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83 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spielzeug-Guillotine inklusive
Man sollte meinen, zu diesem Thema ließe sich nichts mehr sagen. Generationen von Literaturwissenschaftlern haben sich bereits an diesem Kern der deutschen Kultur abgearbeitet, ja Goethe und Schiller selbst haben sich ja bereits als geschichtlich begriffen und Goethes Herausgabe des Briefwechsels mit dem Freunde im Jahre 1825, also 20 Jahre nach dem Tod Schillers,...
Veröffentlicht am 26. September 2009 von Thomas Reuter

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aufklärung bis Romantik
Eine gut lesbare Lektüre, in die man auch ohne Vorkenntnisse problemlos einsteigen kann. Safranski schreibt flüssig und unterhaltsam, arbeitet die unterschiedlichen Haltungen von Goethe und Schiller ebenso deutlich heraus, wie die Gemeinsamkeiten.
Ein ordentliches Buch, das auch einen groben Überblick der Geisteshaltungen von Aufklärung bis...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2011 von Candid


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83 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spielzeug-Guillotine inklusive, 26. September 2009
Man sollte meinen, zu diesem Thema ließe sich nichts mehr sagen. Generationen von Literaturwissenschaftlern haben sich bereits an diesem Kern der deutschen Kultur abgearbeitet, ja Goethe und Schiller selbst haben sich ja bereits als geschichtlich begriffen und Goethes Herausgabe des Briefwechsels mit dem Freunde im Jahre 1825, also 20 Jahre nach dem Tod Schillers, unterstreicht dies Bewusstsein der eigenen Historizität.
Was hat uns Safranski neues über diese merkwürdigste Freundschaft deutscher Dichter zu sagen? War es eine Freundschaft? Safranski bejaht dies emphatisch. In Safranskis typisch leichtfüßigen Stil werden die Herkunft beider und die allmähliche Annäherung, die ja schwierig war, beschrieben. Eigentlich waren sich beide ja spinnefeind. Goethe, der nach seiner Rückkehr aus Italien den Neuankömmling in Weimar als Konkurrenten und Bedrohung ansah. Zudem noch als ein ungewünschtes Spiegelbild seines ehemaligen Selbst: den Stürmer und Dränger, den Goethe hinter sich lassen wollte, und obendrein noch einen spekulativen philosophischen Geist, der die Ideen vor die Erfahrung setzte, während Goethe selber die Welt doch nur andersherum verstehen konnte und mochte.
Am Ende ist es aber doch genau dieser Gegensatz, der zu der zwar unwahrscheinlichen, dann aber doch ausgesprochen produktiven Freundschaft führt. Eine Freundschaft, in der die poetische Produktivität beider im Mittelpunkt stand. Und hierzu war die Polarität von Erfahrung und Idee konstitutiv. Tatsächlich schien der eine dem anderen das zu geben, was ihm fehlte und so entstanden in dem einen Jahrzehnt ihrer Freundschaft die größten Werke der Weimarer Klassik.
Schiller tritt in Safranskis Darstellung aus Goethes Schatten hinaus. Es war Schiller, der seinen Freund immer wieder zum Faust antrieb, den Wilhelm Meister ihm abverlangte und vieles mehr. Ohne Schiller wäre Goethe in seiner stockenden Produktivität stecken geblieben. Und Goethe erscheint als klassischer Menschenverwerter. In vielem scheint Schiller seinem Freund überlegen. Er ist der spekulativere Geist, er hat das weitaus bessere Gespür für dramatischen Stoff und den systematischeren Blick in Fragen der Ästhetik. Aber SChiller war erhgeizig und Goethe war Goethe - und dabei blieb es.
Interessant an Safranskis Darstellung ist auch die private Perspektive. Wenn Goethes Sohn August beim Sohn Schillers, seinem Freund, übernachten durfte, oder wenn Goethe für den kleinen Schiller eine Spielzeugguillotine mitbringt.
Vielleicht waren sie zu ihrer Freundschaft verdammt, da sie sonst nur die Wahl gehabt hätten, sich zu bekriegen. Ein Glücksfall der Literatur.

