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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In den Alpen trägt das Böse Tracht
In einer Gipfelwand wird eine mumifizierte Leiche gefunden. Der Mann ist offensichtlich verhungert und verdurstet. Aber wie kam er dort hin? Seine Ausrüstung ist alles andere als brauchbar und nichts deutet darauf hin, wie der Mann dorthin gelangt sein könnte. Noch während Kommissar Jennerwein die Identität des Mannes versucht zu ermitteln, taucht der...
Vor 9 Tagen von Carmen Vicari veröffentlicht

versus
24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Urlaub machen, wo andere sterben...
... heißt ein Werbespruch, den das schöne Werdenfelser Land sich zugelegt hat. Auch in drittem Alpenkrimi geht es wieder um sehr kauzige Menschen leben, die äußerst seltsame Hobbys haben. Hier ist es ein Anarcho-Imker, der schon aus Prinzip gegen den Staat ist und sich deshalb gern mal mit der Mafia verbündet, weil die für sein...
Veröffentlicht am 31. März 2011 von Dancer


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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Urlaub machen, wo andere sterben..., 31. März 2011
Von 
Dancer "JH" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Niedertracht: Alpenkrimi (Taschenbuch)
... heißt ein Werbespruch, den das schöne Werdenfelser Land sich zugelegt hat. Auch in drittem Alpenkrimi geht es wieder um sehr kauzige Menschen leben, die äußerst seltsame Hobbys haben. Hier ist es ein Anarcho-Imker, der schon aus Prinzip gegen den Staat ist und sich deshalb gern mal mit der Mafia verbündet, weil die für sein Kriebelmücken-Identifikationssystem besondere Verwertung hat. Natürlich ist auch Herr Svoboda mit von der Party. Ein Krimi wird aber erst draus, weil ein anderer Einheimischer gern Menschen ins Jenseits befördert -
Viel zu tun also für Kommissar Jennerwein und seine Truppe, bis die diversen Handlungsstränge entwirrt sind.

Das liest sich wieder wunderbar weg und man wird bestens unterhalten, dennoch gebe ich nur 3 Sterne. Warum? Weil der Roman arg nach "the same old story" klingt. Das sind mir einfach zuviele Versatzstücke, die man so und ähnlich bereits in den beiden ersten Romanen gelesen hat. Mir ist es deshalb zu sehr Masche und zu wenig originäre Geschichte. Das merkt man nicht, wenn man nur einen Maurer liest, sehr wohl aber, wenn man alle liest oder gelesen hat. Hoffen wir also auf Alpenkrimi 4 und bessere Ideen für Charaktere und Plot!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesefutter, 15. März 2013
Von 
Brigitte Hilgner (Vienna Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Niedertracht: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Nicht so satirisch brillant wie "Hochsaison" aber amüsant zu lesen angesichts der skurrilen Personen und spaßigen Einfälle des Autors - da treibt einer mit Entsetzen Scherz.
Für meinen Geschmack verfranst sich der Autor zu sehr: da taucht eine ganze Mädchenklasse in der Pathologie auf (Girls' Day), um eine mumifizierte Leiche zu betrachten und eines der jungen Dinger beschließt, auf eigene Faust zu recherchieren und plant sogar, sich dem Mörder als Lockvogel zu präsentieren - das führt alles zu nichts und hätte auch weggelassen werden können, wie so manche anderen Szenen und Gruppen (z.B. Neonazis gegen Mafia im Kurpark). Da geht die sprühende Fantasie mit dem Autor durch und führt doch nur in eine Sackgasse.
Alles hängt mit allem zusammen, und wenn ein Amateurverbrecher einem Profi in die Quere kommt, darf er sich nicht wundern, wenn dieser ausnahmsweise die Polizei unterstützt, um den Störenfried loszuwerden. So verdankt der bereits aus früheren Büchern des Autors bekannte Kommissars Jennewein die Aufklärung dieses Falls und die Rettung eines unschuldigen Opfers einem Kriminellen, der nicht möchte, dass man seine Kreise stört. Der Täter, der Menschen erst betäubt und dann an unzugänglicher Stelle am Berg aussetzt, um sie dort sterben zu lassen, ist offensichtlich psychisch gestört und hat scheinbar ein Kindheitstrauma nicht verarbeitet.
Am Ende des Buches bleiben eine Menge loser Fäden: warum hat die Mutter des Mörders vor Jahren dessen Vater erschlagen? Wird das Auftauchen von Falschgeld in der Ladenkasse einer alten Krämerin geklärt? Findet die Polizei doch noch heraus, was mit dem Bergsteiger Winterholler nicht stimmt und wer seine Hintermänner sind? Vor lauter Freude am Fabulieren verliert der Autor den Sinn fürs Wesentliche. "Kriminalkomödie" wäre ein besserer Titel als "Alpenkrimi" - von einem echten Krimi erwarte ich mehr Spannung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In den Alpen trägt das Böse Tracht, 24. Februar 2015
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Niedertracht: Alpenkrimi (Taschenbuch)
In einer Gipfelwand wird eine mumifizierte Leiche gefunden. Der Mann ist offensichtlich verhungert und verdurstet. Aber wie kam er dort hin? Seine Ausrüstung ist alles andere als brauchbar und nichts deutet darauf hin, wie der Mann dorthin gelangt sein könnte. Noch während Kommissar Jennerwein die Identität des Mannes versucht zu ermitteln, taucht der nächste Tote in einer Gipfelwand auf.

