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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach 300 Seiten zu lang...
Ja...
Dieses Buch ist eindeutig zu lang.
Diese Kritik muss man so stehen lassen.
Frank Schätzing wollte es wohl zu gut machen und so hat er Handlungsfäden ausgezogen, die wirklich nichts austragen und die in ihrer Häufung nerven.

Und trotzdem: Ich habe das Buch verschlungen.
Und das sogar zweimal.

Warum...
Vor 7 Monaten von Heiko Ehrhardt veröffentlicht

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich gebe auf!
Was habe ich mich über das Buch als Geschenk gefreut, als ein guter Freund es mir mitbrachte. Zumal besagter Freund und ich einen ähnlichen Buchgeschmack haben. Doch dieses Mal ist es voll in die Hose gegangen.

Ich habe bewusst vor dem Lesen keine Rezensionen angeschaut, da ich wusste, dass Frank Schätzing nicht für jeden etwas ist. Und ich...
Vor 2 Monaten von Logan Lady veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich gebe auf!, 29. Mai 2014
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Taschenbuch)
Was habe ich mich über das Buch als Geschenk gefreut, als ein guter Freund es mir mitbrachte. Zumal besagter Freund und ich einen ähnlichen Buchgeschmack haben. Doch dieses Mal ist es voll in die Hose gegangen.

Ich habe bewusst vor dem Lesen keine Rezensionen angeschaut, da ich wusste, dass Frank Schätzing nicht für jeden etwas ist. Und ich war tapfer, denn ich habe bis zur Mitte durchgehalten, doch dann konnte ich einfach nicht mehr.

Bisher dachte ich, dass ich in Stephen King den Meister der Einleitung gefunden hätte, doch gegenüber Frank Schätzing kommt King extrem schnell zum Punkt. Zwar konnte ich mir viele Szenen sehr gut vorstellen, jedoch wusste ich, selbst bis zur Mitte hin, nicht, was der Autor eigentlich von mir will. Ich konnte keinen roten Faden erkennen.

Die Figuren waren mir durchaus sympathisch und gerade die schrulligen Millionäre und Milliardäre haben mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Doch die Figuren allein konnten mich nicht halten.

Fazit: die Geschichte wäre bestimmt spannend, wenn sie gute 400 Seiten kürzer gewesen wäre. So ist es einfach nur langatmig und langweilig. Schade!
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158 von 182 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zäher Anfang...rasante Mitte..schnödes Ende., 12. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
Mit über 1300 Seiten ist Limit in jederlei Hinsicht ein dicker Schinken. Letztendlich scheitert das Buch an seiner Quantität und auch
Trivialität, obwohl es durchaus ein leidlich spannender Lesegenuß war. Schätzing läßt sich Zeit und baut die Story sehr langsam auf, zwei Haupthandlungsstränge ein Nebenstrang, dazu eine Vielzahl an Charakteren, die nicht unbedingt für den Plot notwendig gewesen wären. Das Buch hätte sich als Action Sc-Fi Thriller sicherlich flüssiger gelesen, wenn auf eine gewisse Opulenz verzichtet worden wäre und die Story sich auf 600-700 Seiten beschränkt hätte. Andereseits gelingt es Schätzing durch den Detailreichtum ein Kopfkino des Jahres 2025 zu entfesseln, welches so von mir noch nicht erfahren wurde. Wobei der amüsante Technologieoverkill realistischerweise wohl eher im Jahr 2075 stattfinden könnte. Als teilweise dystopische, aber auch utopische Vision der nahen Zukunft, ist Frank Schätzing ein großer Wurf gelungen. Die eigentliche, vor allem ab der zweiten Hälfte ordentlich an Fahrt aufnehmende Story, erweist sich zum Schluß doch als Durchschnittsware. Schuld daran ist auch die Tatsache, das nach dem eigentlichen Klimax noch die wenig spannende formale Auflösung nachgereicht wird. Fazit : Etwas weniger wäre hier deutlich mehr gewesen.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Versuch einer ausgewogenen Besprechung, 1. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich war zunächst gar nicht abgeneigt: Die Aufzugs- und Mondgeschichte ließ sich eigentlich recht spannend und interessant an. Die Atmosphäre des Mondes (Wortwitz: der Mond hat keine Atmosphäre im astronomischen Sinn) ist beeindruckend gelungen - man fühlt förmlich die schroffe, graue Leere.
Dann aber folgen mächtige Exkursionen in Chinas Unterwelt, eingeleitet von einer völlig überflüssigen - weil ausufernden - Jagd nach Pädophilen, zu afrikanischen Despoten, Berliner Restaurants, kriminellen Ölmultis und diversen Geheimdiensten. Natürlich gibt es den beinahe übernatürlichen Killer mit 7 Katzenleben und den gewitzten Detektiv mit vermasselder Beziehung und 8 Katzenleben (Blade Runner lässt grüßen). Manche Passagen sind ein wenig kindisch, andere sehr seriös, aber genau das darf ja auch die Freiheit eines Autors beim Schreiben ausmachen.

Wie letztendlich alle Stränge zum großen Finale - ok, drei bis vier kleinen Finalen - zusammenlaufen, ist eher eine Enttäuschung.

Fairerweise und jenseits von persönlichen Anwürfen an den Autor in Sachen Besserwisser oder Oberlehrer seitens anderer Rezensenten muss ich zugeben, dass die im All und auf dem Mond spielenden Passagen richtig gut gelungen sind, mir fällt dazu als Vergleich "Terminus" von Lem ein, ähnlich dicht hinsichtlich der Stimmung - wobei: Lem spielt(e) natürlich in der "Ekstraklasa", bei Limit reicht es nur zur Regionalliga.

Ich kann dieses Buch nicht uneingeschränkt empfehlen, aber ich kann es auch nicht kategorisch schlechtreden.
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46 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Quälende Langeweile, 3. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Taschenbuch)
Ich habe mich gezwungen, die knapp 1300 Seiten geballte Langeweile zu Ende zu lesen, in der Hoffnung, die Geschwätzigkeit ende doch noch in einem furiosen Abschluss.
Leider habe ich mich getäuscht.
Man kann Herrn Schätzing sicherlich nicht mangelnden Fleiß vorwerfen, denn so viele Worte müssen ja erst mal zu Papier gebracht werden.
Allerdings schafft der Duden das auch und ist an manchen Stellen sicherlich spannender..
Frank Schätzing hat mit Akribie versucht, der staunenden Leserschaft seinen geballten Intellekt vorzuführen und alle gängigen Klischees unterzubringen.
Die bösen Ölmultis geben die dunkle Macht die den Jedi Ritter Julian Orley bedrohen.
Ein afrikanischer Staat, in dem Regierungen von anderen Staaten eingesetzt und gestürzt werden.
Der übliche Wettkampf gegen die Zeit, der 'oh Wunder- in allerletzter Sekunde gewonnen wird.
Der Kampf der Systeme USA und China, den China moralisch ja schon wegen seiner Kulturrevolution nur verlieren kann.
Ein Dreierteam mit Owen Jericho, Yuyun Chen und Tian Tu (Harry Potter mit Hermione und Ron?), das nur überlebt, weil der ansonsten unfehlbare Voldemort als Kenny Xin gerade bei ihnen immer wieder dumme Fehler macht.
Ein wenig Psychologie im Tochter-Vater Verhältnis bei dem Hongbin für die Geschichte(n) des Buches so unnütz wirkt wie ein Kropf.

Von allem ein wenig und leider auch von allem erheblich zuviel.
Die sicherlich reizvollen Ideen sterben im Feuer intellektueller Selbstbefriedigung des Autors, der vielleicht mehr an die Selbstdarstellung dachte als an die Freude seiner Leser.
Mit rund 800 Seiten weniger hätte man vielleicht nicht den Silver Dragon so gründlich beschreiben können, dass man ihn zuhause als Modell nachbauen kann, aber es hätte dem Buch sicherlich nicht geschadet.
Gerade weil ich Frank Schätzing in der Vergangenheit gerne gelesen habe, bin ich besonders enttäuscht, dass er mit "Limit" ein Buch geschrieben hat, dass den Begriff "quälende Langeweile" neu definiert..
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139 von 170 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade, schade, 19. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wie schreibt mein Vorredner:
"Wer wert auf eine objektive Kritik legt ... sollte sich bei anderen und renommierteren Quellen (Anm. "als Amazon") bedienen..."

OK machen wir:

Stern: Eine quälend langsame Reise zum Mond
Zitat: "Und immer wieder bremsen Einschübe, psychologische Betrachtungen, Vermittlung von Wissen à la Volkshochschule über Siedepunkte, Temperaturverhältnisse... Immer wieder Längen. Ich ertappte mich beim Überblättern, sprang zurück, nahm wieder Anlauf, überblätterte erneut..."

Deutschland Radio Kultur: "Verhängnisvoller Mondausflug"
Zitat: "Frank Schätzings Roman liest sich wie ein auf 1300 Seiten aufgeblasenes Drehbuch von der Stange: ziemlich ermüdend."

usw.

Naja - ich war bekennender Schwarm-Fan: Innovativ, packende Story, nicht oberflächlich - einfach genial. Aber das was Schätzing hier abliefert > siehe "renommiertere Quellen".

Eigentlich gehört dem Lektor eine drübergebraten. Aber der konnte sich wohl gegenüber dem Verlag und der Marketing-Maschinerie nicht durchsetzen. Auch mit diesem Buch werden die Ökonomen ihren Schnitt machen, der Leser leider nicht.

EINFACH NUR SCHADE!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Da packt mich die Langeweile., 17. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Taschenbuch)
Dieser Roman ist fantastisch. Ihnen wird der Mund beim Gähnen offen stehenbleiben. Sie werden sich auf Seite 5 noch erinnern, was sie auf Seite 3 gelesen haben; auf Seite 10 vermutlich schon nicht mehr. Die Finesse, mit der der Autor die erste halbe Seite auf 70 Seiten auswalzt; der Kunstgriff, alle Personen im Register noch einmal zu erwähnen, da sie sich sonst niemand merken könnte; die Details, mit denen die eindimensionalen Charaktere ausgeschmückt werden... unglaublich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach 300 Seiten zu lang..., 13. Januar 2014
Von 
Heiko Ehrhardt "Katzenfreund" (Hüttenberg, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Taschenbuch)
Ja...
Dieses Buch ist eindeutig zu lang.
Diese Kritik muss man so stehen lassen.
Frank Schätzing wollte es wohl zu gut machen und so hat er Handlungsfäden ausgezogen, die wirklich nichts austragen und die in ihrer Häufung nerven.

Und trotzdem: Ich habe das Buch verschlungen.
Und das sogar zweimal.

Warum ?

Weil es ein mögliches Bild der Zukunft beschreibt. Besser jedenfalls als die meisten mir bekannten ähnlich gelagerten Bücher.

Außerdem gefallen mir einige Personen ausnehmend gut. So vor allem der psychopathische Killer und die zickige Hauptheldin.

Und dann taucht noch David Bowie auf - mit einer der besten Interpretationen der "Space Oddity", die ich kenne.

An einem Punkt freilich liegt Frank Schätzing komplett falsch: "Second Life" ist inzwischen komplett durch.
Oder spielt das noch einer ?
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Über'm Limit!, 19. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Buch nervt einfach nur noch.

Erst fängt es nicht an: Über hunderte von Seiten sehr nette und sorgsam recherchiertes Allerlei um Weltraumaufzug und Mond im Allgemeinen - für einen Weltraum-Freak (bei der Mondlandung 12 Jahre alt) natürlich toll. Aber eben ohne Handlung, nur nett.

Dann kommt die Handlung, Schauplatz Shanghai: Über hunderte von Seiten primitive Thrillerei mit allmächtigen und unsterblichen Helden, die alles können, nur manchmal nicht logisch denken. Unlogisches Zeug, präzise und detailverliebt beschrieben.

Dann, so ab Seite 800, vermischen sich die Handlungsstränge schön langsam. Immer, wenn's spannend wird, bremst Schätzing mal wieder mit ein paar Seiten philosophischer Betrachtungen (kann man überblättern), aber es bleibt doch: das Buch nervt.