Thomas Reuter
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Schlagt ihn tot, den Hund! Er ist ein Rezensent" (174)., 9. April 2010
Von 
Michael Dienstbier "Privatrezensent ohne fina... (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Für Goethes Blutdruck war es sicherlich eine gute Sache, dass es in den deutschen Staaten gegen Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts keine der Öffentlichkeit zugängliche Rezensentenplattform à la Amazon gab, auf der ein jeder sich zum Kommentieren Berufener zu, nun ja, allem seinen Senf dazu geben konnte. Und hätte der große Meister wohl jemals seinen Faust geschrieben, hätte er gewusst, dass sein Werk zwecks Egoschmeichelein diverser Hobbyschreiberlinge "abgeklickt" wird?? Fragen über Fragen über die man sich bei Bedarf den Kopf zerbrechen kann. Safranski tut dies dankenswerterweise nicht, sondern rekonstruiert aus dem Briefwechsel der beiden großen, vielleicht größten, deutschen Schriftsteller die Geschichte einer Freundschaft, ohne die es so große Dramen wie "Maria Stuart" oder den "Wallenstein" in der uns heute bekannten Form niemals gegeben hätte. Gleichzeitig entwirft "Goethe und Schiller - Geschichte einer Freundschaft" ein spannendes Panorama des kulturellen und politischen Deutschlands vor rund 200 Jahren.

"Ein Glück für mich war es..., daß ich Schillern hatte. Denn so verschieden unsere beiderseitigen Naturen auch waren, so gingen doch unsere Richtungen auf Eins, welches denn unser Verhältnis so innig machte, daß im Grunde keiner ohne den Anderen leben konnte" (310). Goethe wusste, was für ein Freund ihm verloren ging, nachdem der stets kränkelnde Schiller 1805 gestorben war. Elf Jahre zuvor hatte die Freundschaft begonnen, als Schiller einen Einladungsbrief an Goethe schrieb, um ihn zur Mitarbeit an der Literaturzeitschrift "Die Horen" zu bewegen. Goethe zehrte zu diesem Zeitpunkt noch von seinen frühen Erfolgen "Götz von Berlichungen" und "Werther" und war ein bisschen in der Versenkung verschwunden und blieb lediglich durch sein unstandesgemäßes Liebesleben im Gespräch. Goethe nimmt das Angebot an und die sich nun anbahnende Freundschaft zahlt sich für ihn unmittelbar aus. Goethe und Schiller beginnen eine Diskussion über "Wilhelm Meister", den Roman, an dem Goethe zu diesem Zeitpunkt arbeitet, die so fruchtbar verläuft, dass sich ganze Passagen auf Schillers Anmerkungen zurückführen lassen.

"Fahren Sie fort, mich mit meinem eigenen Werk bekannt zu machen" (131). Es war vor allem Schillers Reflexionsgenie, welches Goethe immer wieder faszinierte. Erst durch Schillers Kommentare habe er sich sein eigenes Werk in seiner Gänze erschließen können, so Goethe. Schiller hingegen, aufgrund seines stets angeschlagenen Gesundheitszustandes kaum in der Lage, sein Haus zu verlassen, profitierte von den Erzählungen des vielgereisten Goethe.

Safranski schafft es auf spannende, informative und unterhaltsame Art und Weise, dem Leser Entstehungs- und Ergebnisgeschichte dieser in der deutschen Kulturgeschichte einmaligen Männerfreundschaft darzulegen. Neben dem gegenseitigen Einfluss, den die beiden auf ihre Werke ausübten, erzählt Safranskis Buch auch über die großen und kleinen Tragödien in beider Leben. So entsteht eine nicht nur für Literaturliebhaber interessante Geschichte. Auch der Kampf um das weibliche Geschlecht, die großen historischen Entwicklungen (Napoleon) sowie die neue Philosophie (Kant, Fichte) sind wichtiger Bestandteil dieser Freundschaftsgeschichte.

Fazit: Sei es Philosophie oder Literatur: Safranski hat schon mehrfach in Büchern wie Nietzsche, Ein Meister aus Deutschland: Heidegger und seine Zeit oder Romantik: Eine deutsche Affäre unter Beweis gestellt, dass er es bestens versteht komplexe Sachverhalte inhaltlich fundiert und unterhaltsam aufzubereiten, ohne dabei zu sehr zu vereinfachen. "Goethe und Schiller - Geschichte einer Freundschaft" fällt genau in diese Kategorie und ist allen an der Thematik Interessierten uneingeschränkt zu empfehlen.
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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einmal mehr: Vielen Dank, Herr Safranski, 23. September 2009
Von 
Thomas Brasch (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Fast jede Biografie und Epochenbeschreibung von Rüdiger Safranski habe ich gelesen. Nicht nur dieses Buch ist einmal mehr brillant. Seine Bücher fallen ja unter den literaturwissenschaftlichen Begriff "Sekundärliteratur", doch sollten sie weit eher primär gelesen werden. Sie führen nicht nur modern und unterhaltsam ins Thema ein, sondern verführen zum Lesen der Klassiker.

