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am 14. Dezember 2011
Eigentlich könnte das Leben von Detective Superintendent Roy Grace in Brighton an der Jahreswende mit Blick auf das neue Jahr bester Dinge sein.

Endlich hat er einen Strich unter das Verschwinden seiner Frau Sandy sieben Jahre zuvor gezogen. Seine neue Lebensgefährtin Cleo ist schwanger und die Hochzeit steht an. Nur noch ein paar alte, ungeklärte Fälle sollen um die Tage der Jahreswende herum aufgearbeitet und einer erneuten Überprüfung zugeführt werden. Doch da geschehen Vergewaltigungen der besonderen Art. Einer Art, die Grace umgehend an einen ungelösten Fall, das Verschwinden eines jungen Mädchens, aus dem Jahre 1997 denken lässt. Vergewaltigungen mit Schuhen.

Ein Schuhliebhaber der besonderen Art überfällt Frauen, deren Gemeinsamkeit ihre Vorliebe für teure und erotische High Heels ist. Nie hinterlässt der Täter verwertbare Spuren, immer trägt er eine Maske, wenig verwertbare Aussagen sind von den betroffenen Frauen zu erhalten.

Umgehend befindet sich Roy Grace inmitten der Ermittlungen, entdeckt immer mehr Parallelen zu den Geschehnissen der Jahreswende 1997 / 1998 und versucht alles ins einer Macht stehende zu tun, um den Täter zu stellen. Aber ist es der gleiche Täter wie vor Jahren? Oder ein Trittbrettfahrer? Oder ein ganz anderer Mann als angenommen?

Geschickt bindet Peter James beide Zeitebenen zusammen, verfolgt das Leiden der damals verschwundenen jungen Frau und die Gefahr für Frauen in der Gegenwart. Ebenso geschickt setzt er fast umgehend eine weitere Perspektive in den Ablauf der Geschichte ein, durch die Augen eines Schuhfetischisten lässt James den Leser hautnah teilhaben an dieser sehr speziellen Vorliebe mancher Männer. Und als man gerade denkt, das dies nun der Täter sein müsste und sich fragt, warum James das Rätsel bereits so früh auflöst, bindet er eine weitere Perspektive eines weiteren Mannes ein, der seinen Blick nicht von schönen und hohen und teuren Schuhen an Frauenfüßen abwenden kann. Und ein dritter Mann wird ebenfalls noch hinzutreten.

Somit hat der Leser einerseits einen Vorsprung vor den Ermittlern, sein Täterkreis ist auf drei Personen eingegrenzt, wer aber nun genau in welcher Form hinter den Verbrechen steckt, das wird sich erst am Ende des Buches erweisen und zudem mit einer noch unverhofften Wendung zum Ende hin gewürzt werden. Gelungen ist die Spannungskurve des Buches zudem durch die Begleitung des letzten Opfers, die James intensiv zu schildern versteht.

Hier und da bleibt anzumerken, das eben jene Spannung nicht durchgängig im Buch erhalten bleibt. Einiges zerfasert dann doch im Lauf der Seiten, eine versuchsweise aufgebaute Gefährdung für Cleo, die neue Frau an der Seite von Roy Grace, kommt so ein wenig zu kurz, wie hier und da andere Elemente zu breit im Raume stehen.

Dennoch verbleibt am Ende ein spannender Fall der besonderen Art, ein Einblick in exotische Gelüste und ein durchaus in gewisser Weise offenes Ende. Das ganze souverän und mit dichter Atmosphäre erzählt, wenn auch nicht überall und an jeder Stelle der Funke hell zündet.
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TOP 500 REZENSENTam 8. Dezember 2011
..dann könnte es dir passieren, wenn du in Brighton wohnst, dass du dem Serienvergewaltiger begegnest, der auf teure Markenschuhe mit hohem Absatz steht.Was er allerdings mit den hohen Absätzen macht, wird dir nicht gefallen.

