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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dieses Buch habe ich gewartet!
Ich war in den letzten Jahren mehr als einmal betroffen, erschrocken, schockiert über Gewalteskalationen im öffentlichen Raum. Und ich habe mich oft gefragt, wie ich reagieren würde, wenn vor mir auf dem U-Bahnhof jemand attackiert wird. Ich habe mich gefragt: Was sind die Täter für Typen, wie ticken die? Und warum suchen sie sich gerade dieses...
Vor 16 Monaten von Paul Blüter veröffentlicht

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Menschen schlägt man nicht so leicht wie Kritiker oder Opfer
Der Autor und frühere Kriminalhauptkommissar Ralf Bongartz ist Berater für Konfliktmanagement und Körpersprache. Er hatte Verwaltungswissenschaften Fachrichtung Polizei mit den Schwerpunkten Kriminalistik, Kriminologie, Strafrecht und Psychologie studiert und eine Ausbildung in klassischer Pantomime und Schauspiel absolviert. Er kennt die Ränder der...
Vor 12 Monaten von Benedictu veröffentlicht


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Menschen schlägt man nicht so leicht wie Kritiker oder Opfer, 19. Juli 2013
Von 
Benedictu - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nutze deine Angst: Wie wir in Gewaltsituationen richtig reagieren (Taschenbuch)
Der Autor und frühere Kriminalhauptkommissar Ralf Bongartz ist Berater für Konfliktmanagement und Körpersprache. Er hatte Verwaltungswissenschaften Fachrichtung Polizei mit den Schwerpunkten Kriminalistik, Kriminologie, Strafrecht und Psychologie studiert und eine Ausbildung in klassischer Pantomime und Schauspiel absolviert. Er kennt die Ränder der Gesellschaft aus seiner 20jährigen Aufklärungsarbeit von Gewaltstraftaten bei der Polizei.

AUSBRUCH AUS DEM REIZ-REAKTIONSSCHEMA
Bongartz hält für die Leser eine Reihe bedenkenswerter Ratschläge für die Reaktion in Gewaltsituationen bereit. An zahlreichen Beispielen macht er immer wieder klar, wie instinktgeleitet und absehbar das Verhalten der Täter und die Reaktionen der Opfer sind. Die Akteure eines Konfliktes interagieren wie in einer Maschinerie, die mit einer bedrückenden Zwangsläufigkeit einem fatalen Endpunkt zutreibt. Bisweilen gerät das eigene Menschenbild ins Wanken, wenn Bongartz über Täter spricht wie über junge Hunde oder Wölfe, vor denen man nicht weglaufen soll, um ihren Jagdinstinkt nicht zu wecken. Der dringende Rat, solange es irgend geht, stehen zu bleiben und nicht zu Boden zu gehen, ist identisch mit dem Ratschlag bei der Beißattacke eines Kampfhundes. Der Täter erscheint bisweilen als Raubtier und das Opfer als das vereinzelte Herdentier, das sich z.B. mit dem "Hinlaufen zur eigenen Herde" retten kann, ganz wie es im Tierreich auch der Fall ist. Die Tiermetaphorik scheint den ganzen Ernst und die Aussichtslosigkeit der Lage zu illustrieren. Ganz so ist es aber nicht, denn der Täter - so Bongartz - ist doch in gewissen Grenzen beeinflußbar und handelt unter bestimmten Bedingungen wieder als Mensch, der einen anderen Menschen vor sich stehen sieht. Um als Mensch erkannt zu werden, darf man jedoch nicht als Kritiker oder Drohender auftreten: Bei extrem empfindlichen Menschen oder Intensivtätern, die gut austeilen, aber nicht einstecken könnten, wären Drohungen lebensgefährlich.

Die wertvolle Kernbotschaft des Autors ist eine zweifache, nämlich
1. die Tätermechanismen zu stören und
2. die eigenen Reaktionsmechanismen zu kontrollieren.

