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am 17. Februar 2013
"Kreizsacklzementhalleluja!" - Jörg Maurer hat einen neuen Alpenkrimi vorlegt und der hat's in sich. Wer geglaubt hat, dass es im Alpenland rund um Garmisch-Partenkirchen ruhig und traditionell zugeht, wird in UNTERHOLZ schnell eines Besseren belehrt.

Als auf der Wolzmüller-Alm eine Frau auftaucht, die zuerst ihr Leben, dann ihr Gesicht und schließlich den Kopf verliert, gerät der umtriebige Besitzer und "Knödelwirt" der hiesigen Alm-Pension Rainer Maria Ganshagel schon bald ins Vesier der Ermittler. Der hält auf seiner Alm schließlich regelmäßig Treffen ab, bei denen sich nicht nur die Alpenschickeria und Politiker aus aller Herren Länder einfinden, sondern auch schon mal der Pontifex höchstselbst. Ja, herrschaftszeiten - frelich gehd des net lang guad!

Der schrullige Kommissar Jennerwein und seine CSI- und COBRA11-geschulte Truppe beginnen im Kreis der ortsansässigen Eigenbrötler und Dorfgrößen mit der Spurensuche. Wer war die Frau? Wie konnte sie am helllichten Tag und in Sichtweite der Pension unbemerkt ermordet werden?

Wie sich herausstellt, ist die Wolzmüller-Alm für die Ermittler ein denkbar unpässlicher Ort, um den Fall zu klären: Die Gästeliste nämlich setzt sich zusammen aus dem Who-is-Who der internationalen Auftragskiller, die sich beim freundlich-hilfreichen Knödelwirt für ein Killer-Fortbildungsseminar eingefunden haben. Wer hier ermittelt, findet sich schnell selbst unter Beschuss.

Das Buch hält, was der Name verspricht: ein wahres Dickicht aus möglichen Verdächtigen und abstrusen Geschichten, das beim Aufstieg in die Geschichte einigen Atem kostet, durch das man sich als Leser aber mit viel Freude und manchem Schmunzeln seinen Weg bahnt. Nur gut, dass Jörg Maurer seinem Text die passenden Wegweiser in Form von diversen Unterholztrivia eingeschrieben hat. Eine Sammlung enzyklopädischen Wissens, die einen, wenn man sie denn zu lesen weiß, wie mit Wandermarken durchs Gestrüpp führt.
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am 10. Februar 2013
Als kompletter Neuling auf dem Gebiet der Alpenkrimis von Jörg Maurer muss ich zugeben, dass ich wirklich positiv überrascht bin! Was hatte ich mir denn eigentlich vorgestellt? Etwa irgendwelche hinterwäldlerische Polizisten, die einem Wilderer auf der Spur sind? Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur, dass mich UNTERHOLZ auf vielfältige Weise unterhalten hat:
Die Story: Eine Frauenleiche, deren raffinierte Identitätsauslöschung mehr als gruselig ist, wird zum Ausgangspunkt einer spannenden Mörderjagd, an deren Kopf Kriminalhauptkommissar Jennerwein steht. Unterstützt wird er von einem Team, dessen Zusammensetzung bestimmt die meisten Maurer-Fans schon länger kennen, für mich war es neu. Ich hätte mir vielleicht noch ein paar individuelleren Charakteristika über sie gewünscht, was vermutlich in den vorherigen Krimis schon angelegt wurde, aber der Story hat es keinen Abbruch getan.

Sie spielt inmitten einer für das Werdenfelser Land typischen Landschaft. Ich darf mich als Leser gleich zu Beginn mit der Wolzmüller Alm bekannt machen, die sich als schwer zugänglicher Ort hervorragend als Treffpunkt für Leute eignet, die gerne aus verschiedensten Gründen unbehelligt unter sich bleiben wollen und die auch zum Fundort der Leiche wird.

