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47 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gespräche mit Wissenschaftlern, 2. März 2010
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wir alle sind Sternenstaub: Gespräche mit Wissenschaftlern über die Rätsel unserer Existenz (Taschenbuch)
Zuerst war ich skeptisch und doch angetan ob des Themas WIR SIND ALLE STERNENSTAUB von Stefan Klein. Doch was die weltweit führenden Wissenschaftler aus unterschiedlichsten Disziplinen hier sagen und schreiben ist verständlich, faszinierend und gibt einen tiefen Einblick in ihr Denken und handeln - so interessant waren wissenschaftliche Themen für Laien noch nie auseinandergesetzt worden, denn sie streifen allesamt die Ethik, die Moral und unsere unstillbare Neugier was sich hinter all den Fragen befindet, welche das Leben und das Universum betreffen.

Ich war verblüfft über so manche Frage und die darauf folgende Antwort der Wissenschaftler. Der Autor Stefan Klein hat in den Gesprächen mit den größten Wissenschaftlern der Welt, Facetten ihres Denkens und Handelns freigelegt, hier erstmals ungekürzt veröffentlicht, das dieses Taschenbuch WIR SIND ALLE STERNESTAUB sehr lesenswert macht.

Der Chemiker Roald Hoffman über die Schönheit

Der Kosmologe Martin Rees über den Anfang und das Ende der Welt

Die Neurobiologin Hannah Monyer über das Gedächtnis

Der Verhaltensforscher Raghavendra Gadagkar über Altruismus

Der Ökonom Ernst Fehr über die Moral

Der Biochemiker Craig Venter über das menschliche Erbgut

Der Neurowissenschaftler Vittorio Gallese über Emphatie

Der Neurophamakologe Walter Zieglgänsberger über Schmerz

Die Anthropologin Sarah Hrdy über Mutterschaft

Der Hirnforscher V. S. Ramachandran über das Bewusstsein

Der Physiologe und Geograph Jared Diamond über Zufall und Notwendigkeit in der Geschichte

Der Physiker Steven Weinsberg über Wissenschaft und Religion

Alle Interviews bis auf das mit Leonardo da Vinci, welche ich als nicht ganz in die Reihe passend erachtete, haben wir interessante Einblicke in die Gedankenwelt der jeweilig vorgestellten Wissenschaftler verschafft.

Empfehlenswert!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Kunst wissenschaftlicher Interviews, 15. November 2010
Von 
Dr. Michael Blume (Filderstadt, Baden-Württemberg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wir alle sind Sternenstaub: Gespräche mit Wissenschaftlern über die Rätsel unserer Existenz (Taschenbuch)
In einer Buchhandlung stöbernd fiel mir dieses Buch in die Hände und ich stutzte. Interviews in Buchform? Wozu das denn in Zeiten, in denen das Internet tonnenweise Texte und Äußerungen kostenfrei verfügbar macht? Und dann auch noch durch Stefan Klein, den ich als eigenständigen Wissenschaftsautoren bereits schätzen gelernt hatte. Hatte er es denn nötig, sich zu einem passiven Stichwortgeber zu machen? Ich blätterte, und da der Preis nicht überzogen war, ließ ich es auf einen Kauf ankommen.

Und wurde mehr als belohnt. Denn Stefan Klein ist es gelungen, zu zeigen, dass gute Interviews eine Kunstform sind. Jede Wissenschaftlerin und jeden Wissenschaftler stellt er mit einer gelungenen Einleitung vor. Die Fragen thematisieren klug die Hauptforschungsgebiete der Befragten, erkunden aber auch feinfühlig und mit dem gebotenen Respekt vor der Privatsphäre deren je persönlichen Motiven und Ansichten. Man merkt - und die Interviewten merken erkennbar auch-, dass der Interviewer die Arbeiten der Befragten gelesen und durchdacht hat. So findet sich der Leser plötzlich als Zuhörer überaus anregender, entspannter Gespräche, die sprachlich verständlich gestaltet sind, fachlich etwas zu bieten haben, interdisziplinäre Ausblicke ermöglichen und ausnahmslos den Horizont weiten. Nein, diese Interviews eignen sich kaum für das Lesen am Bildschirm oder unförmige Ausdrucke - sie wirken am Besten im handlichen Buchformat, in einer entspannten Atmosphäre und mit einem warmen Getränk dazu.

