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4.0 von 5 Sternen Der Argentinier
Klaus Merz ist ein Schweizer Schrifsteller, der für seine Werke schon mit einigen Preisen, wie z.B. dem Hermann-Hesse-Preis, ausgezeichnet wurde. In seiner neuen Novelle "Der Argentinier", die im Haymon Verlag erschienen ist, erzählt Lena, Kuratorin einer Privatsammlung, einem alten Klassenkameraden die Lebensgeschichte ihres Großvaters. Dieser reist kurz...
Veröffentlicht am 7. März 2009 von Steffi

versus
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßige Novelle
Die Novelle „Der Argentinier“ ist sprachlich gut umgesetzt, doch verwirrt die Geschichte rasch und in Erinnerung bleibt sehr wenig.

Das Buch „Der Argentinier“ lockt mit dem Bild eines tanzenden Paares und schon möchte man sich verlieren in der Sehnsucht und dem Leid, der den Argentinischen Tango geprägt hat. Doch gelingt es dem...
Vor 1 Monat von laxschrift veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Argentinier, 7. März 2009
Klaus Merz ist ein Schweizer Schrifsteller, der für seine Werke schon mit einigen Preisen, wie z.B. dem Hermann-Hesse-Preis, ausgezeichnet wurde. In seiner neuen Novelle "Der Argentinier", die im Haymon Verlag erschienen ist, erzählt Lena, Kuratorin einer Privatsammlung, einem alten Klassenkameraden die Lebensgeschichte ihres Großvaters. Dieser reist kurz nach dem zweiten Weltkrieg nach Südamerika um dort sein Glück als Gaucho zu versuchen. Ein hartnäckiger Heuschnupfen zwingt ihn aber bald dazu seinen Traum aufzugeben. Zwei Jahre später kehrt er wieder zurück in seine Heimat und zu Amelie, die während seiner Abenteuerreise unbeirrt auf ihn gewartet hat. Die Erinnerungen an seine Zeit in Argentinien hütet er bis zu seinem Tod und erst danach lüftet sich ein lang verschwiegenes Geheimnis.

Dieses kleine feine Buch offenbart nach und nach die Geschichte eines ungewöhnlichen Mannes. In leisen Tönen werden die Puzzlestücke seines Lebens zusammengefügt um ganz am Ende sein großes und vollkommen unerwartetes Geheimnis zu enthüllen und uns Leser ganz verblüfft zurückzulassen.
Besonders schön fand ich die Art wie Klaus Merz uns vom Argentinier erzählt: Die Enkeltochter berichtet dem Ich-Erzähler vom Tod ihres Großvaters und erinnert sich an immer mehr Passagen seines Lebens. Neugierig war ich auch darauf mehr über den uns völlig unbekannten Ich-Erzähler zu erfahren. Aber auch von ihm wurden schließlich einige wenige Details preisgegeben.

Die drei Pinselzeichnungen von Heinz Egger verleihen dem ohnehin schön gestalteten Buch eine ganz besondere Note.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein kleines Meisterwerk, 24. Februar 2009
Der Gattungsbegriff "Novelle" wird diesem nicht einmal 100 Seiten langen, in großer Schrifttype gedruckten kleinen Buch schon gerecht.

In 20 Kapiteln erzählt der Erzähler (Klaus Merz?) die Geschichte von "Lenas Großvater", der für zwei Jahre aus der Schweiz auswanderte und nach seiner Rückkehr nur "der Argentinier" hieß. Erst später lernt der Leser den wahren Namen kennen, Johann Zeiter, und erfährt, dass dieser in Argentinien wiederum "der Schweizer" hieß.

So viel zur Unaufgeregtheit dieses ruhig erzählten Büchleins, von dessen überraschendem Ende hier nichts verraten werden soll, außer dass auch dieses keine Form einer Sensation wäre.

Zurückgekehrt aus Argentinien entscheidet sich "der Großvater" für die daheim gebliebene und auf ihn wartende Amalie und den Dienst an einer kleinen Dorfschule.

