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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ostfriesenfeuer"
Endlich halte ich den neuesten Krimi „Ostfriesenfeuer“ von Klaus-Peter Wolf in den Händen.
Oder hat dieser neue Krimi mich in seinen Händen?

„Ostfriesenfeuer“ ist der achte Band aus der Reihe der Ostlandfrieslandkrimis um die
Kommissarin Ann Kathrin Klaasen, Frank Weller und Rupert, den Kollegen, den keiner so...
Vor 5 Monaten von Susanne Kaminski veröffentlicht

versus
24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen satirisch gut gelungen
Eine feucht fröhliche Feier am Abend – am Morgen dann das grausige Erwachen. Rupert, ein junger, unkonventioneller Polizist aus Aurich genießt die Feierlichkeiten am Osterfeuer, bei dem auch seine ganzen Kollegen anwesend sind. Betäubt von zuviel Alkohol schläft er beim Feuer ein – und blickt am Morgen in der Asche auf menschliche...
Vor 5 Monaten von Patricia Twellmann veröffentlicht


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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ostfriesenfeuer", 20. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Ostfriesenfeuer: Der neue Fall für Ann Kathrin Klaasen (Taschenbuch)
Endlich halte ich den neuesten Krimi „Ostfriesenfeuer“ von Klaus-Peter Wolf in den Händen.
Oder hat dieser neue Krimi mich in seinen Händen?

„Ostfriesenfeuer“ ist der achte Band aus der Reihe der Ostlandfrieslandkrimis um die
Kommissarin Ann Kathrin Klaasen, Frank Weller und Rupert, den Kollegen, den keiner so wirklich
haben möchte, den aber fast jeder hat.
Mit „Ostfriesenfeuer“ hat sich Klaus-Peter Wolf noch einmal gesteigert. Der Autor vermittelt dem
Leser einen Einblick in die menschliche Seele und den tiefen Abgrund der menschlichen Seele.

„Dieser Mörder sucht die Öffentlichkeit. Er deponiert seine Leichen an Orten, an denen sich
viele Menschen begegnen.
Das traditionelle Osterfeuer fiel in diesem Jahr etwas anders aus als sonst. Denn aus den
verkohlten Resten ragten am nächsten Morgen menschliche Knochenrest.
Als eine weitere Leiche auf einem Spielplatz gefunden wird, ahnt Ann Kathrin Klaasen, dass
dieser Mörder nicht einfach nur tötet.
Er inszeniert seine Morde regelrecht und will die Welt daran teilhaben lassen.
Wer ist der Nächste?“

Schon zu Beginn der ersten Seiten war meine Neugierde geweckt. Es gibt gewisse Autoren –
und Klaus-Peter Wolf gehört hundertprozentig dazu – bei denen ich mir sicher bin, dass sie
mich mit einer guten und spannenden Geschichte fesseln können.
Dies liegt nicht allein an dem spannend klingenden Klappentext, sondern auch an der
Gewissheit, dass der Autor Klaus-Peter Wolf den Leser häufig fühlen lässt, wie nah die
Realität doch ist.
Kaum hat man angefangen zu lesen, landet man an der ostfriesischen Küste und merkt
überhaupt nicht, dass man eigentlich auf der heimischen Couch sitzt.
Die Sätze lesen sich flüssig fort und das ermöglicht das perfekte Eintauchen in die Geschichte.
Und diese Geschichte – das Zusammenspiel und das Verknüpfen der einzelnen kleinen
Storys,- ist wirklich gut!

