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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Familie hinter Anne Frank
Das Tagebuch der Anne Frank" dürfte den meisten Menschen ein Begriff sein. Die junge Jüdin Anne berichtet über ihr Leben im Hinterhaus, in dem sie sich mit ihrer Familie und vier weiteren Menschen zwei Jahre lang vor den Nazis versteckt hielt, bevor sie deportiert wurden. Anne, ihre Schwester Margot und ihre Mutter Edith überlebten das KZ nicht. Annes...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2009 von Tea, Chocolate and Books

versus
4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz so toll, wie erhofft
Nachdem Mirjam Pressler schon viele schöne Bücher geschrieben hat, war ich auf das Neue, dessen Thema ich unbandig interessant finde, schon sehr gespannt. Leider hat es meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt. Es hätte spannender, mitreißender geschrieben sein können. Wahrscheinlich liegt das Problem darin, dass Pressler den noch lebenden...
Veröffentlicht am 19. Februar 2010 von queenee


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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Familie hinter Anne Frank, 9. Oktober 2009
Von 
Das Tagebuch der Anne Frank" dürfte den meisten Menschen ein Begriff sein. Die junge Jüdin Anne berichtet über ihr Leben im Hinterhaus, in dem sie sich mit ihrer Familie und vier weiteren Menschen zwei Jahre lang vor den Nazis versteckt hielt, bevor sie deportiert wurden. Anne, ihre Schwester Margot und ihre Mutter Edith überlebten das KZ nicht. Annes Vater Otto Frank veröffentlichte die Tagebücher seiner Tochter und schrieb damit ein Stück Literatur-, Theater- und auch Filmgeschichte.

Grüße und Küsse an alle" schenkt uns einen Einblick in das Leben der Verwandten von Anne Frank. Mirjam Pressler hat in Zusammenarbeit mit Buddy Elias, dem Cousin Annes, sowie seiner Frau Gerti, aus vielen tausend Briefen, die vor, während und nach dem Krieg zwischen den Familienmitgliedern geschrieben wurden, sowie aus Erinnerungen von Buddy Elias ein Werk geschaffen, das den Leser teilhaben lässt an der Geschichte der Familien Frank und Elias. Man erhält Informationen über wichtige Persönlichkeiten dieser Familie, etwa Annes Großmutter Alice, ihre Tante Leni, den Vater Otto, aber auch den berühmten Cousin Buddy.

Im Buch befinden sich Drucke der Originalbriefe sowie Gemälde und Fotos. Man hat das Gefühl, durch das Fotoalbum eines guten Freundes zu blättern, so tief und intim sind die Einblicke, die dem Leser gewährt werden.
An manchen Stellen liest sich die Geschichte wie ein Familienroman, doch man wird immer wieder daran erinnert, dass sie real ist und dass der Familie wirklich so viel Leid widerfuhr. Spätestens ab dem Punkt, an dem Otto Frank aus dem KZ freikommt und in seinen Briefen von der Suche nach seiner Frau und seinen Töchtern berichtet, wird man die Beklemmung nicht mehr los. Ich fand es sehr heftig, den Brief zu lesen, in dem er seiner Familie schließlich erst mitteilt, dass seine Frau im KZ verstorben ist und schließlich berichten muss, dass auch Anne und Margot nicht überlebt haben. Die Geschichte Otto Franks wird bis zu seinem Tode 1980 zu Ende erzählt.

Grüße und Küsse an alle" berichtet auch über die Entstehung des Buches Das Tagebuch der Anne Frank" sowie des Theaterstückes und des Films. Man erfährt viele Details, die man vorher nicht wusste (ich zumindest nicht), z.B., dass Otto Frank 50 000 Dollar an einen Drehbuchautor zahlen musste, weil dieser ihn verklagt hatte, oder dass es Gerichtsverhandlungen gab, weil Rechtextreme Annes Tagebücher als Fälschungen deklarierten. Auch über die Gründung der Anne Frank Stiftung und des Anne Frank Fonds erhält man Informationen.

