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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut...
kommt hier ein Thema daher, das erst auf den zweiten Blick fesselt....Fünzig winzige, nahezu unbekannte Flecken Erde, die durch ihre kleinen und größeren Geschichten einen tollen Sog entwickeln...Judith Schalansky schafft es, durch ihren unaufdringlichen, aber einfühlsamen Stil diese scheinbare Nebensache ins Rampenlicht zu bringen...Hut ab...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2011 von A. Krause

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 50 Gründe, warum ich nie verreisen möchte?!
Ich hatte den Taschen-Atlas durch Zufall entdeckt und begann eines kalten norddeutschen Abends im Bett mit dem Lesen. Das Vorwort war stimmig, ich freute mich auf eine Weltreise zu exotischen Erdflecken in Südsee und Polarregionen. Schreibstil und Design erhalten meines Erachtens zu Recht großes Lob, entstanden ist ein netter Weltenbummel fürs...
Vor 10 Monaten von Felix veröffentlicht


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut..., 1. Oktober 2011
Von 
A. Krause (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Taschenatlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Taschenbuch)
kommt hier ein Thema daher, das erst auf den zweiten Blick fesselt....Fünzig winzige, nahezu unbekannte Flecken Erde, die durch ihre kleinen und größeren Geschichten einen tollen Sog entwickeln...Judith Schalansky schafft es, durch ihren unaufdringlichen, aber einfühlsamen Stil diese scheinbare Nebensache ins Rampenlicht zu bringen...Hut ab ! Ergänzend sei die passende und ansprechende Gestaltung dieses Buches erwähnt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannendes und schönes Buch, 15. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Taschenatlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Taschenbuch)
Dieses Buch ist typografisch einfallsreich, jedoch nicht gequält oder gesucht originell gestaltet.
In zahlreichen grafischen und typografischen Details spiegelt sich Akribie und Liebe zum Schönen wieder.
Diese Bewusstheit in der Wahl der Mittel lassen dieses Buch als etwas Besonderers, gern für Geschenkgelegenheiten, erscheinen.

Für mich, der ich schon als kleines Kind vollkommen fasziniert von Atlanten und einem Globus war, ist das Thema der abgelegenen Inseln ein riesengroßes Entdeckungsfeld.
Das Buch ist halb nuancenreiches Kompendium und halb lesenswertes, knappe Geschichten zu jeder Insel vermittelndes Schmökerbüchlein.

Nebenher ist es erschreckend, dass die Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten der Welt sich wie in einem Brennspiegel selbst auf den kleinsten Eilanden abspielen.
Hochstapler und Verbrecher finden sich auf den verschwindend gering bevölkernden Inseln genau so wie die Menschen nach und nach zu solchen werden.
Auf einer Insel mit 2 Einwohnern findet sich der "Gouverneur" und der "Untertan" und der einzige Mann einer ansonsten weiblich bevölkerten Insel lässt sich "König" nennen.
So krank sind die Menschen, denkt man da :-)

Die Zeichnungen der Inseln und - wie erwähnt - die Typografie sind ein Hochgenuss.
Man taucht ein und kann versinken.
Obwohl es sich um Inseln handelt :-)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suchen ist seliger denn Finden, 17. Februar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Taschenatlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Taschenbuch)
Reiseführer sind schrecklich langweilig. Jeder Schritt ist vorgedacht, jede Eckenumrundung geplant, jeder mögliche Fund wird als "Geheimtipp" einem riesigen Leserkreis bekannt gemacht. Das Abenteuer der Reise wird zum Abhaken einer Liste von vorgekauten Sehenswürdigkeiten.

Ganz anders dieses wunderbare kleine Bändchen. Das ist das genaue Gegenteil des "pass mal auf, ich sag Dir, wie das dort ist". Die Texte, kurz, knapp, manchmal fragmentarisch, immer aber irgendwie enigmatisch, werfen mehr Fragen auf, als sie über die Inseln beantworten. Gleichzeitig entsteht aber eine meist eher düstere Atmosphäre über die paradiesischen Inseln, die so überhaupt nicht paradiesisch sind. Was sollte man auch dort mehr finden, wenn man persönlich hinreist, als wenn man nur mit dem Finger im Atlas herumstreicht? Die Banalität des "wahren Erlebens" wird hier durch das Wunder der Imagination ersetzt, das immer bunter, faszinierender, schöner und auch grausamer ist, als es die Realität je sein könnte. Erst durch diesen Filter der Literatur gewinnt eine fremde Lokalität den schimmernden Glanz, von dem wir träumen, wenn wir die Namen dieser abgelegenen Orte hören.

Wer dachte, dass so ein Buch nicht als kleinformatiges Taschenbuch funktioniert, wird eines besseren belehrt - wie ein Langenscheidt-Wörterbuch sieht es von außen aus mit dem Sonnengelb und dem türkisfarbenen Buchschnitt. Ein wahres Kleinod, das nicht protzt, aber trotzdem schöner gestaltet ist als viele "Coffee-Table-Books".