Schade. Immer wieder bin ich drauf und dran, einfach aufzuhören - werd's aber wohl doch nicht tun, ich habe ja nur noch ein paar hundert Seiten ...
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33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geschafft..., 4. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
...geschafft, das Buch nach 250 Seiten wegzulegen. Das gelingt mir selten, weil die Hoffnung, dass noch etwas kommt, im Allgemeinen zuletzt stirbt.
Auch ich bin vom "Schwarm" begeistert, aber an diesem Schinken freut mich nur, dass ich ihn geschenkt bekommen habe. Die Welt des Autors (eine der Schwächen auch beim "Schwarm") scheint aus Kinobesuchen und Fernsehdauerlauf zu bestehen, diese Neigung hat er auf viele seiner Figuren übertragen, was das Buch so zeitverschwendend macht, wie das Fernsehprogramm.
Es gäbe noch viel mehr zu kritisieren, aber das Buch ist es einfach nicht wert, mit gleicher Geschwätzigkeit abgehandelt zu werden.
Zusammengefasstes Urteil: Quantität statt Qualität.
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44 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein unlesbares Buch, 26. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
Als Fan des Buches "Der Schwarm" von Frank Schätzing war ich natürlich sehr gespannt auf seinen neuen Thriller - auch wenn mich der Umfang von 1320 Seiten zugegebenermaßen etwas abgeschreckt hat, da ich bereits bei "Der Schwarm" den Eindruck hatte, dass der Autor sich hin und wieder gerne in seinen eigenen Text verliebt und sich darin verliert, bis er den Handlungsstrang wieder aufnimmt, um die Geschichte weiterzuerzählen und den Bogen wieder zu spannen. Beim "Schwarm" konnte er sich diesbezüglich noch disziplinieren, bei "Limit" allem Anschein nach nicht.

Gänzlich unvoreingenommen und in Erwartung eines großartigen, spannenden Lesestoffs machte ich mich gleich nach Erwerb des Buches "an die Arbeit". Und dies ist keineswegs im übertragenen Sinne gemeint! Allein das 1,3 Kilogramm schwere Buch halbwegs ermüdungsfrei beim Lesen zu halten und dabei eine möglichst bequeme und entspannte Lage zu finden, die einem nicht die Arme einschlafen lässt, ist schon die erste Herausforderung. Was den Text selbst betrifft, braucht man bereits einen sehr langen Atem, um die ersten 100 Seiten zu schaffen. Kaum baut sich etwas Spannung auf, scheint die Geschichte endlich Fahrt aufzunehmen und es "irgendwie loszugehen", fängt Schätzing wieder an abzuschweifen, Schauplätze zu wechseln und Klischees aneinanderzureihen, um Personen, Rollen, Orte und Befindlichkeiten zu beschreiben und sie in die Geschichte einzuführen. Bei gefühlten 100 Personen, die in dem Buch eine Rolle spielen werden, ist das ermüdend (nicht nur für die Arme) und lässt einen das Buch immer wieder genervt zur Seite legen.

Wie hier auch von anderen Lesern beschrieben, habe ich dann mit etwas begonnen, was ich beim Lesen eines Romans normalerweise nie tue - ich begann quer zu lesen. Auf diese Weise habe ich versucht, der Geschichte etwas Tempo und Spannung abzuringen, was mir letzlich aber auch nicht gelingen wollte, weshalb ich dann irgendwo bei Seite 400 kapitulierte und den auschweifenden Schätzing mit einer letzten Kraftanstrengung ins Bücherregal wuchtete, um ihn dort nun erst einmal zu belassen. Vielleicht mag der Tag ja irgendwann kommen, an dem ich ihm noch einmal eine Chance gebe. Vielleicht warte ich aber auch auf die Paperback-Ausgabe, um dann wenigstens die rein physische Anstrengung beim Lesen des Buches zu reduzieren.

Mag sein, dass ich dem Autor und der Geschichte unrecht tue, wenn ich mit seinem Werk - ohne es vollständig gelesen zu haben - so hart ins Gericht gehe. Ich fürchte aber, nachdem, was ich bis jetzt gelesen habe, dass das Buch nicht mehr die Kurve kriegt und ein unlesbares Buch für mich bleiben wird.
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Limit: Roman
Limit: Roman von Frank Schätzing (Taschenbuch - 5. April 2011)
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