Der Autorin ist es mit diesem Buch gelungen, dem Leser die Familie der Anne Frank so nahezubringen, dass man das Gefühl hat, diese Menschen persönlich zu kennen. Ich finde es sehr schön, durch Grüße und Küsse an alle" so viel über sie erfahren zu dürfen und kann es jedem, der sich für die Geschichte Anne Franks interessiert, dieses Buch nur ans Herz legen. Es ist sicherlich nicht einfach und schnell weg" zu lesen, dieses Buch verdient es, dass man sich ihm in Ruhe und mit Zeit widmet. Aber für die Leser, die bereit sind, sich darauf einzulassen, wird es eine Bereicherung sein
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schmerzhafter Eindruck davon, welche Lebenswelten, welche Kultur und Tradition durch den Holocaust vernichtet worden ist, 26. Oktober 2009
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Ihr Buch "Ich sehne mich so. Die Lebensgeschichte der Anne Frank" ist eines der besten Bücher über Anne Frank auf dem Markt. Zahlreiche weitere Bücher, die sich literarisch mit Anne Frank beschäftigen, hat sie aus verschiedenen Sprachen übersetzt und kann so als ausgewiesene Kennerin der Geschichte dieser durch ihre Tagebücher bekannt gewordenen jungen jüdischen Frau gelten.

Die Rede ist von Mirjam Pressler, einer außergewöhnlich produktiven Schriftstellerin und Übersetzerin, die nun im S. Fischer Verlag eine über 400 Seiten umfassende Geschichte der Familie von Anne Frank vorlegt.
Das Buch ist entstanden unter der Mitarbeit von Gerti Elias, der Ehefrau jenes Buddy Elias, eines Cousins von Anne Frank. Auf dem Dachboden seines Basler Hauses wurde eine Sammlung von Tausenden von Briefen, Dokumenten und Fotos gefunden, die für die Rekonstruktion der Familiengeschichte von Anne Frank von höchst wichtiger Bedeutung sind. Beide Autorinnen haben diese Quellen gesichtet und ausgewertet und zu einem beeindruckenden Buch verarbeitet.

Ein Buch, das nicht nur eine einzelne Familiengeschichte erzählt, sondern auch die jüdische Welt des 19. Jahrhunderts und des 20. Jahrhunderts bis zum Holocaust wieder auferstehen lässt.
Mirjam Pressler versteht es mit ihrer außergewöhnlichen und fesselnden Erzählkunst, die so viele ihrer Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsenen auszeichnet, auch hier, aus dem Sensationsfund von Basel und seinen einzelnen Fundstücken eine Familiengeschichte zu schreiben - die exemplarische Geschichte der deutsch-jüdischen Familie Frank.

Das reich bebilderte Buch ( viele Bilder stammen aus dem jüngsten Fund in Basel) liest sich wie ein großer schicksalhafter Familienroman, mit dem einen Unterschied, dass dieses Geschichte nicht ausgedacht ist, sondern wirklich so geschah. Auch beim Lesen dieses Buches hatte der Rezensent einen schmerzhaften Eindruck davon, welche Lebenswelten, welche Kultur und Tradition durch den Holocaust vernichtet worden ist.

Diese Geschichte sollte Mahnung und Ansporn sein, allen gegenwärtigen Antisemitismen bei uns und in vielen anderen Ländern der Welt (insbesondere im islamischen Raum) mutig entgegenzutreten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, dass ein bleibenden Eindruck über menschliche Gräueltäten hinterlässt, 8. März 2012
Zum Inhalt:
Vor ein paar Jahren fand Gerti Elias, die Frau von Anne Franks letztem noch lebenden Cousin Buddy, auf dem Dachboden ihres Hauses in Basel zahlreiche Dokumente, Briefe und Fotos, welche das Leben der Familien Frank, Elias und Stern über Jahrzehnte dokumentieren. Nach Sichtung und Archivierung dieses Fundes wurde Mirjam Pressler, Übersetzerin von Annes Tagebuch, gebeten, ein Buch zu daraus zu entwickeln.