Der Leser begleitet "Lenas Großvater" fortan weiter bis ins Altenheim und Grab. Mitgebracht aus Argentinien hat er keine materiellen Reichtümer, wohl aber den Tango und das Akkordeonspiel - hinterlassen hat er dort die Tänzerin Mercedes.

Erzähler und Erzählperspektive wechseln zwischen dem Erzähler und dem Großvater selber, wenn dieser nach seinem Tode einige Notizen hinterlässt. Der Erzählstil ist sicher nicht zufällig dem eines Urs Widmer ähnlich, ein Vergleich, dem Klaus Merz nicht schmeicheln muss, ihm, der er selber mit einer Vielzahl von Literaturpreisen ausgezeichnet wurde.

Fazit: Hier wurde (vermutlich Familien-) Biographisches gekonnt erzählt und mit ruhiger Hand geschrieben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ° ungewöhnlich anspruchsvoll °, 24. März 2009
Mit der Novelle "Der Argentinier" erzählt Klaus Merz eine ungewöhnliche Lebensgeschichte auf ungewöhnliche Weise. Der Erzählstil des Autors verlangt die ganze Aufmerksamkeit des Lesers und verdient diese auch wirklich. Trotz einiger Erzähl- und Gedankensprünge wartet man jederzeit auf den nächsten Abschnitt im Leben des Argentiniers. Zudem belohnt der Autor seine Leser mit einem anspruchsvollen Schreibstil, der längst ungebräuchlich gewordene Wörter schillernd und weich in seine Texte einfließen läßt.

Meine Empfehlung:
Da die einzelnen Erzählsprünge den Leser manchmal auf eine Geduldsprobe stellen, sollte man dieses Büchlein mit einem Mal lesen. Denn so wird man wirklich ohne Ablenkung von der Geschichte des Argentiniers gefesselt. Dies ist vom Leseumfang leicht an einem Nachmittag oder Abend zu schaffen. Außerdem macht die hochwertige und wirklich schöne äußere Gestaltung dieses Büchlein zu einem perfekten Geschenk.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen argentinien und der tango, 7. März 2009
Ein kleines Buch, das dank der grossen Schrift sehr gut zu lesen ist.

der Leser begleitet Lenas Großvater- der als juner Mann von der Schweiz nach Argentinien ausgewandert ist, dort das Tangotanzen lernte.
Als er nachhause kommt wird er Dorfschullehrer und heiratet die Frau die auf ihn gewartet hat.
Eigentlich wollte er Gaucho werde- doch dank einer Allergie lernte er den Tango- der Tanz bei dem wir mit der Haut denken, die sich runden kann wie Brot- ein Satz von Mercedes- seiner Geliebten in Argentinien und seine Tangolehrerin.

Das Buch fängt ein wenig fade an, gewinnt aber im Laufe des Lesens an Tiefe und berührt auf eine eigene Art.
Ein wenig kann man den Hauch Argentinien fühlen, das wiegen im Tangoschritt und die verbotene Liebe zweier Menschen.....
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine bewegende Großvatergeschichte und zugleich eine sehr schöne Liebesgeschichte, 2. Juni 2009
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Klaus Merz ist in der Schweiz seit langem ein sehr anerkannter und wichtiger Schriftsteller. Sein neues, auf der Schweizer Bestsellerliste zu findendes Buch, die Novelle Der Argentinier", wirft ganz beiläufig die Frage auf, wer sind meine Großeltern, was denkt meine Großmutter, was hat mein Großvater in seinem Leben bewegt? Und wenn man dieses Buch aufschlägt, dann erzählt der Autor in einem typisch schweizerischen Erzählstil ganz intensiv eine Großvatergeschichte, voller Bescheidenheit in der Anordnung, wobei die Variationen nicht in der satzrhythmischen Ebene stattfinden, sondern vielmehr in bewegten Bildern.