Die Schilderung der Freundschaft der beiden "Großen" ist erhellend, was den gegenseitigen Einfluss betrifft und auch was die beiden Charaktere besonders unterschied. Doch nicht nur das: amüsant ist u. a. auch ihr gemeinsamer Übermut. Sich gegenseitig hochschaukelnd und über Kritik und Zeitgeist erhaben fühlend, verführten sie sich zu literarischen Missgriffen, die die Leser weder damals amüsierten noch uns heute verständlich scheinen. Safranski holt die beiden Genies nicht vom Sockel - was ja auch nicht Zweck des Buches ist, denn den Sockel haben beide ja vollends verdient - , doch er wählt, wie das Titelbild suggeriert, eine ungewöhnliche Perspektive auf die Denkmäler unserer Literaturgeschichte.
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52 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein glückliches Ereignis, 17. August 2009
Von 
Günter Nawe "Herodot" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
An Schillers Beerdigung nahm Goethe nicht teil. Und Schiller mochte Goethes Frau Christiane nicht ausstehen. Und trotzdem: Freundschaft.

Wenn es von Rüdiger Safranski auch nicht geplant gewesen sein mag - das Buch ist just zum 250. Geburtstag von Friedrich Schiller erschienen. Und wenn man das Zahlenspiuel weiter treiben will - zum 260. Geburtstag von Johann Wolfgang Goethe. Und es ist - um das Urteil vorwegzunehmen - eine wunderbare Würdigung der Freundschaft dieser Dioskuren, die weltliterarischen Charakter hat.

Minuziös arbeitet Safranski die Stationen dieser Freundschaft ab: die geistige Annäherung, das persönliche Verhältnis, das gegenseitige Zuspiel von Gedanken und Ideen. Auch wenn das meist bereits bekannt und an vielen anderen Stelen zu lesen ist - in dieser sehr schönen Zusammenfassung hat dieses Buch einen besonderen Wert.

Rüdiger Safranski bezeichnet dieses Freundschaft als "ein glückliches Ereignis". "...man wird in der Geschichte des Geistes lange suchen müssen, um etwas Vergleichbareszu finden....". Dies gilt auch für Safranskis Buch.Und so freuen wir uns an der detailgenauen, brillant geschriebene Geschichte einer Freundschaft. Ein glückliches Ereignis.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sternstunden deutscher Geistesgeschichte, 24. September 2009
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Der Herausgeber der "Berliner Hefte" und Gastgeber des Philosophischen Quartetts" Rüdiger Safranski hat zu Friedrich Schillers 250. Geburtstag ein Buch geschrieben in dem es um ein Duett geht, eine kreative Freundschaft was Literatur und Kultur betrifft, nämlich die Freundschaft zwischen Schiller und Goethe. Rüdiger Safranski gilt als Romantiker unter den Philosophen und als ein Schriftsteller der sich durch große Lebensweisheit auszeichnet.

Diese Freundschaft zwischen Goethe und Schiller die wirkt ja irgendwie ganz zwangsläufig, aber der Autor zeigt nun wunderbar, dass die Voraussetzungen für diese Freundschaft alles andere als ideal waren. Noch 1788 war der späteren glücklichen Freundschaft eine misslungene Annäherung vorausgegangen, denn Goethe mied das Zusammentreffen, war genervt, dass man allerorts von dem genialen Schiller sprach. Man kann zunächst gar nicht glauben, dass die beiden später befreundet waren, auch wenn sie als Standbild gemeinsam in Weimar stehen. Man könnte die Vermutung hegen, dass man die beiden Ikonen des 19. Jahrhunderts, die in der deutschen Geschichte als Prestigeobjekte gelten, später zusammengeschweißt hat. Doch hier ist tatsächlich der seltene Fall eingetreten, dass zwei große, herausragende Figuren der Zeitgeschichte den persönlichen Umgang letztendlich dazu benutzten ihre wechselseitigen immensen Aversionen kontinuierlich ab zu arbeiten.