Meine Meinung:
In diesem Buch hat Mirjam Pressler nicht nur einfach zahlreiche Fotos und Briefe abgedruckt, sondern sie erzählt einen regelrechten Familienroman, ergreifend und bewegend.
Zunächst wird aus Sicht von Annes Großmutter Alice Frank, geb. Stern, erzählt, anschließend von ihrer Tante Leni Elias, geb. Frank und zum Schluss von ihrem Cousin Buddy Elias.
Die Briefe sind äußerst bewegend, Presslers Umrandung durch eine Erzählung fesselnd, so dass man die knapp 400 Seiten in wenigen Tagen verschlungen hat.
Besonders ergreifend sind die Briefe, welche Otto Frank nach der Befreiung von Ausschwitz schreibt. Zunächst seine Hoffnung, dass seine Familie ebenfalls überlebt hat, dann die schiere Unfassbarkeit über die schreckliche Ermordung von Anne, Margot und seiner Frau Edith Frank. Auch die Reaktionen seiner Familie sind von Fassungslosigkeit geprägt.
Das Buch verfolgt Otto Franks Leben weiter, berichtet von der Veröffentlichung des Tagebuchs, der Adaption des Stoffes durch Theater und Fernsehen.
Zum Schluss endet es mit dem letzten Überlebenden der "jungen" Generation: Buddy Elias.

Fazit:
Dieses Buch ist faszinierend und einmalig. Es stellt das Leben einer außergewöhnlichen Familie dar und obwohl es eigentlich ein Sachbuch ist, liest es sich wie ein spannender, fesselnder Familienroman. Gerade denen, die sich für den Holocaust und das Schicksal von Anne Frank interessieren, möchte ich das Buch unbedingt ans Herz legen, aber auch sonst ist es wirklich für jeden lesenwert und hinterlässt einen bleibenden Einblick über die Gräueltaten während der Nazizeit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Familie der Anne Frank, 17. Mai 2011
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: »Grüße und Küsse an alle«: Die Geschichte der Familie von Anne Frank (Taschenbuch)
Anne Frank`s Geschichte hat mich schon immer fasziniert, nun habe ich ein weiteres sehr interessantes und aufschlussreiches Buch zu ihrem Leben entdeckt, welches ich mit großem las.

Daten zum Buch:
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Broschiert: 425 Seiten
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 2 (5. April 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783596184101
ISBN-13: 978-3596184101
ASIN: 359618410X
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 3 cm

PREIS: 10,99 Euro

Über den Autor:
==========
Mirjam Pressler, geb. 1940 in Darmstadt, besuchte die Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main und lebt heute als Übersetzerin und Schriftstellerin in der Nähe von München. Sie ist die Übersetzerin des 'Tagebuchs der Anne Frank', hat eine Biographie Anne Franks veröffentlicht ('Ich sehne mich so. Die Lebensgeschichte der Anne Frank') und mit großem Erfolg insgesamt fast vierzig Bücher publiziert. Mirjam Pressler ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, so u.a. 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache und 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis für ihr literarisches Lebenswerk.
Quelle: amazon.de

Unter Mitarbeit von Gerti Elias:

Gerti Elias, geboren 1933 in der Steiermark, wuchs in Österreich auf. Ausbildung zur Schauspielerin, Engagements an großen Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz; 1965 Heirat mit Buddy Elias; Ausstellungen als Malerin; 1986 Übersiedelung nach Basel, wo sie das Antiquitätengeschäft von Leni Elias übernahm; Mitglied im Stiftungsrat des Anne-Frank-Fonds, Betreuung des Anne-Frank-Ethik-Lehrstuhls.
Entdeckung der mehr als zehntausend Dokumente, Briefe und Fotos auf dem Dachboden des Elternhauses von Buddy Elias und deren zweieinhalbjährige Dokumentation, Transkription und Aufarbeitung; 2007 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Basel.
Quelle: [...]

