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5.0 von 5 Sternen Gans schön schlau ...
Als 'Entenflüsterer' habe ich "Tod im Anflug - ein Gänsekrimi" neugierig zur Hand genommen. Ich muß zugeben, daß ich mir - anstatt eines Gänserichs - oft einen Erpel vorgestellt habe, aber das soll hier nur am Rande erwähnt sein.

Zu Beginn wird der Leser Zeuge eines Vogeltodes. Klar ist, daß hier Mord im Spiel war. Aber wer...
Veröffentlicht am 27. März 2011 von Kay Fischer

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lahme Ente statt schräger Vogel
Als ich das Buch beim Stöbern entdeckte, war ich sofort von dem tollen Cover und dem Untertitel 'ein Gänsekrimi' begeistert.

Nilganter Tom ist Fan der Fernsehserien 'CSI' und 'Magnum' und ermittelt mit der Unterstützung des Kormorans Rio und anderen Vögeln in einem Mordfall auf einem Campingplatz. Beste Voraussetzungen, einen wirklich coolen...
Veröffentlicht am 23. Juni 2011 von mademoisellechanteleblues


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gans schön schlau ..., 27. März 2011
Von 
Kay Fischer "Kay Fischer" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Als 'Entenflüsterer' habe ich "Tod im Anflug - ein Gänsekrimi" neugierig zur Hand genommen. Ich muß zugeben, daß ich mir - anstatt eines Gänserichs - oft einen Erpel vorgestellt habe, aber das soll hier nur am Rande erwähnt sein.

Zu Beginn wird der Leser Zeuge eines Vogeltodes. Klar ist, daß hier Mord im Spiel war. Aber wer war der Mörder? Gänserich Tom ermittelt. Dabei holt er sich Hilfe von einem Kormoran und einem Raben. Die zwei sind allerdings keine einfachen Assistenten, da sie ihre eigenen Willen haben.
Gänserich Tom hat noch einen weiteren Freund: Ede, so etwas wie ein inoffizieller Campingwart. Er ist der einzige Mensch, dem er vertraut - ein "Flügelloser". Dieser erwartet Tom jeden Abend zu den Fernsehnachrichten - mit Weißbrot. Die beiden gucken danach 'Magnum', werden dabei aber regelmäßig von den Campern gestört.

Tom beobachtet das Geschehen auf und um dem Campingplatz herum und zieht dabei seine Schlüsse. Dabei vergißt man manchmal, daß hier eine Gans ermittelt - man muß wissen: Alle Vögel unterhalten sich untereinander wie Menschen, also mit 'gesprochenen' Worten, werden aber von den Menschen nicht verstanden, während die Vögel wiederum der Konversation der Menschen 'federleicht' folgen können!
Das tut dem Krimi jedoch keinen Abbruch, weil die Autorin ihre Schilderungen immer wieder mit Wortspielereien würzt und damit geschickt auf die gefiederten Ermittler hinweist ("Zeitungsenten..., Tom war schnatterlos..., Weltsprache Gänsisch" usw.).
Und dann ist ja Tom auch noch verliebt ...

In der Mitte fällt die Spannung etwas ab, weil es eine Teilauflösung gibt. Aber schon bald darauf gewinnt die Geschichte wieder an Schwung, da mehr menschliche Opfer vorkommen und Tom den Kommissaren auf Schritt und Tritt watschelnd folgt. Zum Schluß erlebt man ein atemberaubendes Finale (was dann noch von einer für Tom und auch für den Leser überraschenden Nachricht von Ede übertrumpft wird).

Der Krimi ist angenehm zu lesen, hat streckenweise nur eine gedämpfte Spannung und ist für Vogelliebhaber ein Muß!
Was die Zeichnungen angeht, so haben die Gänse für mein Verständnis zu große Augen. Darüber hinaus möchte ich Karin Bergrath noch empfehlen, nicht so viel Weißbrot zu "verfüttern"...

