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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber ein wenig aus dem Ruder gelaufen
Das vorliegende Werk ist eine populärwissenschaftliche Kompilation der Forschungserträge verschiedener Disziplinen zum Thema Denken, Geist, menschliches Verhalten. Der Ansatz ist naturalistisch, vorausgesetzt wird ein nichtintentionales und nichtteleologisches Universum.

Pinker stellt zunächst die Theorie des 'modularen Geistes' (Toby, Cosmides,...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2011 von Knöppler, Andreas

versus
27 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einige gute Witze und interessante Bemerkungen - mehr nicht
Die Idee für Herrn Pinkers Buch ist sehr gut. Wer hat sich denn niemals darüber gewundert, wie das alles funktioniert, die Chemie, die Physik, vielleicht sogar die METAphysik der menschlichen Verstand.
Darum ist es wirklich Schade, dass der Author so viele Kräfte darauf verschwendet, humoristische Referenzen überall herumzuwerfen um den Leser...
Am 1. Januar 2000 veröffentlicht


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber ein wenig aus dem Ruder gelaufen, 27. Dezember 2011
Das vorliegende Werk ist eine populärwissenschaftliche Kompilation der Forschungserträge verschiedener Disziplinen zum Thema Denken, Geist, menschliches Verhalten. Der Ansatz ist naturalistisch, vorausgesetzt wird ein nichtintentionales und nichtteleologisches Universum.

Pinker stellt zunächst die Theorie des 'modularen Geistes' (Toby, Cosmides, Fodor) vor. Die Arbeitsweise des menschlichen Geistes ist das Ergebnis evolutionärer Problemstellungen. Der Mensch verfolgt Ziele, hat Wünsche und Überzeugungen. Eingebettet in die Grundeinsicht, daß der Mensch evolutionsbiologisch die 'kognitive Nische' besetzt, entwickelt der Autor die 'Computertheorie des Geistes': Intelligenz erwächst aus Information, Überzeugungen sind Inschriften im Speicher, Wünsche sind Inschriften von Zielen, Denken (Intelligenz) ist Berechnung, Wahrnehmungen sind Inschriften, die von Sensoren ausgelöst werden.

In der darauffolgenden Kontextualisierung - das Denken findet in Abhängigkeit von Händen, Augen, Gehirn, natürlicher und sozialer Umwelt statt - erläutert Pinter wahrnehmungspsychologische Problemstellungen: Theorie des Sehens, Stereoskopie, Perspektive, Sinnestäuschungen, Vexierbilder. Anschließend: Erörterung der menschlichen Intelligenz als möglicher 'Exaptation' (einstmals funktionslose Merkmale blieben einer späteren Entwicklung zugänglich). Ferner Kognitionspsychologie: Klassifizierungen und Kategorisierungen, Schlußfolgerungen, entwicklungspsychologische Beobachtungen an Säuglingen und Kleinkindern, Entstehung intuitiver Physik, Erläuterung des Essentialismus ('Volkstaxonomien' nach Scott Atran). Der menschliche Geist schließt nicht nur aufgrund logischer Regeln, sondern unterstützt durch Prozesse des Sprachverstehens, des Weltwissens und speziellen, inhaltsabhängigen Schlußfolgerungsregeln. Einführung in den metaphorischen Sprachgebrauch, der abstraktes Denken ermöglichte. Menschengedanken sind kombinatorisch und rekursiv.

Besonderes Augenmerk legt Pinker auf die Entstehung und Bedeutung von Gefühlen. Welchen Nutzen haben Gefühle für die Gruppe? Die wechselseitige Unterstellung von Intentionalität ('Theorie des Geistes') führt zu Täuschungsmöglichkeiten. Einer Analyse menschlicher Verwandtschaftsverhältnisse und Beziehungskonstellationen folgt die Frage nach der Herkunft der Persönlichkeitsunterschiede.

Wie lassen sich Kunst, Humor, Religion und Philosophie erklären? Sie erscheinen evolutionsbiologisch nutzlos. Könnten sie (teilweise) Anwendungen von geistigen Werkzeugen auf Probleme sein, zu deren Lösung sie nicht entstanden sind? Pinker versucht, bildende Kunst und Musik mit dem Lustprinzip ('optischer oder akustischer Käsekuchen') zu erklären. Narrative dagegen sind adaptiv, weil sie das reale Leben simulieren. Er erforscht das Wesen und die Funktion des Humors, stellt die Religionstheorie Pascal Boyers vor, führt in das 'Mysterium des Ichs' ein, wirft die Frage auf, was eigentlich 'Bedeutung' und 'Wissen' sind und reflektiert über das Wesen der Moral.

