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Kundenrezensionen

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am 13. Juni 2016
Lokal-Krimis sind im Trend – und nirgendwo stirbt es sich so formvollendet wie auf Sylt. An den langen weißen Sandstränden, inmitten der auf den Millimeter genau aufgereihten Strandkörbe, von der Nordsee wild umspült. Die Tote ist rothaarig, schlank und schön wie die Insel. „Sanft modellieren sich Schultern, Brüste und Hüften vor dem blau-weiß gestreiften Plastikbezug...“ Autorin Eva Ehley hat nach ihrer Nominierung für den „Agatha-Christie-Krimipreis“ erneut ihre Phantasie fliegen lassen und mit „Männer schweigen“ ihren dritten Sylt-Krimi geschrieben.

Eine Vermisste und eine Ermordete; ein Psychiater, ein Journalist, ein aufstrebender Politiker sowie der Geschäftsmann Hubert Mönchinger, seine eifersüchtige Schwester und ein Kriminalbeamter mit seiner Kollegin: Das sind die Protagonisten einer spannenden Jagd nach einem Mörder, der sich wiederholt geschickt aus der Affäre zieht und in der fast jeder der Mitwirkenden Motiv und Möglichkeit zur Tat mitbringt. Auf der Polizeistelle vermutet man in der Toten die vermisst gemeldeten Marga Mönchinger, die Ehefrau des Geschäftsmannes Hubert Mönchinger. Tatsächlich sieht diese der Toten ähnlich – aber Marga ist nicht tot. Das stellt sich spätestens heraus, nachdem die Autorin die Erzähl-Perspektive wechselt und in die Rolle der verschollenen Polin schlüpft. Dabei lüftet sie Geheimnisse und eröffnet Verdachts-Momente, kommt dem Täter mit jedem Hinweis ein wenig näher.

In wechselnden Kapiteln wagt sich die Autorin in jeden ihrer Darsteller hinein, gibt von dort aus Privates preis. Kriminal-Hauptkommissar Bastian Kreuzer zum Beispiel liebt noch immer seine Kollegin Silja Blanck, diese jedoch erwidert die Zuneigung nur sehr zögerlich. Gemeinsam ermitteln sie, nähern sich einander an und nehmen wieder Abstand – im Zwischenmenschlichen und im Fall. Auch in die Gefühlsebene des Alkoholikers Fred Hübner schaut die Schriftstellerin hinein – und dabei wird klar, dass der Journalist schon in den letzten Fall verwickelt war. Er weiß etwas, gibt sein Wissen allerdings nur scheibchenweise preis. Alle Wege führen schließlich zum Analytiker Manfred Pabst, der ganz offensichtlich selber an einer Psychose leidet. Marga Mönchinger wiederum bleibt verschwunden, und es beginnt für die Kommissare und den Leser ein Wettlauf mit der Zeit.

Über rund 400 Seiten führt Eva Ehley durch Sylt. Mal macht sie an Westerlands Bahnhof Halt, wirft einen intensiven Blick auf die grünen Kunstfiguren, die sich dort gegen den stürmischen Westwind stemmen, begleitet die Leser nach Tinnum in ein Häuschen, streift erzählerisch die Nordseeklinik und besucht ein andermal List, den nördlichsten Ort Deutschlands. Für Sylt-Freunde vertraute Plätze, für Krimi-Leser eine landschaftlich eindrückliche Jagd nach dem Mörder. Es könnte so schön sein, wäre die Autorin weniger geschwätzig. Wirklich schade, denn im Kern sprüht das Buch vor Witz und Spannung, nur wäre auch hier weniger viel, viel mehr gewesen.

Alles in allem jedoch ist „Männer schweigen“ durchaus lesenswert. Eva Ehley beherrscht im großen Ganzen ihr Handwerk, beschreibt eindrücklich und ohne zu langweilen die Landschaft und geht gekonnt den gefährlichen Grad des Perspektivenwechsels, belebt damit die Figuren und strafft den Spannungsbogen.
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Band 3 der Sylt-Krimi-Reihe von Eva Ehley um den Ermittler Sven Winterberg und seine beiden Kollegen möchte ich euch vorstellen.

Der Rückentext des Buches hat mich fasziniert – er sagt nicht viel – aber er lässt den Leser neugierig geworden zurück …

Neben dem Journalisten Hübner, den man schon kennt von den vorherigen Büchern – lernt man Hubert Mönchinger und dessen Schwester sowie seinem Therapeuten kennen, ein Geflecht, das man erst einmal entwirren muss …

Ich finde das Buch authentisch geschrieben, die Charaktere sind real und detailliert geschildert und der Schreibstil ist ein flüssiger, der mir sehr gut gefallen hat – der zum Genre passt, wie die Faust aufs Auge.

Das Regionale kommt ebenfalls nicht zu kurz und macht die Würze in diesem Krimi aus.