Per Saldo kann ich dieses Buch aber sehr empfehlen und hoffe, daß die angekündigte Fortsetzung an das bisherige Niveau anknüpft.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einsteiger-Krimi für Krimi-Einsteiger, 19. Februar 2011
Tolles Buch für "Krimi-Einsteiger" wie ich. Tom und sein Kumpel ermitteln leichtfüssig und unterhaltsam. Gerade den einfachen Schreibstil finde ich prima als Lektüre am Abend oder in den Ferien, ohne großes Grübeln folgt man den beiden zum Ende und wird dabei durch den leichten Witz gut unterhalten. Die Aufmachung dieses kleinen Buches ist wirklich schön, der feste Einband zerfleddert nicht und die kleinen Zeichnungen am Anfang jeden Kapitels sind sehr hübsch. Bin schon gespannt auf das nächste Abenteuer.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lahme Ente statt schräger Vogel, 23. Juni 2011
Als ich das Buch beim Stöbern entdeckte, war ich sofort von dem tollen Cover und dem Untertitel 'ein Gänsekrimi' begeistert.

Nilganter Tom ist Fan der Fernsehserien 'CSI' und 'Magnum' und ermittelt mit der Unterstützung des Kormorans Rio und anderen Vögeln in einem Mordfall auf einem Campingplatz. Beste Voraussetzungen, einen wirklich coolen Vogel und schräge menschliche Camper-Charaktere zu treffen. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, der Kriminalfall plätschert vor sich hin und die Figuren bleiben recht flach und konturlos.

Im Vergleich zu anderen Tier-Krimis wie Leonie Swanns 'Glenkill' trägt der Held Tom sehr menschliche Züge, die aber durch bemüht originelle Wortspiele wie 'Guano' statt 'Scheiße' wieder auf eine Vogelebene gebracht werden. Die stringente Tierlogik, mit der die Schafe in Glenkill ihre Schlüsse ziehen und die den besonderen Reiz dieses Romans ausmachen, fehlt bei "Tod im Anflug" fast gänzlich. Tom schaut regelmäßig mit den Campern die Nachrichten und verschiedene Krimi-Serien, Referenzen zu 'Magnum' und 'CSI' gibt es jedoch nur wenige, stattdessen jede Menge Toastbrot, welches der Ganter bei seinen flügellosen Freunden abstaubt. Dank seiner Fernsehbildung hat Tom einen Wissensvorsprung gegenüber den anderen Vögeln und betont diesen bei jeder Gelegenheit, was ihn für mich eher oberlehrerhaft als gewitzt erscheinen lässt. Dem Helden fehlen die Ecken und Kanten, welche beispielsweise die Nebenfigur des Rifflers hat.

'Tod im Anflug' lässt sich leicht und flüssig lesen, ist aber nur sehr mäßig spannend und witzig. Der Titel der anderen Rezension 'Einsteiger-Krimi für Krimi-Einsteiger beschreibt das Buch sehr gut. Hier muss niemand fürchten, dass er nicht schlafen kann, wenn er das Buch abends liest.

Fazit: Nette Lektüre für zwischendurch, aber leider nicht mehr.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fröhliches Geschnatter, 1. November 2011
Schon die Aufmachung des Buches hat mir gleich sehr gut gefallen. Das Format ist handlich und jedes Kapitel hat eine kleine Zeichnung am Anfang. Das Cover ist richtig schön passend zur Geschichte und gefällt mir auch vom Motiv und von den Farben her. Man braucht Tom nur in das gezeichnete Auge zu schauen und schon hat er einen um den Finger gewickelt, oder? Ich mochte ihn jedenfalls sofort und dank der liebevollen und detaillierten Beschreibungen der Autorin hatte ich schnell ein lebendiges Bild von ihm und auch den anderen Vogeltieren vor Augen. Man merkt, dass die Autorin diese viel beobachtet hat und es passierte mir nicht nur einmal, dass ich das Geflatter und Geschnatter der Tiere zwischen den Zeilen zu hören glaubte. Gut gefallen hat mir dabei auch, dass so ganz nebenbei auch viele Informationen über die verschiedenen Vögel vemittelt wurden, ohne dass es aufdringlich oder lehrerhaft rüberkam. Im Gegenteil, ich hätte auch noch mehr Details lesen können.