Kommissar Jennerwein ahnt, dass er es mit einem Serientäter zu tun hat und stellt die Klärung der Identität in den Hintergrund. Immerhin zeigt ihm der Täter deutlich, dass es hier um einen Wettlauf gegen die Zeit geht.

Zeitgleich tauchen in der Region dutzende von kleinen Mücken an den seltsamsten Plätzen auf. Keiner kann sich erklären, was es mit den Tierchen auf sich hat, aber der grantelige Imker vom Ort verhält sich ebenfalls merkwürdig.

Das dritte Buch um Kommissar Jennerwein fängt recht merkwürdig an. Im ersten Handlungsstrang begegnet dem Leser eine mumifizierte Leiche, deren Identität unbekannt ist. Auch der Grund, wieso sie in einer Gipfelwand ohne geeignete Ausrüstung gefunden wird, wirft viele Fragen auf. Während Kommissar Jennerwein anfängt zu ermitteln, taucht bereits die nächste Leiche in einer Gipfelwand auf.

Im zweiten Handlungsstrang lernt der Leser den ortsansässigen Imker kennen, der sich prinzipiell mit allen Behörden anlegt und der sich sehr gut mit Bienen und anderen fliegenden Tierchen auskennt. Dieses Wissen will sich die Mafia zu nutzen machen und bereitet einen teuflischen Plan vor.
Beide Handlungsstränge verlaufen die meiste Zeit voneinander getrennt, bis es dann doch einmal notwendig wird, dass sie sich bewusst kreuzen.

Die Protagonisten sind den Lesern schon größtenteils aus den anderen Büchern von Jörg Maurer bekannt, so dass es ein Wiedersehen gibt. Aber auch die neu hinzugekommenen Personen werden gut herausgearbeitet und ein eigener Charakter verliehen. Bald schon findet man sich in dem kleinen Ort zurecht und glaubt die überschaubare Dorfgemeinschaft persönlich zu kennen.

Der Schreibstil des Autors ist gewohnt flüssig, leicht sarkastisch und authentisch. Er versetzt den Leser regelrecht in das kleine Dorf in der Nähe der Partnachklamm und fordert den Leser unterschwellig auf, zusammen mit dem Kommissar zu ermitteln.

Manche kleinere Szenen bremsen den Lesefluss etwas aus, ergänzen aber die Geschichte und sind daher nicht überflüssig, sondern eine entspannende Pause.

Das Buch lässt sich auch sehr gut lesen, sollte man die vorangegangenen Bücher noch nicht kennen. Was dennoch wichtig ist in Bezug auf die Protagonisten, wird angerissen und der Leser versteht dadurch die Handlungsweise der Person.

Durch den Perspektivenwechsel, ist der Leser immer bestens informiert. Er fiebert mit und möchte auch selbst den Täter schnappen, jedoch ist das für ihn, wie für Kommissar Jennerwein zunächst nicht so ganz einfach.

Die Handlungen und Reaktionen der Personen sind nachvollziehbar, die Personen wirken authentisch, jeder hat so seine Ecken und Macken, welche der Autor dem jeweiligen Charakter zuschreibt.

Fazit:
Ein Alpenkrimi, der nicht nur durch seine komplexen Handlungsstränge, sondern auch durch seinen Wortwitz den Leser zum Lesen bzw. Mitraten animiert und ihm so einige schöne Lesestunden beschert.