Stefan Klein gelingt es nicht nur, Fachinformation zu vermitteln. In diesem liebevoll gestalteten Buch erfahren wir, dass Neugier, Wissenschaft und die Suche nach Erkenntnis Lebenshaltungen darstellen. Gerade auch für Jugendliche, junge Erwachsene und Junggebliebene kann das Buch m.E. ein ideales Geschenk sein, das über den Tag hinaus anregt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anregende Wissenschaftslektüre vom Feinsten, 4. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Wir alle sind Sternenstaub: Gespräche mit Wissenschaftlern über die Rätsel unserer Existenz (Taschenbuch)
Stefan Klein gelingt in diesem Buch ein wahres Kunststück, nämlich eine Reihe von hoch-aktuellen wissenschaftlichen Themen mit führenden Forschern auf den jeweiligen Gebieten im Interview so anzureißen, dass man erst einmal unabhängig vom jeweiligen, einzelnen Thema nicht aufhören kann, das Interview zu lesen und zweitens versucht ist, sofort zu recherchieren, was die einzelnen Forscher noch veröffentlicht haben.
Mir ging es so beim Interview mit dem Astronomer Royal, dem Hofastronom der britischen Königin. Zunächst war mir gar nicht bewusst, dass es eine solche Stelle am britischen Hof heute noch gibt, aber dann erfährt man eine ganze Menge Wissenswertes u.a. weist der jetzige Amtsinhaber Martin Rees eher beiläufig darauf hin, dass wir alle aus Sternenstaub entstanden sind. Das ist natürlich wahr und einleuchtend, da alle schweren Elemente im Universum und damit auch auf der Erde letztendlich bei der Explosion von Sternen am Ende ihrer jeweiligen Lebenszeit entstanden sind und dass wir selbst aus eben diesen schwereren Elementen ( schwerer als Wasserstoff und Helium) aufgebaut sind, man denke allein an die Elemente Kohlenstoff, Sauerstoff oder Calcium und Phosphor im Hydroxylapatit unserer Knochen oder dem Eisen im Hämoglobin. Das ist schon ein interessanter Gedanke.
Auch die anderen Interviews sind nicht minder interessant: wie leben Wespen in ihren Staatengemeinschaften zusammen und welche Analogien gibt es zum Zusammenleben der Menschen? Welche Themen treiben die Wissenschaftler in der Neurologie? Geradezu genial ist das Interview hier, das Klein mit dem Neurophysiologen V. S. Ramachandran über Bewusstsein, Tod und Reinkarnation und Glück führt. Hier wird die Brücke zu uraltem Wissen in den indischen Veden geschlagen und was wir eventuell aus dieser alten Wissensquellen lernen können.
Weitere interessante Gesprächsteilnehmer sind Jared Diamond, Graig Venter oder Steven Weinberg, um nur einige zu nennen. Klein führt 13 Interviews, wobei einer der Interviewten der Künstler Leonardo aus Vinci ist. Hier stellt Klein die Antworten selbst aus den Schriften dieses Gelehrten zusammen. Neben Chemie und Astronomie sind Neurowissenschaften, Ökonomie, Anthropologie, Verhaltensforschung und Physik als Arbeitsgebiete der Forscher vertreten.
Der klare Aufbau überzeugt. Klein führt jedes Interview und beschreibt in einer wenige Sätze langen Einführung einen kurzen Einstieg in die Materie und den wissenschaftlichen Background. Durch kompetente Interviewführung, in der er ohne Frage selbst als interessanter Gesprächspartner gesehen wird (außer vielleicht bei Graig Venter, der erst am Ende des Gespräches eine Sonnenbrille abnimmt), gelingt Klein ein sehr guter Überblick über eine Reihe von Forschungsthemen und -ergebnissen und letztendlich ein anregendes Buch.
Sehr zu empfehlen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierend, 9. März 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wir alle sind Sternenstaub: Gespräche mit Wissenschaftlern über die Rätsel unserer Existenz (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen und über dem Lesen die Welt um mich herum vergessen! So spannend und unterhaltsam wurden wissenschaftliche, medizinische, ethische Themen selten präsentiert! Faszinierend, wie die klügsten Köpfe unserer Zeit über Liebe, Schönheit, Gerechtigkeitssinn etc. philosophieren. Dabei ist ihnen Stefan Klein mit seinen klugen Fragen und persönlichen Einwürfen ein adäquater Gesprächspartner. Eine absolut empfehlenswerte Lektüre!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartig!, 9. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Wir alle sind Sternenstaub: Gespräche mit Wissenschaftlern über die Rätsel unserer Existenz (Taschenbuch)
