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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen35
4,3 von 5 Sternen
Format: TaschenbuchÄndern
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am 3. August 2012
Ich habe das Buch im Vorübergehen gesehen. "Aha", dachte ich, "wieder so ein Ein-Mann-ein-Fjord" Ding". Neugierig geblättert und - mal mitgenommen.
Das war ein Volltreffer!
Was auf den ersten Blick nach einer humorig-schenkelklopfenden Reisesatire aussah, die ich mir im Urlaub mal eben einpfeifen wollte, entpuppte sich rasch als ein kleines Juwel.

Der Autor fährt nach 35 Jahren erstmals wieder mit seinen 70+Eltern in Urlaub, nach Finnland, den ausgewanderten kleinen Bruder besuchen. Die knarzig-bodenständigen ostwestfälischen Eltern sind dabei, kommentieren, wundern sich - und erteilen im Lauf des Buchs dem sprachmächtigen, ironischen und geistreichen Autor manche Lektion. Heraus kommt eine schüchterne Liebeserklärung an ein vielen unbekanntes kleines Land weit im Norden mit warmherzigen und interessanten Bewohnerinnen und Bewohnern. Eine Reiseanekdotensammlung ist es nicht geworden, denn der Autor entdeckt ganz nebenbei, dass die Eltern seiner Kindheit viele bisher unbekannte, durchaus überraschende Facetten haben. Das ist anrührend, zutiefst freundlich und - sehr, sehr witzig! Eine solche späte und geistreiche Umarmung der eigenen Eltern habe ich noch nirgends gelesen. Moment: bei Ostwestfalen wäre das ein Handschütteln der Eltern (Umarmungen gibt's da nämlich nicht).

Ganz nebenbei lernt man einiges zur finnischen Sprache und ein paar Begriffe kennen (z.B. "Mökki" für das, was hier "Datsche" heißt).

Ich hoffe, dass Ilse und Hermann ihren erwachsenen Sohn zu einer weiteren Expedition animieren können. Würde ich sofort lesen!