Wer bereits einen oder alle Ostfrieslandkrimis gelesen hat, der wird auch alte Bekannte
wieder treffen.
Wie ein Puzzlespiel fügen die Geschehnisse sich aneinander und die emotionale Belastung
von Ann Kathrin Klaasen treibt die Spannung des Romans auf ihren Höhepunkt.
Die Protagonisten sind authentisch und detailliert beschrieben, was natürlich auch daher
rührt, dass der Autor wieder reale Personen des tatsächlichen Lebens in seinen Roman
konstruiert hat.
Der Unbekannte erzeugt beim Leser ein Bild des Grauens. Wer ist dieser Psychopath, der
besessen davon ist, auf gemeinste Weise Menschen umzubringen?
Der Krimi nimmt unerwartete Wendungen an und überrascht seine Leser.
Leselangeweile kam zu keiner Zeit auf. Ich wollte einfach wissen, wer dieser Unbekannte
war und welche Beweggründe er hatte, dass nur ausgesuchte Menschen in seinen
Fokus gerieten und sterben mussten.
In vielen Abschnitten des Romans wurde ich von Nervenkitzeln gepackt. Ich befand mich
umgehend im Geschehen und dieses Geschehen ließ mir die Nackenhaare hochstehen.

Fazit:

Mir hat der Roman gut gefallen. Die Charaktere der Protagonisten wirken sehr realistisch
und die Kombination, reale und fiktive Protagonisten, gefällt mir gut. Ich finde es sehr
gelungen, dass der Autor Klaus-Peter Wolf sich auf die Abgründe der menschlichen Seele
und die Psyche konzentriert, ohne seine lebendige Art der Darstellung der Schauplätze aus
den Augen zu verlieren. Dadurch schafft der Autor es, eine phantastische Spannung zu
erzeugen und etliche „Gänsehautmomente“ zu erwirken. Durch mehrere Handlungsträger,
die sich im Handlungsverlauf miteinander verweben, lässt sich „Ostfriesenfeuer“ flüssig lesen.

Danke Klaus-Peter Wolf für diesen spannenden Fall und die Vorfreude auf „Ostfriesenwut“.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen satirisch gut gelungen, 21. Februar 2014
Von 
Patricia Twellmann "literatopia" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ostfriesenfeuer: Der neue Fall für Ann Kathrin Klaasen (Taschenbuch)
Eine feucht fröhliche Feier am Abend – am Morgen dann das grausige Erwachen. Rupert, ein junger, unkonventioneller Polizist aus Aurich genießt die Feierlichkeiten am Osterfeuer, bei dem auch seine ganzen Kollegen anwesend sind. Betäubt von zuviel Alkohol schläft er beim Feuer ein – und blickt am Morgen in der Asche auf menschliche Knochenreste. Die Leiche ist schnell identifiziert und die fieberhafte Suche nach dem Täter und dem Motiv beginnt. Kurz danach wird eine zweite Leiche auf Norderney gefunden und ein schwerer Unfall erschüttert die Auricher Wache. Ann Kathrin glaubt an Zusammenhänge zwischen den Leichen und einem lang zurückliegenden Selbstmord, allerdings glaubt ihr anfangs keiner und so entwickeln sich die Ermittlungen nicht zu ihrer Zufriedenheit. Ständig werden ihr Steine in den Weg gelegt – so hatte sie sich ihre Flitterwochen wirklich nicht vorgestellt. Sind ihre Rückschlüsse denn wirklich so weit hergeholt? Als sich die Ereignisse dann überschlagen und brutal in ihr Privatleben eindringen, verdichten sich endlich die gewonnenen Erkenntnisse.

Anfangs glaubt man noch an einen spannenden Regionalkrimi, doch schon bald rutscht das Ganze ab in eine Karikatur der Polizei und ihrer Arbeit. Eigenmächtige Handlungen ohne Absprachen, Selbstüberschätzung und Größenwahn passieren ständig, Polizisten machen sich in ihren Handlungen lächerlich, treten in ihrer Ermittlungsarbeit auf der Stelle und übersehen immer mal wieder das Offensichtliche. Wie ein Bulldozer walzt Ann Kathrin durch die Handlung, wer sich ihr in den Weg stellt oder nicht ihrer Meinung ist, wird gnadenlos aus ihrem Weg geräumt. Notfalls stellt sie sich auch ganz allein allem Übel in den Weg und entwickelt dabei fast übernatürliche Kräfte. Ihr Plädoyer am Schluss ist sehr eindringlich, sie bringt es auf den Punkt, was keiner vorher gesehen oder bemerkt hat. Ihr Partner, Frank Weller, ist dabei eher der Ruhepol, dem zwar auch die Gefühle durchgehen, aber er handelt noch relativ realistisch. Alle anderen handeln unrealistisch, überreagieren unangemessen und stolpern von einem Fettnäpfchen ins Nächste. Oft ist es sogar recht witzig, wenn die Protagonisten dabei nicht so unsympathisch wären.

Wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen wirken die Ermittler, planlos rennen sie durch die Gegend ohne wirklich etwas zu erreichen. Spätestens, als ein Menschenleben auf dem Spiel steht und das Handeln im Kompetenzgerangel zur Untätigkeit gezwungen wird, fragt man sich, ob es wirklich so mit der Polizei bestellt ist. Wenn dieser Krimi wahre Polizeiarbeit widerspiegelt, dann ist es in Deutschland schlecht bestellt. Eigentlich sollte ein Leben Vorrang haben, aber diese Szene brilliert durch inkompetente Führungskraft und ein übersteigertes Geltungsbedürfnis. Und obwohl der Plot richtig gut ist, spannend die Auflösung gibt es nebenher noch so einige Nebenhandlungen, die uns die Menschen und vor allem die Landschaft näher bringen. Nicht nur Ostfriesland und Norderney spielen eine große Rolle, es geht auch nach Mallorca und ins Ruhrgebiet, vor allem Essener dürfen sich freuen. Der Plot ist nicht unbedingt neu, aber klug ausgeklügelt und zeugt von perfidem Einfallsreichtum. Danach liegt es an jedem selber, ob er den Kopf schüttelt ob der obskuren Ermittler oder das Ganze mit einem Augenzwinkern liest und sich an einigen schrulligen Typen ergötzt.