Roy Grace schaut Vaterschaftfreuden entgegen und freut sich auf ein ruhiges Weihnachtsfest mit seiner Freundin,als in Brightons Polizeistation eine Vergewaltigung gemeldet wird.Als es zu einem weiteren Fall kommt erinnert sich Grace an einen alten Fall aus den neunziger Jahren, in dem es auch um einen Serienvergewaltiger ging, der Opfer mit Highheels bevorzugte. Hat der Schuh- Dieb wieder zugeschlagen, oder handelt es sich um einen anderen Täter? Grace befürchtet, dass es nichts mit einem ruhigen Weihnachtsfest wird.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, der Gegenwart und eine in den neunziger Jahren (1997/98), in denen jeweils die Vergewaltigungsfälle erzählt werden. Der Leser kennt also den Täter, wird aber im Gegenwartsstrang durch andere potentielle Täter in Verwirrung gebracht.Dies sorgt für eine gewisse Spannung, hat mich aber nicht so gefangen genommen, dass ich in Begeisterungsstürme verfallen bin.Spannend schreiben kann Peter James schon, doch hat er mich mit diesem Buch nicht so überzeugen können.Die Geschichte wirkte auf mich zu konstruiert und die Charaktere zu blass.Auch hat es mir zu lange gedauert, bis etwas Fahrt in die Geschichte kam.Lesenswert ist es allemal, aber den großen Knaller hat er mit dieser Geschichte nicht gelandet.
(4 Sterne mit der Tendenz zu 3,5)
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am 9. Mai 2012
Zum Buch:

"Du sollst nicht Sterben" ist der sechste Band der Reihe rund um Detective Superintendent Roy Grace. Aber keine Sorge, man kann das Buch auch sehr gut lesen, wenn man noch kein anderes Buch der Reihe, oder nicht alle gelesen hat. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, was ich persönlich sehr gerne mag, da man dann auch "mal schnell noch ein oder zwei" Kapitel lesen kann. Ob es dann bei einem oder zwei bleibt, ist die andere Frage, denn die Kapitel hören immer mit einem Cliffhanger auf, was die Unterbrechung der Lektüre ungemein erschwert. Des Weiteren spielt die Handlung der Kapitel in zwei verschiedenen Zeiten. Entweder in der Vergangenheit (1997/1998) oder im Jetzt (12 Jahre später). Außerdem bekommt man, wie ich finde, einen guten Eindruck in das Wesen und die Denkweise aller Beteiligten, da die verschiedenen Kapitel auch aus unterschiedlichen Sichten erzählt werden. Die Personen, aus deren Sicht dabei erzählt wird, umfassen wirklich alle Beteiligten: Roy Grace, die Opfer und die Verdächtigten.

Zum Inhalt:

Detective Superintendent Roy Grace wird mit einer Serie von Vergewaltigungen konfrontiert. Das Besondere daran: Der Täter hat eine Vorliebe für teure Designerschuhe, die er nach den Vergewaltigungen mitnimmt. Doch nicht nur das: Zwölf Jahre zuvor hatte eine ganz ähnliche Reihe Vergewaltigungen die Stadt erschüttert. Auch damals hatte der Täter die teuren Schuhe seiner Opfer entwendet. Die bis heute ungelösten Fälle des sogenannten Schuh-Diebs hatten plötzlich aufgehört, zur gleichen Zeit, als eine junge Frau verschwand und nie wieder auftauchte. Doch, hat das Verschwinden der jungen Frau überhaupt etwas mit den Vergewaltigungen zu tun? Alle Opfer des Schuh-Diebs wurden, zwar schwer traumatisiert, aber dennoch lebendig, aufgefunden. Schon damals hatte Roy Grace mit diesem Fall zu tun. Es war ihm aber nicht gelungen, den Täter zu schnappen, da dieser immer äußerst vorsichtig vorging und keinerlei Spuren hinterließ. Jetzt, 12 Jahre später, fragt sich Roy, ob die neuen Fälle mit den ungeklärten des Schuhfanatikers zu tun haben. Ist der Schuh-Dieb zurück? Oder handelt es sich um einen Nachahmungstäter?

Zum Inhalt des Buches möchte ich eigentlich nichts mehr hinzufügen, da ich nichts vorwegnehmen will. Nur so viel: Das Buch hält einige Überraschungen bereit!

Meine Meinung:

Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen. Es war spannend, es war überraschend und irreführend. Es ist aber nicht ungemein blutig oder detailliert beschrieben, sodass es auch für eher zart besaitete Gemüter zu empfehlen ist. Peter James beschränkt sich auf einige wenige Schilderungen und setzt damit ein paar Akzente, die der Handlung an den richtigen Stellen noch ein wenig Nachdruck verleihen. Die Kapitel sind allerdings keineswegs blutgetränkt.

Ich habe schon zwei Bücher der Reihe gelesen und war auch von diesem nicht enttäuscht. Für mich war es ein wirklich gelungenes Buch, das ich in einem Rutsch durchgelesen habe (mit kleinen Tee-Koch-Unterbrechungen) und ich kann es nur weiterempfehlen.