Tom sticht natürlich als Hauptfigur heraus und wirkt dabei oft schon menschlich, wenn er mit den verschiedenen Indizien kombiniert. Allerdings ist das natürlich gut erklärbar, denn er hat die Menschen auf dem Campingplatz und im Fernsehen ja intensiv studiert. Besonders gut hat mir aber immer gefallen, wenn er und die anderen Vögel die Menschen aus Vogelsicht betrachtet und sich ihre Gedanken über sie gemacht haben, denn dann ergaben sich oft sehr lustige Dialoge und Erkenntnisse, die mich sehr zum Lachen brachten. So glauben Menschen z. B. sie seien Gänse, benehmen sich aber wie Enten (die Erklärung dazu ist natürlich nur im Buch zu finden . Auch Begriffe, wie Zeitungsenten oder Madenbader ließen mich regelmäßig schmunzeln. Es machte richtig Spaß, ihren Gesprächen über die seltsamen Flügellosen zuzuhören.

Der Krimi an sich las sich überraschend spannender, als ich es erwartet hatte. Viele Fährten und Verdächtigungen ließen die Puzzleteile immer wieder in verschiedene Richtungen hin und herrutschen, was das Miträtseln für mich zu einem Spaß machte, da bis zum Ende genug Raum für Spekulationen war.

Trotzdem war der Krimi für mich nicht die Hauptsache oder das Beste an dem Buch, sondern Tom und seine gefiederten Kumpane. Deshalb hätte ich auch noch viel mehr von ihnen lesen können und mir fast noch mehr Raum für sie gewünscht, als sie sowieso schon hatten. Mir sind die Tiere alle schnell ans Herz gewachsen, von den quirligen Bachstelzen bis zu den stolzen Reihern und ich freue mich schon sehr auf die nächste Geschichte mit ihnen. Wer Spaß an Tieren hat und eine locker und humorvoll geschriebene Geschichte lesen möchte, wird sicher Freude an dem Buch haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesevergnügen für Vogelkenner, 18. September 2013
Wer einen Thriller erwartet wird enttäuscht werden, die Kriminalfälle - und es sind gleich mehrere bei Mensch und Tier- sind eher Nebensache.
Dafür konnte ich mir die ganze Zeit die beschriebenen Vögel so lebhaft vorstellen, ich werde nie wieder eine grasende Gans ohne Hintergedanken sehen, und vor allem der ewig trocknende Kormoran Rio als auch die nur kurz auftretenden Bachstelzen sind so fantastisch beschrieben, als sähe man sie im Film vor sich. Macht Spass zu lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herrlich verrückt!, 27. März 2013
Nie wieder werde ich, eine Flügellose, unbefangen einer Gans gegenüber stehen………

…. ich habe nämlich Tom kennen gelernt! Tom, aus der Gattung der Nilgänse, wohnt an einem idyllischen See in der Nähe eines Campingplatzes und er ist ein ganz besonderer Ganter.

Er – und alle anderen Tiere am See – können sich untereinander verständigen und sie verstehen die Sprache der Menschen. Und Tom ist ein großer Freund von Magnum und ein Fan von CSI. Jeden Abend taucht er bei Ede, einem Camper, auf und guckt mit ihm die Nachrichten. Ede wartet schon auf ihn, stellt ihm einen Stuhl zurecht und auch Toastbrot liegt für den Ganter bereit .