Leseprobe:
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»Nicht ganz so laut«, ruft der Mann den Kindern zu. Die beiden halten inne. »Papa, weißt du, was tante O heute Morgen gesagt hat?«, ruft das Mädchen. Er tritt näher, schüttelt den Kopf. »Gestern hat sie ihre Zofe gefragt, wo ihr Waschlappen sei, natürlich auf Französisch, und dann wollte sie von Tante Leni wissen, wie das Wort auf Deutsch heißt. 'Waschlappen', hat Tante Leni gesagt. Und heute Morgen hat sie zu ihrer Zofe gesagt: 'Wo ist mein Wasch-lapin?'« Die Kleine kichert. »Verstehst du das, Papa? Sie hat gefragt, wo
ihr Waschhase ist. Ist das nicht komisch?«Er nickt. »Ja, wirklich komisch. Aber ihr solltet nicht so viel Lärm machen, damit ihr die Herrschaften nicht stört.« Die beiden nicken. Dann fassen sie sich wieder an den Händen undsetzen, nur unwesentlich leiser, ihr Spiel fort. Die Kinder sind Buddy Elias und seine Cousine Anne Frank, und der Mann ist Otto Frank, der mit seiner jüngeren Tochter die Ferien in der Villa Laret verbringt. Auf der Terrasse, an mehreren mit Porzellangeschirr gedeckten Tischen, sitzen etwa ein Dutzend Damen und Herren, die Damen mit breitkrempigen Hüten und Sonnenschirmen. Die Herren, die vermutlich trotz des warmen Wetters nicht wagen, ihre Jacken auszuziehen, tragen sommerliche Strohhüte. Wald, die Hitze auch erträglicher als an den baumlosen Hängen. Neben der breiten Flügeltür zum Salon stehen zwei Hausmädchen mit kleinen weißen Schürzen und ebenso weißen Spitzenhäubchen neben Servierwagen mit Tee- und Kaffeekannen, mit Platten voller Petit Fours und Kuchen, bereit, auf ein Winken hin sofort zu einem Gast zu eilen und ihn zu bedienen.
ACHTUNG !!!

Buddy Elias, der Mann von Gerti Elias und gleichzeitig Cousin von Anne Frank spielt eine große Rolle, dass dieses Buch so entstehen konnte, da auf seinem Dachboden in Basel ein Konvolut von mehreren tausend Briefen, Dokumenten und Fotos zur Familiengeschichte der Franks gefunden wurde. Seine Frau hat diese Dokumente geordnet und ediert. Es ist die Grundlage der Familiengeschichte, die nun vor uns liegt.

Es sind teilweise unveröffentlichte Briefe und Dokumente, die zu Tage kamen. Sie werden im Buch original wieder gegeben, daher ACHTUNG auf die Orthografie !!!

Inhalt und Gliederung:
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Das Buch beginnt mit dem Prolog und geht weiter mit 3 Kapiteln und dem Epilog.

1. Alice Frank, geb. Stern ' Annes Großmutter
2. Helene Elias, geb. Frank ' Annes Tante
3. Buddy Elias (geb. 1925) Annes Cousin

Inhaltlich gibt das Buch das Leben der Familie Frank wieder. Dies konnte so topp recherchiert nur durch den Fund der einstmals verschollenen Dokumente so detailliert geschehen.

Mirjam Pressler mit ihrem unnachahmlichen Schreibstil hat es mal wieder geschafft, mich zu faszinieren, eine Biografie und Familiengeschichte darzustellen, die spannend geschrieben, flüssig geschrieben und ehrlich, offen geschrieben ist. Sie hat sinnvoll erschlossen, was sie aus der Gesamtheit der Dokumente entnehmen konnte und dieses alles überzeugend in eine Handlung gebracht.

Die Gliederung ist perfekt gewählt, so hat man es als Leser sehr leicht, in die Familiegeschichte zu versinken.

Der Ur-Ur-GroßvaterAnnes lebte in der Judengasse in Frankfurt, Großmutter Alice war die Frau eines Bankiers und ein weiterer Vorfahre war der erste jüdische Professor in Deutschland. London, Basel und Amsterdam waren die weiteren Stationen der Familie Anne Franks, die das Schicksal leider für sie bereit gehalten hatte.

Buddy Elias ist der letzte Cousin Annes, der noch lebt. Einige werden den Namen vielleicht kennen. Er ist bekannt geworden durch seine Eiskunstlaufkarriere und die Schauspielerei.

Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren, flüchtete 1933 mit ihren Eltern vor den Nazis nach Amsterdam. Nachdem die Nazi-Armee 1940 die Niederlande überfiel und besetzte, 1942 außerdem Maßnahmen gegen die jüdische Bevölkerung in Kraft traten, versteckte sich ihre Familie Fr in einem Hinterhaus an der Prinsengracht. Sie wurden im August 1944 von Nazi-Schergen nach Auschwitz verschleppt. Anne Frank starb im März 1945 in Bergen-Belsen. (Der genaue Todestag ist nicht bekannt.)

