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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Bildband, enttäuschender Text
Ich muss mich den Kritiken meiner Vorgänger anschießen.

Die Fotos sind wirklich toll und fangen die Stimmungen von Bangkok in der Nacht sehr schön ein. Allein dafür lohnt es sich, das Buch zu kaufen. die Bilder machen auch die 4 Sterne aus.

Aber der Text. Ich kann mir nicht helfen. Ich habe den Eindruck, dass Herr Willemsen das...
Veröffentlicht am 28. Januar 2010 von easyneezy

versus
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Grauenvolles Hörbuch, grauenvoll
Mag ich Hörbücher? Ich weiß es nicht, ich stieß nur durch Zufall auf dieses Hörbuch, ich hatte keinerlei Vorstellung, was mich erwarten würde. Ich legte die CD ein, mit hinter dem Kopf verschränkten Armen und das Erste, was ich hörte, war ein kurzer, busbremsenquietschender Ausschnitt aus dem Geräuschlebens Bangkoks. Roger...
Veröffentlicht am 12. Juli 2010 von freak


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Grauenvolles Hörbuch, grauenvoll, 12. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Bangkok Noir (Audio CD)
Mag ich Hörbücher? Ich weiß es nicht, ich stieß nur durch Zufall auf dieses Hörbuch, ich hatte keinerlei Vorstellung, was mich erwarten würde. Ich legte die CD ein, mit hinter dem Kopf verschränkten Armen und das Erste, was ich hörte, war ein kurzer, busbremsenquietschender Ausschnitt aus dem Geräuschlebens Bangkoks. Roger Willemsen - atemlos mit der Stimme eines Ned Flanders - legte sofort los und was dann kam, gefiel mir nicht. Der Text ist unglaublich schnell gelesen, das soll womöglich ansprechend wirkend, der Rhythmus der Großstadt und so. Aber es ist peinlich und noch peinlicher sind die verschwurbelten Sätze, die Musil sein wollen, aber doch nur die Sätze eines talkshowbesessenen Flaneurs sind, der irgendwann lachend und auch ein bisschen geil von seinem Rosettenabenteuer bei Charlotte Roche berichtet. Jedenfalls war er da weniger atemlos als hier, als Erzähler seines eigenen Machwerks. Aber wir wollen sachlich bleiben.

Das erste, gelesene Kapitel - ich weiß nicht, ob es dem Buch auch so entspricht - ist eine Hymne und Poesie an die Großstadt. Da staunt Willemsen: "Wie viel Intelligenz muss am Werk sein, wieviel Energie und Elektrizität muss gebündelt werden?", fragt er sich angesichts der Großstadt und dabei wirkt er durchaus noch sympathisch, ein bisschen wie der staunende, spielende Junge, mit dem alles anfängt. Ich war durchaus noch gespannt.

Aber dann versteigt sich Willemsen leider in eine ganz und gar verdrechselte, verschwurbelte Sprache, die nichts von der Authenzität, dem tatsächlich unglaublichen Erlebnisreichtum einer asiatischen Großstadt einzufangen mag. Erotik erstickt im lahmen bildungsbürgerlichen Duktus mit dem grauen Farbstrich einen wissenschaftlichen Papers. Abenteuer, Aufregung, Gerüche, Atmosphäre wird erstickt in einer hastenden Bibliothekarsstimme. Wirklich: Sie bekommen Kopfschmerzen von diesen 2 CDs und mit der letzten Silbe werden Sie da sitzen und sich fragen: Was habe ich hier eigentlich gerade gehört? Aber vielleicht geht es nur mir so...

Natürlich hat kein Produkt null Sterne verdient und ich weiß, wie subjektiv so etwas ist. Aber wenn man schon öffentlich als anonymer Sonstwer seine Meinung zur Verfügung stellen soll, dann muss man auch ehrlich sein. Mir hat es gar nicht gefallen. Schade.