Sind die Nachrichten zu Ende, bleibt Tom entweder dort, um „Magnum“ zu gucken (Thomas Magnum ist sein großes Vorbild), oder er fliegt eine Parzelle weiter, dort wird regelmäßig „CSI“ geschaut. Tom kennt die Vorlieben der Camper sehr genau und weiß, wo er wann etwas zum Fressen abstauben kann, wer welchen Krimi guckt und wo Katzen und Hunde für ihn gefährlich werden könnten.

Eines Tages wird die Idylle am See zerstört. Neptunus, der Reiher, wird tot aufgefunden und wenig später auch der Camper Alex. Nun schlägt die große Stunde von Tom und seinem Freund Rio, einem Kormoran. Beide müssen feststellen, dass die flügellosen Kommissare im Dunkeln tappen und sie den beiden unbedingt helfen müssen……

Es hat in der letzten Zeit einige Krimis gegeben, die im Tierreich gespielt haben und dementsprechend skeptisch bin ich an dieses Buch herangegangen. Ich war positiv überrascht. „Tod im Anflug“ ist ein leicht geschriebener, munterer Gänse-Krimi, in dem der Humor nicht zu kurz kommt. Wer sich auf die Geschichte einlässt, den erwarten unterhaltsame Stunden zum Schmunzeln. Es macht schon Spaß, die Meinungen und Vorurteile der Tiere über uns Flügellose zu lesen und den Gedankengängen von Tom, Rio und den anderen gefiederten Seebewohnern zu folgen. Tom kennt sich, dank Magnum und CSI, sehr gut bei der Spuren- und Tätersuche aus, verhört alle Tiere vom See und belauscht ständig die Kommissare und löst zum Schluss natürlich (unter Einsatz seines Lebens) die Morde auf!

Leichte, aber unterhaltsame Lese-Kost für laue Sommerabende.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen klassischer Krimi aus der Vogelperspektive, 7. Oktober 2012
"Tod im Anflug" der Autorin Karin Bergrath ist ein "typischer", klassischer Krimi, was so nicht stimmt, denn es wird aus Sicht einer Gans ermittelt.
Mehrere Morde passieren auf einem Campingplatz: Erst stirbt ein junger Reiher, dann ein roter Kater und schliesslich sind auch 2 Flügellose tot.
Tom, dessen Leben hauptsächlich aus dem Toastbrot schnorren auf dem Campingplatz besteht, liebt Krimis und Thriller im Fernsehen: Vor allem CIS und Magnum haben es dem Ganterich angetan. Er besucht täglich seine menschlichen Kumpel, isst gemeinsam mit einem alten Rentner zu Abend und guckt die täglichen Nachrichtensendungen. Danach kommt entweder Magnum oder aber Tom wandert weiter, besucht andere Campinggäste, die bevorzugt amerikanische Krimiserien im TV sehen.
Kaum hört er von den ersten Todesfällen, ist sein Spürsinn und seine Neugier geweckt und von Minute an taucht der Vogel überall da auf, wo ermittelt, verhört oder begutachtet wird. Und natürlicht ermittelt er auch selbst, ganz nach Magnums Schema: Erst die Angehörigen, dann die Freunde, dann die weiteren in Frage kommenden Zeugen.
Ich muss ehrlich zugeben, ich lese nicht gerne diese klassischen Krimis, bei denen es auf Motiv, Alibi, und Ermittlung ankommt. In diese Sparte würde ich diesen Krimi einreihen und muss auch ehrlich gestehen, dass ich nach dem dritten Tatverdächtigen den Überblick verlor. Ich war noch nie gut im Rätselraten, daher machen mir diese Krimis auch nicht wirklich Freude.
Was diesen Krimi natürlich so besonders macht, das ist die Vogelperspektive und diese brachte mich wirklich hier und da zum Lachen.
Ich liebe Gänse, auch wenn ich ab und zu von diesen hochintelligenten Tieren auf dem Pferdehof gejagt wurde, aber diese Tiere besitzen einen unglaublichen Humor.
Aus der Sicht eines neugierigen und pfiffigen Ganters einen Fall zu lösen, das hat schon was an sich, was man nicht jeden Tag liest. Mal abgesehen davon kann man durchaus erahnen, mit welcher Liebe die Autorin die unterschiedlichen Wildvögel beobachtet und charakterisiert hat! Und es ist unglaublich, wieviele Begriffe aus der Vogelwelt wir alltäglich nutzen und wie unsagbar komisch das Ganze wird, wenn man es aus einem "multifunktionalem Schnabel mit integrierter Nase" hört!
Auch wenn der Kriminalfall an sich etwas dünn und wenig aufregend war, von Tom möchte ich unbedingt weitere Bücher lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Federleichter Gänsekrimi, 10. Juli 2011
Wer hier ein ähnliches Buch wie Glennkill erwartet, der liegt falsch. Das liegt schon daran, dass Gänse ein ganz anderes Wesen als Schafe haben. Tom ist ein aufgeweckter junger Ganter, der sich per Fernstudium, sprich regelmäßigem Konsum von Fersehkrimis, kriminalistische Kenntnisse aneignet, die er bei seinem ersten Fall gekonnt einsetzt.