Die Freundschaft zwischen Goethe und Schiller nahm 1794 ihre Anfang, nachdem ihr eine lange Zeit der Annäherung vorausgegangen war. Hauptursache für den schwierigen Anfang war die Tatsache, dass Goethe älter, berühmter und für den elf Jahre jüngeren Schiller ein leuchtendes Vorbild war. Schiller war ein ehrgeiziger Mensch, der von seinem eigenen Genie überzeugt war, und er war ein Literatur sportlicher Mensch, der es als eine Art Wettkampf empfunden hat mit Goethe auf Augenhöhe zu kommen. Zunächst hält Goethe Abstand, dann muss in den sechs Jahren zwischen 1788 und 1794 doch latent einiges passiert sein, denn sie freundeten sich nach dem ersten Kennenlernen sehr schnell an. Sicher haben beide in den Jahren gemerkt, dass es ihnen marketingmechanisch gegenüber der breiten Öffentlichkeit recht gut tat, sich gegenseitig anzufeuern und zu fördern. Der Kern des Buches, den der Autor genial herausarbeitet, ist fraglos das "Produktive" dieser Freundschaft. Vieles was wir heute von Goethe oder Schiller kennen gäbe es nicht, wenn sie sich nicht beraten hätten.

Besonders Schiller hatte als "Berufsschriftsteller" ein sicheres Gespür für den Markt, während Goethe, der zwar eine breite und enzyklopädische Neugier besaß, sich den Luxus erlauben konnte sich als Liebhaber der Literatur zu fühlen und sich bei der Vollendung seiner Werke viel Zeit zu lassen. Schiller war ein Profi, der mit strategischem Verstand Goethe auch vor seinen Karren spannen wollte und wenn er die bedeutendste Literatur in Deutschland machen wollte, dann musste Goethe mit im Boot sein. Es beginnt alles also sehr strategisch, ein Beispiel dafür das es auch anders herum geht, nicht mit dem emotionalen Unterfutter am Beginn, dem das Sachliche folgt, sondern es beginnt mit viel unterschwelliger Feindschaft und enervierter Konkurrenz, dem eine intellektuelle, sachbezogene Lust folgt, die die beiden aneinander bekommen. Emotionalität und enge Freundschaft haben auch zu vielen Gerüchten in der Öffentlichkeit geführt. Es wurde über sie geredet, dabei spielte bei der Rollenaufteilung Schiller als schlanker Adler den Männerpart, während Goethe in seiner intuitiven und gefühlsstarken Art mehr die Frauenrolle inne hatte. Schiller hat nie vergessen, welch ein Egosit Goethe war und er hat viele Sätze darüber gesagt, der schönste, sexistische ist der :" Goethe sei eine stolze Prüde, der man ein Kind machen müsse, um sie vor der Welt zu demütigen."

Es waren sicherlich auch die Gegensätze, die den Reiz der Freundschaft ausmachten, denn während Schiller sein Leben mehr in ruhigen, von Affären und Skandalen ungetrübten Bahnen verlief, interessierte sich Goethe für viele Dinge, hatte Affären, liebte Reisen und war neugierig auf alles was in der Welt geschah.Bei Goethe war alles Intuition, bei Schiller alles Refelxion, bei Goethe alles Betrachtung oder Anschauung, bei Schiller war alles auf Bewegung auf Wirkkung aus. Goethe war ganz auf die Natur fixiert und Schiller ganz auf die menschliche Freiheit. In diesem Kontext fädelt Safranski ein passendes, hübsches Bonmot ein:" Der eine erfindet den Zwischenkieferknochen und der andere die Freiheit."

In der Anfangszeit ihrer Freundschaft haben sich beide fast täglich gesehen, bis spät in die Nacht miteinander geredet und eingehend tiefsinnig diskutiert, miteinander befreut, sodass die Ehefrauen doch recht eifersüchtig waren. Die Freundschaft wuchs sich so stark aus, dass Schiller nicht nur empfindet das er in seinem literarischem Schaffen nun so gut ist, wie er es früher nie war, sondern als Goethe stirbt schreibt er an Zelter, das ihm nun die Hälfte seines Lebens weggestorben sei.

Man muss dieses Ereignis der glücklichen Freundschaft lesen, es ist anders als es auf den ersten Blick bezüglich des Covers aussieht, denn diese Sternstunden der deutschen Geistesgeschichte sind faszinierend, überaus lebendig und alles andere als anachronistisch. In diesem Buch bestätigt sich wieder einmal, dass Rüdiger Safranski ein begnadeter Erzähler ist, wobei der Erfolg darin liegt, dass er eine romaneske Konstruktion gewählt hat. Es ist ein Roman mit zwei Protagonisten, wobei es dem Autor gelingt eine große Spannung zu erzeugen, indem er die Konflikte aufbaut, beleuchtet und dann wieder bei Beginn eines neuen Konfliktes wellenartig wieder abschwächt. Dabei profitiert er in hohem Maße von der bestehenden literaturwissenschaftliche Grundlagenforschung. Auffallend ist, dass Safranski überhaupt kein kritisches Verhältnis zu diesen beiden deutschen Geistesgrößen hat, denn er erschient eher wie ihr Eckermann und daher ist es vieleicht, die kleine Kritik sei erlaubt, doch eine zu unkritische und distanzlose Darstellung der deutschen Klassik, wenn es auch fraglos unheimlich viel Information bietet.Ein BUch was man unbedingt lesen sollte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Begeisternde Biografie, 10. Februar 2011
Es war ganz schön viel los damals, in Weimar und Jena. Herder und die Humboldt-Brüder, die Schlegel-Brüder, Schelling und Novalis, der Hilfe suchende Hölderlin, Skandal-Philosoph Fichte und die imposante Madame de Staël, die sich bei ihrem Besuch 1803/1804 mit Goethe pointierte Rededuelle zur deutschen Poesie liefert: Rüdiger Safranski lässt sie alle vorkommen, die damals Rang und Namen hatten in der literarisch-philosophischen Welt, deren Herz in Weimar schlug.

Nach seiner viel gepriesenen Schiller-Biografie hat der Autor das zu jenem Buch bereits gesichtete Material für einen Ableger genutzt und gleich noch einen Verkaufsschlager geschrieben, in dem er sich auf die Entwicklung der Freundschaft zwischen den beiden Köpfen der Weimarer Klassik konzentriert hat. Als Anker und gleichsam als Leitmotiv seines Doppel-Lebensbildes dient ihm in dieser (erwartungsgemäß etwas Schiller-lastigen Darstellung) Schillers Unterscheidung zwischen dem naiven und dem sentimentalischen Dichter aus dem entsprechenden Essay: Für ersteren Typus steht Goethe, dem als Naturtalent mit der Gabe der Intuition insbesondere philosophische Reflexion nicht so in die Wege gelegt ist wie seinem "sentimentalischen" Antipoden Schiller, dessen kreatives Zentrum nach eigener Auffassung nicht der Instinkt, sondern das Bewusstsein ist und der somit "aus dem Abstand zur Natur arbeitet" (S. 122).

Immer wieder kommt dieser Gegensatz zum Tragen: Schiller ist der wegen seiner Krankheit oft von der Welt isolierte, fast immer daheim weilende Denker, der Literatur seiner eigenen widerstrebenden Natur abtrotzen muss und der sich über seine Theater-Theorie schließlich seinen persönlichen Olymp erobert, den ihm selbst Goethe nicht streitig machen kann: Er wird der begnadetste Theater- und Balladendichter seiner Epoche und ist in seinem letzten Lebensjahrzehnt sogar der größere Star im Literaturzirkus. Goethe dagegen, der "naiv" dichtende Günstling der Natur, schöpft aus der Welt, von der er "zu viel" hat, was ihn vor allem nach dem Mammutwerk "Wilhelm Meister" hemmt. Doch Schiller sieht bei Goethe keine Hemmung, er bewundert die schlafwandlerisch-natürliche Sicherheit, mit der dieses "naive" Genie Kunst produzieren kann, wenn er über entsprechende Eindrücke verfügt wie die von seiner Italienreise oder vorher aus seiner Wetzlarer Zeit, die beim "Werther" Pate stand. Naivität wird aber auch bei seiner unehelichen (!) Verbindung mit Christiane Vulpius deutlich, die die Weimarer Aristokratie als Mésalliance ächtet. Sogar der keineswegs zum Snobismus neigende Schiller, selbst solide mit Charlotte von Lengefeld, einer Frau von altem Reichsadel, vermählt, braucht einige Zeit, bis er die unstandesgemäße Beziehung akzeptiert.

Die zunächst getrennten Lebenswege, die anfängliche, von Schiller als Arroganz aufgefasste Reserviertheit Goethes gegenüber dem jüngeren Kollegen und des arrivierten Hofrats Probleme mit der Brachialgewalt der "Räuber", die vorsichtige Annäherung, die erst 1894 in eine Freundschaft mündet, und die hernach kongeniale, die Arbeit am "Wilhelm Meister" und "Faust" einerseits und am "Wallenstein" andererseits wechselseitig befruchtende Symbiose, Schillers "Egmont"-Verstümmelung (die Goethe später rückgängig macht), Goethes Mitarbeit an Schillers Problemkind, den "Horen", die gemeinsamen "Xenien"-Spottgedichte auf Blasierte und Bornierte, Schillers Übersiedlung nach Weimar kurz vor der Jahrhundertwende und schließlich die Trennung durch den frühen Tod Schillers: Safranski lässt diese wichtigen Stationen der epochalen Freundschaft in einer zugänglichen, nur selten zum Fachjargon tendierenden Sprache lebendig werden. Allerdings unterläuft ihm dabei auch der eine oder andere sprachliche Lapsus ("Blitze krachten", S. 280), die ein offenbar huschiges Lektorat übersehen hat.
Zwar hat der Autor sein Buch übersichtlich gegliedert und dabei nicht primär die Chronologie, sondern thematische Einheiten zum Maßstab gemacht (weshalb im Anschluss eine Zeittafel Sinn gemacht hätte, die leider fehlt); es hätte aber sicher nicht geschadet, statt die thematischen Einheiten summarisch an den Anfang eines jeden Kapitels zu stellen, mit ihnen den Text jedes Kapitels zu untergliedern.

Diese geringen Mängel trüben den Lesegenuss dieser akribischen biografischen Darstellung jedoch nur unwesentlich. Es überwiegt der Eindruck, dass der Autor mit viel Aufwand Quellen studiert und auf eine Weise urbar gemacht hat, die nicht nur diejenigen zu schätzen wissen dürften, die der Weimarer Klassik sowieso schon immer zugeneigt waren, sondern auch alle, die sich erstmals näher mit den beiden Genies der deutschen Literatur befassen möchten.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über die Freundschaft, 21. Oktober 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rüdiger Safranski ist wahrlich kein Unbekannter in der Literaturszene. Mit diesem (Hör-) Buch setzt er die Reihe seiner Biographien berühmter Philosophen und Schriftsteller fort.

Auf vier CDs und 280 Minuten erfährt der Hörer in gekürzter Form, wie es um die Freundschaft von Goethe und Schiller bestellt war. Safranski hat dazu ganz offensichtlich umfangreiche Recherchearbeiten betrieben. Mir ist kein anderes Werk bekannt, das so präzise das gemeinsame Wirken der beiden deutschen Großdichter beschrieben hätte.

Jahrelang gingen Goethe und Schiller einander aus dem Wege, beobachteten einander distanziert und von Weitem. Besonders Goethe ist misstrauisch, betrachtet den "radikalen" Schiller gar als Konkurrenten und kultivierte seine Vorbehalte. Er sieht in ihm immer noch den Sturm-und-Drang-Dichter - eine Entwicklungsphase, die er für sich längst zu überwunden haben glaubte - und an die er nicht gerne erinnert werden wollte. An Goethe reizt Schiller die unerschütterliche Souveränität, der er sich unterlegen fühlt.

Das Wesentliche dieses Buches ist die detaillierte Beschreibung des Glücks des gemeinsamen Arbeitens, Denkens, Dichtens. Es gibt nicht viele Beispiele in der Zeitgeschichte, wo zwei Menschen auf Basis ihrer gemeinsamen Interessen so intensiv miteinander Zeit verbringen.

Man kann parallel zu Goethe und Schiller auch generell viel über eine bereichernde und sich ergänzende Freundschaft lernen: Weder Goethe noch Schiller wären das, was sie heute in der Nachwelt sind, ohne den jeweils anderen. Richtige Freundschaft ist sehr selten. Goethe und Schiller waren jedenfalls etwa vom Jahre 1794 echte Freunde bis zum Tode im Jahre 1805 des jüngeren Schillers. Dass sie bei Weitem nicht immer einer Meinung waren, hat diese Freundschaft nie tangieren können. Sie ergänzen einander, jeder bringt mit, was dem anderen fehlt. Vieles haben Goethe und Schiller gemeinsam geschaffen. Goethe trat Schiller den Tell-Stoff ab, Schiller drängte Goethe immer wieder zum Faust.

Safranski schafft in seinem Buch auch ein Gleichgewicht zwischen dem privaten Miteinander und der gemeinsamen Arbeit. Am anschaulichsten wird das gemeinsame Arbeiten in dem Zeitabschnitt, als Schiller und Goethe die "Horen" und später die "Xenien" herausgeben, bzw. in diesen veröffentlichen. Wie Jahre später Marx und Engels als Wirtschaftswissenschaftler feixen die beiden und beschimpfen ihre Schriftstellerkollegen auf das Übelste. Die Damen neiden den beiden die viele Zeit, die sie miteinander verbringen.

Als Schiller stirbt, vergräbt sich Goethe in seiner Wohnung, will mit niemandem sprechen. Drei Wochen später schreibt er: "Ich verliere nun einen Freund und in demselben die Hälfte meines Daseins." Zur Beerdigung ging Goethe nicht. Er ging nie zu Beerdigungen.

Ob allerdings Rüdiger Safranski auch der ideale Vorleser seines eigenen Werkes ist, darüber kann man streiten. Mich stören Sprachfehler (Sigmatismen) schon. Mancher Autor wäre besser beraten, einen professionellen und ausgebildeten Sprecher vortragen zu lassen.

Fazit: Ein in jeder Hinsicht ungeheuer interessantes (Hör-) Buch, dem ich mit viel Gewinn und großem Genuss gefolgt bin und das ich trotz Kritik an Safranski als Vorleser gerne mit fünf Sternen bewerte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kassik der Extraklasse, 11. Oktober 2009
Das Buch ist ein absolutes MUSS für alle Goethe-Schiller-Fans. Es bringt alles, was die Geschichtsbücher scheu umschrieben haben: Gefühle, Macht, Zurückstellung, Anerkennung. Sehr gut gesprochen! Nur empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Flüssig zu lesendes Buch zu einem faszinierenden Thema, 6. August 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Goethe und Schiller: Geschichte einer Freundschaft (Taschenbuch)
Der Freundschaft zwischen Goethe und Schiller geht eine Faszination aus, die es Wert ist, untersucht und für die Nachwelt aufbereitet zu werden.

Das 18. und 19. Jahrhundert waren die letzten, in denen noch ganz Europa umfassende Literaturbewegungen in jedem Land fast gleichzeitig statt fanden, und von einem kleinen Kreis von Vorreitern getrieben wurde. Die Zusammenkünfte im klassischen Weimar, in dem sich ja eine ganze Fülle solcher Genies, nicht nur literarisch, sondern auch philosophisch und naturwissenschaftlich begabt, tummelten, war ein ganz besonderer Fall. Und aus diesem Sonderfall stachen dann noch einmal Goethe und Schiller ganz besonders heraus.

Da kann dem modernen Literatur liebenden Leser schon eine Sehnsucht entstehen.

Daher finde ich es ein klein wenig schadet, dass das Buch fast vollständig darauf verzichtet, aufzudecken, wie die Zusammenarbeit der "Dioskuren" in ihrer Gegenwart aufgefasst wurde. Das liegt daran, dass der Autor, sich bei der Aufschlüsselung und Erläuterung der Beziehung einzig auf die Werke der beiden Dichter und ihren Briefwechsel stützt. Das führt sicher, lobenswerter Weise, dazu, dass sich der Autor bei seinen biographischen Skizzen gut an Quellen aus erster Hand bereichern kann, und nicht Gefahr läuft, sich in allzu persönlich gefärbten Legenden zu verstricken, aber der Blick von außen ein wenig Flöten geht.

Dass das Buch allzu trocken geschrieben ist, kann ich nicht bestätigen. Ich fand den Schreibstil dem Thema angemessen, und es finden sich durchaus ein paar lockerere Passagen. Das Buch beschränkt sich, wie bereits erwähnt, großteils auf die Zusammenarbeit zwischen Goethe und Schiller an einigen Werken und auf die gegenseitige Inspiriation. Daher wird viel erläutert zur Entstehungsgeschichte einiger Dramen, Romane und Balladen, sowie vor allem zur Entwicklung der jeweiligen Ästhetischen Theorien. Alltägliche biographische Anekdoten sollte man dagegen nicht erwarten, da auf ihnen nicht der Fokus liegt. Das könnte den Eindruck von Trockenheit erwecken. Die Entstehungsgeschichte eines Bildungsromans ist vielleicht kein so lockendes Thema wie eine unternommene Bildungsreise.