Die zwei Sterne gibt es aus Respekt vor der Leistung.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Bildband, enttäuschender Text, 28. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Bangkok Noir (Gebundene Ausgabe)
Ich muss mich den Kritiken meiner Vorgänger anschießen.

Die Fotos sind wirklich toll und fangen die Stimmungen von Bangkok in der Nacht sehr schön ein. Allein dafür lohnt es sich, das Buch zu kaufen. die Bilder machen auch die 4 Sterne aus.

Aber der Text. Ich kann mir nicht helfen. Ich habe den Eindruck, dass Herr Willemsen das Thema Prostitution mit seinem guten Namen veredeln wollte, das Buch so zum Kulturgut erhebt und damit Käuferschichten anspricht, die zwar gern mal über Prostitution in Bangkok lesen würden, aber bitte keine schmierigen Billigproduktionen. Über die schlechte Recherche, die vielen Schreibfehler und das Fehlen jeder Gliederung ist schon genug lamentiert worden, und das zu Recht. Das Ganze liest sich zum teil sehr schwülstig. Die passenden Fotos zum Text erkennt man dann plötzlich mehrere Seiten weiter. Da aber wie gesagt eine Gliederung fehlt, gelingt die Zuordnung von Fotos und Text nicht immer. Schade drum.
Fazit: Wer einen wirklich schönen Bildband kaufen möchte, für den ist das Buch unbedingt empfehlenswert. Wer das Buch gekauft hat, weil er die gewohnt guten und intelektuellen Texte von Roger Willemsen erwartet, wird enttäuscht sein.
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104 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unsäglich, 20. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bangkok Noir (Gebundene Ausgabe)
Was hat einen Intellektuellen wie Willemsen hier geritten? Nicht nur zahllose Schreibfehler zeugen von der Oberflächlichkeit des Ganzen: Krung Threp statt Khrung Thep, der thailändische Name Bangkoks, Soy statt Soi, Nana Palace statt Nana Plaza. Die Verwechslung "echter Thai Massage" mit einem Soapy Parlor, verbrämt mit einer Geschichte über die schwangere Masseurin, die angeblich einschläft. Eine Episode über einen deutschen Sextouristen und sein Entsetzen über das Hakenkreuz-Tattoo am Handgelenk seines Mädels, aber kein Wort darüber, daß das - im Vergleich zum Nazisymbol spiegelverkehrte - Hakenkreuz eine lange Tradition in Asien von Japan bis Indien und mit brauner Ideologie nichts zu tun hat.

Manchmal gelingen kurze poetische Momente: die junge Muay-Thai-Kämpferin, die noch hart weitertrainiert, als der Trainer längst abgebrochen hat. Die Zärtlichkeit zweier Prostituierten angesichts eines Elefanten. Der Jahrmarkt am Rande der Stadt.

Aber im großen und ganzen bedient Willemsen hier nur alle Klischees des Westens, an jeder Ecke sieht er Prostituierte und Katoeys, und zeichnet damit das westliche Zerrbild Bangkoks anstatt mit genau diesen Vorurteilen endlich einmal aufzuräumen. Warum? Sex sells? Die einzelnen Episoden bleiben an der Oberfläche, Kulturelles bleibt außen vor, und auch in drei Monaten scheint Willemsen nicht viel Thai gelernt zu haben. Selbst das so spezifische Englisch der Thais kommt nur an einigen Ecken kurz durch.

Gut sind die Fotos, großes Lob an Ralf Tooten, der ist ein Profi. Für meinen Geschmack etwas zuviel Verliebtheit in Braun- und Grüntöne und Bewegungsunschärfen, aber das ist Geschmackssache. Willemsens Text dagegen ist einfach nur geschmacklos.
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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überarbeitung erwünscht, 25. September 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bangkok Noir (Gebundene Ausgabe)
Zunächst habe ich geblättert und wunderte mich, dass die Fotos so wenig kompatibel mit meinem inneren Bangkok-Bild waren. Aber natürlich, ich bin nicht so sehr nachtaktiv und die Atmosphäre der Stadt bei Tag ist mir sehr viel vertrauter. Die Fotostrecke hat ihren Reiz und wird dem Titel Bangkok Noir gerecht.