Danach legt Maurer seine für die Handlung mal mehr, mal weniger wichtigen Personen an, die aus ganz verschiedenen Kreisen kommen. Da ist der grobschlächtigen Sohn Michl, dessen Vater einst die Alm betrieben hat, es gibt ein beleibtes Bestatterpärchen, das schon so manche Leiche hat verschwinden lassen, ein sich nach jahrelanger Ehe hassendes Paar, das den jeweils anderen am liebsten loswerden würde, aber auch drei seltsame Inder, bei denen man sich als Leser schon fragt, was die wohl mit der Geschichte zu tun haben.
Maurer versteht es, den Leser mit auf die Suche nach dem Mörder zu nehmen, obwohl man als geübter Krimileser (der ich nicht bin!) vielleicht schon früher auf die Identität des Mörders kommen könnte.

Stil: Sprachlich begeistert mich Maurer mit seinen ortstypischen Metaphern und seinen witzigen Einfällen.
Ein kleines "Versucherl": - "Ein paar ganz frühe Kirchenvögel waren schon da und pickten Lobpreisungen aus den Gebetbüchern mit Goldrand" oder - "Auf den Kanaldeckeln tanzten die Nebelgeister der städtischen Wasserwerke". Solche und ähnliche Formulierungen erfreuen das Leserherz.
Humor: Beachtlich viele witzige Einfälle unterbrechen hin und wieder die Handlung, was der Lesefreude eine besondere Note gibt und sie sogar noch steigert. Besonders witzig empfand ich die kritische Betrachtung des vom Staat so gar nicht geförderten Beruf des Profikillers.

Und noch ein kurzes Zitat aus UNTERHOLZ, was ja schon fast einer Gesamtaussage über Maurers Krimis gleichkommt: "Es war eine herrliche idyllische Alm, das muss ich schon sagen. Glockengeläut, Vogelgezwitscher, die Ruhe vor dem Sturm....Geruch von wildem Schnittlauch...., da tötet es sich schon anders als hinter einer schmutzigen Mülltonne irgendwo in der Großstadt." (Aus Kapitel 37)
Zwischendurch muss man einfach laut auflachen!

Danke, Jörg Maurer, für diesen spannenden, wunderbar witzigen Alpenkrimi, es war bestimmt nicht mein letzter!
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Dieses Mal muss Kommissar Jennerwein durchs Unterholz – das sagt schon der Titel. Aber das sagt bei weitem nicht alles…

Bei diesem Krimi macht es auch wieder die exzellente Mischung auf Spannung und Tragik gepaart mit jeder Menge Witz und Humor, die man von Maurer so kennt und die ich besonders mag, weil sie dem gesamten regionalen Krimi das besondere Etwas verleiht.

Wir befinden uns auf einer Alm namens Wolzmüller. Sie befindet sich oberhalb eines Kurortes. Ganshagel ist Wirt auf der Alm und findet eine tote Frau. Die Tote nennt man die Tote ohne Gesicht – niemand kennt sie – keine möchte etwas wissen.

Angeblich soll es geheime Treffen auf der Alm gegeben habe, wovon auch wieder niemand etwas gewusst haben möchte.

Die Graseggers waren im Berufsleben Bestatter – das Ehepaar gibt dann endlich Jennerwein den ersehnten Tipp, der ihn weiterführt in seinen Ermittlungen. Die tote Frau soll die „Äbtissin“ sein. Man kennt sie unter diesem Namen – sie soll eine Auftragskillerin gewesen sein, wobei man sich nicht vorstellen kann, wie jemand diese gefürchtete Person umbringen konnte.

Bei diesem einen Mord bleibt es aber nicht …

Dieser Krimi ist Teil fünf einer Reihe rund um Kommissar Jennerwein und seine Alpen. Man muss aber sagen, dass man die Krimis jeweils separat lesen kann, da es sich immer um eine abgeschlossene kriminalistische Handlung handelt. Lediglich einige der Charaktere tauchen wieder auf und werden ständig weiter charakterisiert und bildhaft dargestellt, aber das ist dennoch problemlos von Buch zu Buch zu lesen und muss nicht zwingend in der Reihe gelesen werden – wobei ich sagen muss, wenn man Band 1 gelesen hat, dann folgt Band 2, dann folgt …. – SUCHTGEFAHR !!!

Jedes Kapitel beginnt einleitend mit einem passenden Spruch. Die Kapitel an sich sind „nur“ mit einer Zahl betitelt.