Trotzdem werden einem durch die zitierten Briefwechsel (und der Autor hier stützt sich glücklicherweise viel auf Zitate) die Dichterfürsten sehr menschlich. Die Entwicklung vom Neid zur Bewunderung und schließlich zur Liebe lässt sich auf sehr berührende Weise im Text nachvollziehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahre Freundschaft in deutschen Landen, 23. Februar 2011
Von 
Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Die beiden ergänzten sich auf wunderbare Weise: der eine sorgte für Helligkeit und Bewusstsein, der andere für schöpferische Verbindung mit dem Dunklen und Unbewussten. Die beiden Regionen - Idee und Erfahrung, Freiheit und Natur, Begriff und Vieldeutigkeit- zusammenzuführen, war ihr gemeinsames Ideal. Sie selbst und noch mehr die Nachwelt nannten es - das Klassische.
So hatten die Freunde Freude aneinander und nahmen sich wechselseitig in Gebrauch...
Als Schiller starb, wusste Goethe, dass für ihn damit eine Epoche seines Lebens zu Ende ging. So innig war inzwischen das Verhältnis geworden, dass Goethe Zelter gegenüber, dem Freund der späteren Jahre, bekannte: "Ich dachte mich selbst zu verlieren, und verliere nun einen Freund und in demselben die Hälfte meines Daseins"...
Diese Freundschaft, die reich ist an Aspekten und Geschichten, war doch vor allem dies - ein kontroverses Gespräch bis zum Ende.
Eben deshalb lässt sich so viel damit anfangen.
(Vorwort, Seite 15).

Wahre Freundschaft ist und war zu allen Zeiten ein seltenes Gut. Bestimmt einzigartig ist aber diese spezielle Freundschaft, die zwei so besondere Geistesgrößen vereint, die dabei noch so unterschiedlich in Charakter, Alter und Neigung sind. Doch die zwei Gegensätze stoßen sich nicht ab, sondern jeder trägt durch seine Gabe zur Bereicherung des anderen bei. Dem Autor dieses Sachbuches ist das Kompliment zu machen, dass er die Geschichte dieser besonderen Freundschaft so flüssig und dabei mit eleganter Sprache und ansprechenden Stil erzählt, dass sich das Werk fast wie ein Roman liest. Flugs hat man die gemeinsamen Jahre von Goethe und Schiller hinter sich gelassen und dabei einiges Interessantes dazugelernt.

Die Inhaltsübersicht gibt bereits einen klaren Überblick über die Gestaltung des Werkes. Die einzelnen Kapitel werden durch kursiv gedruckte Schlagworte überschrieben, die bereits verraten, worum es in der Folge gehen wird. So wird mit folgenden Worten zum Beispiel das dritte Kapitel angekündigt:
"Schiller und Charlotte von Lengefeld. Ein verliebter Sommer mit der Antike. Begegnung mit Goethe bei den Lengefelds. Goethe bleibt reserviert. Schillers Liebe und Hass. Zwei Liebesgeschichten. Christiane und Charlotte: Goethe bindet sich nach unten, Schiller nach oben."
Man bemerkt den spielerischen und leichten Ton des Autors, der gerne auch ein wenig ironisch seine beiden Helden charakterisiert und einen guten Einblick in die persönliche und gesellschaftliche Lage der Dichter und Poeten gibt.
Natürlich kommen Goethe und Schiller oft selbst zu Wort und auch viele Zitate von Zeitgenossen bereichern die Darstellung. Die Zitate werden jeweils kursiv gesetzt und in den Anmerkungen findet man eine beeindruckende Aufstellung von Quellenangaben.
Das Werk ist übersichtlich und überzeugend gestaltet. Rüdiger Safranskis Stil ist respektvoll, aber auch sehr unterhaltsam. Eine sehr gelungene Mischung.
Das Sachbuch ist wirklich kleine Schatztruhe, für alle die sich gerne dieser besonderen Freundschaft widmen wollen.
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Goethe und Schiller: Geschichte einer Freundschaft
Goethe und Schiller: Geschichte einer Freundschaft von Rüdiger Safranski (Taschenbuch - 5. September 2011)
EUR 9,99
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