anpreisen nicht-vorhandener Fähigkeiten ist hier die Rede – aber alles sinnlos, wie uns die Autorin erklärt. Was der Kita-Platz mit Tampons zu tun hat, müsst ihr aber selbst nachlesen.

Benni-Mama landet in einem Kinderladen, einem von einer Elterninitiative gegründeten Verein, der zwei Erzieherinnen angestellt hat, die unterschiedlicher nicht sein könnten und ansonsten komplett von den Eltern „organisiert“ wird.

Dies bringt die unterschiedlichen Charaktere zum Vorschein. Sei es die Kümmer-Mutti Therese-Mama, die sich für keinen Dienst zu schade ist oder die hochengagierte Gesundheitsfanatikerin Bio-Bärbel, die alle mit ihren Essensplänen zum Wahnsinn treibt.

Der Schreibstil von Benni-Mama strotzt nur so vor Humor und Sarkasmus, im ersten Moment so völlig abstrusen Situationen, die aber eigentlich alle schon – zumindest vom Hörensagen – vorgekommen sind. Läuse, Gerüchte, Intrigen… Pädagogische Konzepte und englische Frühförderung, Kindergeburtstagswettrüsten und Windpockenpartys und natürlich der Alltime-Classic: Fernsehen. In diesem Buch gibt es nichts, was nicht besprochen und debattiert, über das gelacht und gekichert werden darf. Ich hätte unendlich viele Zitate, die aber aus dem jeweiligen Kapitel herausgerissen nicht mehr die besondere Art des Humors transportieren, den „Große Ärsche auf kleinen Stühlen“ bietet. Klarer Fall von: Man muss dabei gewesen sein!

Aber so lustig Titel und die überspitzte, sarkastische Art der Autorin auch sein mögen… Wer Kinder hat, wurde mindestens mit einem der behandelten „Probleme“ bereits konfrontiert, erkennt sich vielleicht selbst in Benni-Mama oder zu Teilen in anderen Charakteren wieder. Auf humorvolle Art den Spiegel vorgehalten zu bekommen und maßgeregelt oder auf gewisse Dinge aufmerksam gemacht zu werden, kann sogar Spaß machen.

Ich freue mich schon darauf, wenn Ben in die Schule kommt. Denn eins kann ich Benni-Mama versprechen: Mit der Einschulung hören die Probleme nicht auf!

Urteil:
Ich habe „Große Ärsche auf kleinen Stühlen“ in vollen Zügen genossen, mich vor Lachen gekringelt, wobei das Thema aufgrund des Wahrheitsgehalts eigentlich zum Heulen wäre. Manchen Eltern würde man die Lektüre am liebsten sofort in die Hand drücken und hoffen, dass sie sich selbst darin finden… Denn wer kennt sie nicht, die Bio-Bärbels und die Kümmermuttis? Volle 5 Bücher für diesen ganz speziellen „Erziehungsratgeber“.

Ein Muss für Mamas, die sich bereits von irgendeiner der obigen Zeilen angesprochen fühlen. Ich konnte diesmal schwer ausdrücken, wie es mir bei dem Buch ging (außer den Bauchschmerzen vor lauter Lachen), denn es steckt so viel mehr in diesem kleinen Büchlein als der grandiose Humor!

©his-and-her-books.blogspot.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Elternabend oder Darmspiegelung?, 1. August 2014
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Große Ärsche auf kleinen Stühlen: Eine Kindergartenmutter packt aus! (Taschenbuch)
Jede Mutter kennt das Problem. Irgendwann – entweder schon mit einem Jahr oder spätestens mit drei Jahren steht die Phase bei einem Kind an, da es in eine Gruppe geht. Entweder das Kind startet schon mit der Kita oder geht gleich in den Kindergarten.

Was aber viele nicht wissen, ist der Kampf, den sich schon werdende Mütter um einen der wenig vorhandenen Plätze liefern müssen. Benni-Mama hat sich in diesem Buch mal den Frust des Kampfes vor dem Erhalt eines Platzes von der Seele geschrieben. Aber selbst nach der Sicherung eines Platzes ist der Kampf noch lange nicht vorbei. Nur hat sich der „Feind“ geändert. Dann muss man nämlich nicht mehr die Damen und Herren von der Platzvergabe von sich und seinem Kind überzeugen, sondern gegen die anderen Eltern (-teile) im täglichen Dasein bestehen.

Benni-Mama zeigt hier an vier verschiedenen Elternteilen, wie sich der tägliche Wahnsinn im Kindergarten abspielen kann. Dafür lässt sie eine Therese-Mama entstehen, die als Kümmermutti immer alle Aufgaben an sich reißt und ohne die der Laden garantiert zusammenbrechen würde. Auch eine Bio-Bärbel ist mit dabei, die sich stets um das gesunde Essen der Kinderschar sorgt und dafür alle anderen Eltern mit entsprechenden Rezepten und vielen guten Ratschlägen versorgt. iDad, der als technisch-versierter Vater eine Sonderstellung in der Gruppe einnimmt und sich von daher auch nur um die Gestaltung der Homepage zu kümmern hat, dies jedoch sträflich vernachlässigt.

