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5.0 von 5 Sternen Wo bleibt die Privatsphäre? | Origineller Einstieg in die Informationssicherheit für alle
Fragen der Datenverwertung und -sicherheit durchziehen den öffentlichen und privaten Raum und gehen jeden Bürger und Politiker an. Die Autoren werden der gesellschaftlichen Bedeutung des Themas mehr als gerecht, indem ihnen ein sprachlich und inhaltlich exzellenter Einstieg in die Datensicherheitsthematik gelungen ist, den man ohne Übertreibung als den...
Veröffentlicht am 12. November 2012 von Benedictu

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Etwas zu aufgeregt und plakativ für meinen Geschmack
Zunächst: ich schätze Constanze Kurz und Frank Rieger sehr für ihre Arbeit für den CCC und darüber hinaus. Deswegen habe ich mir auch dieses Buch zugelegt. Ich dachte, ich bekomme endlich mal eine nüchterne Auseinandersetzung mit dem Thema Datenhygiene und Überwachung.
Leider konnte ich nach einen Drittel des Buches einfach nicht...
Vor 9 Monaten von Bartosz Zarzycki veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Etwas zu aufgeregt und plakativ für meinen Geschmack, 1. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Taschenbuch)
Zunächst: ich schätze Constanze Kurz und Frank Rieger sehr für ihre Arbeit für den CCC und darüber hinaus. Deswegen habe ich mir auch dieses Buch zugelegt. Ich dachte, ich bekomme endlich mal eine nüchterne Auseinandersetzung mit dem Thema Datenhygiene und Überwachung.
Leider konnte ich nach einen Drittel des Buches einfach nicht mehr. Es gab keinerlei Einordnung der Umstände, keine sinnvollen Hinweise darauf, wie man sich als Internetnutzer vor unnötiger Datenweitergabe schützen kann, nicht einmal wirkliche Beweise dafür, dass "die Internetfirmen" (TM) uns alle ausnutzen und unsere Daten an kriminelle Schlepperbanden weiterverkaufen wollen.
Stattdessen werden simpelste Drohszenarien aufgebaut. Das Buch beginnt mit der Erzählung der Geschichte eines fiktiven Startup-Unternehmens, das ein neues soziales Netzwerk auf den Markt bringen will. Durch Täuschung und Geldgier werden die Gründer (übrigens auch schön plakativ: ehemalige Unternehmensberater) schließlich selbst zum Opfer der ach so bösen Investoren und gleichsam dazu gezwungen, die Daten ihrer Nutzer zu monetarisieren um ihre einen Felle zu retten... mir war diese Konstruktion schlichtweg zu blöd, zu viel Klischee, zu aufgeregt.
Danach folgen weitere Zitate von diversen CEOs die aus dem Zusammenhang gerissen in der Tat ziemlich schlimm klingen aber auch hier fehlt die Einordnung und die Analyse.
Im weiteren Verlauf des Buches konstruieren die Autoren weitere Drohszenarien, die aus aktuelleren technischen Entwicklungen entstehen. Dabei fühlte ich mich wieder nur hysterisch angekläfft, anstatt dass sachlich die Vor- und Nachteile aufgezeigt werden würden. Da war mir dann schlicht meine Zeit zu schade, denn das alles kann ich mir auch selbst denken, wenn ich die Paranoia hochdrehe und den Verstand ausschalte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo bleibt die Privatsphäre? | Origineller Einstieg in die Informationssicherheit für alle, 12. November 2012
Von 
Benedictu - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Taschenbuch)
Fragen der Datenverwertung und -sicherheit durchziehen den öffentlichen und privaten Raum und gehen jeden Bürger und Politiker an. Die Autoren werden der gesellschaftlichen Bedeutung des Themas mehr als gerecht, indem ihnen ein sprachlich und inhaltlich exzellenter Einstieg in die Datensicherheitsthematik gelungen ist, den man ohne Übertreibung als den allgemeinverständlichsten bezeichnen kann, der auf dem Markt ist.
Ihre Warnungen vor technik-euphorischen Entwicklungen (z.B. Überschätzung der Biometrie) sind überraschend, aber ganz unverdächtig, da die Autoren IT-Spezialisten und Sprecher des Chaos-Computerclubs sind: Constanze Kurz ist technische Sachverständige in der Enquete Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” des Deutschen Bundestages und Frank Rieger ist technischer Geschäftsführer eines Unternehmens für Kommunikationssicherheit.

Ihr Buch enthält keine Bilder und erstaunlicherweise nur einen einzigen Link und der verweist auf die zum Buch gehörige Webseite. Diese Kombination aus Buch und den Netzinfos auf datenfresser.info ist eigentlich ideal. Wer wollte denn schon irgendwelche Links abtippen (allerdings hatte ich mir diese Seite durchaus etwas ausführlicher vorgestellt, aber das kann ja noch werden).

