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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kreative Ideen für oekologische und soziale Projekte
Ein Buch voller kreativer Ideen für ökologische und soziale Projekte. Nicht nur interessant, darin zu lesen, weil Nachahmung angeregt wird, sondern weil die eigene Kreativität angeregt wird, der Leser einen Sinn dafür entwickelt, wie mit einer Vielzahl relativ unkomplizierten Initiativen ein Trend weg von der Wegwerf-, Konkurrenz-, und...
Veröffentlicht am 19. Februar 2013 von FMA

versus
2 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen moralapostel
ja wir sind alle blöd und dumm und wissen nicht, wie der hase läuft und du bist der größte! laaaangweilig!
Vor 19 Monaten von Arakune veröffentlicht


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kreative Ideen für oekologische und soziale Projekte, 19. Februar 2013
Von 
FMA - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2013: Geschichten vom guten Umgang mit der Welt (Taschenbuch)
Ein Buch voller kreativer Ideen für ökologische und soziale Projekte. Nicht nur interessant, darin zu lesen, weil Nachahmung angeregt wird, sondern weil die eigene Kreativität angeregt wird, der Leser einen Sinn dafür entwickelt, wie mit einer Vielzahl relativ unkomplizierten Initiativen ein Trend weg von der Wegwerf-, Konkurrenz-, und Homo-Oeconomicus-Gesellschaft in Gang kommen könnte.

Im folgenden vier Beispiele von vielen:

Eine Hannoveraner Berufsschule stellt den Fair Trade in den Mittelpunkt der Ausbildung. Die Azubis sind begeistert und entwickeln ihr Verantwortungsbewusstsein als Konsumenten.

"Wie kann es einem egal sein, unter welchen Bedingungen ein Produkt ins Regal kommt?", regt sich der werdende Einzelhandelskaufmann auf, seine Stimme wird laut, und er gestikuliert wild mit den bunt tätowierten Armen. Entsprechend unmissverständlich sind auch die Worte, die Sven Seidensticker dann für das Unwissen und die Ignoranz zahlloser Konsumenten findet. Soviel Begeisterung für eine Sache muss man an einer Berufsschule erst einmal finden. Aber Sven, 25 Jahre alt und Schüler an der BBS Handel, der Berufsbildenden Schule Handel der Region Hannover, legt sich mächtig ins Zeug. Und auch Veli Balli, der 29-Jährige, der eine Lehrstelle bei REWE hat und weitaus ruhiger argumentiert, preist mit sachlichen Informationen die fair gehandelten Rosen aus dem Sortiment seines Arbeitgebers an: Die sind viel langlebiger, duften herrlich und kosten auch nur 3,49 Euro!" Es scheint fast, als hätte Veli vergessen, dass er in einem nackten Klassenraum an einem grauen Tisch sitzt und gar nichts verkaufen muss. Nur erzählen sollen die jungen Männer, von ihrem Projekt Hannover handelt fair. Aber offensichtlich haben sie die Lerneinheiten zum Thema wirklich verinnerlicht und echte Begeisterung für den fairen Handel entwickelt."

Die Stadt Andernach beschloss auf ihren öffentlichen Grünanlagen Obst und Gemüse für alle anzubauen. Bohnen auf Brachflächen, Quitten vor dem Parkhaus. Die Einwohner können es erst nicht glauben, greifen dann aber freudig zu.

"Eine Parkbank, eine Trittrasenfläche, ein Verbotsschild - fertig ist die öffentliche Grünanlage. Oft tut es auch schon eine Mülltonne, dazu immergrüne Bodendecker wie Berberitze, Kirschlorbeer und Liguster. Friedhofsgrün", sagt Lutz Kosack, gelernter Geoökologe und Landespfleger der Stadt Andernach. Sieht bescheiden aus, ist ökologisch sinnfrei und macht trotzdem Arbeit. Aber wie kann es sein, dass in nahezu jeder deutschen Stadt das immergleiche Einheitsgrün wächst? Dass Radieschen im Stiefmütterchenbeet verpönt sind - obwohl deren Anbau direkt vor der Haustür lange Transportwege überflüssig machen könnte? Vergessen die Nachkriegszeit, als noch jede freie Grünfläche für den Anbau von Obst und Gemüse genutzt wurde. Als Lutz Kosack und seine vier, fünf Kollegen aus dem Andernacher Rathaus im Frühjahr 2010 beschlossen, ihre Stadt (wieder) essbar zu machen, hielt die Öffentlichkeit das für einen Aprilscherz. In der rheinland-pfälzischen Stadt sollten alle Bürger ernten und pflücken können, was die Verwaltung pflanzen ließe, von der Kartoffel bis zur Kornblume. Und das gratis."