Das allgemeinverständliche und unterhaltsame Buch vermittelt Grundlagenwissen auf dem Stand der Zeit (1998). Über das Literaturverzeichnis erhalten Leser Gelegenheit, sich in die spezifische Fachliteratur einzuarbeiten. Meines Erachtens hat Pinker sein eingegrenztes Thema ('Wie das Denken im Kopf ensteht') zu einer allgemeinen Einführung in die Anthropologie ausgeweitet. Gelegentlich gleitet er ins Anekdotische ab, doch ohne je völlig den Faden zu verlieren. Insgesamt ist dieses Einführungswerk durchaus eine Empfehlung wert. Aktuellere, stringentere, tiefere Darstellungen der von Pinker vorgestellten Fragen finden sich bei Stephen MITHEN: "Prehistory of the Mind: A Search for the Origins of Art, Religion and Science" (1996); derselbe: "Singing Neanderthals: The Origins of Music, Language, Mind and Body" (2006); Antonio DAMASIO: "Descartes' Irrtum: Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn" (1997³); Thomas METZINGER: "Der Ego-Tunnel: Eine neue Philosophie des Selbst: Von der Hirnforschung zur Bewusstseinsethik" (2010).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mathematik des Denkens, 13. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Wie das Denken im Kopf entsteht (Taschenbuch)
Pinker beschreibt den hochkomplexe Mechanismenkomplex des Denkens frei von jeder religiös-esoterischen Seelenmetaphorik als Software die auf neuronalen Netzen läuft, als Produkt evolutionärer Auslese aus Millionen Jahren Kognitionsentwicklung. Er tut dies ohne dabei das Unerklärliche aus den Augen zu verlieren, wobei er auch die Gründe für dieses Problem nennt: Offensichtlich ist unser Hirn nicht in der Lage, Bewußtsein und Seelenleben mit seinen Mitteln selbst zu erklären. Pinker kommt glücklicherweise nicht ohne zahlreiche und amüsante Seitenhiebe auf Darwinkritik, Religiöses, und das irrationale Denken der verrückten Waffennation USA aus, einem Land in dem es "mehr Schußwaffen als Einwohner gibt". Wie jeder aus eigener Anschauung weiß, kann es äußerst frustrierend und ermüdend sein, mit irrationalen Erklärungsansätzen umzugehen. Pinker liefert für das Religiöse und auch eigentlich nutzlose Aktivitäten wie Kunst und Musik nachvollziehbare evolutionäre Erklärungen. Das Buch ist spannend und glasklar. Die Literaturangaben sind höchst umfangreich und man erblaßt vor Neid auf eine derartige Intelligenzbestie, die sich mühelos mit einem Dutzend Disziplinen auskennt.
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5.0 von 5 Sternen Für Kenner der Evolutionslehre, 5. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie das Denken im Kopf entsteht (Taschenbuch)
Der Autor ist einfach einer der besten Kenner und Vermittler solcher
Themen.
Habe weitere Veröffentlichungen vom ihm und lese stets seine
Kommentare bei edge.org
Seine Bücher kann man aber nicht unbedingt Laien empfeheln, da
die Sachverhalte stark wissenschaftlich beschrieben und formuliert sind

mfG
Hunter Bayer
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellen Populärwissenschaftliche Darstellung, 6. Januar 2009
Von 
Hans-Dieter Zollondz "Hans-Dieter Zollondz" (Biozat (Vichy) Frankreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Pinker versteht es komplexe Zusammenhänge auf wissenschaftlichem Niveau mit vielen Anekdoten verständlich darzustellen, und das nicht nur verbal, sondern auch mit einigen s/w-Skizzen.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kluge Gedanken, 15. August 2011
Es sind in diesem Buch - wie auch in "Das unbeschriebene Blatt" - sehr viele kluge Gedanken, die vermutlich so manchen Ideologen nicht passen.
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27 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einige gute Witze und interessante Bemerkungen - mehr nicht, 1. Januar 2000
Von Ein Kunde
Die Idee für Herrn Pinkers Buch ist sehr gut. Wer hat sich denn niemals darüber gewundert, wie das alles funktioniert, die Chemie, die Physik, vielleicht sogar die METAphysik der menschlichen Verstand.
Darum ist es wirklich Schade, dass der Author so viele Kräfte darauf verschwendet, humoristische Referenzen überall herumzuwerfen um den Leser bei sich zu halten. Dadurch kommt er oft ganz von seiner Intention weg.
In der Schreibprozess IST es ein gutes Mittel einige konta-akademische Beispiele von Calvin & Hobbes, von Woody Allen oder von Monty Python reinzukicken - aber das ärgerliche ist, dass diese humoristischen Einblendungen wirklich die HÖHEPUNKTE in »How The Mind Works« ausmachen.
Der Leser erreich nie eine vollkommen glaubwürdige Erklärung für die mysteriösen versteckten Winkel, Engpässe und dunkle Gassen des Verstands. Stattdessen weist der Author auf ein Haufen Theorien hin, und argumentiert dann viel zu oberflächlich und einfach dafür, welche Theorie warscheinlich die rigtige ist, seiner Meinung nach.
»How The Mind Works« hat eine super Idee - eine Idee mit großem Potential und ein darausfolgendes enormes potentielles Publikum... falls es zu etwas mehr durchgearbeitetes, tieferes und glaubwürdiges weiterentwickelt wird.
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4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toll zu lesen, 7. Juli 2004
Von Ein Kunde
Ich kenne keinen anderen wissenschaftlichen Autor, der (gute) Wissenschaft so toll und anschaulich erklären kann! Dafür gebührt Pinker ein großes Lob, denn das ist wirklich selten in der Wissenschaft. Man lernt etwas und hat noch Spaß dabei!
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0 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Punkt.., 17. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie das Denken im Kopf entsteht (Taschenbuch)
Interessantes Thema, der Autor kommt jedoch nicht auf den Punkt und Schrift oft zu lange aus.
Schade um das Thema.

keine Kaufempfehlung.
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Wie das Denken im Kopf entsteht
Wie das Denken im Kopf entsteht von Steven Pinker (Taschenbuch - 5. April 2012)
EUR 14,99
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