Reihe:
1. Föhnlage
2. Hochsaison
3. Niedertracht
4. Oberwasser
5. Unterholz
6. Felsenfest
7. Der Tod greift nicht daneben
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach irrwitzig komisch, 13. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Niedertracht: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Ich hab Jörg Maurers dritten Alpenkrimi mit noch mehr Vergnügen gelesen als die beiden ersten. Nur schon die verschiedenen Jodel, welche jedes Kapitel, einleiten sind es wert, dieses Buch zu lesen! Ich finde es zudem wunderbar, dass sich mal nicht nur die guten Protagonisten die gleichen bleiben, sondern auch der immer wieder gleiche böse Bube auftaucht.
Bitte, lieber Jörg Maurer, schreib schnell den nächsten Jennerwein fertig!
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mit jedem Band besser, 21. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Niedertracht: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Zufällig hatte ich irgendwann "Föhnlage" gekauft, obwohl ich Lokalkolorit-Krimis ansonsten vermeide. Das Buch gefiel mir, und so kaufte ich dann auch "Hauptsaison" - das gefiel mir noch besser. Und auch im dritten Buch über Jennerwein und seine Kollegen hat sich Jörg Maurer mE wieder gesteigert. Absolut empfehlenswert!!
Insidern sei verraten, dass wir Karl Sowoboda wiedertreffen und Nicole Schwattke Lederhosen kauft ;-) Viel Spaß beim Lesen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie immer sehr amüsant, 10. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Niedertracht: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Diesen Krimi darf man nicht zu nahe an sich heranlassen, sonst mag man evtl. nicht mal mehr zu Zweit einen Spaziergang durch die Berge machen... Der arme "kleine" Putzi klaut nämlich Wanderer. Und sogar Kommissare, wie gemein. Vor allem, wenn sich gerade zarte Bande anbahnen.
Es war wie immer ein großes Lesevergnügen. Der Sprachstil von J. Maurer ist nett zu lesen und die Möglichkeit zu lachen immer wieder gegeben. So verliert der gruselige Rest ein wenig an Einfluss.
Die Figuren, nun schon lieb gewonnen. Toni H. - ja, den gibt es wohl überall. Bin gespannt, wann dieses Ermittlerteam seinen ersten Auftritt im Fernsehen feiern darf. Allerdings wäre dieser Teil wohl nur mit starker Übertreibung der kabarettistischen Anteile für das Abendprogramm geeignet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hörbuch - einfach Klasse, 6. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Niedertracht: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Wenn ich im Auto im Stau stehe und schallend lache - -----höre ich Jörg Maurer - bis jetzt habe ich leider alle Hörbücher durch und bin begeistert - durch Zufall hatte ich mir eins bestellt und mich königlich amüsiert - sicher gibt es einige Sachen, die sich erklärend ganz kurz wiederholen, damit man die Hauptakteure auch kennt, aber diese feinsinnigen - zum Teil schrille Sprach- Kombinations-Spiele in dieser "Artenvielfalt" - dazu die raffiniert aufgebauten Handlungen (ich lese normaler weise eher forensische Thriller oder Psychologie Abhandlungen) - finde ich einfach umwerfend komisch - mag sein, weil ich als Preußin mit einem Bayern in jahrzehntelanger germanistisch "wilder Sprachbeziehung verbandelt" bin - einfach köstlich für entspannte Stunden.
Die vom Autor selbst gelesenen Hörbücher gefallen mit ausnahmsweise besser als die Textausgaben, da die Dialekte so köstlich rüber kommen. Danke für die schönen und heiteren Augenblicke. Bitte weiterschreiben - ich stehe schon in den Startlöchern.....
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Alpenkrimi, 15. März 2011
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Niedertracht: Alpenkrimi (Audio CD)
Alpenkrimis scheinen seit einiger Zeit Konjunktur zu haben und die viele Krimis sind auch bereits erschienen, leider sind die meisten Krimis langweilig oder unspannend. Mit NIEDERTRACHT von Jörg Maurer verhält es sich anders, denn dieser Alpenkrimi ist interessant und spannend, fesselt über die gesamte Laufzeit der fünf CDs und bringt für Flachländer wie mich die Deutsche Berglandschaft mit ungeahnten kriminellen Elementen zu Gehör.