Fazit

Ostfriesenfeuer von Klaus-Peter Wolf wirkt teilweise wie eine wahre Slapstickkomödie. Realistisch oder überzogen, das muss der Leser selber entscheiden. Wer mit einem Augenzwinkern sich durch die merkwürdige Ermittlungsarbeit navigiert, bekommt eine spannende Geschichte, die durch viele Nebenstränge manchmal etwa untergeht. Dafür gibt es jede Menge seltsamer Darsteller, die einerseits so gar nicht realistisch wirken, dafür andererseits menschliche Eigenschaften offen darlegen, die man auch an sich selber finden kann und die oft verheimlicht werden.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Neben Ostfriesenfalle der bis jetzt schwächste ! Wieder wird ein Serienkiller gejagt.., 17. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
…. im beschaulichen Ostfriesland, der Plot ist mit kleinen Abänderungen bekannt-in letzter Sekunde rettet die sehr sympathische Kommissarin Klassen (diesmal ihren Sohn) das letzte Opfer. Wieder wird absolut gekonnt Spannung aufgebaut, dazwischen gibt's jede Menge Einblicke in das Privatleben der Ermittler. Diesmal ist es doch etwas zuviel. Wenn Kollege Rupert aufgrund eines vermeintlichen Lottogewinnes auf gemeine Art kündigt, und wie er dann versucht rauszukommen,nett, lustig - aber nicht auf gut 10 Seiten.
Ich habe bis jetzt alle Bände gelesen, und habe das Gefühl, dem Autor gehen die Ideen aus; aber er zieht einen noch immer in den Bann. 1 Punkteabzug für die Vorhersehbarkeit, und 1 für zuviel detailliertes Privatleben.
Trotzdem werde ich wahrscheinlich den nächsten auch kaufen…
Fazit: Kaufempfehlung für die Fangemeinde, für Neulinge: unbedingt die ersten drei Bände lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung vorprogrammiert, 2. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ostfriesenfeuer (Audio CD)
Wieder ein spannender Fall der sympathischen Ermittler,
vorgetragen von einer sehr ansprechenden und passenden
Stimme, funktioniert nicht bei allen, aber hier!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur gut, 23. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ostfriesenfeuer: Der neue Fall für Ann Kathrin Klaasen (Taschenbuch)
Wie nicht anders zu erwarten, war auch dieses Buch Spannung pur. Ich habe nun alle Bücher von Klaus-Peter Wolf gelesen und freue mich jetzt auf den nächsten Band und kann es kaum erwarten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überragend, 16. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ostfriesenfeuer: Der neue Fall für Ann Kathrin Klaasen (Taschenbuch)
Wieder ein Klassiker von Klaus-Peter Wolf. Macht Lust auf mehr und man freut sich auf das in 2015 in Aussicht gestellte neue Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bei den Schweden abgeguckt, 14. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Ostfriesenfeuer: Der neue Fall für Ann Kathrin Klaasen (Taschenbuch)
Dieser Krimi scheint sich gut zu verkaufen, weil eine Masche dahinter steckt, die bei unkritischen Lesern ankommt. Hat aber schon einige Krimi-Erfahrung, wird einem schnell klar, dass hier die Art und Weise des Verfassens von Krimis bei den Schweden abgekupfert wurde.
Ich will den Inhalt nicht wiedergeben, nur so viel: Die vielen Leichen sind grässlich verstümmelt, wie es inzwischen Mode geworden ist. Die Motive wechseln,sprunghaft bis es zum Show down kommt.
Wer erwartet, dass der Autor dem Leser die Heimat bzw. Friesland nahe bringt, ist leider getäuscht. Die handelnden Personen sind einfach gestrickt, schlecht charakterisiert, schablonenhaft dargestellt. Einer der Kommissare ist derart dümmlich und machohaft beschrieben, dass selbst einem unkitischen Leser nicht klar werden kann, wie dieser Mensch zur Kriminalpolizei gekommen ist. Die Orte und Menschen werden kaum in ihrer Eigenart beschrieben, die wunderbare Küstenathmosphäre nicht annähernd dargestellt.
Schade, die Idee zum Regionalkrimi hätte gut sein können, die Umsetzung ist schlecht gelungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Ostfriesland Krimi, 29. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ostfriesenfeuer ist für meinen Geschmack einer der Besten Krimis von Klaus-Peter Wolf. Am besten sollte man aber auch alle anderen sieben Bücher gelesen haben, da die Geschichte der Charaktere immer fortgeführt wird. Unbedingte Kaufempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krimi made in Germany, 21. Mai 2014
Von 
P. Aschermann "Philips Welt" (Hildesheim, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ostfriesenfeuer: Der neue Fall für Ann Kathrin Klaasen (Taschenbuch)
Krimi made in Germany
Das war er also. Mein erster Krimi seit Langem und dazu noch der erste Krimi von Klaus-Peter Wolf und seiner Ostfriesen-Reihe rund um Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Die Tatsache, dass Klaus-Peter Wolf mit Ostfiesenfeuer bereits den achten Roman rund um die Ostfriesische Mordkommission auf den Markt gebracht hat zeigt vor allem eins: Ostfriesland und vor allem auch Krimis sind nach wie vor absolut angesagt und der Klaus-Peter Wolf schafft es, genau diesen angesagten Nerv zu treffen.
Nach kurzen anfänglichen Schwierigkeiten, geschuldet durch die Tatsache, dass dies der achte Roman einer Reihe ist und ich die vorherigen Romane nicht kenne, konnte ich mich dann aber nach kurzem Einlesen gut in diesen Roman hineinversetzen. Gleich zu Beginn merkt man, dass dieser Krimi kein gewöhnlicher Krimi werden wird sondern vor allem die Psyche des Menschen und die geistigen Abgründe, in die ein Mensch geraten kann, fokussiert.
Klaus-Peter Wolf gelingt es mit Ostfriesenfeuer, mehrere Handlungsstränge, die nichts miteinander zu tun haben bzw. macht dies den anfänglichen Eindruck, gekonnt zu verweben und zu verpflechten, sodass eine immer komplexere Handlung entsteht, die mich mehr in mehr in seinen Bann zu ziehen versteht. Von Beginn an kann die Geschichte überzeugen. Zwar muss man zwischendurch ein paar Längen überwinden. Das packende Ende entschuldigt dies aber, bei welchem man die eine oder andere überraschende Wendung miterlebt, den vermuteten Täter identifiziert und beim Lesen nur so über die Seiten hinwegfliegt. Die paar Längen zwischendurch fallen da nicht so doll ins Gewicht.