Ihm zur Seite steht sein Freund Rio, ein Kormoran, der mit seinem ständigen Trocknen der Federn fast schon ein Running Gag ist. Gemeinsam ermitteln die beiden parallel zur flügellosen Polizei und können am Ende sogar entscheidend zur Lösung des Falles beitragen.

Tom wird zwar oft recht menschlich dargestellt, vor allem wenn es um seine Kombinationsgabe geht, doch ansonsten bedient er sich der Möglichkeiten, die ihm die Natur zur Verfügung gestellt hat. Von Vorteil ist hierbei, dass sich die Vögel in diesem Buch miteinander unterhalten können und Tom so einen Hinweis nach dem anderen bekommt.

Der Campingplatz als Schauplatz ist perfekt gewählt, denn hier trifft man auf die unterschiedlichsten Charaktere und es fällt niemandem auf, wenn eine Gans durch die Gegend watschelt.

Immer wieder begegnen wir unterschiedlichen Vogelarten, deren Eigenarten und Aussehen die Autorin liebevoll schildert und die sich meistens getreu ihrem natürlichen Wesen verhalten, was mich nicht selten zum Schmunzeln gebracht hat, wenn z.B. Toms Gier nach Weißbrot geschildert wird. Für meinen Geschmack hätten die Beschreibungen der Vögel ruhig etwas ausführlicher sein können.

Überhaupt gibt es einiges zum Schmunzeln in diesem vergnüglichen Roman. Da kommen immer wieder Sprüche wie z.B. 'Mit der ist nicht gut Fische fangen', oder Zeitungsenten sind hier tatsächlich Enten, die Neuigkeiten verbreiten.
Oft werden auch bekannte Krimisendungen erwähnt, wenn Tom überlegt, wie der ein oder andere Ermittler in dieser Situation vorgegangen wäre. Vor allem Magnum hat es Tom angetan, was ich gut nachvollziehen kann.

Der Kriminalfall an sich ist spannend, doch sicher kein Thriller den man Nägel kauend liest. Die Auflösung, wer der Täter ist, hat mich zwar nicht überrascht, aber dafür war sie nachvollziehbar und es hat großen Spaß gemacht Tom bei seinen Ermittlungen zu begleiten.

Die Autorin schreibt bereits an der Fortsetzung, die ich auch sicher lesen werde.

Fazit: Das Buch ist ein Krimi, der sich federleicht liest, mit einem tierischen Ermittlerduo, das mich wunderbar unterhalten und amüsiert hat. Der Kriminalfall ist zwar interessant, doch der eigentliche Star des Romanes ist Tom. Die ideale Lektüre zum Abschalten und Entspannen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tom und Rio - das neue Ermittlerduo :), 6. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab:
Ich bin total begeistert! Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen, so gut gefiel es mir.