In Berlin eröffnet ein Team von Ehrenamtlichen den Leihladen LEILA. Hier kann jeder Dinge, die er nur punktuell bzw. phasenweise benötig für begrenzte Zeit ausleihen.

"Hier wird nicht gekauft, sondern ausgeliehen und geborgt. Es geht nicht um Besitz, sondern um Zugang: Ob Spielzeug, Freizeit- oder Campingartikel, ob bestimmte Küchenutensilien oder Heimwerker- und Gartenzubehör - hier gibt es viel Nutzbringendes, das man ein- oder mehrmals gebrauchen kann, ohne es gleich sein Eigen nennen zu müssen. Bollerwagen, Leiter, Wok, Keimapparat, Einrad, Frisbee, Isomatte, Lastenrad oder Krücken - alles Dinge, die man nicht permanent benötigt. Sogar ein blaues Mountainbike wurde hier geparkt und wartet auf einen neuen Nutzer. Der Clou: Diese wunderbaren Gegenstände, diese prächtigen Ressourcen, gehören der Allgemeinheit. Denn bei LEILA wird gemeinschaftlich und sozial konsumiert."

Mindens Oberer Altstadt steht in dem Ruf, Deutschlands größte Ansammlung ausgezeichneter Projekte für nachhaltige Bildung vorweisen zu können. Gewiss kein Nobelviertel, heißt es, doch der soziale Reichtum dort sei enorm.

"Denn gleich drei der 1.500 von der UNESCO ausgezeichneten Projekte sind hier im äußersten Nordosten Nordrhein-Westfalens zu finden - vielfältige Energiesparimpulse für Kinder und Jugendliche, ein Zusammenschluss zahlreicher Bildungseinrichtungen und das Eine-Welt-Dorf" neben der Grundschule. Dass das so ist, ist der Verdienst des äußerst lebendigen Netzwerks aus etwa 20 Institutionen, die gemeinsam versuchen, Solidarität, interkulturelles Miteinander und ökologisches Handeln ganz praktisch umzusetzen. Und das Brennglas für diesen Hotspot ist zweifellos Ex-Lehrer Bloech.

Begonnen hat alles vor 40 Jahren. Damals organisierte der überzeugte Christ zusammen mit ein paar Freunden eine Friedenswoche. Er lud alle ein, die sich in Minden für Menschenrechte und Entwicklungspolitik engagierten. Schnell war man sich einig, dass nichts den Frieden mehr gefährdet als soziale Ungerechtigkeit. Es war aber auch die Zeit des ersten Club-of-Rome-Berichts, der unmissverständlich davor warnte, dass das Ausbeutungs- und Wachstumsmodell der westlichen Industrienationen global zu irreparablen Umweltschäden führe. Die Schlussfolgerung für Bloech und seine Mitstreiterschar war klar: Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit gehören unbedingt zusammen. Und wo anders als in der eigenen Stadt sollten sie diese Erkenntnis umsetzen?"
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach super!, 16. Januar 2013
Von 
B. Röpke-Stieghorst "Lust auf Zukunft" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2013: Geschichten vom guten Umgang mit der Welt (Taschenbuch)
Aufmerksam auf den Buchtitel "Der FUTUREZWEI Zukunftsalmanach" von Harald Welzer und Stephan Rammler bin ich geworden über einen kleinen Film bei zeitonline. Erfrischend darin die Perspektiven Welzers, Gründer der Stiftung FutureZWEI, dass im Jahre 2050 orientiert an den Bedürfnissen der Menschen gewirtschaftet wird. Das Paradigma des ständigen Wachstums wurde in dieser Vision abgelöst durch jenes Weltbild der lernenden und sich kultivierenden, sprich auch regenierenden Gesellschaft. Anzumerken ist, dass heute - im Jahr 2013 - schon einige wegweisende Beispiele des anderen Wirtschaftens von mutigen und findigen Vorreitern schon realisiert werden.