Ich habe "Wir alle sind Sternenstaub" in weniger als zwei Tagen durchgelesen und war ganz überrascht, als kein Kapitel mehr übrig war. Ein großer Vorteil: man muss nicht chronologisch lesen (darf aber natürlich), sondern kann nach Lust und Laune zwischen Genen und Elemenarteilchen, Bienen und Hirnforschung hin und her springen. Natürlich ist das nur die halbe Wahrheit - eigentlich weniger - denn die besuchten Forscherinnen und Forscher (meist letztere, wie der Autor in seiner Einleitung freimütig zugibt) sprechen über sehr viel mehr als nur ihr Fachgebiet. Wie sie überhaupt gerade dazu kamen, ist eine der häufigsten und persönlichsten Themen; Ethik eines der zentralen Probleme in Hirnforschung und Genomik. Das Interview mit dem bekannten Gen-forscher Craig Venter, seines Zeichens Leiter des Human Genom Projects, gehört sicherlich zu den aufwühlenderen (der Mann ist genauso, wie man ihn sich vorstellt... nicht böse gemeint). Eine in früher Jugend nach Deutschland emigrierte Hirnforscherin spricht über Erinnerung und leitet dabei ganz emotional zu ihrer alten Heimat über; der Physiker und Nobelpreisträger Steven Weinberg gibt nicht nur gute Ratschläge für jederman, sondern lässt auch erstaunliche Bescheidenheit erkennen - hatte der Autor doch (selbst studierter Physiker) laut eigenem Bekunden vor ihm die meiste Angst. Aber Weinberg blickt halt auf ein langes Leben zurück. Aber bevor ich mich hier gänzlich verliere: KEIN anderes Buch lässt wohl so gut erkennen wie dieses, dass Wissenschaftler eben letztlich auch nur Menschen sind, mit Höhen und Tiefen, Ecken und Kanten - und wirkt damit einem weit verbreiteten Klischee entgegen. Die Gespräche sind auf facettenreichste weise aufschlussreich, besonders wenn der Autor seine eigene lebenserfahrung mit einfließen lässt, anstatt den kühlen und objektiven Journalisten zu imitieren - das kommt, angenehmerweise, eigentlich nie vor. Natürlich ist dieses Buch nicht geeignet, um sich besondere Sachkenntnis über die einzelnen Disziplinen anzueignen, aber dafür gibt es ja tonnenweise Material im Buchhandel. Dieses hier ist einzigartig, denn es zeigt die Menschen hinter diesen Kenntnissen.
Anzumerken wäre der vollständigkeit halber vielleicht noch, dass die Auswahl dabei - der Autor erwähnt dies im Vorwort - relativ subjektiv erfolgt ist, so subjektiv wie die Gespräche selbst es sind. Besucht wurden die Menschen, die Stefan Klein für interessant befand. Aber welche Maßstäbe sollte man auch sonst anlegen? Prestige? Einen repräsentativen Schnitt an Fachgebieten. In der Wissenschaft, bzw. für ein solches Buch, sind das kaum sinnvolle Kriterien. Auch das - ich erwähnte dies oben - ungleiche Mann-zu-Frau-Verhältnis erwähnt Klein in seiner Einleitung; ebenso die Tatsache, dass fast alle Interviewpartner weißer Hautfarbe sind. Er deutet dies, trotz seines subjektiven Blickwinkels bezüglich der Wahl der Interviewpartner, als bedauerlichen Hinweis auf den Charakter der Demographie der derzeitigen Forschungslandschaft. Leider könnte er sogar Recht haben; zwei Interviews wurden mit (weißen) Wissenschaftlerinnen geführt, zwei andere mit dunkelhäutigen Wissenschaftlern. Auch auf andere aufschlussreiche Differenzen eher, nun ja, psychischer Natur geht der Autor in seiner interessanten Einleitung ein, aber - lesen Sie selbst! Als Fazit bleibt: Wer schon immer einmal hinter die Fassade der oft so kühlen und unpersönlichen Forschungslandschaft blicken wollte, kommt an diesem Buch gar nicht vorbei!
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4.0 von 5 Sternen Wir sind alle Sternenstaub, 9. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da sind wirklich interessante Berichte. Es war sehr informativ und hat mir sehr gut gefallen. Bitte mehr von Stefan Klein.
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