Mein Blog: readforthethrill.wordpress.com
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am 16. April 2012
Schuhgeschäfte ziehen nicht nur Frauen magisch an, sondern sie sind auch für diesen Täter äußerst reizvoll, denn hier kann er seine Leidenschaften befriedigen und neue Opfer finden. Die Wahl des Geschäftes (stets gehobene Ausstattung) ist dabei ebenso wichtig wie der Schuh an sich.

Ein wichtiger Hinweis für Superintendent Roy Grace ,den er im Rahmen einer brutalen Vergewaltigungsserie in Brighton, herausfindet. Ihm fallen auch sehr viele Parallelen mit einer früheren Serie von Vergewaltigungen auf. Der Fall des Schuh-Diebes . Ist dieser zurück, wenn ja wo war er die letzten 12 Jahre?

Mit seinen Kollegen ermittelt er in der Sonderkommission 'Schwertfisch' die aktuellen Fälle. Mit einer zweiten, der SoKo 'Sundown', die vorwiegend aus Polizeiveteranen besteht, rollt er den Fall des einzigen Todesopfers des Schuh-Diebes wieder auf.

Spektakuläre Fälle sind ein Markenzeichen von Peter James Thriller. Sie sind facettenreich und nicht ganz unkompliziert. Auch in seinem neuesten Fall versucht er den Leser mittels vieler Wendungen in seinen Bann zu ziehen, nur hab ich mich diesmal nicht so mitgezogen gefühlt. Ich fand die Figur des Roy sehr zerstreut und unaufmerksam dargestellt. So unaufmerksam das einige Details nicht ganz stimmig waren. Gefallen hat mir wiederum, das Roys verschwundene Frau mehr zu Wort kommt, und ihr Bild von der 'Über-Frau' sich doch sehr abwandelt. Die Anzahl der infrage kommenden Täter übersteigt das übliche Maß eines Krimis, so dass der Leser doch sehr verunsichert wird und streckenweise die Frage auftaucht ob das gerade Geschilderte für die Geschichte wirklich von Bedeutung ist. Zum Ende hin versucht James alles einigermaßen aufzuklären. Für mich war es nicht überzeugend.

