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5.0 von 5 Sternen Erschreckend wahr ...
Da ich selbst lange in Hurghada gelebt habe, las ich dieses Buch mit der Neugierde, die man hat, wenn man das Land, das man liebt, aber nicht wirklich kennt, verstehen möchte. Es war ein Schock, noch mehr in die Tiefe der Sümpfe und Abgründe geführt zu werden, in denen das ägyptische Volk seit vielen Jahren leben musste.
Für...
Vor 20 Monaten von Dr.Kascha Brigitte Lippert veröffentlicht

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Alaa al-Aswani; Im Land Ägypten
Zunächst, ich muß den Rezensenten recht geben, Al-Aswani ist ein Kämpfer für Gerechtigkeit, für Demokratie und gegen den Korruptionssumpf. Das ist die eine Seite, die jeder Leser sofort unterschreiben kann. Die andere Seite Al-Aswanis ist die, die man nicht verstehen kann, wenn man sich ein wenig mit der Nahostpolitik beschäftigt hat, das...
Vor 16 Monaten von Arnulf J. veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Alaa al-Aswani; Im Land Ägypten, 16. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Land Ägypten: Am Vorabend der Revolution (Taschenbuch)
Zunächst, ich muß den Rezensenten recht geben, Al-Aswani ist ein Kämpfer für Gerechtigkeit, für Demokratie und gegen den Korruptionssumpf. Das ist die eine Seite, die jeder Leser sofort unterschreiben kann. Die andere Seite Al-Aswanis ist die, die man nicht verstehen kann, wenn man sich ein wenig mit der Nahostpolitik beschäftigt hat, das zum einen und zum andern, wenn man auch einige Jahre in diesem schönen Land gelebt hat. Die Kritik an Mubarak und seinem Regime ist voll berechtigt, deshalb wurde Mubarak ja auch gestürzt. Die Bejubelung Gamal Abel Nassers allerdings, ist es nicht. Es ist zwar bekannt, daß er ein sehr charismatischer Führer war und auch sehr beliebt im Lande - zumindest die ersten Jahre nach dem Umsturz. Wenn man aber genauer hinsieht, fragt man sich schnell, wofür die ganze Lobhudelei. Verschwiegen werden von Al-Aswani die Privatisierungen aller gutgehenden Unternehmen durch Nasser. Die ehemaligen Besitzer wurden in ihren eigenen Betrieben als Geschäftsführer, mit einem Minigehalt eingestellt und hatten naturgemäß ihr Interesse verloren. Verschwiegen wurde von Al-Aswani auch, daß Nasser in den ersten Jahren seiner Amtszeit, alle ausländischen Lehrer rausgeworfen hatte - die daraus folgende Konsequenz kann sich jeder denken. Verschwiegen hat Al Aswani auch, daß Nasser zwar immer stolz verkündet hatte, 100 Fabriken gebaut zu haben, aber nicht dazugesagt hatte, daß keine jemals richtig funktionierte. Selbst die beiden Flugzeugfabriken 135 und 136, in Heluan, versanken Ende 1967, nach der Abreise der Deutschen und Österreicher, die die Betriebe aufgebaut und geführt hatten, damals noch mit etwa 5.000 ägyptischen Arbeitskräften, in die Bedeutungslosigkeit. Ein Besuch im Sommer 2012 in der Fabrik 135 hat uns gezeigt, daß der Betrieb still steht. Dasselbe gilt für die Fabrik 136. Beide Betriebe, von deutschen und österreichischen Fachleuten im Jahre 1960 errichtet und bis Ende 1967 auch betrieben, sind inzwischen dem Verfall preisgegeben und dafür darf man nicht ausschließlich den Präsidenten Nasser verantwortlich machen, sondern auch die dafür zuständigen Militärs, Fachminister und die leitenden Angestellten der Betriebe.