► 1. TÄTERSKRIPT
Zur Störung des Täterskriptes gehören alle Reaktionen, die Verwirrung stiften und den Täter zum Innehalten bringen und seine wie einprogrammiert erscheinenden Handlungsmuster ins Leere laufen lassen. Von der Bedeutung der Regel "Täterskript stören" sollte man sich nicht dadurch beirren lassen, daß manche konkreten Ratschläge etwas unausgoren wirken. Körperliche Aggressivität gegen Sachen (nicht gegen den Täter) auszuüben ist eine plausible Handlungsoption für weibliche Opfer, weil sie der Täter nicht erwartet. Mit Flaschen (aus einem Kiosk) zu werfen, klingt abwegig, da geborstene Flaschen wie eine Bereitstellung von Tatwaffen aussehen. (Vielleicht sollten es höchstens Bierdosen sein).

► 2. INNERE TRIBÜNE
Noch entscheidender ist es - insbesondere für Männer -, seine eigenen Emotionen zu kontrollieren. Sich von einer Situation - nach einem Schlag oder einer Beleidigung - emotional nicht vereinnahmen lassen, Wut und Angst im Zaum halten und Distanz zum Geschehen wahren ist leichter gesagt als getan. Die gute Nachricht ist aber, daß es geht. Weitere Tips des Autors dazu sind
• wohlwollend zu konfrontieren
• auf den Status (Hoch- und Tiefstatus) zu achten sowie
• bei einer Beleidigung zu "löschen", d.h. wie trainierte Polizisten es tun, auf Durchzug zu schalten.
Es scheint klar zu sein, daß man eine solche Selbstkontrolle üben muß, was die Frage nach sich zieht, ob man das ohne einen entsprechenden Lehrgang schaffen kann. Tatsache ist ja, daß der Autor von der Warte eines extrem guten Schulungsstandes argumentiert. Eine Übung, die mir selber gerade einfällt, mit der Männer ihren Kampfreflex moderieren könnten, wäre, öfters einmal aggressive Verkehrsteilnehmer vorzulassen :-).

DIE HAUPTSCHWÄCHE DES BUCHES
ist seine Unübersichtlichkeit. Eigentlich wollte ich noch die schiefen Vergleiche des Autors zu Werner Heisenberg, Hitler und Breivik sowie die israelische Kampfsport- und Selbstverteidungsmethode Krav-Maga kommentieren, habe sie aber mangels Stichwortverzeichnis nicht wiedergefunden.

