Kundenrezensionen


3 Rezensionen
5 Sterne:    (0)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Krone der Schöpfung mit Zahnkronen im Eozän
Was wäre das für ein gefundenes Fressen für Kreationisten gewesen! Das Skelett eines Homo Sapiens, komplett mit Zahnkronen und Armbanduhr, seit Urzeiten gefangen im Ölschiefer der Grube Messel, umgeben von den Überresten der Tier- und Pflanzenwelt des Eozäns. Dem geschockten Paläontologen Helmut Axt stürzt sein Weltbild zusammen,...
Vor 15 Monaten von Felix Richter veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Lektüre
Der Klappentext von "Das Ölschieferskelett" hört sich interessant an. Und da ich vor einigen Jahren schon einmal eine Führung in der Grube Messel mitgemacht habe, hat mich das Buch dann doch wirklich interessiert. Ein Buch mit Lokalbezug ist ja was feines.

Irritiert war ich am Anfang davon, dass mir nicht klar war, wann die Geschichte genau...
Vor 14 Monaten von Astrid veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Krone der Schöpfung mit Zahnkronen im Eozän, 19. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Ölschieferskelett: Eine Zeitreise (Taschenbuch)
Was wäre das für ein gefundenes Fressen für Kreationisten gewesen! Das Skelett eines Homo Sapiens, komplett mit Zahnkronen und Armbanduhr, seit Urzeiten gefangen im Ölschiefer der Grube Messel, umgeben von den Überresten der Tier- und Pflanzenwelt des Eozäns. Dem geschockten Paläontologen Helmut Axt stürzt sein Weltbild zusammen, und so lässt er das bemerkenswerte Fossil erst mal verschwinden, um seiner ohnehin im Ruch des reichlich Spekulativen stehenden Wissenschaft diese Peinlichkeit zu ersparen.

Allerdings hat doch nicht der liebe Gott seine kreativen Finger im Spiel, sondern es ist eine geheimnisvolle Höhle in der hohen Tatra, die Axt (und nicht nur ihm) das Tor in die Vergangenheit öffnet, und und nicht alle der Protagonisten möchten sich damit begnügen, nur mal nachzuschauen, wie es damals auf unserer Erde so aussah.

Eingebettet in die clever konstruierte Story sind ausführliche Betrachtungen über die Evolution im Allgemeinen und über die Rückkopplungseffekte von Zeitreisen im Besonderen. Manchem mag nicht gefallen, dass der Vortrieb der Handlung darunter leidet; ich finde aber, dass gerade hier die Stärken des Romans liegen - nicht überraschend bei einem Autor, der zugleich Wissenschaftler ist. Dagegen ist die Entwicklung der Charaktere vergleichsweise bescheiden. Wir lernen zwar verschiedene Vertreter des Wissenschaftsbetriebs kennen, aber doch nur ziemlich oberflächlich und eher als Karikaturen ihrer selbst. Vor allem ist es auf die Dauer etwas ermüdend, wie der Ausgräber Axt aus einer Nervenkrise in die nächste schlingert, so dass man ihm am liebsten eine reinhauen möchte.

Ich war mir auch etwas im Unklaren über die Leserschaft, die Bernhard Kegel im Auge hatte. Scifi-Plot, Erzählstruktur und Schreibstil passen zu einem Jugendbuch, während sich die satirisch eingefärbten Beschreibungen von Hochschulbetrieb und Forschungsalltag, die einen nicht kleinen Teil des Buchs einnehmen, eher an Erwachsene richten. Nichtsdestoweniger hat mir die Lektüre Spaß gemacht, schon deshalb, weil ich mir vor vielen Jahrzehnten selbst ein aufregendes Leben als Fossilienjäger vorgestellt hatte, bis mir dann gottseidank klar wurde, dass nicht alles, wofür man sich als Jugendlicher begeistert, sich später als Brotberuf für Familienväter eignet. Und ohne Zeitreisen ist Paläontologie sowieso nur, wie Bernhard Kegel sehr schön sagt, so etwas wie der Versuch, Tolstois Krieg und Frieden aus ein paar hundert Wortfragmenten zusammenzusetzen. Das muss man sich ja nicht unbedingt antun.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Lektüre, 26. Dezember 2013
Von 
Astrid (Frankfurt, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Ölschieferskelett: Eine Zeitreise (Taschenbuch)
Der Klappentext von "Das Ölschieferskelett" hört sich interessant an. Und da ich vor einigen Jahren schon einmal eine Führung in der Grube Messel mitgemacht habe, hat mich das Buch dann doch wirklich interessiert. Ein Buch mit Lokalbezug ist ja was feines.

Irritiert war ich am Anfang davon, dass mir nicht klar war, wann die Geschichte genau spielt. Von der Beschreibung her konnte es keine Geschichte sein, die sehr neu ist. Ein zweiter Blick in das Impressum hat mir dann Klarheit verschafft. Das Buch ist 1996 schon einmal im Ammann Verlag erschienen und die Geschichte dürfte auch ungefähr zu dieser Zeit spielen. Mittlerweile hat sich in der Grube Messel nämlich einiges verändert. Ein kleiner Hinweis darauf in einem Vorwort wäre nett gewesen.

Ebenfalls verwirrt war ich am Anfang von den zwei Erzählsträngen. Es hat ziemlich gedauert, bis diese zusammen kamen.

Der Erzählstil des Autors ist gewöhnungsbedürftig und ich bin mir auch nach Beendigung der Lektüre nicht klar, wo ich das Buch einordnen soll. Wissenschaftskrimi? Nicht wirklich... auch, wenn es immer wieder wissenschaftliche Abhandlungen gibt. Aber um sich als Wissenschaftskrimi zu qualifizieren, hätte der Teil um die mögliche Beeinflussung der Vergangenheit und das "Geheimnis" darum, wer dahinter steckt, etwas mehr Dramatik vertragen.

Mir hat die Lektüre stellenweise Spaß gemacht. Alles um die Grube Messel war interessant, auch die Reise in der Vergangenheit war ganz nett. Aber der Rest war mir einfach zu flach - sowohl von der Geschichte her, als auch von der Beschreibung der Charaktere. Ich vergebe hier gerade so noch drei Sterne und kann das Buch denen empfehlen, die sich für die Grube Messel und eine nette Geschichte interessieren. Ansonsten kann ich nur empfehlen, mal reinzulesen und sich selber ein Bild zu machen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen ganz ok., 18. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Ölschieferskelett: Eine Zeitreise (Taschenbuch)
netter kleiner zeitreiseroman für zwischendurch.schnell durchgelesen. für fans ein guter griff .ich finde ihn mehr als abenteuerroman.würde ihn wieder kaufen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Das Ölschieferskelett: Eine Zeitreise
Das Ölschieferskelett: Eine Zeitreise von Bernhard Kegel (Taschenbuch - 21. November 2013)
EUR 10,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen