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34 Rezensionen
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
sehr liebevoll und lustig geschrieben!!!! lesenswert!,
Von TeaTime (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Beim Griechen: Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb (Taschenbuch)
Eine wundervolle Familiengeschichte, die immer wieder überrascht! Sie ist überhaupt nicht stereotypisch, so wie die üblichen Bücher über Migrantenfamilien in Deutschland. Die überzeugenden Charaktere sind so ehrlich und liebevoll gezeichnet und vermitteln über eine unheimlich persönliche Perspektive ein Stück bundesrepublikanische Geschichte. Hier wird der Migrant in Deutschland nicht herabgesetzt, oder als "Fremder" mit all seinen Unterschieden dargestellt, sonder witzig, aus einer ganz andere Perspektive, die das Leben in Deutschland nicht als "Schicksal" abtut, sondern als gelebte Identität erzählt. Sehr spannend, authentisch und mit ganz viel Humor hinsichtlich der kleinen Unterschiede, die das multikulturelle Leben so aufregend machen!!!! Ein Buch was zum Verständnis zwischen den Kulturen beiträgt und nicht wie so manch anderes Buch, was eher Gräben gräbt, als zu vermitteln...
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein Wirt mit Gefühl,
Von
Rezension bezieht sich auf: Beim Griechen: Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb (Taschenbuch)
Das Buch ist alles Mögliche, nur eines nicht: langweilig. Man kann es als zeitgeschichtliche Darstellung Deutschlands aus Sicht griechischer Einwanderer sehen, man kann es auch als Stück Familienchronik einer griechischen Familie sehen. Man kann es aber auch als Beitrag zur Integrationsdebatte betrachten. Oder als alles gleichzeitig.Für mich selbst spielt das zwar durchaus eine Rolle, aber das Wichtigste ist es noch lange nicht. Flüssig, witzig und traurig geschrieben ist es (überwiegend) die Geschichte eines Mannes, der trotz aller Rückschläge eines nie aufgegeben hat: das positive ebenso wie pragmatische Denken: das Beste aus jeder Situation machen, so schlimm sie auch sein mag. Und das stärkste von allem: Der Autor beschreibt unverblümt all die Schwächen seines Vaters Christoforos Stefanidis (des "Protagonisten, wenn man so will). Und bei all diesen Schwächen (oder gerade deshalb?) ist Christo ein sympathischer Mensch. Ein Mensch mit einem starken Gefühlsleben, der sich nicht nur für seine Mitmenschen interessiert sondern ihnen auch Mitleid und Trost spendet, wenn sie dies brauchen. Am Ende der Lektüre des Buches steht man aufgewühlt da, und das ganz sicher nicht wegen der zeitgeschichtlichen Ereignisse (so interessant sie auch sein mögen). Wichtig zu erwähnen wäre auch noch, dass das Buch nicht nur ein Plädoyer für Toleranz sondern vor allem auch für Völkerverständigung ist. Eines weiß ich jedenfalls. Wenn ich das nächste Mal in ein griechisches Restaurant gehe, werde ich das mit ganz anderen Augen tun wie bisher. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gastfreundschaft beim Griechen in Deutschland,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beim Griechen: Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb (Taschenbuch)
Als häufiger Gast des "Griechen vormals Alexis Sorbas" in Karlsruhe kann ich mich sehr gut an die Familie errinnern. Den Schriftsteller Stefanidis habe ich näher kennengelernt, als er - ein kleiner Junge - uns sein Nutellabrot unbemerkt in den Brotkorb zwischen die anderen Brotscheiben klebte und sich leise verkrümelte. Wir aßen - von der neuen griechischen Küche nicht überzeugt - sein Brot zu Gyros mit Zaziki. Sein Vater hat so nichts bemerkt, das Beweisstück war weggegessen. Und jetzt dieses Buch. Das Schlitzohr ist Erwachsen geworden! Er beschreibt die Verhältnisse mit Witz und Charme aber auch mit dem notwendigem Ernst.Danke für die griechische Gastfreundschaft in Deutschland, danke für das Buch. Ein Lehrbuch in Gastfreundschaft für Menschen. Besonders für deutsche Menschen geeignet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Durch und durch begeistert!,
Rezension bezieht sich auf: Beim Griechen: Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb (Taschenbuch)
Alexandros Stefanidis ist es gelungen, eine unterhaltsame Familiengeschichte und eine interessante Portion deutsche Zeitgeschichte mit dem brandaktuellen Thema "Integration" zu vereinen, und dabei auch noch ein durch und durch unterhaltsames Buch zu schreiben.Dabei bleibt "Beim Griechen" niemals Sachbuch oder gar Dokumentation, sondern ist vielmehr eine schonungslos offene und dennoch unglaublich herzliche und respektvolle Darstellung einer Lebensgeschichte - nämliche der seiner eigenen Familie. Ich musste beim Lesen mehr als einmal Schlucken und mir sowohl das Lachen, als auch hin und wieder die Tränen verkneifen, denn in allen Zeilen diesen Buches spürt man den Respekt und die große Liebe, die der Autor seiner Familie und vor allem seinem Vater entgegenbringt. Der letzte Satz steht hierbei sinngemäß für das ganze Buch und verdeutlicht den Stolz und Respekt, den der Sohn für seinen Vater - gerade wegen dessen Ecken und Kanten - empfindet. Das dieses Buch daneben noch ein gutes Beispiel für die mehr als gelungene Integration von (ehemaligen) Gastarbeiterfamilien und die faszinierende Sicht einer "ausländischen" Familie auf die deutsche Gesellschaft ist, war für mich zwar teilweise nebensächlich, sollte aber dennoch nicht unerwähnt bleiben. Ich sage: Hut ab und großen Respekt für ein tolles Buch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein großartiges Buch!,
Rezension bezieht sich auf: Beim Griechen: Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb (Taschenbuch)
Ich lese eigentlich sehr viele Bücher, am liebsten aber Thriller oder Krimis, Simon Beckett zum Beispiel, greife also eher selten zu Sachbüchern. Ich finde die meisten sind einfach fad und langweilig. Und Rezensionen schreibe ich auch nicht so gern. Aber eine Freundin gab mir den Tipp, dieses Buch von Alexandros Stefanidis zu lesen. Sie hat es überschwänglich gelobt und ich dachte: Okay, dann liest du's halt. Ich habe mir eigentlich nicht so viel davon erwartet. Es handelt von seiner griechischen Familie, die in Deutschland eine Taverne eröffnet, "DER GRIECHE". Die Geschichte beginnt im 2. Weltkrieg (mit dem Großvater, der von den Nazis an die Wand gestellt und vor den Augen der Familie erschossen wird), beschreibt die Ankunft der Familie in Deutschland (1963), die ersten Jahre als Gastarbeiter und erzählt von den Siebziger Jahren (RAF, Gründung der Grünen, etc.) bis hinein ins 21. Jahrhundert (11. September) eine Familienstory, die so liebevoll, gefühlig, turbulent, lustig und einfach hinreißend ist, dass ich oft so sehr gerührt war, dass ich weinen musste. Manchmal musste ich auch laut loslachen. Zum Beispiel bei den Szenen, die Stefanidis im Restaurant seiner Eltern beschreibt, wo viele Politiker (Willy Brandt, Petra Kelly, Joschka Fischer, Gysi, usw.) zu Gast waren und er und seine Geschwister als Kinder von Tisch zu Tisch gingen und die Pommes von den Tellern klauten oder Bestellungen bei ihrem Vater abgaben, die gar nicht stimmten! Die Geschichte hat so viele Erinnerungen in mir wachgerufen, dass ich sie in einem Rutsch durchgelesen habe. Ein großartiges Buch! Ich hab fast Lust, es gleich noch mal zu lesen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Authentische Familiengeschichte,
Rezension bezieht sich auf: Beim Griechen: Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb (Taschenbuch)
"Beim Griechen" ist ein ehrliches und sehr authentisches Buch über eine griechische Familie in Deutschland.Der Autor, der heute Journalist bei der Süddeutschen ist, erzählt ungeschminkt die interessante und wendungsreiche Geschichte seiner Familie, die anfang der 70er Jahre als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen sind und nach zähem Ringen schließlich die Konzession für ein Restaurant in Karlsruhe bekamen. Die Sprache des Authors ist einfach und ehrlich. Das Buch ist gleichzeitig eine kleine Reise durch 30 Jahre bundesdeutsche Geschichte. Der Autor erinnert an politische Umbrüche und zentrale Wendungspunkte der BRD, die er oft anhand der meist ziemlich ungeschminkten Meinung seines Vaters Revue passieren lässt. Habe das Buch als sehr kurzweilig und interessant empfunden. Daher eine Empfehlung von mir. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein Juwel !,
Rezension bezieht sich auf: Beim Griechen: Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb (Taschenbuch)
Nicht viel möchte ich sagen bzw. schreiben über dieses Buch: ein feines Stück griechisch/deutscher Geschichte, einfühlsam, humorvoll, spannend...nicht nur für Karlsruher Bürger. Ein Stück Zeitgeschichte, welches zum Nachdenken anregt. Es läßt einen schmunzeln, manchmal traurig sein...kurz: es zieht einen in den Bann. Danke, Alex! ...und: Jamas :-)
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
empfehlung,
Rezension bezieht sich auf: Beim Griechen: Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb (Taschenbuch)
ich bin kein großer rezensent, dennoch hier meine meinung. als ausländerkind der zweiten generation mit mittlerweile einem eigenen kind war ich an diesem thema wirklich sehr interessiert. ich muss sagen, einfach ein unglaubliches buch. ich wünschte ich hätte es schreiben können oder könnte eines in der art schreiben. ich habe viele parallelen zu der situation meiner eltern entdeckt, die auch mitte der sechsziger jahre nach deutschland kamen. es ist wie von jemand vorher geschrieben geschrieben, absolut nicht stereotyp. das ist das schöne an diesem buch. es gibt so viele situationen die ich selbst heute noch erlebe. absolut eine empfehlung. ich glaube es erweitert die sicht eines deutschen ebenso, wie es auch die sichtweise unserer nachfolgenden generation (en).
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Es fehlen die Worte für dieses wunderbare Werk !!,
Rezension bezieht sich auf: Beim Griechen: Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb (Taschenbuch)
Ich lese sehr gerne Bücher & das in den verschiedensten Richtungen. Einige Bücher langweilen, eine große Masse ist irgendwo zwischen gut und durchschnittlich, einige wenige sind sehr gut ..... und dann gibt es da zwei oder drei Bücher, bei denen du schon während des Lesens einen Zauber spürst, der auch weit nach dem Lesen anhält - dieses Buch gehört für mich zu dieser seltenen und besonderen Art !Das Buch führt einen durch 60 Jahre deutscher Geschichte - vom zweiten Weltkrieg bis in die heutige Zeit. Diese Geschichte ist allerdings "nur" der Rahmen anhand dessen Stefanidis die Geschichte seiner Familie erzählt - und das immer als unterhaltsamer Erzähler, welcher die deutschen & griechischen Eigenarten beschreibt -> und das auf eine wunderbare Art, die einen immer "mitnimmt" mit allen Gefühlen : Bewunderrung, Spaß und Traurigkeit ! Unverblümt und direkt werden die Stärken und Schwächen des Vaters von Stefanidis beschrieben (der eigentlichen Hauptperson). Und bei allen Schwächen ist sein Vater Christos eine so symphatische Person - oder gerade deshalb ?! Unglaublich schön und berührend ist auch die tiefe Liebe und Bewunderung des Sohnes zu seinem Vater, die immer wieder zu spüren ist ! Es kann noch so vieles über dieses Buch geschreiben werden - ich kann mich hier nur den Meinungen der anderen Rezensionen anschließen : Diese Buch ist ein Meisterwerk über das Leben, die Freundschaft, die Familie und über den Sinn des Lebens ! Gerade in der aktuellen Zeit, in der so ein intolerantes und falsches Bild über Griechenland gemahlt wird ist dieses Buch das beste Pläydoyer für Toleranz und Verständniss ! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Tsatsiki, Ouzo und die Politik,
Von Georg Grönegress (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Beim Griechen: Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb (Taschenbuch)
Tsatsiki, Ouzo und die PolitikWer liebt sie nicht, die Berge von gegrilltem Fleisch, garniert mit Zwiebeln und Zitronen, dazu Tsatsiki, goldgelbe Pommes oder Reis in Tomatensoße ? Und als Nachtisch einen kühlen Ouzo ? In den siebziger Jahren boomt der in Karlsruhe gegründete "El Greco". Ist er doch weit und breit der einzige Grieche in der Stadt. Und das gebildete Bürgertum schmunzelt wissend, wenn es sich einen Zeus- Spieß oder einen Artemis- Teller bestellt, während die einfache Bevölkerung eher die Fleischberge und die Gastfreundschaft zu schätzen weiß. In den sechziger Jahren als Gastarbeiter eingereist, hat sich der fleißige Christoforos ein kleines finanzielles Polster geschaffen und eröffnet mit einer - durch viel Glück - bewilligten Lizenz das erste Lokal in der Fächerstadt. Die Frau kocht in der Küche, die beiden Söhne bleiben in Griechenland. Erst der dritte Sohn Alexandros wächst in Deutschland auf und erlebt das "griechische Wohnzimmer", so nennt der das Lokal, mit staunenden Kinderaugen. Denn der Vater ist politisch aufgeschlossen. Und so wird mal so ganz nebenbei am 13. Januar 1980 die Gründung der GRÜNEN mit sämtlicher Parteiprominenz im "El Greco" gefeiert. Politiker, Intellektuelle und Engagierte geben sich in der Ettlingerstrasse die Klinke in die Hand, der Laden brummt und alles könnte so schön sein. Wäre da nicht die latente Ausländerfeindlichkeit, die Pachtverträge, die Konkurrenz, die unehelichen Kinder, die RAF, die Spielsucht und die übertriebene Hilfsbereitschaft des Vaters. So ist es ein ewiges auf und ab, Erfolg und Euphorie werden abgelöst von Enttäuschungen und Schuldenbergen. Die vom Sohn des geschäftigen Wirts verfasste Biographie einer griechischen Taverne ist eine Familiensaga mit allen Fassetten. Spannend, witzig und kurzweilig erzählt Alexandros die familiären Begebenheiten und spart dabei nicht an Kommentaren und Fußnoten. Einziger kleiner Wermutstropfen: ein wenig mehr Distanz zur politischen Meinung des Vaters hätte dem Buch gut getan. So wird die Intervention der Nato im Kosovo- Konflikt als die Aufgabe des Pazifismus der Grünen bezeichnet. Dies entspricht zwar der Wahrheit, der Grund hierfür, das Massaker von Srebrenica, bleibt jedoch unerwähnt. Nichtsdestotrotz ist "Beim Griechen" eine schöne Lektüre für alle Freunde der gepflegten Unterhaltung und des bekömmlichen Anisschnapses. Jámas! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Beim Griechen: Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb von Alexandros Stefanidis (Taschenbuch - 19. Januar 2012)
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