Da zwei wichtige und orginelle Kapitel, nämlich das erste, wie eine Internetfirma funktioniert und Daten sammelt, und das vorletzte, wie die Welt im Jahre 2021 aussehen könnte, gut motivierte, aber fiktive Geschichten mit literarischen Qualitäten sind, ist es den Autoren nachzusehen, daß sie auf ein Stichwortverzeichnis und Glossar verzichtet haben. Zumal andere Titel, wie z.B. Die Internetfalle: Google+, Facebook, Staatstrojaner - Was Sie für Ihren sicheren Umgang mit dem Netz wissen müssen von Thomas Köhler, der neben vielem anderen auf die gängigsten Akronyme und Fachausdrücke eingeht, ja weiterhin ihre Berechtigung haben. Wo das Buch von Köhler technischer ist, ist das von Kurz und Rieger politischer, indem es sich auch mit systemkritischen Wertungen nicht zurückhält. Z.B. auf S. 49 der Hinweis, daß Werbung ressourcenverschlingene unnütze Ausgaben provoziere, von denen man gemeinhin annähme, daß der mündige Bürger sie schon unter Kontrolle halten werde. Dazu geben sie zu bedenken, daß wenn die Produktempfehlung nicht mehr abstrakt sei, sondern aus den analyisierten Vorlieben und Verhaltensmustern, also quasi aus den eigenen „Gedanken“ errechnet wird, der Glaube an die Autonomie des Verbraucherhirns zunehmend fragwürdig wird.

Als allgemeinverständliche und doch niveauvolle Einführung für alle Bürger in die Datensicherheitsthematik enthält dieses Buch nicht alles, aber für die Orientierung alles Wichtige.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So holt die Realität noch die schönste Dystopie im Laufschritt ein. Das muss man einfach liken. Und teilen, 16. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Taschenbuch)
Grundsätzlich sollte man scheinbare Gratisangebote kritisch beäugen, was bei ominösen Reiseanbietern, Verkaufsprofis und Keilern von den meisten Menschen beherzigt wird. Nur die eigenen finanziellen, partnerschaftlichen, beruflichen und sozialen Daten als kostenloses Zahlungsmittel gegen praktische und unterhaltsame Anwendungen einzutauschen ist ein vermeintliches Schnäppchen, bei dem der Reflex des Stutzens und kritischen Hinterfragens erstaunlicherweise bei einem Gros der Nutzer ausbleibt.
Denn hinter Gratisspielen, sozialen Netzwerken, Suchmaschinen, Beratungsforen, Videoplattformen und allen anderen Spielarten medialer Unterhaltung und narzisstischer Selbstverherrlichung steht das schlichte und ergreifende Leitdogma unserer Zeit. Profit, Rendite und beinharte Verwertung sämtlicher an sich zu raffender Zahlen, Fakten und intimen Details von Internetnutzern um diese in klingelnde Münze umwandeln zu können. Denn je mehr Details jemand bereitwillig über sich im Internet bekannt gibt, desto eher lassen sich die Lebenslaufdaten mit jahrelang gesammelten Surfverhalten zu vortrefflich konzipierten Werbebannern und personalisierter Kommerzpropaganda umwandeln.
Im Hintergrund werkeln dafür hochkomplexe Algorithmen, die aufgrund von Vergleichswerten ähnlicher Nutzer immer präziser Verhalten und Vorlieben mit teilweise unheimlich anmutender Akkuratheit orakeln können. Sie sind im Gegensatz zu uns menschlichen Schusseln auch gute Merker, eher mit einem perfekten und ewigen Gedächtnis ausgestattet, das es ermöglicht einmal viral gewordene Daten als beinah unsterblich zu erachten. Was sich für den einen oder anderen Nutzer irgendwann schon einmal beruflich oder privat kompromittierend und negativ auswirken könnte.
Um diese durchaus berechtigen Ängste zu zerstreuen bietet es sich unter Wahrung der Lobbyinteressen an, krude Thesen über die Vorteile generellen Datenexhibitionismus zu streuen. Wie die Behauptung, dass dadurch Toleranz gesteigert werden könnte und nur ominöse Gesellen etwas zu verbergen hätten, wenn sie sich weigern, sich virtuell zu entblößen.
