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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alpenglühen, Volume 2
Nachdem Föhnlage", der Erstling des Musikkabarettisten Jörg Maurer, eines meiner persönlichen Highlights des Jahres 2009 war, habe ich natürlich mit Freude und Spannung das neue Werk des Garmisch-Partenkircheners erwartet und gelesen!

Auch diesmal sind wir wieder zu Gast im namenlosen Kurort", der nichts anderes als die Heimatstadt des...
Veröffentlicht am 13. März 2010 von Marius

versus
29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alpenglimmen...
Alpenglimmen - dieses Wort faßt meinen Leseeindruck in aller Kürze zusammen. Denn für ein Alpenglühen fehlt diesem Buch etwas, dafür ist es nicht Krimi genug.
Aber der Reihe nach. Das Cover des knapp 400 Seiten starken Werkes von Jörg Maurer ist ansprechend gestaltet und bereitet den Leser gut auf das vor was ihn erwartet: Dorfidylle,...
Veröffentlicht am 19. März 2010 von Ratloser


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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alpenglühen, Volume 2, 13. März 2010
Von 
Marius (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Hochsaison: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Nachdem Föhnlage", der Erstling des Musikkabarettisten Jörg Maurer, eines meiner persönlichen Highlights des Jahres 2009 war, habe ich natürlich mit Freude und Spannung das neue Werk des Garmisch-Partenkircheners erwartet und gelesen!

Auch diesmal sind wir wieder zu Gast im namenlosen Kurort", der nichts anderes als die Heimatstadt des Autoren sein kann. Das altbekannte Team um den unauffälligen Kommissar Hubertus Jennerwein hat diesmal einen besonderes kniffligen Fall vor sich, den es zu lösen gilt: Beim Neujahrsspringen wurde der einzige dänische Skispringer im Feld beschossen und stürzte in der Folge und verletzte sich lebensgefährlich. Nachdem man anfangs gar nicht von einem Mordanschlag ausgehen will, wird eine Ermittlung zwingend erforderlich, als sich der als "Marder" titulierte Kopf in einem Gipfelbuch zu Wort meldet und weitere Anschläge ankündigt, die in der Folge auch nicht ausbleiben ...
Doch nicht nur mit dem Marder muss sich das Ermittlungsteam herumschlagen, denn auch ein chinesisches Dreierkommando hat sich im Kurort einquartiert, um dort ein ranghohes Mitglied der Sportfunktionärsriege notfalls mit Gewalt davon zu überzeugen, die olympischen Spiele 2018 doch in China abzuhalten. Während Anschläge auf den Ort die ganze Aufmerksamkeit des Kommissars erfordern, machen die Chinesen derweil Sache mit dem aus dem Vorgängerband bekannten österreichischen Problemlösers Karl Swoboda.

Die Charaktere sind gleich (sympathisch) geblieben, die aus dem Vorgängerband bekannten Rituale (rauchfreie Raucherpause, etc.) wurden wieder übernommen und Maurer zaubert einige Running Gags aus dem Hut, wenn es beispielsweise im lokalen Szenetreff der Bäckerei Krusti" jeden Tag neue Semmelkreationen à la die Barack-Obama-Semmel" oder das Sex and the Village-Laiberl" gibt. Diese nebenbei eingeflochtenen Gags erhöhen den Spaß der Lektüre ungemein und Maurer zeigt sich als wahrer Meister der Sprache, indem er jede Sprachebene ausführlich bedient und er Vergleiche wie folgende findet: Gegen uns ist jedes Grab wie ein Twitterblog!"
Der Plot ist diesmal deutlich komplizierter als in Föhnlage" und somit bringt das Buch auch ein paar mehr Seiten mit. Leider schafft es Jörg Maurer nicht ganz an die Atmosphäre des Vorgängers heran und beschränkt die Handlung nicht auf zwei, sondern drei Stränge, was die Geschichte etwas unübersichtlicher macht eingedenk der vielen Protagonisten. Doch alle Kapitel, die stilecht mit Kuh-Konterfei eingeleitet werden, sind angenehm kurz und machen so aus der Geschichte, die mancher beim Anblick der Front als schlichten Regionalkrimi abtun könnte, einen gut funktionierenden Krimi mit Thrillerelementen, der vorzüglich zu unterhalten weiß!