Zum Plot: Lenas Großvater ist natürlich noch jung, als er am Anfang der Geschichte, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, mitten auf dem Atlantik, bei grober See an Deck steht, in das Bild der Frau beißt, die er in der Schweiz zurück gelassen hat und dabei Linderung für seine Sehnsucht empfindet. Ein unglaublich emotionaler Anfang. Dann geht es in großen Schritten weiter. Der Großvater hat das alte Europa verlassen, landet mit dem Schiff in Buenos Aires, sucht in Argentiniern einen neuen Anfang als Gaucho, Ein anhaltender Heuschnupfen macht seine Pläne schnell zunichte. Bevor er in die Schweiz zurückkehrt, lernt er die Kunst des Tangos und die der unerfüllbaren Liebe kennen. Er hat die "Tango Turnierreife" erlangt, verlässt den Kontinent, lässt aber die Liebe, die er in sich trägt, bestehen.

Er kehrt in die Heimat zurück, zu Amelie, die dort auf ihn geduldig gewartet hat. Sie ist eine sehr kluge Frau, die sich sagt, lass diesen Bub die Erfüllung seiner Fernwehträume ausleben, nur so kann ich ihn schließlich bekommen. Ihm geht der Ruf voraus ein begnadeter Tangotänzer zu sein und so wundert es alle in seinem Umfeld, dass er nie wieder Tango tanzt. Nur einmal, bei der Hochzeit seiner Enkelin, tanzt er mit ihr diesen Tanz. Und Lena beschreibt wie unbeschreiblich schön dieses Dahinschweben war. Als die anschließend mit ihrem zukünftigen Mann tanzt, merkt sie sehr schnell, wie unvergleichbar das mit dem Tanz des Großvaters ist. Ihr Auserwählter reicht nie an ihn heran und sie merkt untergründig, die Ehe kann nicht glücklich werden.

Der Großvater tanzt zwar nicht mehr, aber er führt eine wunderbare Ehe, die vielleicht auch so etwas wie Tango ist, eine Art strenger Pflichttango. Die Liebe ist in der Ehe erst zum wahren wachsen gekommen, denn das heißt es da passend in einem der wunderbaren Sätze:"Seine Frau war ihm mit der Zeit zugewachsen." Das Geheimnis, warum er keinen Tango mehr tanzt wird nach seinem Tod gelüftet. Das Geheimnis in der Brust des Großvaters brauchte viel Platz, denn hinter dieser Tanzverweigerung versteckt sich eine zweite gewaltige Liebe. Wie er zeitlebens zwei Frauen durch dieses Nichttanzen die Treue hält ist im Konstrukt schon großartig angelegt.

Und wenn Lena dann den Satz sagt: "Tango nimmt mich in die Pflicht", dann fragt man sich als Leser, was bedeutet Tango und Pflicht? Bei gründlicher Lektüre merkt man dann, dass diese Pflicht nicht nur in dem auch in Lena, denn Pflicht bedeutet für sie, die eigene Bestimmung zu erkennen, Erwachsen zu sein und Verantwortung zu übernehmen.

Lena erzählt die Geschichte einem Gegenüber, das eigentlich gar keine Form annimmt. Mit dieser Konstruktion bezweckt der Autor, dass eigentlich der Leser zu diesem Gegenüber wird. Die Spannung nimmt zu, dabei liegt die Stärke nicht nur darin, wie Klaus Merz das Besondere am Gewöhnlichen entdeckt, sondern in dem Auslassen einiger Szenen, dessen Leerstellen den Leser in seiner Phantasie anregen und mitschwingen lassen sollen. Das Buch wird dadurch, dass es viel gelesen wird, durch Spiegelungen und Projektionen, - der Großvater hat ein eigenes Lesezimmer - zu einem vollen Buch und zu einem Plädoyer für das Lesen und das Leben durch Lesen.

Rein sprachlich ist Klaus Merz ist ein Meister in Sätzen, wobei jeder Satz für sich allein schon fast ein Gedicht sein könnte.