Wirklich triftige, logische Gründe glänzen zwar mit Abwesenheit, aber das hält Staat und Wirtschaft nicht davon ab, im Innenleben mit Fingerabdrücken geschmückte Pässe samt gesichtserkennungsfreundlichem Bild zu verordnen, obwohl die ehemaligen Pässe fälschungssicher waren. Oder die Installation von Kameras sowie die Zusammenarbeit von Geheimdiensten und Polizei zu forcieren. Die verschiedenen Abziehbildchen des amerikanischen Patriot Acts in anderen Ländern haben der Sicherheitsbranche und den Herstellern von Sensoren, Scannern und Anwendungssoftware Türen zu schier unerschöpflichen, neuen Goldminen aufgestoßen.
So kann man als Antiterrorbeauftragter bequem entscheiden, ob man die Ortung eines durch bewusst schwammig formulierte Voraussetzungen als Extremisten eingestuften, unbescholtenen Staatsbürgers per Standortpeilung der Funksignale des Handys oder durch Beobachtung der Aktivitäten in sozialen Netzwerken, wo der unwissend Verdächtige munter geotaggt und Discoselfies postet, vornimmt. Und wie es um seine politische oder religiöse Einstellung steht, lässt sich entweder anhand des digitalen Freundeskreises, der Suchanfragen, des Einkaufsverhaltens, der Sprechweise oder des Schreibstils mit hoher Sicherheit ermitteln. Sollte das Subjekt einmal direkt in den Fokus geraten sein, geht die Verfolgung dank der verschiedenen Optionen wie der automatischen Erkennung von Gesicht, Mimik, Bewegungsprofil und Kleidungsstil locker von der Hand. Dem interessierten Staat bieten sich vielfältigste Möglichkeiten zur Kontrolle seiner Schäfchen, wobei diese bereitwillig nach der Selbstaufgabe ihrer eigentlich im Grundgesetz verankerten Rechte förmlich schreien.
Der komprimierte Pulk an Fakten findet sich zwischen zwei, je eingangs und ausgangs des Buches platzierten, fiktiven Kurzgeschichten, in denen der momentane und zukünftig angenommene Stand der Dinge unterhaltsam illustriert wird.
Ob und wie weit man zum transparenten Menschen wird, hängt davon ab, ob sich nüchterner und verhältnismäßiger Umgang mit Privatsphäre und Lebensdaten durchsetzen oder ein von Selbstinszenierung getriebener, freiwilliger Kniefall vor Interessen der Werbebranche, der Unmengen an großteils sinnlos vergeudeter Lebenszeit mit Überwach- und Manipulierbarkeit kombiniert.
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5.0 von 5 Sternen Lesenswert, wenn auch etwas anstrengend, 18. Januar 2013
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Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Taschenbuch)
Leider sehr kleingedruckt :-(
gute Übersicht über unsere aktuelle digitale Identität, ein bißchen Gänsehautfeeling ist auch dabei, leider sind wir als reale Bürger praktisch entmachtet und viele glauben immer noch, sie brauchen nichts zu verbergen, aber das ist nur ein frage der Zeit, bis der Letzte versteht, dass allein von der verwendeten Technologie in Verbindung mit unseren normalen menschlichen Schwächen ein erhöhtes potentielles Risiko für jeden noch so unbescholtenen Bürger entsteht, sei es durch Manipulation von Angeboten oder der einfachen Überprüfung eines laut Datenbestand entstandenen Sachverhaltes, in dessen Folge er seinem Arbeit erklären muß, warum die Polizei ihn mal so befragt und die Wohnung durchsucht hat...
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5.0 von 5 Sternen Die Datenfresser, 13. März 2015
Von 
Werner Preining (Sanibel Island, Florida USA as his second home, but mainly in Vienna / Austria.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Taschenbuch)
Zwar bin ich mit der Materie vertraut und habe erst einen kleinen Teil des Buchs gelesen, kann aber bereits jetzt festhalten, daß es meinen Erwartungen entspricht. Zusätzlich enthält das Buch für mich neue Konstellationen und Anregungen welche für jeden dem der (eigene) Datenschutz wichtig ist, beachtet werden sollten. Das Buch ist aus meiner Sicht empfehlenswert, ein sehr gutes Preis / Leistungsverhältnis.
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5.0 von 5 Sternen Gute Einführung über die Datensammler, 28. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Taschenbuch)
Gleich nachdem ich dieses Buch gelesen habe, habe ich meinen Facebookaccount gelöscht. Weiters benutze ich nun viele Fake E-Mail Adressen und verschiedene Pseudonyme. Leider reicht die Überwachung allerdings schon weit über das Internet hinaus.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschreckend, 23. Oktober 2012
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Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Taschenbuch)
Ich habe es immer gewusst, wollte es aber nie wahrhaben! - Ein muss für jeden, der in Bezug auf den Umgang mit seinen Daten im Internet mündig sein möchte. - Nichts für schwache Nerven! ;-)
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