Kurze Leseprobe:
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Der Himmel legte sich wie ein schwarzes Samttuch über das Werdenfelser Tal, und ein großer Tunichtgut pikste mit einer gigantischen Nadel Tausende von Löchern in den weiten Weltanzug. Eine Milliarde hatte er schon geschafft. Hoffentlich übertrieb er es nicht wieder wie in dem einen Fall, als er ein mondgroßes Loch herausgestochen hatte.

Auch die Inder betrachteten den Nachthimmel über dem Loisachtal.
„Schön ist es hier in diesem Kurort“, sagte Pratap Prakash.
„Und was das Beste ist: Wir haben auch noch das Glück gehabt, ein Zimmer mit Blick auf die Alpen zu bekommen. Es ist ein hauch von Himalaya, findet ihr nicht, liebe Freunde? Eine Spur von den Hochebenen der Provinz Uttarakhand.“



meine zusammenfassende Meinung:
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Ich habe diesen fünften Band wie immer sehr genossen. Die Unterhaltung war kurzweilig und halt einfach typisch Maurer !!!! Wer einen Maurer gelesen hat, der weiß, was ich meine. Die Krimis sind regionaltypisch, sie sind liebenswert, spannend und vor allem auch witzig und kurzweilig.
Die besondere Art, mit der Maurer seine Idee mal ganz anders an den Leser bringt, hat mich vom ersten bis zu diesem fünften Band durchweg infiziert. Mir gefällt es, wie Maurer Witz und Spannung paart und so eigentlich ganz einfach, es muss einem nur einfallen, den Leser in seinen Bann zieht.

Oft verwendet der Autor die wörtliche Rede. Die Dialoge sind alpentypisch und herzlich, aufheiternd, spannend, immer genau so, wie man es sich als Leser an der bestimmten Stelle wünscht.

Schon allein für das Cover müsste es, wenn man Punkte vergeben dürfte, einen Zusatzpunkt geben. Einfach genial !!! Das Cover lädt ein, das Buch zu lesen.

Maurer schafft immer wieder Plots, die den Leser am Buch fesseln, die den Leser in der intensiven und dichten Handlung festhalten und nicht los lassen.

Die Charaktere, es sind nicht zu viele, werden sehr bildhaft und regionaltypisch dargestellt und auch die Art und Weise, wie sie innerhalb der Handlung agieren ist typisch, aber dennoch immer wieder unvorhersehbar. Es ist im Gesamten gesehen ein Krimi, der von Anfang bis Ende spannend ist und durch den Charme und Witz innerhalb der spannungsgeladenen Handlung abwechslungsreich und flüssig zu lesen.