So ist o.g. Buch eine wertvolle Inspiration und auch eine mutmachende Zusammenfassung solcher Beispiele des guten Umgangs mit der Welt. Beeindruckend daran finde ich, dass nicht nur - wie oftmals - Beraterfirmen zukunftstauglich daher kommen. Nein, auf ca. 220 Seiten reihen sich viele "Geschichten des Gelingens" wertschöpfender Unternehmungen aneinander. Von der Pilzzucht auf Kaffeesatz über das Schwimmen in der Thermoskanne (Bädergesellschaft Lünen), Nachwachsende Räder, Die Drei-Solargroschen-Oper, Ein Dorf im Großstadthaus, Enkeltauglich oder Das Blaue vom Himmel. Schon die Namensgebungen sind vielversprechend und neugierig machend. Danach spannt das Buch einen Referenzrahmen auf für die Notwendigkeit, dass die Welt anders werden muss. Nach einem großzügigen Blick auf Zukunftsbilder der Mobilität runden die letzten 75 Seiten mit einer szenischen Collage 2030 bis 2050 den anregenden Blick in die Zukunft ab.

Bei guter Pflege werde ich diesen Zeitraum auch noch erleben und mir dann vornehmen, Vision mit Realität zu vergleichen ;-) . Bis dahin mache ich mich weiterhin auf den Weg, zukunftsfähige Konzepte, Unternehmungen und Lebensweisen mit zu entwickeln und zu unterstützen. Für viel l(i)ebenswerte Gegenwart.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf zu neuen Ufern, 10. Juli 2013
Von 
S. Haas "pilgerstefan" (Wermelskirchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2013: Geschichten vom guten Umgang mit der Welt (Taschenbuch)
Ist Ihnen die Nachrichtenlage auch zu negativ? Wünschen Sie sich neue Zukunftsperspektiven?
Was funktioniert schon in Ökologie und sozialem Unternehmertum? Wo gibt es neue nachhaltige Perspektiven für die Gesellschaft? Und wo finden wir das in Deutschland, Österreich und der Schweiz?
Diese Antworten finde ich in diesem Buch. Die einzelnen sind kurz, prägnant und journalistisch sehr ansprechend forumuliert.
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr davon!, 1. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2013: Geschichten vom guten Umgang mit der Welt (Taschenbuch)
Wir brauchen mehr.
Mehr solcher Erfolgsgeschichten.
Mehr Menschen, die sich dafür interessieren.
Mehr Nachahmer.

Unbedingt lesen, nachmachen, weiter erzählen und weiter denken!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was können wir tun?, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2013: Geschichten vom guten Umgang mit der Welt (Taschenbuch)
Sehr umfangreich! Bietet Anregungen für Jahrzehnte!
Auch wenn der Titel etwas irreführend ist für jemanden, der das Original von Skinner kennt.
Sehr empfehlens- und lesenswert!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Jetzt der Zukunft, 20. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2013: Geschichten vom guten Umgang mit der Welt (Taschenbuch)
Gelungener Überblick in das Jetzt der Zukunft; Szenarien sehr anregend und doch geprägt vom Jetzt (auffällig aber gelungene Analogie von "Energiewende" zu "Mobilitätswende")
Wünsche mir vom Autoren-Team später - in einem nächsten Zukunftsalmanach - noch mehr zur Einstellungs- / Verhaltensänderung.
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2 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen moralapostel, 15. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2013: Geschichten vom guten Umgang mit der Welt (Taschenbuch)
ja wir sind alle blöd und dumm und wissen nicht, wie der hase läuft und du bist der größte! laaaangweilig!
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Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2013: Geschichten vom guten Umgang mit der Welt
Der FUTURZWEI-Zukunftsalma
nach
von Harald Welzer (Taschenbuch - 4. Oktober 2012)
Gebraucht & neu ab: EUR 8,66
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