Al-Aswani vergaß auch zu erwähnen, daß sein geliebter Gamal Abdel Nasser nicht nur pausenlos gegen Israel und den dekandenten Westen gehetzt, sondern auch den Juni-Krieg 1967 provoziert hatte. Nassers berühmter Satz, denn man in seinen Reden immer und mimmer wieder zu hören bekam, wonach die Ägypter in Israel einmarschieren, die Männer ins Meer treiben und ihre Frauen und Töchter vergewaltigen werden, ist sogar in einem Buch dokumentiert.
Al-Aswani vergißt auch zu erwähnen, daß der neue Assuan-Staudamm, den Nasser bauen ließ, ein totaler Flopp ist, weil zum einen verhindert wird, daß der fruchtbare Schlamm mit der jährlichen Überschwemmung die Felder der Bauern düngt und zum andern, daß mehr als die Hälfte der Turbinen bereits, wegen Versandung, stillstehen.
Auch Al-Aswani hetzt kräftigst gegen Israel und den Westen, vor allem gegen die Amerikaner. Al Aswani vertritt auch die Meinung, daß wir Europäer alle Moslems hassen, diskriminieren, demütigen und beleidigen. Al-Aswani macht auch den Westen dafür verantwortlich, daß sein Land nicht weitergekommen ist, wirtschaftlich und auch bildungsmäßig. Er führt an, daß durch das Embargo die Palästineser verhungern müssen, da keine Lebensmittel mehr ins Land kommen können, vergißt aber zu erklären, wie dann, in einem knappen Jahr, über 1.000 Raketen nach Gaza geliefert werden konnten. Al-Aswani führt an, daß die Israelis ein brutales Massaker angerichtet hatten, mit Waffen die international verboten seien, er verschweigt uns aber, um was es sich dabei gehandelt hatte. Er verschweigt uns auch, daß Israel bereits im November 1947, noch vor der Staatengründung, von den umliegenden Arabern angegrigffen wurde.
Es besteht für Al-Aswani auch keinerlei Zweifel, daß die Stahlwände, die die Ägypter entlang der palästinensischen Grenze in den Boden eingeschlagen hatten, um den unterirdischen Zugang nach Ägypten, durch Tunnels, zu verhindern, iraelischen Ursprungs sind. Er verrät uns aber nicht seine Quelle dieser Information. Al-Aswani sagt dazu wortwörtlich:"... schließlich steht der kriminelle Bau der Stahlwand, mit der die Palästinenser ausgehungert werden sollen, in einem Zusammenahng mit der Frage der demokratischen Reform in Ägypten, denn das Regime hat sich zu diesem Bau bereit erklärt, weil es die US-amerikanische Unterstützung für Mubaraks Plan, die Präsidentschaft an seinen Sohn Gamal weiterzureichen, braucht..."
Al- Aswani sagt auch: "Israel ist tatsächlich unser Feind, der Feind der Ägypter". Naja, was soll man dazu noch weiter sagen.
Auch was Al-Aswani über die Stellung der Frau in Ägypten sagt, stimmt höchstens für die Zeit der 60-iger Jahre, die für Mädchen und Frauen eine echte Befreiung brachten, von der Unterdrückung durch Väter und Ehemänner. Heutzutage werden Mädchen und Frauen auf öffentlichen Plätzen und Straßen vergewaltigt - und das hat nichts mit dem neuen Präsidenten Mursi zu tun, sondern mit den merkwürdigen Moralvorstellungen der arabischen Welt, in der alle Männer unbedingt nur eine Jungfrau ehelichen wollen, aber andrerseits sehr wohl von Frauen verlangen, für Sex zur Verfügung zu stehen. Schon Gerhard Haase-Hindenberg beschreibt in seinem sehr informativen Buch "Verborgenes Kairo", einen Vorfall, wo, anläßlich des Anblickes einer Bauchtänzerin bei einer Hochzeit, alle Männer in sexuelle Rage gerieten und über die anwesenden Frauen herfielen.