Fazit: Ein sprachlich ungemein lebendiger, parodierender aber immer noch als spannender Krimi, den man beim Anblick des Covers so nicht unbedingt erwarten dürfte!
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alpenglimmen..., 19. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Hochsaison: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Alpenglimmen - dieses Wort faßt meinen Leseeindruck in aller Kürze zusammen. Denn für ein Alpenglühen fehlt diesem Buch etwas, dafür ist es nicht Krimi genug.
Aber der Reihe nach. Das Cover des knapp 400 Seiten starken Werkes von Jörg Maurer ist ansprechend gestaltet und bereitet den Leser gut auf das vor was ihn erwartet: Dorfidylle, eine Menge Klamauk, ein herausragendes Ereignis - und das ganze gut durchmischt mit einer Krimihandlung.
Die ersten Seiten bereiten Lesevergnügen pur, locker-flockig werden einige skurrile Personen vorgestellt, ein Unfall wird zum Mordanschlag, ein weiterer Mordanschlag ohne Täter findet statt und der sympathische Ermittler Hubertus Jennerwein betritt die Bühne.
Maurers Schreibstil ist flüssig, seine Ironie durchaus witzig - aber manchmal wird es einfach zu viel. Die Bäckerei Krusti mit ihren Obama-Semmeln z.B. ist meiner Meinung nach gnadenlos überzogen dargestellt, bei solchen Textstellen rutscht es ab ins "Flache" - und genau das hat mir das Lesevergnügen etwas verdorben. Für meinen Geschmack wäre der Autor in diesem Punkt mit einem "weniger ist manchmal mehr" gut beraten gewesen, derartige Stellen etwas zu verkürzen würde das Buch um runde 50 Seiten schrumpfen lassen und die Handlung somit dichter gestalten.
Aber ich will nicht nur kritisieren, sooo schlecht ist das Buch nun auch nicht. Jörg Maurer versteht sein Handwerk, die agierenden Personen aus aller Herren Länder sind gut dargestellt, die Dialoge ein wahres Schmunzel-Vergnügen, Kommissar Jennerwein hat die volle Sympathie des Lesers und der bayerische Humor paßt hervorragend in die Handlung. Letztere ist manchmal etwas verwirrend, was meiner Meinung nach auch daran liegt, dass die humorigen Stellen den Leser stark ablenken. Man liest dieses Buch halt doch anders -sprich weniger aufmerksam- als einen Krimi...
Fazit: ein nettes Buch für Freunde von Sprachwitz und skurrilen Persönlichkeiten - für echte Krimileser, die einen dichten Handlungsstrang erwarten, wohl ehr nicht geeignet.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochgenuß, 15. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Hochsaison (Audio CD)
Meine Eindrücke vom Hören von Jörg Maurer "Hochsaison":

Kommissar Jennerwein ermittelt in einem alpenländischen Kurort (Garmisch-Partenkirchen wird nicht direkt erwähnt, ist aber zu erkennen) im Fall des beim Neujahrsspringen schwer gestürzten dänischen Skispringers. Wurde auf den Skispringer geschossen? Die Funktionäre, allen voran der IOC-Präsident, sind vor Ort, es geht um die Vergabe der Olympischen Winter Spiele 2018. Es gibt Gegner, die die Spiele nicht im Kurort haben wollen und welche, die sie lieber in China oder in der saudi-arabischen Wüste hätten. Als der Fall schon zu den Akten gelegt wird, es ist mittlerweile Frühling, gehen Bekennerschreiben ein und es geschieht einiges, was die Leute im Ort in Aufruhr versetzt, es geht drunter und drüber, schließlich gerät die Hochsaison in Gefahr. Es beginnt eine spannende Jagd nach mehreren Verdächtigen. Internationale Verwicklungen, bei denen italienische und chinesische Mafia, sowie Araber eine Rolle spielen, machen die Suche nicht einfacher.
Ein Hörerlebnis für Freunde schwarzen Humors! Da werden die innergemeindlichen Probleme auf die Schippe genommen, genauso wie Stümperhaftigkeit von manchem Möchtegernkriminellen. Und am Ende gibt es auch noch eine "dicke" Überraschung!
Jörg Maurer liest nicht nur, er trägt vor, schlüpft mit Ausdrucksweise und Ton in die einzelnen Charaktere, gibt ihnen so eine hörbare Form. Man kann sich in die Personen versetzen, ihre Stimmungen mitfühlen. Der ironische Unterton, der den Kabarettisten in ihm ausmacht, begleitet den Text ständig.