NIEDERTRACHT von Jörg Maurer verbindet verschiedene Erzählstränge und Handlungen innerhalb einer Geschichte, damit wird die Geschichte spannend und am Anfang auch ein wenig undurchsichtig - also genau das Richtige um nicht sofort zu wissen wer der Täter / die Täterin ist.

Sind es Mitglieder der ehrenwerten Gesellschaft aus Italien?

Was ist mit dem Falschgeld das im Dorf auftaucht und was hat es mit der ungewöhnlichen Mückenplage auf sich die selbst in großer Höhe am Berg auftaucht?

Doch so richtig spannend wird es, als verschiedene Menschen verschwinden und wieder mumifiziert in der Bergwand auftauchen - was ist da passiert? Wer platziert die Unglücklichen dort und warum?

NIEDERTRACHT von Jörg Maurer ist ein guter Alpenkrimi, es macht Freude zuzuhören und die Geschichte ist spannend und fesselnd.

Wer Spaß und Freude an dieser Art von Krimis hat, wird mit NIEDERTRACHT von Jörg Maurer, gelesen vom Autoren selbst, seine alpenländische und helle Freude haben.

Empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Die Spionagemücken ..., 28. Januar 2013
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Niedertracht: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Ich mag die Sendung im TV „Die Bergretter“ sehr gern, einmal wegen der einmaligen Landschaft und auch überhaupt ist es eine erfrischende und spannende Sendung, von den Charakteren ganz zu schweigen …

Da ich auch gern Krimis und Thriller mag und regionale Krimis so mein Ding sind, bin ich auf eine Reihe aufmerksam geworden, die ich euch gern vorstellen möchte – daraus heute den dritten Band aus bisher insgesamt 4.

Fönlage
Hochsaison
Oberwasser

Leseprobe:
========

„Natürlich ist das ein einheimisches Weißbier und keines aus einer Münchner Brauerei“, sagte Schratzenstaller und schenkte die zwei Flaschen gleichzeitig in die Gläser. „Ich stecke doch diesen Münchner Halsabschneidern und Bazis kein Geld in den Rachen.“ Die beiden Schaumsäulen stiegen hoch wie zwei junge Lipizzanerschimmel beim Oktoberfestumzug.
„Also dann, auf ein gutes Gelingen!“
Sie hoben die Gläser, stießen an und tranken genussvoll. Karl Swoboda, das Verbindungsglied zur ehrenwerten Familie, der Disturbance Handler, der österreichische Problemlöser, wischte sich den Schaum vom Mund und war zufrieden, dass alles so glattgegangen war. Schratzenstaller wickelte den zeitungsumschlungenen Leberkäse hastig auf und verzehrte ihn gierig, aus dem Papier heraus, ohne Teller, nur mit dem Stichmesser, das er, ganz klassisch, immer im Messertascherl seiner Lederhose stecken hatte. …

Inhalt:
=====

Kommissar Jennerwein ist wieder am Ermitteln, wir kennen ihn, wenn es nicht der erste Krimi von Maurer ist, den wir lesen.

Die Bergwacht findet in der Gipfelwand eine Leiche. Die Ermittlungsarbeiten gestalten sich – wie immer – nicht leicht, weil die Menschen im alpenländischen Kurort es dem Kommissar mit ihren Vorhersagen nicht leicht machen.

Es soll weitere Opfer geben und in der Nähe des Gipfels gibt es eine Mückenplage …

Die Charaktere, die Maurer für diesen Krimi erschaffen hat, sind wieder sehr speziell in ihrer Art und ihrem Leben. Gerade das ist es, was diese Krimis für mich so lesenswert und herzlich macht.

Außerdem interessant, die verschiedenen Handlungsstränge, die erst am Schluss entwirrt und zusammengeführt werden. Weiterhin gefällt mir die Schreibweise des Autors sehr gut, er schafft es, in die kriminalistische Handlung, die real und authentisch rüberkommt, viel Witz und Humor reinzubringen.

Die Idee, und wie der Autor diese umsetzt, finde ich sehr gut gelöst. Gut, er bringt auch einiges rein, was ein wenig utopisch anmutet, aber – warum nicht ? (Spionagemücken *g*)
Ich fand es amüsant, kurzweilig und mal anders.