Man sollte keinesfalls denken, dass die Alpenkrimis von Maurer groschenroman-kitschig sind, im Gegenteil, Maurer schreibt modern und packend/mitreißend und überhaupt nicht angestaubt.
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Mit einer Alm und ein wenig Familientourismus kann man sich heutzutage nicht mehr über Wasser halten, erst recht nicht, wenn die Alm sehr schlecht zu erreichen ist.
Rainer Ganshagel betreibt die Wolzmüller-Alm daher als Seminarzentrum und das sehr erfolgreich. Denn die abgelegene Lage hat auch ihr Gutes: Hier lassen sich äußerst diskrete Treffen durchführen. Selbst der Papst war schon da. Inkognito natürlich.
Aber nun ist eine Seminarteilnehmerin auf sehr grausige Art ermordet worden, und die anderen Seminarteilnehmer sind still und leise verschwunden. Verständlich, handelt es sich bei den Teilnehmern aus aller Welt doch um eine ganz besondere Berufsgruppe. Die Crème de la Crème der Auftragsmörder hat sich hier zu einem Fortbildungsseminar getroffen.
Kommissar Jennerwein hat erst einmal Probleme, die Tote zu identifizieren. Hilfe erhält er von einem ortansässigen kriminellen Ehepaar, das ihm sagen kann, dass es sich bei der Toten um die berühmte „Äbtissin“ handelt; sie war die beste Auftragsmörderin der Welt. Wer, um Himmels Willen, hat es geschafft, sie ins Jenseits zu befördern? Einer der anderen Seminarteilnehmer etwa, die ihr alle nicht das Wasser reichen können?
Ich fand es herrlich, wie viele skurrile Nebengeschichten und Personen diesen Krimi bevölkern. Die schrägen Charaktere waren mir durchweg sympathisch, wie zum Beispiel das besagte Ehepaar. Sie sind kriminell, schon, aber gleichzeitig – im wahrsten Sinne des Wortes – rundum sympathische Genussmenschen. Auch die lokalen Politiker sind schön überspitzt gezeichnet, zum Beispiel der Bürgermeister, der unbedingt Bollywood-Filmproduzenten in seinen Alpenort locken will.
Die vielen verschiedenen Handlungsfäden, wie die Lebensgeschichte eines Malers, die Monologe eines Klappspatens, die Essgewohnheiten der Rothalsigen Silphen und ein wanderndes Ärzteehepaar, das über Borreliose-Fälle redet, werden zum Schluss geschickt verknüpft.
Ich liebe den Humor in diesen Alpen-Krimis und freue mich schon auf den nächsten Band.
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am 2. Juli 2013
„Unterholz“ ist der erste Band von Jörg Maurers Alpenkrimireihe, die uns ins Haus kam – und sofort wurde unsere ganze Familie vom Lesefieber erfasst. Sogar unser büchermuffeliger 14jähriger Sohn ist begeistert.
Schon die kurzen Texte, die der Autor den einzelnen Kapiteln vorangestellt hat, sind zum Wegwerfen komisch: es handelt sich um (ausgedachte) Zitate zum Thema Unterholz.
Jörg Maurer nimmt seinen Kommissar, seine Leser und die Menschen in dem „berühmten bayrischen Kurort mit dem komplizierten Doppelnamen“ auf sympathische Weise beständig auf die Schippe. Dabei ist es ihm gelungen, die Handlung nicht zur bloßen Karikatur der Gattung „Regionalkrimi“ verkommen zu lassen. Vielmehr ist die Handlung äußerst spannend, kunstvoll verwoben und voller unerwarteter Wendungen.
Es ist problemlos möglich, die Bücher nicht in der „richtigen Reihenfolge“ zu lesen: Man findet leicht hinein, die immer wiederkehrenden Personen (das Team um Kommissar Jennerwein und einige Einwohner des o.g. berühmten Kurortes) werden jedes Mal aufs Neue beschrieben. Natürlich ist es andererseits aber auch reizvoll, die Entwicklung der Charaktere fortlaufend zu erleben.
Ich mag keine Reihen und hielt das Lesen von Krimis jahrelang für Zeitverschwendung. Aber bei dieser Krimi-Reihe habe ich meine Meinung geändert!
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am 16. Juni 2014
Der Krimi von Jörg Mauerer - vom Autor selbst gelesen - ist so facettenreich, so herrlich geschrieben, dass man (fast nicht) abschalten kann. Das Team um Kommisar Jennerwein läuft wieder mal zur Höchtsform auf - dieses wird vom Autor so fantastisch vorgetragen, das man sich jeden einzelnen der Mitwirkenden bildlich super gut vorstellen kann.
Egal ob das POM Ostler ist, die Nicole Schwatke oder die Polizeipsychologin oder gar Jennerwein selbst - es ist ein großartiger Hörgenuss, die Hörbücher von Jörg Maurer zu hören!
Super toll und überaus empfehlenswert!
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am 30. März 2013
Ich liebe diese unsagbar komödiantische, schräge Kriminalgeschichte, die es im wahren Leben nie geben würde. Der Autor stellt jede Figur des Hörbuchs authentisch dar. Ein herrlicher Spaß für alle, die Krimis nicht bierernst nehmen und mit Dialekten bewandert sind.
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am 25. Juni 2016
Jörg Maurer hat mit "Unterholz" seinen fünften Alpenkrimi mit Kommissar Hubertus Jennerwein herausgebracht. Für mich war es der erste Fall mit ihm. Ich brauchte eine kleine Weile, bis ich mich an die leider recht zahlreichen Personen und Szenenwechsel gewöhnt hatte, aber dann lief ja alles logisch zusammen und ich habe mich dort im Werdenfelser Land sauwohl gefühlt.
Der Schauplatz, bzw. der Mordplatz, ist die abgelegene Wolzmüller-Alm. Sie wird gern von Leuten als Tagungsort gebucht, die nur ungern in der Öffentlichkeit gesehen werden wollen, u.a. diesmal von der weltweiten Elite der Auftragskiller....
Leider wird ein Teilnehmer gemeuchelt und dann wird es spannend. Allerdings eher lustig spannend als spannend spannend. Mich hat nicht die Neugier nach dem Täter beim Lesen vorwärts getrieben, sondern diese einzelnen skurrilen Charaktere zu studieren. Sie waren einfach zu unterschiedlich, dabei liebevoll und detailreich beschrieben. Seien es die drei geheimnisvollen Inder oder das Bestatterehepaar Grasegger, das wegen seiner kriminellen Vergangenheit mit Berufsverbot belegt ist.
Als Leser sollte man auch einen gewissen Sinn für Albernheit mitbringen, denn wo sonst hat schon die Mordwaffe ein eigenes Kapitel?
Jörg Maurer erzählt weit ausholend und umfassend, fabuliert und ironisiert, dass es eine wahre Freude ist.
Für mich war es jedenfalls eine Freude und deswegen vergebe ich 4 leuchtende Lesesterne.