Und erst zum Schluss merken wir, dass während des Erzählens eine Liebesgeschichte abgespult wird, bei der zwei Lieben harmonisch nebeneinander Platz finden. Mehr soll von dem Geheimnis aber nicht verraten werden.

Eine warmherzige Empfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eine einfach(e) schöne Geschichte, 16. November 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Dies ist das erste Buch des preisgekrönten Autors, dass es auf meinen Nachttisch geschafft hat. Und es hat dort nicht lange verweilt, weil ich es an einem Abend durchgelesen habe. Die Geschichte des früher tanzenden und nun nicht mehr tanzenden Großvaters, der nach Argentinien ging, um wieder in die Schweiz zurückzukehren, hat mich bereits auf den ersten Seiten für sich eingenommen.
Besonders interessant und gut gelungen fand ich das Format dieser Novelle. Die Geschichte wird bereits im Klappentext vorweggenommen (bis auf einige kleine würzige Überraschungen). Der Text selbst ist außer in Kapitel in viele kleine Absätze eingeteilt, die die Lektüre erleichtern. Durch die bereits bekannte Szenerie lässt sich außerdem jeder Absatz für sich als eigene kleine Geschichte nehmen. Das fand ich sehr reizvoll.
Alles in allem sehr gelungenes Buch, schönen Geschichte, überzeugend einfacher Schreibstil ohne viel Ballast drum herum.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Argentinier - flüssig und gut, 10. März 2009
Lena erzählt einem Klassenkameraden, die Geschichte ihres Großvaters, der sich auf die Reise nach Argentinien macht und nach nur 2 Jahren wieder zurück in seine Heimat kommt. Zurück zu Amelie.

Ein Buch, das in einer Erzählform geschrieben wird. Sehr flüssig und man erfährt nach und nach während des Lesens immer mehr vom Argentinier". Erzählt wird das ganze aus der Ich-Form des Klassenkameradens, der Lena gegenüber sitzt.
Und mit der Zeit fügt sich das Leben des aussergewöhnlichen Großvaters, wie ein Puzzle zusammen und am Ende des Buches war ich sehr überrascht, welchen Weg letztendlich der Argentinier eingeschlagen" hat.
Was sich zeitweilig während des lesens etwas verwirrend gegeben hat, ändert sich aber immer mehr, je mehr man einfach über den Großvater erfährt.

Das Buch selber besticht durch den Einband und auch der drei Pinselstriche, die ins Buch miteingearbeitet sind. Die Schriftart ist relativ groß und leicht zu lesen und wird dem doch recht dünnen Buch sehr gerecht. Ingesamt einfach und schnell zu lesen.
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3.0 von 5 Sternen Mittelmäßige Novelle, 7. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Argentinier: Novelle (Taschenbuch)
Die Novelle „Der Argentinier“ ist sprachlich gut umgesetzt, doch verwirrt die Geschichte rasch und in Erinnerung bleibt sehr wenig.