FAZIT
Der Ratgeber enthält wertvolle Tips, müßte sich aber wesentlich strukturierter präsentieren, damit der Leser die besten und wichtigsten wiederfindet. Die mindeste Hilfe wäre ein Stichwortverzeichnis gewesen.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dieses Buch habe ich gewartet!, 7. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Nutze deine Angst: Wie wir in Gewaltsituationen richtig reagieren (Taschenbuch)
Ich war in den letzten Jahren mehr als einmal betroffen, erschrocken, schockiert über Gewalteskalationen im öffentlichen Raum. Und ich habe mich oft gefragt, wie ich reagieren würde, wenn vor mir auf dem U-Bahnhof jemand attackiert wird. Ich habe mich gefragt: Was sind die Täter für Typen, wie ticken die? Und warum suchen sie sich gerade dieses eine Opfer aus, und nicht den, der daneben steht? Ich habe mich gefragt, was genau dazu führt, dass eine angespannte Situation in Gewalt eskaliert – sind es die Worte, die Blicke, die Körpersprache? Auf all diese Fragen finde ich Antworten in diesem großartig geschriebenen Buch, das die Nacherzählung realer Gewaltsituationen mit anschaulichen Erklärungen mischt. Es zeigt, dass informative Bücher mit hohem Wissensanteil auch unterhaltsam, mitreißend und inspirierend sein können. Ein beeindruckendes Werk zu einem wichtigen Thema!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zivilcourage zeigen/ Reaktionsvermögen steigern, 6. März 2013
Von 
Detlef Rüsch "detlefruesch" (Landshut, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nutze deine Angst: Wie wir in Gewaltsituationen richtig reagieren (Taschenbuch)
Dieses Buch packt einen von der erste Seite an. Realistische Alltagssituationen, von denen viele wohl schon bei den Leserinnen und Lesern vorgekommen sind, werden teils ausgesprochen drastisch geschildert, ohne aber zu sehr zu übertreiben. Stellenweise fühlt man sich hier an die beiden Bücher von Ferdinand von Schirach (Verbrechen bzw. Schuld) erinnert).
Insbesondere den öffentlichen Raum hat der Autor hier bei seinen Schilderungen im Blick, ohne das klassische Bild vom "dunklen Mann, der aus der Hecke springt" zu strapazieren. Vielmehr gelingt es Ralf Bongartz vielseitige und vielschichtige Geschehnisse zu schildern. Ob es nun eine Situation im Zug ist, das Beobachten eines eskalierenden Streits zwischen scheinbaren Partnern in der Öffentlichkeit, der Übergriff eines Kunden bei einer Sachbarbeiterin, der schwierige Hausbesuch von Jugendamtsmitarbeitern ist oder auch der Übergriff auf ein Kind im Supermarkt: die Fall- bzw. Situationsdarstellungen sind so, als ob man selbst gerade aus seinem Alltag hinaustritt und eine solche Situation vorfindet. Selbst Urlausbsituationen und Diebstahlssituationen lässt Ralf Bongartz genauso wenig aus wie auch das Trampen mit traumatischen Folgen oder eine Gewaltsituation in einer Wohneinrichtung für Jugendlichen sowie schwierige Situationen in Schulklassen. Die Bandbreite steckt ein weites Spektrum an Altersstufen und an Bevölkerungsschichten ab. Dabei geht es dem Autor nicht nur um die einfache Darstellung und eine vielfach gelungene Lösung. Vielmehr will er sensibiliseren und aufklären, auf welche Aspekte man sich vorbereiten kann, welche Reaktionen hilfreich sein können und warum manche Situationen sich in eine bestimmte Richtung weiterentwickeln. Hierbei kommen sowohl die Täterperspektive als auch die Opferperspektvie in den Blick. dennochbelässt Bongartz es nicht bei diesen klassischen Rollenverteilungen. Er schafft es hervorragend, die Grenzen und Möglichkeiten der Zuschauer/-innen und Zeugen/-innen aufzuzeigen. Zugleich weist er gut darauf hin, dass es hier nicht um Heldentum geht, sondern darum, sein persönliches Handlungsspektrum wesentlich zu erweitern. So erklärt er die Bedeutung der Körpersprache, die unterschiedlichen Eskalationsstufen und die entsprechenden Wendepunkte. Zugleich schafft es der Autor mit dem Konzept des "Hoch- und Niedrigstatus" und einigen anderen Punkten die wichtige Rolle der inneren Haltung zu verdeutlichen.
Am Ende des Buches zeigt der Autor noch einen Transfer zu der Vorgehensweise bei anderen Kulturen auf und listet die wichtigste verwendete Literatur auf. Leider fehlen hier Hinweise auf entsprechende Internetlinks; doch der Autor vertraut hier auf die Eigeninitiative der Leserschaft.
Ralf Bongartz hat Verwaltungswissenschaften Fachrichtung Polizei mit den Schwerpunkten Kriminalistik, Kriminologie, Strafrecht und Psychologie studiert und war 20 Jahre lang bei der Polizei Nordrhein-Westfalen und dort als Kriminalhauptkommissar zuständig für die Aufklärung von Sexualstraftaten, Tötungsdelikten und Rechtsextremismus. Die Erfahrungen aus seiner Tätigkeit hat er in dem neuen Werk genauso eingebracht wie auch seine Hintergründe als klassischer Pantomime und Schauspieler. Neben diesem Hintergrund merkt man dem präzisen Buch auch an, dass Ralf Bongartz aktuell als Trainer und Berater über ein äußerst praxisnahes Wissen verfügt, das er ausgezeichnet hier verschriftlich hat.
Selbst wenn man beispielsweise in der persönlichen beruflichen Praxis viel mit Konfliktsituationen zu tun hat, wird die Lektüre hier nicht unbedingt belastend sein, sondern eher helfen, intensiv zu reflektieren und bei einigen Szenen schon auf positive Erfahrungen zurückgreifen zu können. Das Buch eignet sich insbesondere für pädagogische Fachkräfte in Schulen, für politisch Verantwortliche und viele andere Menschen, die im öffentlichen Raum - aber ncith nur dort - agieren.
Ich empfehle dieses Buch vor allem aber jedem Bürger und jeder Bürgerin, die sich gestärkt zur Klärung und Bewältigung von Gewaltsituationen einsetzen mögen. Ein Handlungsbuch, das hervorragend zwischen Darstellung, Information und Reflexion wechselt. Aufgrund des so günstigen und tatsächlich preiswertem Preis ist es zu wünschen, dass das Buch eine weite Verbreitung findet und hilft, mit mehr Zivilcourage der Gewalt zu begegnen und Konflikte entschärfen zu können. Gäbe es einen Präventionsbuchpreis: hier ist er mehr als angezeigt!
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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaubwürdig, 9. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Nutze deine Angst: Wie wir in Gewaltsituationen richtig reagieren (Taschenbuch)
Das Gute vorneweg: Das Buch soll zum Handeln motivieren und nicht zum Wegschauen, leider versucht es das auf kompliziertem Wege.