Der Textbeitrag hingegen ist mitunter eine Strapaze. Wie kann man dem Leser einen Fließtext über 350 Seiten - ohne jegliche Gliederung - zumuten? Wie wäre es mit einigen Überschriften? War wohl zu mühevoll, soll der Leser sich doch anstrengen. Ich meine, das kann man besser machen. Das Buch ist ja recht preisgünstig; hat man am Lektor gespart?
Besonders ermüdend finde ich, wenn der Text immer wieder ins Lyrische abgleitet. Das klingt extrem bemüht. Hier ein Beispiel: "Es brennt. Der Himmel kommt herunter. Seine Tiefe ist jetzt schwärzer. Seine Höhe nicht mehr hoch. Es lastet als ein wolkiges Massiv, nicht transparent, sondern dick und undurchdringlich ..." Herr Gott, wer will so was lesen? Ich nicht. Dann lieber um 150 Seiten kürzen.

Eine gute Idee, aber schlecht umgesetzt. 3 Sterne wegen der ansprechenden Fotos.
Von Willemsen hatte ich mehr erwartet und ich glaube nach wie vor, der kann mehr.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kalender wäre besser gewesen., 7. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Bangkok Noir (Gebundene Ausgabe)
Zum Text haben Bangkok-Kenner schon was geschrieben, das mit dem Hakenkreuz ist selbst mir aufgefallen und ein NoGo. Ich war nie in Thailand und hatte mir von dem Band Einblicke erhofft- Pech gehabt. Verschwurbelte Pseudo-Sprachakrobatik und oberflächliche Klischees, zudem leidet man sehr schnell an akuter Adjektivvergiftung. Als Dort-Nicht-Auskenner sind 90% der Fotos für mich unterbelichtete, unscharfe Farbklekse ohne Aussage, die so in jeder Großstadt dieser Erde entstanden sein könnten. Wenn man die entsprechenden Stories wenigstens noch den Fotos zuordnen könnte. So aber ist selbst Onkel Ottos Thailand-Diavortrag spannender. Hätte man aus dem Dutzend hervorragender Aufnahmen einen Kalender mit jeweils kurzen Bildstories gemacht - da gäb's nen Daumen nach oben. Aber so: auch ich bin über einen ziemlich begeisternden Radio-Auftritt von Herrn Willemsen auf das Buch aufmerksam geworden. Leider erzählt er zwar für fünf Sterne, für sein Buch aber gibt's gar keinen. Die beiden Sterne gibt's für Herrn Tooten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen sehr theatralisch, 28. Oktober 2012
Wir waren schon öfters in Bangkok und wir waren auch bei Nacht unterwegs, aber ich habe mich gefragt in welcher Stadt Herr willemsen unterwegs war? So ein schwülstiges Geschreibsel ist beinah nicht zu ertragen.
Die Stadt die wir kennen gelernt haben ist laut, bunt, stinkt und hat ein knallhartes Nachtleben in dem die Frauen und Mädchen ausgebeutet und misshandelt werden und in dem die Männer um jeden baht feilschen.
Das Buch ist einfach nicht schön zu lesen und ich kann es nicht empfehlen. Wahrscheinlich muss man so studiert und intelligent sein wie Herr Willemsen um das schön zu finden.
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Man sollte Rezensionen lesen, bevor man ein Buch kauft!, 28. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Bangkok Noir (Gebundene Ausgabe)
Ja, ich weiß, ich bin selbst schuld daran, dass ich dieses Buch noch in Folie verschweisst im Buchhandel gekauft habe. Es hat mich halt angesprochen; der Titel, der Deckeltext und das Anfassgefühl dieses Wälzers. Das nächste Erlebnis war das Blättern im Buch. Die Bilder sind faszinieren und für einen echten Bangkokliebhaber Auslöser eines kaum zu bewältigenden Fernwehgefühls. Solche Fotos haben noch nicht viele Fotografen veröffentlicht und sie zeugen von einem wirklichen Kennen der Stadt und ihrer besonderen Reize. Bis hierher ein fünf-Sterne-Buch.
Doch dann kam der Text dran und meine Erwartungen waren sehr hoch. Bangkok ist eine sehr vielseitige und lebendige Stadt, in der man auch so manches Abenteuer erleben kann, welches in der Form nicht geplant war. So muss es auch dem Autor gegangen sein und der Abstand zwischen Erleben und Schreiben war wohl doch nicht allzu gross. Er erschlägt mit einem, wohl lyrisch gemeinten, Wortgewaber den ahnungslosen Leser, der sich nicht vorher durch Rezensionen über das Werk informiert hat. Dient das Buch Herrn Willemsen zur Problembewältigung? Den Verheissungen der Fotos kann der Text auf jeden Fall nicht nachkommen. Schade um die verpasste Möglichkeit!
Wenn es das Buch ohne den Text zu kaufen gäbe, dann wäre es ein echter Hit!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Fotos, grauenhafter Text, 19. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Bangkok Noir (Gebundene Ausgabe)
Ein ausgezeichneter Fotoband mit bestechenden aber auch sensiblen Bildern. Der Text von Willemsen ist unterste Schublade von bildungsbürgerlichem Sprachnarzissmus: "..mit Gloss gefirnisste Lippen beissen auf Papiertaschentücher" und noch peinlicherer Schwulst. Bisweilen der Versuch Noteboom zu kopieren, der schreibt aber in einer ganz anderen Liga. Man kann sich aber auch nur die Bilder anschauen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sinnlose Lyrik hinter wundervollen Fotografien, 23. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bangkok Noir (Gebundene Ausgabe)
Ich möchte hier nur kurz auf die wohl wichtigsten Punkte eingehen, die diesen Bildband klassifizieren.

Die Fotografien sind atemberaubend und vermitteln ein ganz eigenes Bangkok, welches nichts mit der Stadt des Tages gemeinsam zu haben scheint. Mehr als ein gemütliches Durchblättern und Beseitelegen bieten einem aber auch diese nicht.

Die Textbegleitung zu den einzelnen Bildern jedoch, ist weder nach den Bildern geordnet, noch ist sie in Kapitel oder sinnvolle Strukturen gegliedert. Der Leser findet einen, über hunderte Seiten gestreckten Fließtext, ohne wirklichen Sinn.
Dieser "Reisebericht" behandelt abwechselnd die bekannten Themen rund um Thailand; Religion, Essen, Frauen, Tragödien, Armut, Politik, ... und das war's dann auch. Die mit aller Gewalt eingebettete Lyrik - lassen wir es als gescheiterten Versuch gelten - trägt ihr schlimmstes zur ohnehin schon schlechten Qualität des Textes bei.

Besonders gestört hat mich die Unwissenheit des Authors, findet man doch unzählige Fehler in den Thai-Namen oder ergeben einzelne Anekdoten keinerlei Sinn. So zB. die Debatte eines Farangs und seiner abendlichen Eroberung über ihr "Hakenkreuz"-Tattoo. Ein Hakenkreuz? In Thailand? Wohl eher ein Swastika, aber da differenziert der ach so zivilisierte Westler scheinbar nicht.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen schade, 6. Dezember 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bangkok Noir (Gebundene Ausgabe)
sehr gute fotos. leider total oberflächlich recherchiert. ich war nach dem tv auftritt von r. willemsen richtig HEISS auf das buch, da ich selbst schon für 2 jahre in bkk gelebt habe. viele rechtschreibfehler von strassennamen etc. das wäre noch entschuldbar, weil übersetzungen thai-deutsch schwierig sind. hauptkriterium war für mich, dass ich das buch nach ein paar seiten weggelegt und nicht zu ende gelesen habe. wie gesagt:
SCHADE!
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Bangkok Noir
Bangkok Noir von Roger Willemsen (Taschenbuch - 9. Oktober 2012)
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