Gerne hätte ich "Highway to hell" in der Zitherversion gehört!;-)

Hat Spaß gemacht Zuzuhören, es war ein Erlebnis!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Berg ruft ...!", 6. April 2010
Von 
Sandra Urso "Sandra" (Rüsselsheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Hochsaison: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Im schönen Bayrischen Land geschieht beim Neujahrsspringen vor den Augen der Masse der alljährlich anwesenden Skisprung-Fans und der Haute Couture des Sportes sowie des prominenten öffentlichen Lebens ein Unfall": Der Skispringer Ake Sorensen kommt kurz nach dem Absprung ins Trudeln und stürzt schwer. Schwer verletzt wird er ins Krankenhaus gebracht - seine Überlebenschancen sind sehr gering. Die Skisprung-Elite und die Bewohner der austragenden Gemeinde sind entsetzt. Schließlich sollen doch die olympischen Spiele 2018 hier ausgetragen werden ... Doch handelt es sich bei dem Sturz wirklich um einen unglücklichen Unfall oder sind hier fremde Finger im Spiel? Kommissar Jennerwein wird mit der Klärung beauftragt. Schnell kommt man zu dem Schluss, dass Sorensen rein gar nicht aus eigenem Unvermögen gestürzt ist, sondern dass auf ihn geschossen worden ist und er somit das Gleichgewicht verlor. Und dessen nicht genug kommt es im Verlauf der nächsten Tage und Wochen sogar zu noch mehr Anschlägen, die die Truppe um Jennerwein vor allerhand Rätsel stellt. Was bezweckt der Attentäter und stammen die Anschläge aus ein und derselben Hand? Es sieht danach aus, da der mutmaßliche Täter Briefe an Jennerwein schreibt und seine Taten ankündigt. Allerdings gibt es da noch die 2 bzw. zunächst 3 mysteriösen Gestalten mit asiatischem Aussehen: Wong und Shan. Denn der Anschlag auf der Ski-Schanze geht auf deren Konto. Sie haben einen Auftrag: Die olympischen Winterspiele sollen in Choyang stattfinden - koste es was es wolle ... Na, das kann ja heiter werden ... Kommissar Hubertus Jennerwein und seine Kollegen von der Ortspolizei stehen vor einiger äußerst kniffligen Aufgabe.

Mensch, dieses Buch ist mal wirklich als herzerfrischend zu bezeichnen. Zunächst war ich ja etwas skeptisch aufgrund der vielen bayrischen Ausdrücke und typischen Namen. Jedoch kam ich dann im Verlaufe des Buches gar nicht mehr aus dem Schmunzeln heraus. Der Schreibstil ist super witzig und doch ist immer für Spannung gesorgt und ein doch ernst zunehmender Handlungsstrang deutlich geworden. Man fühlt sich mitten in der Geschichte zwischen urtypischen Gestalten und bösen asiatischen Meuchelmördern. Ganz toll. Ich vergebe volle Punktzahl und werde mir auf jeden Fall den 1. Fall von Jennerwein zu Gemüte führen müssen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochsaison und Hochspannung, 29. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Hochsaison: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Es gibt eine Menge Bekennerbriefe von einem (angeblichen) Täter. Es wird eine Straftat vorbereitet, nur ist bis jetzt unklar, welche und von wem. Oder ist es nur ein Witz? Ob es mit weiteren Geschehnissen zu tun hat?