Fazit. Ein durchaus spannender Thriller mit in sich schlüssigem Plot, er zählt meiner Meinung nach dennoch nicht zu den Besten dieser Serie um Roy Grace.
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am 7. Februar 2016
Die Leseprobe bzw. der Anfang des Thrillers hatte mir sehr gut gefallen und mit dementsprechender Erwartung habe ich das Buch gelesen.
Inhalt:
Die Handlung dreht sich um einen Serientäter, der im englischen Brighton in den späten Neunzigerjahren Frauen mit teuren Designer-Schuhen vergewaltigte und die Schuhe als Trophäen mitnahm. Die Überfälle endeten damals abrupt, doch nun, zwölf Jahre später, wird der so genannte „Schuhdieb“ wieder aktiv. Detective Roy Grace, der schon in der ersten Überfallserie ermittelte, wird wieder mit dem Fall betraut.
Die Geschichte wechselt zwischen den vergangenen und gegenwärtigen Opfern, sowie mehreren Verdächtigen. Für Detective Grace sind die Rückblenden auch privater Natur, da er vor zwölf Jahren noch mit seiner Ex-Frau Sandy verheiratet war, die jedoch seit zehn Jahren spurlos verschwunden ist. Er und seine nunmehrige, schwangere Lebensgefährtin Cleo warten darauf, dass Sandy endlich für tot erklärt wird, um heiraten zu können.
Eindruck:
Sehr gut ausgearbeitet fand ich die Charaktere der Opfer und potentiellen Täter. Den verhaltensgestörten Jak fand ich besonders gelungen und glaubwürdig. Schade, dass der Protagonist Detective Grace dagegen eher farblos und fade bleibt. Der ständige Wechsel der Handlung zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist zwar gewöhnungsbedürftig aber gut strukturiert und die Story hat ein paar spannende Momente zu bieten. Leider ist mir das Drumherum mit den Designer-Schuhen letztlich auf die Nerven gegangen und ich hatte den Eindruck, dass Brighton zum Grossteil von schuhverrückten Frauen und Männern bewohnt wird. Enttäuscht war ich auch, dass ich vom Autor keine näheren Informationen über das Verschwinden der Ex-Frau von Detective Grace erhalten habe. Wenn dieser private Fall des Protagonisten schon wie ein Dauer-Cliffhänger durch die Krimireihe gezogen werden soll, dann hätte ich gerne gewusst, unter welchen Umständen seine Frau verschwunden ist.
Fazit:
Dem Autor Peter James ist ein solider, lesbarer Krimi mit Thriller-Momenten gelungen. Das hohe, fesselnde Niveau des Anfangs hat er jedoch nicht durchhalten können.
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am 19. April 2013
Jetzt habe ich auch Band 6, den bisher letzten Fall von Roy Grace, gelesen – und erneut bleibt ein bitterer Nachgeschmack auf der Zunge zurück. Das Buch ist meines Erachtens wieder besser, in jedem Falle gelungener als „Und morgen bist Du tot“ (siehe meine dortige Rezension), aber leider wieder nicht so gut wie die Anfangsbände. Der Kriminalfall mit gleich drei möglichen Tätern ist grundsätzlich spannend, die Kapitel sind häppchenweise kurz, der Schreibstil erneut pointiert, das Arbeiten mit zwei wit auseinander liegenden Zeitebenen verheißt Dramatik – und trotzdem stellt James für mich außer dem Bindeglied Roy Grace keine wirklich spannende Verbindung zwischen den Jahren 1997 und 2009 her. Durch verräterische Hinweise wird leider etwas zu früh klar, wer der (Haupt-)Täter ist. Trotzdem gelingt es James, wie schon im Buch zuvor, ein knapp einhundertseitiges Finale aufzubereiten, das von Stunde zu Stunde spannender und dramatischer wird. Auch wenn ganz am Ende die allerletzten Seiten allzu „hingeschmiert“ wirken. Negativ vermerkt werden muss auch: Cleo ist trotz Schwangerschaft diesmal nur eine Randfigur, wie auch Grace' weitere Ermittler um Sergeant Glen Branson. Und obwohl man ein wenig Einblick in das Leben von Grace und seiner damaligen Frau Sandy, die in Band 5 plötzlich aufgetaucht war, erhält, bleibt die Frage, warum sie ihn damals wirklich verlassen hat, weiterhin ungelöst. Hier habe ich zugegeben eine endgültige Auflösung erwartet. Doch am Ende ist das nicht die einzige Frage (Stichwort: Cassian Pewe), die unbeantwortet bleibt. Die Hauptfrage: Was hat der Schuhdieb in den zwölf Jahren gemacht, als er keine Verbrechen beging? Ich persönlich mag es lieber, wenn eine Geschichte am Ende „rund“ ist, also abgeschlossen. Das Buch endet mit einem so genannten Cliffhanger, was auf einen Band 7 hindeutet. Es wäre zu wünschen, dass Peter James da wieder zur frühen Hochform aufläuft. Genügend Stoff müsste die englische Kriminalgeschichte doch hergeben… Bewertung: Drei Sterne sind zu wenig, vier eigentlich zu viel.
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TOP 500 REZENSENTam 7. Oktober 2012
Zwei junge Frauen werden kurz hintereinander vergewaltigt. Sie haben eine Gemeinsamkeit: die Vorliebe für teure Designer-Schuhe, die sie kurz vorher gekauft haben. Detective Roy Grace wird stutzig … ist der „Schuh-Dieb“ zurück, der 1997 die Frauen in Brighton in Angst und Schrecken versetzte?

Es bereits das 6. Buch, in dem Detective Roy Grace die Hauptrolle spielt, aber es ist mein erstes Buch von Peter James. Das war aber überhaupt nicht schlimm, denn Roy Grace wird mir nach und nach „vorgestellt“ und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir irgendetwas fehlt. Das war für mich ein großer Pluspunkt.

Der Plot klingt wahnsinnig spannend und die ersten Kapitel haben mich auch sehr gefesselt. Nicht nur mehrere Handlungsstränge, zwei Zeitebenen und ziemlich kurze Kapitel sorgen für Spannung. Peter James erzeugt diese Spannung auf eine ganz besondere, zum Glück unblutige Art. Die ersten Sätze haben mir totale Gänsehaut gemacht … denn wir alle machen Fehler und manche können tödlich enden. Das war schon ziemlich genial.

Peter James schreibt sehr lebendig, geizt nicht mit zeitgemäßen Dialogen. Er verwirrt mich mit mehreren möglichen Tätern, was mir anfangs gefallen hat. Der in der Vergangenheit angesiedelte Strang, der mir am besten gefallen hat, sorgt für zusätzlichen Nervenkitzel. Der Autor hat mich ganz schön an der Nase herum geführt. Ich hatte lange keine Ahnung, wer von den „Verdächtigen“ der Täter sein könnte.