Der Mensch steht im Fokus
Was wäre ein Krimi ohne einen wirklich abgrundtief schlechten Menschen, gegen den sich das Ermittlerteam stellen muss? Eben, kein Krimi. In diesem Roman kann man das allerdings nicht so genau pauschalisieren. Zwar ist die Ausführung seiner Taten mehr als brutal, doch ist das Motiv letztendlich psychotisch bedingt, sodass man bis zum Ende des Romans aus dem Handeln des Täters nicht richtig schlau wird. Erst die Auflösung bringt Licht hinter den Fall und lässt es zu, das Handeln zu verstehen. Dies hat mir sehr gut gefallen. Ich mag es in Krimis, wenn man erst zum Schluss erfährt, wer tatsächlich der Täter ist und man das nicht schon zu Beginn miterlebt. Nichtsdestotrotz versetzt man sich in zahlreichen Passagen in den Täter selbst, der seine Taten aus der Ich-Perspektive darlegt und sehr detailliert schildert nur wird eben nicht erwähnt, wer er ist. Ausgesprochen interessant.
Besonders sympathisch finde ich in diesem Krimi aber vor allem die Hauptermittlerin Ann Kathrin Klaasen. Man erlebt sie in sehr vielen unterschiedlichen Situationen und man kann sich, trotz all der Schwierigkeiten, der sie sich stellen muss, stets in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Neben Ann Kathrin ist natürlich auch das restliche Team der Mordkommission sehr fasettenreich und unterhaltsam. Vor allem Weller ist mir dabei noch sympathisch, wohingegen mich vor allem Rupert zu Beginn mehr alsgenervt hat. Das ist aber denke ich beabsichtigt und zieht sich, so wie ich das mitbekommen habe, durch die gesamte Reihe.
Alles in allem gelingt Klaus-Peter Wolf mit seinem sehr gelungenen Mix aus tollen und nervigen Charakteren, einer packenden Handlung und einem sehr schwierigen Täter nicht nur ein sehr guter Krimi (leider mit kleineren Längen und Hängern) sondern er ermöglicht es auch, sich in die menschliche Psyche und deren Abgründe hineinzuversetzen. Ein Muss für jeden Krimi Fan und eine echte Empfehlung, die sehr gute 4 von 5 Punkten verdient hat.

Reiheninfo:
Band 1: Ostfriesenkiller
Band 2: Ostfriesenblut
Band 3: Ostfriesengrab
Band 4: Ostfriesensünde
Band 5: Ostfriesenfalle
Band 6: Ostfriesenangst
Band 7: Ostfriesenmoor
Band 8: Ostfriesenfeuer
Band 9: Ostfriesenwut (Erscheint voraussichtlich am 15.03.2015)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ganz passabel, 4. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Krimi ist unterhaltsam und läßt Spannung aufkommen; die Akteure sind zum Teil überzeichnet; eine Charakterisierung der ostfriesischen Mentalität und Landschaft kommen zu kurz.
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Ostfriesenfeuer: Der neue Fall für Ann Kathrin Klaasen
Ostfriesenfeuer: Der neue Fall für Ann Kathrin Klaasen von Klaus-Peter Wolf (Taschenbuch - 17. Februar 2014)
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