Insgesamt sollte dieses Buch nur jemand lesen, der gut über die Verhältnisse Bescheid weiß, oder es gewohnt ist, alles sehr kritisch zu hinterfragen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschreckend wahr ..., 30. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Im Land Ägypten: Am Vorabend der Revolution (Taschenbuch)
Da ich selbst lange in Hurghada gelebt habe, las ich dieses Buch mit der Neugierde, die man hat, wenn man das Land, das man liebt, aber nicht wirklich kennt, verstehen möchte. Es war ein Schock, noch mehr in die Tiefe der Sümpfe und Abgründe geführt zu werden, in denen das ägyptische Volk seit vielen Jahren leben musste.
Für Ägyptentouristen und - touristinnen hingegen gibt es oft nur den Eindruck, dass sich in den Köpfen der Ägypter alles nur um Geld drehe. Jeder kleine Andenkenshop kämpft ums Überleben und muss irgendetwas verkaufen, jeder Taxifahrer braucht dringend ein paar Pfund mehr, die wir üblicherweise gedankenlos für sinnlose Kleinigkeiten ausgeben, aber nicht bereit sind, in diesem Land zu "investieren". Den westlichen Menschen stört diese (wie wir glauben) "Gier", die doch nur Ausdruck des Ums-Überleben-Kämpfens ist.
Wenn man dieses Buch gelesen hat, versteht man, warum. Und warum eine Revolution notwendig war.
Alla Al-Aswani schenkt uns einen Blick hinter die Kulissen der ägyptischen Politik unter Mubarak, den wir möglicherweise auch bald hinter die der westlichen Politik machen werden.
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4.0 von 5 Sternen Gerechtigkeit muss für alle da sein!, 29. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Im Land Ägypten: Am Vorabend der Revolution (Taschenbuch)
In wöchentlichen Zeitungskolumnen hat der Autor, Alaa al-Aswani, seit Jahren unerschrocken Korruption und Gewalttätigkeit des Regimes offen gelegt, sowie auf Missstände wie fehlende Meinungsfreiheit und die Unterdrückung der Frauen hingewiesen. Im Januar 2011 stand er unter tausenden Protestierenden gegen die Mubarak-Regierung am Tahiri-Platz in Kairo. Er ist ein Verfechter der Demokratie.

In seiner Einleitung weist er darauf hin, dass Extremisten hier wie dort, im Osten wie im Westen, ein wechselseitiges Problem mit gleichen Vorzeichen schaffen. Sie hassen den Feind ohne das geringste über ihn zu wissen. Als seine Aufgabe und auch als die unsrige erachtet er, in den "Anderen" die Menschen zu achten die sie sind, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion, Hautfarbe, Menschen mit Gefühlen und Ideen. Alle sollen mithelfen die Mauer aus Unkenntnis, Furcht, Hass niederzureissen. Niemand wird ihm wohl bei dieser Aufforderung widersprechen, wenngleich sie höchste Ansprüche an jeden Einzelnen stellt.

Auf die Essays als Aufruf zur Einhaltung von Menschenrechten und zur Achtung menschlicher Würde kennt der Autor nur eine Antwort: Demokratie ist die Lösung!

Grade aktuell empfehlenswerte Lektüre.
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5.0 von 5 Sternen Demokratie ist die Lösung, 10. April 2014
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Rezension bezieht sich auf: Im Land Ägypten: Am Vorabend der Revolution (Taschenbuch)
Alaa al-Aswani ist ein bekannter Journalist aus und in Ägypten, dessen Werk ist wirklich ein solides und in formierendes Buch ist. Es liest schnell und einfach. Teilweise waren Begriffe vorhanden die ich nachschlagen musste, aber das war eher ein Seltenheitsfall.
Ich empfand es als sehr unterhaltsam, an manchen Stellen aber auch schokierend, die einen ab und zu zum Nachdenken anregen.