Jede Menge Neurosen, Allergien und anderes schleppt die Krümel-Mama mit sich herum und ist in ständiger Sorge um ihren kleinen Krümel, der ja ach so empfindlich ist. Auch Luzi-Papa nimmt eine Sonderstellung ein, da er als Witwer alleinerziehend und somit der heimliche Schwarm von allen Frauen ist. Die kreative Sheila-Mama ist zwar wahnsinnig kreativ, wird jedoch meistens ignoriert und kommt so kaum zum Zug. Und schließlich ist da noch Harkan-Mama, die als türkische Mutter eine Minderheit in der Gruppe einnimmt.

Benni-Mama beschreibt in ihrem Buch, wie sie zunächst verzweifelt um einen Platz für ihren Sohn gekämpft hat, diesen dann erhielt und sich dann in den täglichen Wahnsinn mit den anderen Eltern gestürzt hat. In kleinen Kapiteln, die zwar unabhängig voneinander und doch irgendwie zusammengehörig sind, widmet sich Benni-Mama typischen Kindergartensituationen. Angefangen vom Essen, über Putzdienste, Elternabende, Krankheitsfälle im Kindergarten, Kindergeburtstage, Wandertagen, Umzügen und vieler kreativer Ideen.

Tatsache ist, dass ich selbst als Mutter einer dreijährigen viele Situationen erkannt habe. Auch die von Benni-Mama geschaffenen Figuren fand ich teilweise eins zu eins in meiner Umgebung wieder. Sicherlich mag das ein oder andere überspitzt erscheinen, doch wer sagt, dass es nicht genauso verlaufen ist – irgendwo in einem kleinen Kindergarten?

Das Buch ist flüssig, witzig, selbstironisch und unterhaltsam geschrieben. Durch die kurzen, thematisch angehauchten, Kapitel entstand automatisch ein sehr schneller Lesefluss, bei dem die Situationskomik noch zusätzlich fördernd wirkte.
Mir hat das Buch gut gefallen, nur an manchen Stellen hatte ich dann doch so meine Zweifel, ob da nicht ein wenig mit Augenzwinkern übertrieben wurde.

Fazit:
Ein unterhaltsames Buch, bei dem sich Mütter von Kindergartenkinder sicher schnell zurecht finden und werdende Mütter gleich einen guten Einblick in das bekommen, was so in etwa auf sie zukommen wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich komisch und doch so tragisch, weil wahr, 15. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn man als Mami/Papi von Ratgebern und Sachbüchern genug hat, ist das genau das richtige Buch. Von M. bös super gelesen, wir hier zum Brüllen komisch über die z.T. tragische Vielfalt der Erlebnisse, die Eltern eines (angehenden) KiTa-Kindes erfahren dürfen bzw. müssen, berichtet.
Obwohl unsere KiTa wortwörtlich das "Kinderparadies" auf Erden ist, erinnert mich das eine oder andere Elternteil an die Personen des Hörbuchs ... und mich selbst erkenne ich natürlich auchit viel Schmunzeln wieder ;-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr sehr lustig und wahr!, 5. Januar 2014
Wer ein Kind im Krippen-, Kita- oder Kindergartenalter hat, muss dieses Buch einfach lesen! Ich kam aus dem Lachen nicht mehr raus, gleichzeitig gibt einem das Buch zu denken und man überlegt, wie man selbst als Kita-Mama eigentlich so ist. Habe es zu Weihnachten geschenkt bekommen und werde es sicherlich zu dieversen Geburtstagen schenken.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen humorvolles Buch, 18. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ja so ähnlich stellt man sich die Suche nach einem Kita- Platz vor- Beschreibung der Aktivitäten sicherlich etwas übertrieben- aber darum geht es ja....lustig geschrieben- man kann es hintereinander lesen und hat viel Spaß dabei. Es spiegelt die Lage der Vergabe von Kita- Plätze, die Ansprüche der Eltern .....Fortsetzungen in dieser Form wären schön.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Und ewig quält das schlechte Mami-Gewissen, 5. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Große Ärsche auf kleinen Stühlen: Eine Kindergartenmutter packt aus! (Taschenbuch)
So ein Buch kauft man sich als Eltern eines Kita-Kindes nur aus einem Grund:Um sich in der Erkenntnis bestätigt zu fühlen, dass man nicht allein ist mit dem ganzen Wahnsinn in seiner Kita.

Diese Bestätigung erhält man - insbesondere als verwöhnte Eltern mit Kind in einer staatlichen Kita - denn auch umgehend, denn wir sehen: In privaten Kitas geht es offensichtlich noch viel bekloppter zu als in "unserer" Kita. Dennoch kam beim Lesen Freude auf angesichts der vielen Situationen, die auch für uns einen hohen Wiederkennungswert hatten. Seien es exessive Mottogeburtstage (unter einem "gemieteten" Feuerschlucker und /oder Clown geht da gar nichts) oder Eltern, die ihre eindeutig kranken Kinder trotzdem im Kindergarten abladen....ja, das kennt man.