An einem Wintersportkurort stürzte ein Skispringer. War es ein Attentat? Es scheint Schwierigkeiten zu geben, weil der Ort sich gerade für die Olympischen Spiele bewirbt. In der VIP-Loge geht auch etwas vor. Verdächtige Leute zwischen Prominenten, verdächtige Schüsse, die keiner bemerkt...

Ein Pärchen "fernöstlicher Herkunft" hält sich in dem Ort auf und bereitet auch etwas Schreckliches vor.
Alle parallelen Fäden sehen wie selbständig aus, müssen aber von dem Kommissar Jennerwein und seinem Team zusammengezogen werden, weil es sich um ein echtes Verbrechen von weltlichen Maßstäben handelt. Ja-ja, im Ernst.

Also wer hinter was steht, wer welche Ziele verfolgt und was im Endeffekt wohl rauskommt?

Dem Leser sind alle "schlechten" Hauptfiguren und ihre bösen Taten praktisch von Anfang an bekannt, allerdings bleibt der Zusammenhang bis zum Ende rätselhaft und somit die Handlung sehr spannend.

Die Geschichte selber kommt einem fast verrückt vor. Viele Stränge sehen irreal aus, wurden aber vom Autor als ernsthaft erklärt. Zum Schluss wird alles ans Licht gebracht, keine Fragen bleiben offen.

Feines Lokalkolorit und der sehr witzige und präzise Schreibstil des Autors machen das Lesen zu einem Vergnügen. Das fesselnde Buch lässt sich schnell und flüssig lesen. Die Kuhabbildung auf dem Cover und auf jeder Seite, wo der neue Abschnitt beginnt, ist ganz sympathisch und verleiht dem Roman eine besondere Note aus dem Bergen. Man lernt sogar a bißl von den bayrischen Dialektausdrücken und einige seltsame Bräuche aus dem Region ;-)

Diesen Alpenkrimi würde ich gerne weiterempfehlen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ausgelassene Parodie, 26. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Hochsaison: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Wer wissen will, warum das Cover genau so lustig ist, wie es ist, muss bis fast zum Ende lesen, um die Erklärung zu finden. Es sei vorausgeschickt, dass das Durchhalten absolut kein Problem ist. Diese überdrehte Parodie kann man gar nicht aus der Hand legen; überdreht ist sie mehr als genug, aber so charmant und witzig, dass alles zusammen passt.

Doch von Anfang an: Kommissar Jennerwein wird zur Olympiaschanze gerufen. Während des Neujahrsspringens stürzt ein dänischer Springer mitten im Sprung regelrecht ab und kurz nach der Tat behauptet ein passionierter Jäger, dass er nach Zeitlupenanalyse des Sprungs sicher sei: Der Däne ist beschossen worden. Die Polizei geht dem Hinweis leider ergebnislos nach; statt einer Lösung bekommen sie es zunächst mit einem ominösen Bekennerschreiben zu tun, der dann von einem Anschlag auf eine Gruppe von Adventure-wütigen Managern getoppt wird. Jennerwein, die örtliche Polizei und eine handverlesene Truppe von Profilern und Spurenspezialisten jagen einen Täter, der sich ausgiebig über sie lustig zu machen scheint.