Ich habe schon einige Erfahrungen mit Selbstsicherheits- und Zivilcouragekursen gemacht, gerade weil ich als Nutzerin von öffentlichen Verkehrsmittel mich davor fürchte, in gewalttätige Situationen zu geraten. Der Fall Dominik Brunner hat meine Ängste natürlich auch geschürt. Aber ich war sehr überrascht, als ich in den Seminaren erfahren und erlernen konnte, wie einfach es doch ist wirksam zu helfen: Ich sollte mich nur auf das Opfer konzentrieren und das Opfer aus der gefährlichen Situation holen, die Polizei verständigen und das am besten auch lautstark kundtun, um den Täter unter Druck zu setzen und zur flucht zu bewegen.

Umso erstaunter war ich aber, als ich das Buch von Ralf Bongartz gelesen habe. Hier steht nämlich, dass ich den Täter ansprechen und mit Gegenständen bewerfen soll. Das ist meiner Erfahrung nach aber mehr als nur gefährlich, denn wie würde ich denn reagieren, wenn mich im Zug einer mit irgendwelchen Dingen beschmeißt, vor allem, sind die Wurfgegenstände im Bongartz-Buch auch nicht näher bezeichnet. Soll ich nun mit Taschentüchern oder lieber gleich mit dem Feuerlöscher schmeißen? Zudem wird auch die Frage nicht erläutert, was dann strafrechtlich auf mich zukommt, wenn ich einen Täter, der jemanden belästigt, gleich was auf den Kopf schmeiße. Also, ich finde das mehr als bedenklich.

Leider wird auch die Eingangsstory für den Nicht-Polizisten nicht aufgeklärt. In dieser stellt sich Herr Bongartz mutig einer Gruppe Gewalttätiger in den Weg und wird mit einer Waffe am Kopf bedroht. Glücklicherweise geht die Situation gut aus, aber heißt das jetzt, das ich mich auch einer Waffe entgegenstellen und auf mein Glück vertrauen soll, oder ist es da nicht ratsamer von außen die Polizei zu rufen und dem Opfer meine Unterstützung zu signalisieren.