Schallend gelacht haben wir dann auch über den Praktikanten Thorben und lasen staunend-kopfschüttelnd, was Eltern in einer privaten Kita anscheinend alles so tun müssen (Putzdienst, Kochdienst, etc.....), um ihr Kind dort unterzubringen. Da stellt sich mir persönlich zwar die Frage, warum sein Kind dann nicht lieber bei einer Tagesmutter betreuen lässt und dafür in Ruhe, ohne ständige Mitmach-Dienste, arbeiten kann - aber jeder nach seinem Gusto.

Was mich aber tatsächlich und unendlich nervt, ist das typisch schlechte "Mutti-Gewissen", was in dem Buch leider auch durchblitzt. Beispiel: Da kocht die berufstätige Benni-Mama also nach endlosen Diskussionen über das biologisch korrekte Futter letztendlich Fischstäbchen mit Kartoffelstampf, aber der muss natürlich aus Bio-Kartoffeln und selbst bei 16 Personen natürlich handgestampft sein! Und warum? Weil sie gegenüber den Bio-Müttern mit ihrem ökologisch korrekten Gerede offensichtlich ein schlechtes Gewissen hat. Das geht mehr oder weniger das ganze Buch so. Oft versteckt sich auch Benni-Mama eher ängstlich hinter den Erwartungen und Vorgaben, die von den anderen Müttern gemacht werden.

Der Brüller kommt dann, als "Benni-Papa" ihr mittelprächtigen Kita-Ärger verursacht. Benni-Mama schafft es hier weder, sich gegen ihre 2 Kita-Jurorinnen durchzusetzen, noch Benni-Papa die eingebrockte Misere gefälligst wieder selbst auslöffeln zu lassen. Nein, seufzend und eher hilflos ergibt sie sich in ihr Schicksal. Ich seufzte an dieser Stelle auch - allerdings vor lauter Genervtheit angesichts der selbst gewählten Opferrolle.

Man hat leider auch hier wieder den Eindruck, eine gute Mutter ist eine Frau, immer am Rande des Nervenzusammenbruchs, sich ständig selbst zermarternd, ob sie auch wirklich genug für ihr Kind tut oder ob andere Mütter vielleicht "besser" sind. Ich persönlich kann das nicht nachvollziehen und würde mir mal ein Buch wünschen, welches diese ganze Mami-Hysterie mal ganz selbstbewusst hinter sich lässt und den Kindergarten mit ein paar geradlinigen Sprüchen aufmischt. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Man macht sich das Leben dadurch eindeutig leichter.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Witziger Kindergartenalltag, 16. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Große Ärsche auf kleinen Stühlen: Eine Kindergartenmutter packt aus! (Taschenbuch)
Ja, Kinder sorgen in der Regel immer für witzige Episoden, die sich zum Erzählen eignen. Und natürlich sind es auch hier die Kinder im Kindergarten, die für den einen oder anderen Lacher sorgen. Noch mehr stehen hier aber die besorgten Eltern im Vordergrund, die natürlich immer alles richtig machen wollen und selbstverständlich auch alle bereits den goldenen Gral in Sachen Kindererziehung gefunden haben. Ganz klar, dass die Meinungen da aufeinanderprallen und man auch als Leser manchmal nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Und auch wenn ich selbst noch keine Kinder habe, habe ich doch keinen Zweifel daran, dass viele Szenen wohl gar nicht so weit hergeholt oder überspitzt dargestellt sind, wie man es sich teilweise erhofft.

Die Autorin legt dabei einen lockeren und witzigen Stil an den Tag, der das Buch auch nach der X-ten Episode noch nicht langweilig werden lässt. Einzig die sich wiederholenden Elternabende waren irgendwann vorhersehbar und nicht ganz so interessant, hatten aber wiederum durch die Running Gags ihren ganz eigenen Charme und irgendwann kennt man auch als Leser die einzelnen Eltern in ihren Eigenheiten (und will manchen lieber nie begegnen).

Das Buch ist auf jeden Fall gute Unterhaltung für zwischendurch und auch das ideale Geschenk für jede werdende Mutter - die sich dann schon mal warm anziehen kann, wenn sie das Buch liest und sich selbst noch keinen Kindergartenplatz gesichert hat. ;-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial!!!, 9. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Große Ärsche auf kleinen Stühlen: Eine Kindergartenmutter packt aus! (Taschenbuch)
Auf den ersten 40 Seiten erkennt sich die Eltern-Ini Mama sofort und verschlingt das Buch im Anschluss sofort und empfiehlt es weiter :-) danke Benni-Mama! You made my Day, Tims-Mama :-)
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Große Ärsche auf kleinen Stühlen: Eine Kindergartenmutter packt aus!
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