Was zu Beginn ganz harmlos anfängt, entpuppt sich schnell als ausgelassene Krimiparodie, die -ganz authentischer Alpenkrimi- in jedem Kapitel von der Coverkuh geziert wird. Nichts, was Jörg Maurer am Genre heilig ist und nichts, was nicht im Kakao landet. Da zeitgenössische Ermittler von ihrern Schöpfern stets mit einem Defekt irgendeiner Art versehen werden (ob nun leerer Kühlschrank oder zerrüttete Familie etc), bekommt Jennerwein freilich auch was ab, damit er nicht so alleine dasteht. Maurer greift in die Vollen und es scheint ein Wunder, dass Jennerwein noch ermitteln kann. Spurenspezialist Becker fährt ein Equipment auf, das selbst die Kollegen vom Fernsehen, namentlich die ganzen CSI-Teams, vor Neid erblassen lassen würde. Becker verfügt über einen Dummy, der sogar Skispringen kann. Wie außerordentlich nützlich!
Die regionalen Adventure-Touren protzen mit ungeheuer aufregenden Events: Winterbesteigungen in historischen Gewändern, Canyoning mit Steinzeitausrüstung - und je sinnfreier, desto bedeutender fallen sie natürlich für die Beurteilung von Teamfähigkeit, Kreativität, Durchsetzungskraft etc pp usw für die teilnehmenden Manger und angehenden Führungskräfte aus. Als Sahnehäubchen gibt Pierre Brice den Kini. Wenn das kein wahres Incentive ist!

Diese sprudelnde Phantasie zieht sich durch das gesamte Buch. Vom Motiv für die Untaten bis zur Besetzung der "Neben"rollen in Form von Promis und Superpromis, die die Events bevölkern. Selbst die Bayern müssen sich ein bisschen ärgern lassen, aber nicht zu sehr und auch mit liebevollem Augenzwinkern, damit Maurer seine Wohnung in Bayern behalten darf.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweiliger, intelligenter Spaß, 19. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Hochsaison: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Das kommt also dabei heraus, wenn ein Kabarettist einen Krimi schreibt: Ein kurzweiliger, intelligemter, keinen Gag scheuender, dabei aber die Spannung nie aus den Augen verlierender Alpenkrimi.

Kommissar Jennerwein und sein Team werden diesmal direkt herausgefordert: Attentate im alpenländischen Kurort (unschwer als Garmisch-Partenkirchen zu identifizieren) und dazu geradezu unverschämte Bekennerschreiben. Da scheint sich einer ganz sicher zu sein. Der erste Anschlag auf einen dänischen Skispringer ging beinahe noch als Unfall durch, aber dann wurde eine Weißwurst, eines der bayrischen Nationalsymbole, vergiftet. Nicht nur der Ruf des Kurortes steht auf dem Spiel, sondern auch seine Bewerbung als Austragungsort für die olympischen Winterspiele. Der Attentäter scheint mit der Polizei zu spielen. Aber welche Rolle spielen die beiden Chinesen oder der arabische Milliardär, der seinerseits die Winterspiele nach Dubai (!) holen möchte. Es geht drunter und drüber, vielfältige Handlungsstränge werden entwickelt, einige Running gags ausgearbeitet (z.B. die Trivialromane der Pensionswirtin, der unglaubliche Einfallsreichtum der Bäckerei Krusti oder der Polizei-Dummy Gisela). Obwohl ziemlich bald klar ist, wer hinter den Attentaten steckt, bleibt bewundernswerter Weise die Spannung bestehen, der liebevolle, spöttische Witz verleitet immer wieder zum Kichern. Sicher kein Krimi für ausgesprochene Hardboiled-Thriller Fans, die das Genre ganz ernst nehmen, aber ein großes Vergnügen für alle anderen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genauso, wie man einen Krimi nicht erwartet, 24. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Hochsaison: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung:
Beim Neujahrsspringen in einem alpenländischen Kurort stürzt ein Skispringer schwer - und das, wo Olympia-Funktionäre zur Vergabe zukünftiger Winterspiele zuschauen. Wurde der Springer etwa beschossen? Jennerwein ermittelt bei Schützenvereinen und Olympia-Konkurrenten. Als ausgerechnet in einem Gipfelbuch per Bekennerbrief weitere Anschläge angedroht werden, kocht die Empörung im Ort hoch: Jennerwein muss den Täter fassen, sonst ist die Hochsaison in Gefahr...

Witzig-spritzig ist Jörg Maurers zweiter Alpenkrimi. Und er ist genauso, wie man sich einen Krimi NICHT vorstellt!