Die Hörbuchversion wird vom Autor selbst gelesen. Bei anderen Schriftstellern konnte mir so etwas das ganze Buch verleiden, aber Jörg Maurer ist der geborene Vorleser. Es ist kaum zu glauben, dass so viele unterschiedliche Personen von einem einzigen Menschen dargestellt werden können. Die Dialekte vor allem sind klasse getroffen!
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am 25. April 2013
Die Krimis von Jörg Maurer - wie auch seine live Auftritte - sind spannend, sprachlich auf sehr hohem Niveau und für mich als Voralpenländerin einfach ein Muss! Freue mich schon auf den Nächsten ...!
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am 10. Juni 2015
Im fünften Alpenkrimi von Spiegel-Bestseller-Autor Jörg Maurer ermittelt Kommissar Jennerwein mit seinem Team auf der Wolzmüller-Alm oberhalb des idyllischen alpenländischen Kurorts. Dort fand ein Seminar mit Teilnehmern aus diversen Ländern der Welt statt. Später wird eine Frauenleiche gefunden. Sie sitzt angelehnt unter einem Baum mit tief ins Gesicht gezogenen Sonnenhut. Man könnte meinen, dass sie schläft… Rote Sylphen haben ihr das komplette Gesicht zerfressen. Jennerweins Bemühungen, etwas über die „Tote ohne Gesicht“ zu erfahren, laufen ins Leere. Niemand im Ort will etwas über geheime Treffen auf der Alm gewusst haben. Lange lassen sich die Ermittler von dem Mörder an der Nase herumführen. Man denkt, dass der Täter – wie in 90 % aller Fälle - die Spuren verwischen will. Allerdings tut er es nicht. Auf diese simple Tatsache kommen die Ermittler erst später.
Als das das Bestatterehepaar a.D. Grasegger später dem Kommissar endlich verrät, dass es sich bei der Toten um die „Äbtissin“ handeln soll, eine branchenberühmte Auftragskillerin, hat das Team endlich eine heiße Spur. Wer ist diese „Äbtissin“? Und treibt sie sich noch im Ort herum? Was hat ein Klappspaten der Marke „Gartenfreund“ mit all dem zu tun?! Man darf gespannt sein….
Plötzlich geschieht ein weiterer Almenmord und der mysteriöse Maler Michl Wolzmüller gerät ins Fadenkreuz der Ermittler.
Später kommt es zu einer spannenden Verfolgungsjagd der etwas anderen Art in den Bergen des Werdenfelser Landes…
Es war mal wieder ein sehr spannender Fall, angereichert mit einer Prise schwarzem Humor. V.a. diese genannte Verfolgungsjagd fand ich besonders lustig. Ich habe den Roman mal wieder verschlungen… und der nächste Fall „Felsenfest“ ist schon geordert.
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