Leseprobe:
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„Das Auto von der Polenz war die volle Enttäuschung“, schimpft Bastian Kreuzer und reibt sich die verspannten Muskeln. Er war heute noch vor Dienstbeginn im Fitnessstudio und hat es wohl mit den Situps etwas übertrieben. Aber wenn er auf den Bauchansatz schielt, der sich leider über seinem Hosenbund wölbt, dann weiß er wieder, dass sich jeder Einsatz lohnt. …

Oft verwendet die Autorin die wörtliche Rede, die es mir leicht gemacht hat, mich in die Handlung involviert zu fühlen. Von Beginn an konnte ich mich hineinversetzen und die Umsetzung der Idee nachfühlen.

Umfang der Handlung und Inhalt passen perfekt – es ist zwar ausschweifend beschrieben, dennoch nicht langatmig – so sollte es sein – so hat es mich überzeugt und ich bin schon gespannt auf die nächsten Bände. Zwei habe ich noch stehen, die ich lesen möchte – ich werde euch davon berichten …
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am 8. August 2013
Ich habe auch die ersten beiden Krimis von Eva Ehley gelesen und habe sehnsüchtig auf den 3. Krimi gewartet.
Und jetzt warte ich auf den 4. Hoffentlich dauert es nicht mehr so lange.
Ich kann das Buch nur absolut empfehlen.
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am 26. Mai 2016
Habe von Eva Ehley alle Syltkrimis gelesen waren alle spannend wie immer vor allem wenn man die Gegend gut kennt
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am 28. März 2013
Hatte mich auf Nordseefeeling und Spannung gefreut, aber nur das Nordseefeeling wurde erfüllt.
Der Anfang des Buches ist nicht schlecht, aber schon bald wird klar, wer hinter der Sache steckt.
Die Mitte ist seicht bis totale Langeweile.
Was mich persönlich am meisten stört, ist das kindische Benehmen von Silja Blanck und Bastian Kreuzer. Man sollte nicht denken, daß es sich hierbei um Erwachsene handelt und einer noch in leitender Position.
Kreuzer benimmt sich Stellenweise wie ein Kleinkind seinen Mitarbeitern gegenüber. Fehlt nur, daß er noch mit den Füßen trampelt.
Das letzte Viertel des Buches ist einfach eine Katastrophe. Plötzlich gibt es bald mehr Schauplätze als Sand auf der Insel, die Autorin prescht voran wie beim Trabrennen und liefert einen Schluß, bei dem ich das Gefühl hatte, mir würden ein paar Seiten im Buch fehlen. Habe dies auch an der Seitenzahl überprüft, war aber nicht so.
Schade, hatte mich auf mehr gefreut.
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am 26. April 2013
Von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd und packend geschriebener Sylt-Krimi. Eine Wiederbegegnung mit alten Bekannten, die schon in Eva Ehleys ersten beiden Sylt-Romanen auftreten, und dazu jede Menge Atmosphäre, psychologische Spannung und Lokalkolorit. Und nicht zuletzt: Einblicke in seelische Abgründe, wie man das von dieser Autorin kennt. Man kann sich schon auf den vierten Roman der Reihe freuen und hoffen, dass sie noch lange fortgesetzt wird. Eigentlich auch ein ideales Vorbild für eine Verfilmung, etwa als "Tatort" auf Sylt.
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am 11. Juni 2013
Ein toller Krimi von Eva Ehley! Leider schreibt sie nicht so schnell wie ich lesen kann :-) Es ist wirklich ein guter und spannender Krimi, der auch noch am schönsten Ort der Welt spielt... Das Ermittlerteam ist unglaublich symatisch!!!
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am 16. März 2015
So langsam entwickele ich mich zum Fan der Serie von Eva Ehley. Wie das erste Buch der Serie fand ich auch dieses wieder als sehr gelungen.

Flüssig und unterhaltsam zu lesen, verfolgt man gespannt, wie sich das Beziehungsgeflecht zwischen Hubert Mönchinger, seiner Schwester, seinem Therapeuten Pabst und dem schon in den vorherigen Krimis auftauchenden Journalisten Hübner entwickelt. Zwar haben mich die Motive für die Morde nur zur Hälfte richtig überzeugen können, dies hat jedoch insgesamt dem Krimi keinen großen Abbruch getan.

Und positiv fand ich, dass sich der "Zickenkrieg" zwischen den Ermittlern Bastian und Silja nach deren Trennung wieder normalisierte und nicht wie im zweiten Buch der Serie dazu führte, dass sie in wichtigen Ermittlungssituationen nicht miteinander reden, telefonieren etc. Das hatte mich im zweiten Buch der Serie sehr gestört und diese positive Weiterentwicklung der Beziehung der drei Ermittler Bastian, Sven und Silja untereinander hat das Lesevergnügen definitiv wieder erhöht.

Für mich ein spannender, eher "leiser" Krimi mit atmosphärisch dichten Lokalkolorit und einer Prise feinsinnigem Humor! Empfehlenswert, ich werde das nächste Buch der Serie definitiv lesen!
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am 6. Juli 2013
Die Handlung ist gut durchdacht und spannend aufgebaut.
Der Erzaehlstil ist grossartig und alles in allem sehr kurzweilig
und spannend zu lesen.
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am 14. Juni 2014
Ich finde das Buch sehr gut geschrieben. Habe jetzt insgesamt vier Bücher von Eva Ehley gelesen und bin schon auf der Suche nach dem nächsten.
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