Die Opfer werden jeweils entführt und in Felsnischen ausgesetzt – wie verhalten sie sich, wenn sie aufwachen und merken, sie kommen von diesem Ort nicht weg …

Die Charaktere – einige sind von Vorgängern bekannt, sind sehr ausführlich beschrieben, können gut zugeordnet werden und erstehen auf Grund der Bildhaftigkeit vor dem geistigen Auge des Lesers.

Das gesamte Buch ist authentisch geschrieben und es liest sich flüssig und bildhaft, witzig und spannend – es hat einfach alles, was man sich für einen alpenländischen Kriminalroman wünscht …

Bin gespannt auf den nächsten Teil mit Kommissar Jennerwein …
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Urlaub machen, wo andere sterben..., 21. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Niedertracht: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Urlaub machen, wo andere sterben", so lautet eine Titelüberschrift in der Zeitung und man kann wohl nicht behaupten, dass diese Schlagzeile für den auf Kurgäste, Wanderer und Wintersportler angewiesenen Kurort sehr touristenanziehend ist...
Was ist passiert? Durch Zufall wird ein mumifizierter Mann in der Bergwand über einem alpenländischen Kurort gefunden, der offensichtlich verhungert und verdurstet ist. Doch damit nicht genug: Falschgeld taucht auf, Mücken schwirren im Berg umher, die es doch dort normalerweise gar nicht geben sollte, oder? Sogar die italienische Familie" schickt ihre Mitglieder in das kleine Dorf und so jagt ein Ereignis das nächste...! Kommissar Jennerwein und sein Team haben alle Hände voll zu tun, es gilt, den Berg klettenderweise nach neuen, möglichen Verstecken zu untersuchen und dies alles möglichst schnell, denn niemand weiß, ob nicht gerade in diesem Moment wieder ein Opfer Hilfe benötigt... Gleichzeitig gilt es, den Täter schnellstmöglich zu fassen, der Druck steigt, auch von Seiten der Bürger, die Angst haben, Angst um ihr eigenes Leben und Angst um ihre Einnahmequelle, den Touristen , die angesichts der möglichen Gefahren sicherlich bald ausbleiben werden. Und so kann man sich lebhaft vorstellen, dass sich im Tal einiges tut und reger Betrieb herrscht, und dies in jeglicher Hinsicht...
Jörg Maurer ist es gelungen, einen spannenden Alpenkrimi zu schreiben, dem es nicht an einer gehörigen Portion Humor, Wortwitz und Satire fehlt. So sehr mich die außergewöhnlich Tat und die Umstände, die dazu führten - denn mit einer Gams fing alles an" berührten und schaudern ließen, so sehr musste ich oft über die Beschreibung der Zustände und der Menschen im Kurort schmunzeln und lachen. Die witzigen und oft skurrilen Wortgefechte und Szenen lockern den Krimi auf, lenken jedoch trotz allem nicht von der ursprünglichen Geschichte und Handlung ab. Gut gefallen hat mir auch die Auflösung der offenen Fragen im Anhang sowie der kurze Einblick in die Arbeit von Maurer's Lektorin. Auch dies sorgte dafür, dass man diesen Krimi mit einem Lächeln auf den Lippen beendet...
Für mich war dieses Buch die Überraschung des Monats, und im positiven Sinne natürlich. Ich bekam dieses Buch von einer Freundin geschenkt, gekauft hätte ich es mir anhand Covertext und -Bild sicherlich nicht. Aber ich wurde angenehm überrascht, es handelt sich -wider Erwarten- um einen echten" und ernst zu nehmenden Alpen- Krimi mit einer gesunden Prise Witz, der den Leser beim Lesen nicht depressiv werden lässt (wie das in einigen anderen Krimis manchmal fast der Fall ist ;-))
Also genau das Richtige für alle, die nicht nur düstere Thriller lieben, sondern zwischendurch auch mal eine Aufmunterung gebrauchen können. Und bestimmt nicht nur für Alpen- oder Bayern-Fans, auch wenn mir die Beschreibung der Alpenlandschaft sehr gut gefallen hat. Übrigens hat mich die Beschreibung der Kriebelmücken dazu gebracht, dass ich Mücken und Ihre Lebensweise ab sofort etwas genauer beobachten werde ;-). Und die beidenn Vorgänger-Bücher von Jörg Maurer "Föhnlage" und "Hochsaison" kommen gleich auf meine Wunschliste!
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Niedertracht: Alpenkrimi
Niedertracht: Alpenkrimi von Jörg Maurer (Taschenbuch - 3. März 2011)
EUR 8,99
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