Etwas für Entdecker, die nicht nur auf schöne Urlaubsfotos aus sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Entdeckung der Sehnsucht., 11. Dezember 2012
Von 
Amazonien (Germany, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Taschenatlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Taschenbuch)
Bei mir war es vor einigen Wochen ein Interview von Dennis Scheck mit Judith Schalansky im Büchermagazin des Deutschlandfunk (DLF), welches sofort meine Neugier für das Buch weckte. Es ging u.a. darum, ob die „Fünfzig Inseln…“ nach der gebundenen Ausgabe denn auch als Taschenbuch „funktionieren“ würden.
Ich finde dieses Buch funktioniert (in jeder Hinsicht) hervorragend, denn es baut auf einer wunderbaren- und gleichzeitig einzigartigen Idee auf: etwas vorzustellen, was abseits der allgemeinen Informationsflut real vorhanden- aber doch irgendwie nicht geläufig ist. Ich finde die Idee und die Umsetzung einfach großartig. Das Lesen des Buches und das Betrachten der Karten vermittelt, zumal bei besonderem persönlichen Interesse zu allem was mit Erdkunde, Geographie, Karten und Atlanten zu tun hat, ein Gefühl des exklusiven Entdeckens und ist schlichtweg ein Genuss.

Oft erinnerte ich mich an mein Empfinden beim Lesen des Buches „Entdeckung der Langsamkeit“ (Sten Nadolny). Im vorliegenden Buch passiert etwas ähnliches: vielleicht eine Entdeckung- der Sehnsucht oder des Fernwehs.

Ich hoffe auf weitere tolle Ideen der Autorin. Jedoch bitte nicht in der (Fortsetzungs)Art „Fünfzig Berge/Seen/Städte auf /in denen ich nie war und...“. Denn dann würde der Zauber des vorliegenden Buches wieder geringer werden.

Ich möchte das Buch sehr gerne empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Träumen, 30. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Taschenatlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Taschenbuch)
Auch wenn man auf fast keine dieser Inseln reisen würde: die kurzen Geschichten zu jeder Insel lassen träumen, besonders weil manchmal gar nicht so ganz klar ist, was die eigentliche Geschichte ist. Man ist versucht, noch mehr heraus zu finden und selbst zu recherchieren. Am meisten hat mich aber fasziniert, dass ich das Buch so gut wie nicht aus der Hand legen wollte. Eben noch schnell die nächste Insel lesen... ;-) Und am Ende fängt man freudig wieder von vorne an. Ein ideales Verschenkebuch!!!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Taschenatlas der abgelegenen Inseln, 15. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Taschenatlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Taschenbuch)
Dieser kleine Taschenatlas ist ein wunderschönes Buch. Nicht nur die liebevolle Gestaltung der Seiten und die berücksichtigte Farbwahl, sondern auch die Kurzgeschichten lassen einen jeden Stunde in eine andere Welt abtauchen. Daher ist das Buch zu empfehlen, vor allem nun wo es wieder länger dunkel ist und der Leser im Schein der Leselampe von der Ferne träumen kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich liebe kleine Inseln, 25. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Taschenatlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Taschenbuch)
Ein Buch das spannende, traurige, anrührende Geschichten erzählt, kurz und knapp aber immer genug, einen Einblick zu bekommen. Neben dem aufgeschlagenen Buch steht immer ein Notebook, um die bei Google Earth die Literatur etwas realistischer werden zu lassen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 50 Gründe, warum ich nie verreisen möchte?!, 22. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Taschenatlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Taschenbuch)
Ich hatte den Taschen-Atlas durch Zufall entdeckt und begann eines kalten norddeutschen Abends im Bett mit dem Lesen. Das Vorwort war stimmig, ich freute mich auf eine Weltreise zu exotischen Erdflecken in Südsee und Polarregionen. Schreibstil und Design erhalten meines Erachtens zu Recht großes Lob, entstanden ist ein netter Weltenbummel fürs Bücherregal.