Zur Story:
Tom ist ein Nilganter und lebt nahe eines idyllisch gelegenen Campingplatzes. Eines morgens entdeckt er den Reiher Neptunus mit weit aufgerissenem Schnabel und einem Loch in der Brust ein einem Müllcontainer. Sofort spekuliert das gefiederte Volk, wie Neptunus umgekommen ist. Tom, der eine Schwäche für Krimis - genauer gesagt für CSI und Magnum hat - erklärt sich kurzerhand bereit den Fall lösen zu wollen. Und aufeinmal liegt auch ein Campingplatzbewohner tot um Müllcontainer.
Im Laufe seiner Ermittlungen schließt sich ihm der Kormoran Rio an. Die beiden riskieren wortwörtlich ihr Leben bei den Ermittlungen und der Unterstützung der flügellosen Kommissare Reiners und Hump.

Am besten gefielen mir die Passagen mit Tom und seinem Freund Ede, einem älteren Herren, der das ganze Jahr über auf dem Campingplatz lebt. Die beiden schauen sich jeden Abend die Nachrichten an und - sofern die Folgen wiederholt werden - auch Magnum.
Ich habe im Laufe dieses Buches nicht nur Tom in mein Herz geschlossen, sondern auch Ede, Rio und auch irgendwie den Riffler... Komischer Kauz, aber doch irgendwie liebenswert.
Der Fall selbst war nicht von vornherein glasklar, was mir schon wichtig ist bei Krimis - wenn man von vornherein eine Spur hat und dieser Verdacht sich wie ein roter Faden bis zum Ende hin durch das ganze Buch zieht und dann auch noch bestätigt wird, da macht ein Krimi meiner Meinung nach keinen Spaß mehr - aber dies war hier nicht der Fall. Zwar hatte ich zwischendurch mal den richtigen Verdacht, aber irgendwie hatte ich diese Person schnell wieder verworfen und mich zusammen mit Tom und Rio einem anderen Verdächtigen zugewandt.

Fazit:
Ein Buch, das Spaß macht, obwohl es ein Krimi ist ;)
Und ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Idee (3,5*), 10. April 2011
Von 
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(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach zahlreichen Katzen- und Hundekrimis auf dem Markt ist ein Nil-Ganter als Ermittler eine erfrischende Abwechslung und eine tolle Idee! Der ausserordentlich hübsche Tom ist als grosser Fan von Magnum und CSI einfach der geborene Ermittler, auch wenn seine Kenntnisse von seinen gefiederten Artgenossen nicht so richtig anerkannt werden bzw. dort Erstaunen hervorrufen.

Frau Bergraths Erstling ist unheimlich warmherzig, mit viel Fantasie und Gespür für Wortwitz geschrieben. Aber sowohl die Gefiederten als auch die Charaktere der Ungefiederten hätten ein bisschen besser ausgearbeitet sein können. M.E. hat Frau Bergrath ihre grossartige Idee selbst durch die doch eher einfachen Charaktere sabotiert. Wenn der kriminalistische Teil im Nachfolger dann auch etwas weniger zerfahren ist, wird der Nachfolger bestimmt nicht nur zu einem unterhaltsamen Leseerlebnis, sondern zu einem ganz grossen Wurf! Kurzweilig ist "Tod im Anflug" aber allemal und Tom und seine gefiederten Freunde sind mir schon jetzt ans Herz gewachsen, so dass ich mich auf ein weiteres Abenteuer auf und um den Campingplatz freue!
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Tod im Anflug: Ein Gänsekrimi
Tod im Anflug: Ein Gänsekrimi von Karin Bergrath (Taschenbuch - 17. August 2012)
EUR 8,99
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