Aber dann flacht die Geschichte leider etwas ab, die Spannung verliert sich in den Längen, die zwischendurch immer wieder den Lesefluss stören. Einige Dinge erscheinen mir unschlüssig, manche Ansatzpunkte werden nicht weiter geführt. Die Auflösung war für mich ziemlich überraschend. Aber das Ende hat mich nicht vollständig zufrieden gestellt. Ich persönlich mag es nicht, wenn noch einige Fragen offen bleiben.

Alles in allem ein gut lesbarer Thriller, der leider zum Ende hin schwächelt.
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am 8. April 2012
Nach einer Silvesterfeier wird eine junge Frau in einem Hotel vergewaltigt, sie lebt aber noch. Eine Woche später wird erneut eine Frau angegriffen und vergewaltigt. Die Opfer haben eines gemeinsam, der Täter hat bei beiden die teuren Designerschuhe mitgenommen. Der Ermittler Roy Grace wird an einen Fall aus dem Jahr 1997 erinnert - an den "Schuh-Dieb". Dieser ist genau gleich vorgegangen, liegen hier aber 12 Jahre dazwischen. Damals hat er fünf Frauen vergewaltigt, die sechste hat er vielleicht sogar getötet, denn sie tauchte nie auf. Ist der Schuh-Dieb nach 12 Jahren wieder aufgetaucht? Roy Grace muss einige Schritte in die Vergangenheit tun, um dies rauszufinden und seine Ermittlungen voranzubringen...

Die Kapitel des Buches sind kurz und springen aus der Vergangenheit in die Gegenwart und werden auch aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Es ist anfangs etwas sehr verwirrende zwischen den Zeiten hin- und herzuspringen und noch mitzukommen. Thema des Buches sind eindeutig Designerschuhe, der Täter steht auf diese und penetriert wohl die Frauen damit - ein sehr heikles Thema rund um die Psyche eines Menschen, was macht einen zu so etwas? Die Frage und die, wie einem so etwas gefallen kann, stellt man sich die ganze Zeit über. Das Buch lässt sich angenehm flüssig und locker lesen, ein Pageturner ist es dann aber doch nicht gewesen. Bis man anfängt, die Seiten nach und nach gierig umzublättern, hat man schon über die Hälfte gelesen. Was hier auch etwas übertrieben war, wieviel Verdächtige es geben soll - wo man eigentlich schon weiß, welcher es ist - aber man wird doch wieder hinters Licht geführt, das ist das Gute dran. Man sollte ja in einem guten Thriller nicht sofort wissen, wer es denn ist, nach etwa der Hälfte des Buches. Mit den Protagonisten bin ich sehr schnell warm geworden, ich habe mich bei diesen sehr wohl gefühlt, wobei manche Dialoge einen auch etwas nerven können. Der Aspekt, dass Roys Frau spurlos verschwunden ist vor ewigen Jahren, ist mir nicht so klar, wieso dies hier so aufgegriffen wurde. Das wird sich wohl in einem der Folgebänden klären, was logisch wäre. Ich habe mich in diesem Thriller wohlgefühlt und habe der Polizei gerne über die Schulter geschaut, wie sie ihre einzelnen Schritte nach und nach abhaken. Das ist wie, als würde man selber eine Liste abhaken mit "Gemacht". Da dies nicht mein erstes Buch von Peter James ist, bin ich seine Schreibweise und aufbauende Spannung gewohnt und hoffe, bald noch mehr von ihm lesen zu dürfe!
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Für Roy Grace, den sympathischen, immer etwas melancholischen Ermittler aus dem englischen Brighton, geht es in die bereits sechste Runde der erfolgreichen Romanreihe. Nachdem die letzten beiden Krimis von Peter James mit den Themen "Organhandel" (Und morgen bist du tot) und "Betrug/11. September 2001" (So gut wie tot) zwar gut unterhielten, aber nicht vollends überzeugen konnten, läuft der Autor nun wieder zu seiner alten Form auf: Es wird verdammt spannend, teilweise ziemlich abstoßend und schockierend - denn James spart nicht mit Details der bizarren Verbrechen - und wie immer gibt es gleich mehrere höchst verdächtige Personen, zwischen denen die einzelnen Kapitel hin- und herspringen. Auch die Zeitebene wechselt in diesem Krimi häufig, denn die Verbrechen aus der Vergangenheit, die der Leser bereits aus einem anderen Grace-Roman kennt, spielen hier eine entscheidende Rolle. "Du sollst nicht sterben" endet nach viel Rätselraten und mehreren abscheulichen Verbrechen in einem wirklich atemberaubenden Showdown, der mehr als nur fesselt - man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Und selbst dann geht es noch weiter, denn Peter James präsentiert auf den letzten Seiten einen überraschenden Clou, der nicht nur die Vermutungen von Grace, sondern auch die des Lesers ad absurdum führt. Somit ist "Du sollst nicht sterben" ein wirklich gelungener Thriller: spannend, flott geschrieben, mit stetig steigendem Spannungsbogen und einem sympathischen Ermittlungsteam im Mittelpunkt.