Doch schon nach den ersten Inseln fällt auf: In Schalanskys Atlas scheint es nur verdammte und gottverlassene Inseln zu geben. Hier wird eine Intirge aufgezogen, dort wird eine Schiffsbesatzung dahingerafft; die Abgründe der menschlichen Seele scheinen sich NUR auf abgelegenen Eilanden zuzutragen. Bemerkenswert an der "Hasspredigt" der Autorin bleibt einzig die Vielfalt der aufgezählten Fälle: erwähntes Massensterben durch Nahrungsknappheit und Intrigen, Krankheiten, simple Horrorgeschichten, hinterhältige Morde und absolutistische Kleindiktatoren schaffen es hier in die Beschreibungen.
So sehr die idyllischen Südsee-Erwartungen jetzt schon enttäuscht sein mögen; auch die Horror-Storys haben nach 2 Seiten (manchmal auch nach 1 1/2) ihr Ende und es stellen sich Fragen, Fragen und noch mehr Fragen.
Als junger Mensch, der es dann nicht seelenruhig bei diesen erzählerischen Lücken belassen will und neugierig mit Hilfe der neuen Medien nachforscht, ist schon nach wenigen Sekunden ein entsprechender Wikipedia-Artikel aufgerufen. Enttäuschenderweise lassen sich dort in manchen Fällen mehr Informationen zu vermeintlichen Skandalen finden, als auf den Buchseiten die auch beim Taschen-Atlas nur relativ spärlich bedruckt sind. Man hat als Leser durchweg den Eindruch, als würde die Autorin bewusst Informationen verschweigen, damit ihr Wissen, welches sie sich bei der Recherche aneignete, exklusiv bleibt und nicht vollends der Leserschaft dargestellt wird. So kann man lediglich erahnen, was sich hier für eine gigantische Möglichkeit des Storytellings geboten hätte, wären die Artikel doch bloß etwas länger geraten.

Wahrscheinlich erklärt sich durch all den Horror auch der Untertitel "...Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde". Denn eigentlich steht diese Aussage in völligem Kontrast zum durchweg neugierigem und weltoffenem Vorwort. Eine solch verneinende und verurteilende Grundhaltung erscheint vollkommen unangebracht - erst recht wenn auch Inseln wie St. Helena auftauchen, die neben der üblichen Napoleon(Horror)Geschichte sowohl sozial, als auch landschaftlich unglaublich bewundernswert sind und nicht zu unrecht von Luxuskreuzfahrschiffen angelaufen werden. Das Buch könnte ebenso "50 Gründe, warum ich nie verreisen möchte" heißen, denn die Botschaft lautete für mich irgendwie: Bleib bloß zu Hause, selbst auf den abgelegensten Inseln regiert der Wahnsinn! Schade eigentlich! Für die geniale Idee und die schöne Umsetzung im Taschen-Format gibt es 2,5 Sterne, aufgerundet also 3.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Weltenbummler, 2. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Taschenatlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Taschenbuch)
Ein schönes Buch, das durch seine elegante Schlichtheit schon optisch punktet. Jede Insel ist ein Kapitel. Auf einer Seite wird der geografische Standpunkt in einer Karte angezeigt. Und auf der gegenüber liegenden Seite erfolgt eine, mehr oder weniger, ausführliche Beschreibung zu der genannten Insel. Mal bewohnt und mit Geschichte, manchmal tarurig oder besonders spannend. Ein Geschenk für Dijenigen, die schon überall waren, aber hier gewiss nicht.
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2.0 von 5 Sternen Gute Idee und hübsch gemacht, aber trostlos, 12. September 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Taschenatlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde (Taschenbuch)
Schade. Ich hatte die vielen guten Rezensionen gelesen, das Buch war auch irgendwo empfohlen worden, also habe ich es mir zum letzten Geburtstag geschenkt. Und bin böse enttäuscht worden.
Zunächst das Positive:
Das Büchlein ist sehr liebevoll gestaltet, farbig wie ein Taschenwörterbuch, mit schönen Bildern und einer sehr ansprechenden Typografie. Die Idee an sich, über abgelegene Inseln zu schreiben gefällt mir auch. Und die Sprache ist grandios, wenn auch manchmal zu gewollt. Dafür jeweils einen Punkt.
Aber:
Von den 240 Seiten bleiben etwa 100 für die Geschichten, wenn man die Einleitung abzieht und berücksichtigt, dass immer zwei Seiten Text auf zwei Seiten Bild / Fakten folgen. Keine Geschichte ist länger als zwei Seiten. Auch dann nicht, wenn es ausnahmsweise einmal interessant zu werden verspricht.
Und das ist mein wichtigster Kritikpunkt: Es wird nicht interessant. Eine Geschichte ist zum Schmunzeln, ein paar sind originell, der Rest verliert sich in Trostlosigkeit, Mord und Totschlag, Einöde, Leere und Ereignislosigkeit. Wenn nichts passiert, schreibe ich nicht darüber; Frau Schalansky tut aber genau das. Zwar stets mit gut gewählten Worten, aber nach 50 Seiten habe ich vergeblich auf Neues gewartet. Stattdessen nicht enden wollende Variationen über das Thema Trostlosigkeit. Am Ende des Buches war ich fast deprimiert. Dafür noch mal einen Punkt Abzug und eine Abwertung, um den vielen positiven Rezensionen ein Gegengewicht zu setzen.
Sorry. Ich schreibe so etwas nicht oft, aber hier ist mir einfach die Diskrepanz zwischen Aufmachung, Rezensionen und meinem Urteil zu groß.
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