Wer Spaß hat an einem brillant formulierten, witzigen und teilweise zum Schreien komischen Buch: lesen! Das Buch ist ein "Fäinömäinen"!
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am 3. August 2012
Ich lese fast alles über Finnland. Seit wir Finnland vor ein paar Jahren als Reiseziel entdeckt haben, hat es mich gepackt. Das buch ist total lustig und alles ist da genau so, wie beschrieben. Also eine Art Reiseführer für Finnland für alle, die keine Reiseführer mögen. Und natürlich viel, viel spannender und lustiger zu lesen. Tolles Buch, vorm Wegfahren genauso schön wie nach dem Zurück kommen. Ich habe so gelacht...
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TOP 1000 REZENSENTam 8. September 2012
Das Buch gibt eine fantastische und unterhaltsame Geschichte über den Erzähler, dessen Eltern und deren gemeinsamer Besuch des Bruders und seiner Freundin in Finnland wieder. Das Buch ist kein detaillierter Reiseführer über Finnland. Stattdessen werden dem Leser die Finnen, deren Mentalität und deren Land locker, flüssig und mit feinsinnigem Humor beschrieben. Beim Lesen merkt man, dass der Autor viel Sympathie für Finnland hegt und dennoch nicht unkritisch bleibt. Zeitgleich ist das Buch auch eine schöne Liebeserklärung an die eigene Familie. Das Buch war ein absoluter Genuss und Lesespaß. Für Finnland-Liebhaber und jeden, der ein wirklich gutes Buch noch zu schätzen weiß, eine unbedingte Empfehlung.
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am 14. August 2012
fehlen dem Bruder am meisten. Und Miracoli gibt es auch nicht und Maggi schon gar nicht. Nach zahllosen Care-Paketen in die finnische Wildnis beschließt der Held mit seinen Eltern, den verlorenen Sohn und Bruder mal in seiner neuen Heimat Finnland aufzusuchen. Kein einfaches Unterfangen, denn sowohl die alte Mama als auch der an Jahren und Sprüchen reiche Papa fürchten in der Holzkiste zurückreisen zu müssen, aber dafür hat Bernd, der andere Sohn, Bruder, Autor und Chaffeur ja schließlich einen Kombi. Die erste Pizza ihres Lebens, das Versagen des Mückensprays, die Gesetze der finnischen Sauna - alles das entdeckt die Reisegruppe auf der Fahrt nach Finnland. Es ist zum Glück kein Selbstfindungsbuch, keine Familiensaga, keine Reisebeschreibung - es ist ein Buch über das Leben und Finnland und das, was es da anders und hier eben auch besonders macht. Und bei Tüten mit vielen gelben Gummibärchen denken wir demnächst an Bernd Gieseking und schicken sie ihm für seinen Bruder. Wer dieses Jahr nicht verreisen kann, kann mit dem Buch in einem Wochenende auf Tour gehen. Und wer hinfährt, sollte Miracoli mitnehmen, wer weiß, wen man neben Elchen noch trifft.
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am 31. August 2012
Bisher war mein Finnlandbild geprägt von Aki Kaurismäkis Filmen – schweigsam sind sie, die Finnen, melancholisch, einsam. Und deshalb, und auch weil es so lange dunkel und kalt ist, trinken sie gerne. Ein wenig verschroben sind sie, aber sympathisch. Dass sie auch lebenslustig sind und gesprächig und dass sie Karaoke lieben, habe ich nun dazugelernt. Und, dass es den Finnen als solchen nicht gibt, natürlich. Bernd Gieseking erzählt von "seinen" Finnen. Und die sind spannend und leidenschaftlich und auf wunderbare Weise verbunden mit ihrem Land. Man möchte sofort losfahren und das eigene Finnland entdecken. Grund genug, das Buch zu lieben. Das ist aber nicht alles. Denn der Autor reist nicht allein sondern mit Ilse und Hermann, seinen alten Eltern, zum Bruder Axel, den die Liebe nach Finnland gelockt hat. Und wie die Annäherung des Sohnes an die Eltern und aller drei an das unbekannte Land vonstatten geht, ist so wunderschön, warmherzig und witzig beschrieben, dass man sofort aufbrechen möchte nach Finnland, aber nicht ohne einen Abstecher nach Ostwestfalen.
Unbedingt empfehlenswert, auch für Reiseunlustige.
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am 22. Oktober 2012
Westfalen (Autor mit Eltern) lernen Finnen kennen. Toll, "Finne dich selbst!" Kapitel für Kapitel zeigt immer wieder persönliche, auch überraschende Facetten auf -schließlich und kurzgefaßt seien Finnen und Westfalen zwar beide im Grunde gerade und verläßlich, etwas hartnäckig, vielleicht ein wenig stur, gastfreundlich und ab und an auch trinkfest .. und doch sind beide ganz anders geprägt!
Und in Finnland gibt es nicht zu allen Jahreszeiten Mücken, wer hätte das gedacht!?
Meine Empfehlung: Dieses preiwerte Buch in die Hand nehmen; es wir dich nicht wieder loslassen!
Und Du weißt am Ende eine Menge liebenswerter Dinge über dieses schöne Finnland und seine Menschen! Am besten nach dem Lesegenuß eine Reise durch Finnland planen.
G. Weinzierl
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am 4. Februar 2016
Furchtbares Buch. Der Autor verwendet auf praktisch jeder Seite entweder das Wort "Ostwestfale" oder "Rockabilly" (die Szene in der sein Bruder unterwegs ist, und von der im Buch viel berichtet wird). Ständig werden Eltern im Dialekt zitiert und direkt dahinter steht die Übersetzung - sehr anstrengend für den Lesefluss. Das Buch enthält seitenweise langwierigste Beschreibungen der besuchten Museen - ein Akkordeonmuseum, ein Holzmuseum, ein arktisches Museum, ein Motorradmuseum, usw. Generell ist alles recht langatmig, und der Schreibstil erinnert stellenweise an einen 14-jährigen beim Schulaufsatz über die letzten Ferien. Einige der Beobachtungen über Finnen sind grundfalsch und alles wird immer sofort mit Ostwestfalen verglichen, die ja eigentlich ganz genauso sind. Deshalb gefällt es ihm auch so gut in Finnland, dem Herrn Gieseking. Die immer wieder hineingewobenen Anekdoten mit seiner "Freundin" machen den Autor in meinen Augen extrem unsympatisch, und dass er nach meinen Berechnungen über 50 sein müsste, sich jedoch das ganze Buch über eigentlich aufführt wie ein 17-jähriger macht das Ganze erst richtig peinlich.
Ein paar nette Stellen sind drin, und auch einige akkurate Beobachtungen, die für jemanden, der gerne nach Finnland reisen möchte eventuell unterhaltsam sein könnten. Es wäre besser gewesen, es bei diesen zu belassen. Anscheinend stand vor dem Buch ein Zeitschriftenartikel, und als solchen kann ich mir auch vorstellen, dass das unterhaltsam ist, aber als ganzes Buch einfach viel zu langatmig. Wer weiß, vielleicht gefällts ja einem Ostwestfalen besser als mir...
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am 21. Juni 2013
Es wurde schon fast alles gesagt...

S.249 hat man beim Korrekturlesen etwas geschlafen..
"niesten" muss "naisten" heißen
und Heikki ist ein MANN und Eija wäre die Frau gewesen, ich hatte zuerst gedacht, dass es der Joke sei, dass er mit dem Manne tanzt, aber es wird von einer "sie" geschrieben...

Schade!
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am 1. Juli 2014
Bei diesem Buch muss ich mich bremsen, um es nicht in einem Rutsch auszulesen.
Die Alltagserfahrungen sind herzerfrischend geschildert.
Man bekommt große Lust, selbst nach Finnland zu reisen, um das nördliche Land und seine Bewohner mit eigenen Sinnen zu erkunden!
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am 5. August 2012
Das Buch ist nur weiterzuempfehlen. Es ist lustig - aber auch sehr informativ. Danke Bernd Gieseking für dieses gute und schöne Buch
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