Kommissar Jennerwein ist unauffällig wie Hugh Grant und hat seine Macken und auch einige Probleme.
Als in der Hochsaison ein Skispringer schwer stürzt, denkt auch er eher an einen Unfall. Erst durch einen verrückten Einwohner des Dorfes, wird er auf die Fährte geschickt.

Die Handlung ist skurril und voller Sprachwitz, mit Ironie und Sarkasmus bis oben hin gefüllt. Die Figuren sind total schräg aber trotzdem liebenswürdig. Und trotz Allem ist es ein ernstzunehmendes Buch. Originell konstruiert und in mehreren Handlungssträngen erzählt, wird die Handlung komplex und tiefgründig. Spannend und flüssig, lässt sich die Geschichte schnell lesen und die mit viel Raffinesse gelegten falschen Spuren verfolgen.

Und auch das Cover passt wie die Faust aufs Auge zu Jörg Maurer, der Erzählweise und auch der Geschichte. Die freundliche Kuh eröffnet die knackig kurzen Kapitel, sodass man kaum aufhören kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verbrechen im idyllischen Allgäu, 23. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Hochsaison: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Es ist wohl der 2. Band um Kommissar Hubertus Jennerwein, dem Kriminaler, der aussieht wie Hugh Grant, den ersten habe ich noch nicht gelesen, den 2. umso lieber. Es findet gerade das alljährliche Neujahrsspringen statt, der Ort ist voller Menschen und auch voller Promis. Da stürzt ein dänischer Skispringer und schnell kommt der Verdacht auf, dass ein Anschlag stattgefunden hat. Hat man auf ihn geschossen? Der nicht genannte Ort ist Bewerber für die olympischen Winterspiele 2018 und daher im besonderen im Focus des anwesenden IOC Chefs Jaques Rogge, der stark bewacht dem Unglück zusehen muss.
Hubertus Jennerwein und sein Team reisen an, um die Spur aufzunehmen und da passiert auch schon der nächste Anschlag: eine durch Exlosion ausgelöste Lawine verschüttet die Mitarbeiter einer Firma, die ein bißchen Survivaltraining zur Teambildung machen. Dem Leser wird schnell klar, was Jennerwein erst noch herausfinden muss: es handelt sich um 2 verschiedene Täter und Ziele.
Dieser Kriminalroman ist voller schwarzem Humor und toll skurril gezeichneten Personen und trotz mehrerer Ermorderter liest es sich auch wie eine bayrische Komödie. Der Autor schreibt mit einem wunderbaren Wortwitz und so wachsen einem alle Figuren schnell ans Herz - allen voran natürlich Jennerwein, der wie viele seiner Kollegen ein dunkles gesundheitliches Geheinmnis hat, von dem niemand weiß. Ich finde, dass hier mal ein besonderer Krimi mit hervorragendem Lokalkolorit vorliegt und nicht nur durch das Cover unter der großen Krimiflut hervorsticht. Und deswegen werde ich sogleich auch die anderen von Maurer vorliegenden Krimis mit Vergnügen lesen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen An den Haaren beigezogener Unsinn, 13. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Hochsaison: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Ums kurz zu macha, so an Schmarrn hab i scho lang nimmer glesn! Dieser Mann hat ja in diesem Buch fast die ganze Welt mit eingeschlossen. Abu Dhabi, China und noch dazu Lima (Peru), da hätte ich an seiner Stelle auch noch andere Länder und Erdteile mit ins Buch aufgenommen. Ich hab leider noch kein anderes Buch von Jörg Maurer gelesen und weiß also auch nicht ob diese im gleichen Stil geschrieben wurden, wenn dies aber der Fall sein sollte bin ich nicht scharf darauf und werde mir keines mehr kaufen. Ich persönlich habe mir mehr von diesem Buch erwartet.
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Hochsaison: Alpenkrimi
Hochsaison: Alpenkrimi von Jörg Maurer (Taschenbuch - 3. März 2010)
EUR 8,95
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