Bild- und Dokumentationsmaterial:
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Über das gesamte Buch verteilt sind teilweise ganzseitige Fotos, aber auch kleinere Ausschnitte zwischen den Texten, die historisch sehr interessant sind und besonders aussagekräftig die Texte untermalen.

Nicht nur Fotos der Familie Frank sind beigefügt, sondern auch sehr interessante Dokumente, wie z. B. Zeichnungen und Briefausschnitte, handgeschriebene Gedichte, Immatrikulationsurkunden, aber auch Gemälde und und und '. Ein wahrer Schatz !!!!

Meine zusammenfassende Meinung:
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Spannung und herzliche Schreibweise umschreibt den Stil bestens. Sachlich angemessen und doch überaus spannungsintensiv beschreibt Mirjam Pressler die Geschichte der Familie der Anne Frank, die leider so früh ihr Leben lassen musste.

Das Buch beginnt im Jahr 1935 in Basel und ist in die Geschichten dreier Familienmitglieder gegliedert, die die Kapitel angeben. Das Buch geht weit über den Tod von Anne und Margot hinaus und beschreibt das weitere Leben der Familienmitglieder, ihre Erschütterung usw. usw.

Die Briefe, die man fand, und die Mirjam Pressler mit auswertete und die natürlich in das Buch einflossen, sind vor, während und nach dem Krieg geschrieben worden.

Ich finde, man liest diese wahre Geschichte der Familien Frank, Stern und Elisas wie einen Roman, eine Familiensaga, aber es ist alles der Wahrheit entsprechend, leider auch die negativen Begebenheiten '/

Sehr interessant auch, als geschrieben wird, wie Otto Frank aus dem KZ freikommt und seine Frau und Töchter sucht. Hier kann man in Briefe dazu einlesen, die sehr ans Herz gehen. Man erfährt bis ins Jahr 1980, als auch Otto Frank sterben muss, wie dessen Leben weiter verlief.

Auch wird der Entstehung des Buchs 'Das Tagebuch der Anne Frank' und dessen Verfilmung und Theaterstück Zeit geopfert. Insiderinfos dazu und Wissen, was vorher sicher noch nie jemand las, wird preisgegeben. Die kleinen Geschichten am Rande sozusagen. Interessante Infos gibt es auch zur Anne- Frank-Stiftung und dem Anne-Frank-Fonds.

Viel erfährt man auch auf eindringliche Art und Weise und leicht verständlich über die jüdischen Traditionen und deren Welt. Die Handlung ist sehr schlüssig und durchdacht. Die besonderen Sichtweisen der einzelnen Familienmitglieder kommen sehr gut zur Geltung. Alles in allem ein überaus zu Herzen gehendes Buch über eine Familie, die so viel zu erzählen hat'..

ACHTUNG !

Am Schluss befindet sich doppelseitig ein Stammbaum der Familien Stern, Frank und Elias, der sehr hilfreich ist, um den genauen Überblick zu erhalten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Informativ und lesenswert!, 21. Dezember 2010
Von 
Leonidas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
"Das Tagebuch der Anne Frank", das ist mittlerweile schon ein stehender Begriff, doch wer - besonders bei den jüngeren Generationen - hat es gelesen? Und wer von denen, die es gelesen haben, tat dies freiwillig und nicht in der Schule?
Um etwas mehr über dieses zum Stereotyp verkommenen Thema zu erfahren kam mir dieses Buch gerade recht.
Mirjam Pressler erzählt die Familiengeschichte mit viel Einfühlungsvermögen vor dem historischen Kontext (der jedoch in meinen Augen so manches mal (besonders zu Beginn des Buches) etwas knapp geschildert ist).

Dennoch lässt sie die Figuren um Anne Frank und natürlich Anne Frank selber plastischer vor den Verbrechen der Nazi-Zeit erscheinen und verschafft ihnen ein Leben. Und genau dieses Vorhaben, welches der Autorin wunderbar geglückt ist, lässt die Verbrechen jener Zeit noch grausamer erscheinen, obwohl es in dem Buch um diese gar nicht geht. Es geht um eine Familie, die erst zerrissen und dann teilweise brutal ermordet wird.