Dann möchte ich noch anmerken, dass ich keine Schauspielerin bin, die sich jeder gefährlichen oder harmlosen Situation entsprechend anpassen kann, so wie es im Buch empfohlen ist. Wenn ich Angst habe, dann habe ich Angst und ich brauche ein einfaches Muster, um dennoch handlungsfähig zu bleiben. Das vermisse ich aber in dem Buch vollkommen. Herr Bongartz macht viele Anmerkungen, führt aber keine deutlich aus.

Schließlich gibt es in dem Buch auch eine Vergewaltigungsgeschichte. In dieser zeigt sich Katja dem Täter Alex gegenüber als mitspielendes Opfer. Kein einziges Mal sagt Katja ihrem Peiniger, dass sie das nicht will, sondern bittet ihn noch langsamer zu machen und ihr nicht wehzutun. Im Anschluss gibt sie ihm ihre Handynummer für weitere Verabredungen und lässt sich von ihm nach Hause fahren. Glücklicherweise wird der Täter für mehrere Jahre eingesperrt, aber das ist für mich nicht schlüssig, denn woher soll denn der Täter wissen, dass Katja das nicht will. In der Vorstellung des Täters wirkt er doch gerade wegen seiner Durchsetzungsfähigkeit als besonders toll und Katja bestärkt ihn noch in diesem Gefühl, weil sie sich ihm anpasst. Da ist es doch kein Wunder, wenn ein Vergewaltiger vor Gericht behauptet, sie wollte das doch auch. Wie soll ein unvoreingenommener Richter da entscheiden?

Es ist wirklich schade, ob dieser schlechten Auswahl einer Geschichte, denn in den Zeitungen gibt es genügend Fälle von Frauen, die sich erfolgreich verbal und körperlich gewehrt haben und nicht vergewaltigt wurden. UND das macht Mut, aber ich als Frau kann mich nicht damit abfinden, dass ich von einem Fremden sexuell genötigt werden und danach noch ein gutes Gefühl haben soll ...
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Netter Versuch, 11. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Nutze deine Angst: Wie wir in Gewaltsituationen richtig reagieren (Taschenbuch)
Der ehemalige Polizist versucht zu zeigen, dass man hinschaut und etwas unternimmt. Dies ist positiv.

Doch dann kommen ein paar alte überholte Sachen. Er rät Frauen (und nur Frauen) sich nachts von Bahnhöfen fern zu halten, weil es dort gefährlich ist. Erstens ist es auch für Männer gefährlich (die sind auch statistsich öfter Opfer) und zweitens sind die meisten Gewaltdelikte gegen Frauen von ihrem Partner zuhause. Doch er rät ja auch nicht nicht, am besten keine Beziehung zu haben und nicht nach Hause zu gehen.

Einmal erzählt er eine Geschichte wie er sich todesmutig in einen Überfall einmischt. Er schreibt, dass es zwar blödsinnig war, stellt sich aber trotzdem als Held dar, wodurch die Situation gerettet wurde.