Das Buch „Der Argentinier“ lockt mit dem Bild eines tanzenden Paares und schon möchte man sich verlieren in der Sehnsucht und dem Leid, der den Argentinischen Tango geprägt hat. Doch gelingt es dem Autor Klaus Merz nicht die Geheimnisse dieses besonderen Tanzes zu vermitteln.
Der Argentinische ist ein Tanz mit einer langen Geschichte, zuerst als ein Tanz der Unterschicht verspottet und von Wölfinnen und Reptilien getanzt, anrüchig und verwerflich, später dann von den Europäern gezähmt und standardisiert. Dennoch blieb der ursprüngliche Tango am Leben und wird heute noch voller Leidenschaft getanzt.
An einer Stelle des Buches wird deutlich, dass der Autor den Unterschied zwischen dem Argentinischen und dem Standard-Tango nicht kennt, „…und mich Schritt für Schritt in die Promenaden und Tangowiegen hineinbegleitet hatte. Wir waren bei der Turnierreife angelangt.“ Niemals würde ein Tanguero bei einem Turnier antreten, getanzt wird mit einer Frau des Tanzes und der Liebe wegen, Wettbewerb gehört zum Standardtanz.
Doch das Buch erzählt nicht so sehr vom Tango, sondern es ist die Geschichte eines Mannes, der sich in die Pampa nach Argentinien wagt, seine Liebe zurück lässt und in Argentinien eine Frau findet, die ihn auf die Tanzbretter und ins Bett führt. Dies passt dann aber doch zum Tango, erzählen doch viele Tangosänger von den Liebschaften der Männer, die viele Mädchen haben, aber keine Frau. Vielleicht wollte der Autor aber auch nur die Anrüchigkeit des Tangos vermitteln, die ihm heute immer noch anhängt.
Die Novelle beginnt auf einem schwankenden Schiff auf hoher See auf dem Weg nach Südamerika. An Bord der Mann, dem man später der Argentinier nennen wird. Es ist der Großvater von Lena, die die Geschichte einem ehemaligen Schulkameraden beim Klassentreffen zwanzig Jahre später erzählt. Mag es für den Leser der Rezension hier schon verwirrend sein, so mag er damit getröstet werden, dass die Novelle eben sosehr verwirrt.
Der Autor verzählt seine Geschichte mit vielen Zeitsprüngen und Ortswechseln, da reicht ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit und der Faden der Geschichte ist verloren. Dabei ist die Sprache von Klaus Merz, der in der Schweiz lebt und bereits mehrere mit Preisen ausgezeichnete Bücher veröffentlicht hat, sehr schön und mit weniger als einhundert Seiten wird diese Novelle schnell gelesen werden. Doch genauso schnell wird sie auch wieder vergessen.
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5.0 von 5 Sternen Kleine, feine Novelle, 5. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Argentinier: Novelle (Taschenbuch)
Der Argentinier, das ist Lenas Großvater. Und über den berichtet Lena einem Ich-Erzähler. Der Großvater, den Lena nur als Lehrer an einer Schule kennt, der Vater ihrer Mutter ist, hat noch eine andere Seite, die nur manchmal zum Vorschein kommt. Zum Beispiel während ihre Hochzeit als ihr Großvater aufsteht und mit ihr einen Form vollendeten Tango tanzt. Großvater war nämlich als junger Mann kurz nach dem Krieg für 2 Jahre in Argentinien und wollte Gaucho werden, was aber wegen Heuschnupfens nicht klappte. Währenddessen wartete Amelie, die später seine Frau werden sollte und somit Lenas Großmutter, zu Hause auf ihn. Viel hat er erlebt in Argentinien, nicht nur den Tango gelernt, auch die Liebe einer anderen Frau kennengelernt, die nur so lange halten sollte, bis er den Tango beherrschen würde. Dann Aber ging zurück zu Amelie, sie heirateten, bekamen zwei Kinder und nun am Tage seiner Beerdigung erzählt Lena seine Geschichte.
Sprachlich wunderschön leise und kraftvoll erzählt. Und auch optisch ein wunderschönes Buch.
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4.0 von 5 Sternen Wunderschönes & ungewöhnliches Buch, 24. April 2009
Es ist eine Freude,dieses liebevoll gestaltete und hochwertige Buch zur Hand zu nehmen.
Mit "Der Argentinier" erzählt Klaus Merz eine ungewöhnliche Lebens., - und Liebesgeschichte auf ungewöhnliche Weise.
Lena erzählt einem ehemakigen Klassenkameraden bei einem Klassentreffen das Leben ihres verstorbenen Großvaters.
Er hat 2 Jahre in Agentinien zugebracht und versuchte sich dort als Gaucho, lernte den Tagotanz und seine Tanzlehrerin lieben, während zuhause geduldig seine Liebe Amelie auf seine Rückkehr wartete.

TIP: Da der Schreibstil sehr anspruchsvoll ist, am besten auf einen "Rutsch" lesen.
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Der Argentinier: Novelle
Der Argentinier: Novelle von Klaus Merz (Taschenbuch - 14. Juli 2010)
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