Inhaltlich handelt das Buch von der ägyptischen Revolution. Man kann sich hier einen guten Überblick verschaffen und Fragen nach Ursachen und Anlass werden hier beantwortet. Umstände der Bevölkerung werden näher beleuchtet wie z.B. die Rolle der Frau aber auch Allgemein wie sich die Leute fühlen. Er deckt politische Fehler auf und kritisiert dabei das ehemalige Regime von Mubarak.
Also rund um Ägyptens politische Situation wird man bestens informiert.

Für alle die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen, rate ich zu diesem Buch. Es steht alles darin, was man wissen muss und sensibilisiert rund um die Revolution aber auch um Ägypten. Das Thema ist sehr komplex und trotzdem denke ich das man mit diesem Buch viele seiner Fragen, die man zur Thematik hat, beantworten kann.
Demokratie ist die Lösung !
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5.0 von 5 Sternen Am Vorabend der Ägyptischen Revolution, 4. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Land Ägypten: Am Vorabend der Revolution (Taschenbuch)
Das Werk stellt eine Auswahl von Kolumnen des ägyptischen Autors Alaa al-Aswanis dar, welche aus drei seiner Werke übersetzt und zusammengestellt wurde.
Die Themen seiner Kolumnen sind Korruption, der wachsende Einfluss wahhabitischer Prediger auf das ägyptische Islamverständnis, aber auch die soziale Stellung der Frau.
Ein äußerst lesenswerter Beitrag eines Autors, der kritisch die Ursachen und gesellschaftlichen Hintergründe, die zur ägyptischen Revolution 2011 geführt haben, und selbst als aktiver Gegner Mubaraks bekannt ist.
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5.0 von 5 Sternen Ein Leidenschaftlicher Appell für Demokratie und Menschenrecht, 1. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Land Ägypten: Am Vorabend der Revolution (Taschenbuch)
Alaa al-Aswani hat über Jahre in Zeitungsartikeln leidenschaftlich für Pluralismus, Menschenrechte und Demokratie gekämpft. Unter den Gefahren einen brutalen Miliitärdiktatur hat er er mutig für mehr Menschlichkeit, für soziale Gerechtikeit, gegen Unterdrückung und Despotie, für Frauenrechte, gegen sexuelle Gewalt (und,und und...)gekämpft. Er hat diese Zeitungsartikel als Ägypter für Ägypter geschrieben, weil er sein Land und seine Mitmenschen liebt. Dennoch hat dieser leidenschaftliche Appell und Mut zur Wahrheit mich gerade auch als Europäer tief bewegt und ich wünschte mir einige unserer Journalisten und Politiker hätten auch nur einen Funken diser Leidenschaft in sich.
Dieses Buch ist ein Muss für jeden, der die Vorgänge in in der arabischen Welt zu verstehen versucht. Aber Vorsicht: Sämtliche gängigen Vorurteile werden über den Haufen geworfen oder zumindest angekratzt. Sie werden den zum Teil sehr fahrlässigen und selbstgerechten (Vor-)Urteilen der Nahost- und Religionsexperten in Zukunft mit einer gesunden Skepsis begegnen. Wer aber lieber den Kampf der Kulturen weiterkämpfen will: Finger weg !
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ägyptens Weg zur Revolution, 27. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Im Land Ägypten: Am Vorabend der Revolution (Taschenbuch)
Die Sammlung von Artikeln, die alle vor Beginn der Revoulition geschrieben wurde, zeigten die Symptome deutlich auf, die sich dann zu Beginn der Revolution in den Forderungen der Demonstranten widerspiegelten. Alle Artikel zeigen auch, warum Ägypten trotz der islamischtischen Grungtendenz kein zweites Iran wird. Der Autor spricht ein klare Sprache zu einer Zeit, in der viele es nicht gewagt haben so deutlich die Probleme im Land anzusprechen. Sehr empfehlenswert!
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Im Land Ägypten: Am Vorabend der Revolution
Im Land Ägypten: Am Vorabend der Revolution von Alaa al-Aswani (Taschenbuch - 19. Januar 2012)
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