Vielen Dank für dieses Buch!
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4.0 von 5 Sternen Interessant, 11. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: »Grüße und Küsse an alle«: Die Geschichte der Familie von Anne Frank (Taschenbuch)
Einfach mitreissend und bedrückend. Ein Schicksal das unheimlich berührt. Für Menschen die an dieser Zeit, diesem Mädchen Interesse haben ein absolutes Must!
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5.0 von 5 Sternen ein so tolles und bewegendes Buch!, 19. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch gewährt einen tieferen Einblick in die Familiengeschichte von Anne Frank, die seit Generationen in Deutschland beheimatet war und viele Persönlichkeiten hervorgebracht hat. Sehr informativ, sehr bewegend und so gut geschrieben von Mirjam Pressler. Eine unbedingte Kaufempfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Eine wahre Geschichte...bekannt und doch ganz neu, 18. Februar 2012
Die Geschichte der Anne Frank ist vielen von uns bekannt - sie war sehr bewegend. Dieses Buch ist ein Zusatz dazu. Sehr authentisch und doch nicht zu abstrakt - zum Teil sogar in Romanform - erzählt die Autorin hier das komplette Familienleben der Familie Frank. Im Mittelpunkt immer wieder der Vater von Anne F. der soviel ertragen musste. Für die Nachkriegsgeneration sicherlich ein intensiver Eindruck in EINE der zahlreichen Schicksal des zweiten Weltkriegs. Bewegend, interessant, erklärend und obwohl dieser Familie (wie sovielen anderen auch) derartig dramatisches Schicksal widerfahren ist, zu keinem Zeitpunkt hasserfüllt oder vorwerfend. Für mich auch sehr interessant zu sehen, wie "neutral" die Schweiz wirklich war (in der ein Teil der Familie ausgewandert ist). Absolut empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Wie ein unsichtbarer Zuschauer, 7. September 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: »Grüße und Küsse an alle«: Die Geschichte der Familie von Anne Frank (Taschenbuch)
Als Fan von Anne Frank stach mir dieses Buch während der Suche nach interessanter Urlaubsliteratur sofort ins Auge und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Buch ist unglaublich fesselnd, schnell sind 100 Seiten am Stück gelesen und auch trotz vieler verschiedener erwähnter Familien und Namen, welche zur Familie "Anne Frank" gehören ist es nicht schwer, den Überblick zu behalten, wer zu wem gehört.
Interessant sind auch Abstecher in viel weiter zurück liegende Zeiten, z.B. Details zur Judengasse. Trotzdem hält das Buch seinen Romancharakter durch und schafft es, ohne übermäßig in Detailreichtum zu verfallen, den Leser wie einen Zuschauer in die gerade Erzählten Geschehnisse einzubeziehen. Es fällt leicht, sich Räume und Personen detailliert wie farbenreiche Bilder vor dem inneren Auge vorzustellen.

Besonders die zahlreichen Briefe lassen den Leser sehr am Familienleben teilhaben, fast ein bisschen wehleidig fragt man sich, warum es solche herzlichen Briefe nicht in der eigenen Familie gibt. Etwas langatmig mögen die Gedichte für denjenigen sein, welcher eher wenig poetisch interessiert ist.

Insgesamt ein tolles als Familienroman verpacktes "Sachbuch" mit Suchtfaktor.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz so toll, wie erhofft, 19. Februar 2010
Nachdem Mirjam Pressler schon viele schöne Bücher geschrieben hat, war ich auf das Neue, dessen Thema ich unbandig interessant finde, schon sehr gespannt. Leider hat es meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt. Es hätte spannender, mitreißender geschrieben sein können. Wahrscheinlich liegt das Problem darin, dass Pressler den noch lebenden Personen in ihrer Erinnerung gerecht werden wollte. So zeigt sie deutlich, wo sie Gefühle und Handlungen vermutet, was es einfach schwerer macht, sich in das Geschehen hineinzuversenken.
Dennoch ein interessantes Buch, was das Leben der Juden auch vor dem 3. Reich betrifft, und es gibt ein klein wenig Zusatzinfo zu Otto Frank, von dem man ja sonst wenig weiß.
Resümee: Lesenswert, aber nicht mein Lieblingsbuch.
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»Grüße und Küsse an alle«: Die Geschichte der Familie von Anne Frank
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