Die Beispiele zeigen mir, dass er immer noch das Macho-Held-sein der Polizisten der 80er Jahre nicht abgelegt hat. Auch finde ich wenig Hinweise in dem Buch, wie ich nun wirklich meine Angst nutzen kann. Deshalb gibt es von mir eine schlechte Bewertung.
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5.0 von 5 Sternen Selbstkritisch; keine schlichten Patentlösungen, 8. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nutze deine Angst: Wie wir in Gewaltsituationen richtig reagieren (Taschenbuch)
Besonders überzeugend, der Einstieg: Bongartz beschreibt, wie er als "Profi" in eine eskalierende Konfliktsituation gerät, in der vieles falsch macht.
Das Buch lebt von zahlreichen praktischen Beispielen, die der Autor anschließend analysiert: Welches Verhalten war richtig, welches falsch, aber auch was war riskant in der jeweiligen Situation. Der Leser wird nicht mit langatmigen akademisch-theoretischen Abhandlungen belästigt.
Nach der Lektüre bleibt man durchaus ein wenig ratlos zurück. Und das ist gut so: Niemand sollte glauben, in einer Gesaltsituation immer zu wissen was richtig und was falsch ist.
Ich wünsche uns Mitbürgern eine weite Verbreitung dieses Buches!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend und hilfreich, 19. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Nutze deine Angst: Wie wir in Gewaltsituationen richtig reagieren (Taschenbuch)
Seit der Ankündigung im Katalog habe ich auf das Buch gewartet und bin nicht enttäuscht worden. Es hilft jedem, der nicht hilflos zusehen möchte oder gar selbst fürchtet, bedrängt oder gar angegriffen zu werden und der bisher keine Schulung in dieser Hinsicht hatte. Man reflektiert sein eigenes Verhalten, kann an sich oder anderen schon erlebte Reaktionen begründen und wird animiert, sich selbst zu trainieren. Lauter aha!-Erlebnisse. Alles in wirklich glaubwürdiger und doch unterhaltsamer Weise geschrieben - ganz große Klasse! Sowohl älteren Muttis als auch deren Söhnen und Töchtern, mit oder ohne Selbstbewusstsein, kann das Buch eine gute Hilfe für bedrohliche Situationen im Alltag bieten. Unbedingt lesen!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessante Aspekte inklusive Humor, 12. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nutze deine Angst: Wie wir in Gewaltsituationen richtig reagieren (Taschenbuch)
Für mich hat sich der Kauf gelohnt.
Das Buch ist weder zu kurz noch zu lang geraten und es sind wirklich viele Beispiele vorhanden, die man sehr gut nachempfinden kann.
Die geschilderten Situationen werden für mich schlüssig analysiert und Handlungsalternativen angeboten.
Das Buch hat es auf jeden Fall geschafft, mich für Gefahrensituationen zu sensibilisieren und meinen Blickwinkel zu erweitern.
Dazu kamen auch einige lustige Geschichten, die das ganze zwischendurch gut aufgelockert haben.

Top - 5 Sterne.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nutze deine Angst: Wie wir in Gewaltsituationen richtig reagieren von R. Bongartz, 24. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nutze deine Angst: Wie wir in Gewaltsituationen richtig reagieren (Taschenbuch)
Mir gefällt das Buch, weil es klar und realistisch geschrieben ist.
An Hand von alltäglichen Situationen wird erklärt, welches Verhalten,welche Reaktionen mit sich bringt.
Wie man sich selbst schützt und trotzdem Anderen aus einer Notsituation helfen kann.
Es weisst Strategien auf, unerwünschten Konflikten auszuweichen oder unbeschadete zu verlassen.
Ein Buch gegen Ohnmacht und Hilflosígkeit!
Empfehlenswert für jeden Erwachsen der Gewalt in unserer Gesellschaft nicht als normal hin nimmt, nicht wegschauen- sondern helfen möchte.
Mit Jugendlichen kann man Anhand einiger Beispiele, eigenes Erleben aufgreifen und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.
sehr wertvoll
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschende Einblicke in die Mechanismen von Gewalttaten, 11. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nutze deine Angst: Wie wir in Gewaltsituationen richtig reagieren (Taschenbuch)
Das Buch zeigt überzeugend auf, welche Mechanismen greifen, wenn Gewalttaten ausgeführt werden und welche Möglichkeiten des Eingreifens für Zeugen bestehen. Auch sagt der Autor deutlich, wann ein Eingreifen nicht mehr ratsam ist, was dann aber zu tun bleibt.
Das Buch macht Mut, sein eigenes Verhalten in kritischen Situationen entsprechend zu verändern.
Packend!
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Nutze deine Angst: Wie wir in Gewaltsituationen richtig reagieren
Nutze deine Angst: Wie wir in Gewaltsituationen richtig reagieren von Ralf Bongartz (Taschenbuch - 1. März 2013)
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