Was man Peter James allerdings vorwerfen kann, ist die Tatsache, dass er das Verschwinden von Roys Frau Sandy, das sich vor sieben Jahren zutrug, immer noch auswalzt, ohne dem Leser viel mehr als nur ein winziges Häppchen an Information zuzugestehen. Immer noch ist Sandys Schicksal ein absolutes Rätsel - verließ sie ihren Mann aus freien Stücken, wurde sie entführt, ist sie überhaupt noch am Leben? Wohlwissend, dass alle Fans der Krimireihe der Auflösung entgegenfiebern, lässt der Autor in jedem Roman nur Kleinigkeiten zum Fall durchblitzen. Eigentlich ist der Protagonist Roy Grace ja mittlerweile glücklich in seinem "neuen" Leben mit der bildschönen Cleo, die auch noch schwanger ist, und dennoch: Der Schatten von Sandy liegt über den Büchern und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Grace' ehemalige Frau wieder auftauchen wird - ob tot oder lebendig, wird ein zukünftiger Serienteil hoffentlich bald zeigen, ohne den Leser noch länger hinzuhalten.

Der siebte Teil der Reihe ist übrigens bereits Mitte 2011 auf Englisch unter dem Titel "Dead Man's Grip" erschienen; ein Erscheinungsdatum für die deutsche Fassung steht allerdings noch nicht fest.
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am 16. Dezember 2011
Der sechste Fall für Detective Superintendent Roy Grace aus Brighton beginnt in der Vergangenheit, im Dezember 1997:

Nach einer Weihnachtsfeier wird Rachel auf ihrem Heimweg angegriffen und vergewaltigt, weil sie sexy Schuhe trägt! Der Täter, den sie den Schuh-Dieb nannten, wurde nie gefasst...

Anschließend, in der Gegenwart, lernen wir den Taxifahrer Jak kennen. Er ist ein Kontrollfreak und auch er hat eine Vorliebe für schöne Schuhe!

Kurz darauf wiederholt sich die Geschichte. Es ist Silvester und diesmal heißt das Opfer Nicola. Sie wird auf dem Weg in ihr Hotelzimmer überrumpelt und sexuell missbraucht.

Ist Jak der Schuh-Dieb von damals? Oder ist ein Trittbrettfahrer am Werk?

Peter James' "Du sollst nicht sterben" ist eher eine Freak-Show, als ein Thriller. Im Verlauf der Handlung werden gleich mehrere Verdächtige mit einem Schuh-Tick präsentiert. Die Idee ist gut, aber die Umsetzung fand ich platt: Entschuldigt eine schlechte Kindheit alles?

Auch der Erzählstil ist mir stellenweise zu voyeuristisch, wenn es um die Beschreibung der Tathergänge geht. Muss man wirklich jedes perverse Detail genau beschreiben? Das hat der Autor doch eigentlich gar nicht nötig!

Gut gefallen hat mir, dass der Leser auch einiges über Sandy erfährt. Mit ihr war Grace damals verheiratet, bevor sie eines Tages spurlos verschwand. Ich bin gespannt, ob dieses Rätsel eines Tages gelöst wird.

Beide Handlungsstränge, Vergangenheit und Gegenwart, ziehen sich parallel durch die Geschichte, bis sie letztendlich zusammenlaufen. Hierbei wird zwar ein alter Fall gelöst, aber ein neuer bleibt quasi als Cliffhanger offen.

Für mich nicht das Beste und schon gar nicht das Spannendste aus dieser Reihe. Aber das sollte jeder für sich selbst entscheiden. Letztlich habe ich mich doch ganz gut unterhalten gefühlt.

Deshalb gerade so eben noch 4*. Besonderes Interesse verdient m.E. das Nachwort des Autors.
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