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Eine Debatte über eine zukunftsfähige Wirtschaft hat ein wenig den Anschein des Schlagabtauschs ohne Nachwirkung auf alle Beteiligten und doch ist es mit dem vorliegenden Buch ZUKUNFTSFÄHIGES DEUTSCHLAND IN EINER GLOBALISIERTEN WELT etwas anders, denn das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie hat da ganz kluge Denkansätze zusammen gebracht und führt statt in eine Debatte vielmehr in eine Diskussion um die Zukunft unseres Landes.

Wird die Umwelt und die Natur immer noch vorschnell geopfert, wenn es darum geht Wirtschaftswachstum zu generieren?

Verpulvert man nicht doch vorschnell Kapitalmittel um ein kurzfristiges ökonomisches Wachstum auszulösen?

Wie steht es um unsere Offenheit in Bezug auf Umweltschutz, wenn wir aufgefordert werden sollten, selbst den Gürtel enger zu schnallen und den Verbrauch zu drosseln?

Wo macht der Einsatz von Energiesparlampen Sinn und reicht oftmals nicht auch das Mondlicht bei Vollmond (sic!) zur Beleuchtung aus?

Das vorliegendes Buch vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie zeigt viele Denkansätze dazu auf, kluge und ungewöhnliche, ernste und offene, jedoch immer mit dem Hinweis auf eine Situation in der wir uns vor dem Kurswechsel nicht mehr verschließen können.

Alles soll immer weniger kosten, dennoch soll Gerechtigkeit herrschen, denn niemand will als Sklaventreiber und Ausbeuter dar stehen, oder etwa doch?!

In der Tat hinken nicht nur wir, dem Kurswechsel hinterher, vielmehr verhindern wir ihn sogar wo wir nur können - zumeist aus Eigennutz und Raffgier - wenn die Meere leer sind, dann findet sich sicherlich noch eine andere Quelle für Protein?!

Das Buch regt zum Nachdenken an, es fordert gerade zu auf sich mit den verschiedensten Themen im Bereich Energie, dem Klima und der Umwelt zu beschäftigen.

Falls es noch nicht bemerkt wurde, die Zukunft ist bereits angebrochen und sie gehört unseren Kindern, wir hatten sie nur leihweise!

Sehr empfehlenswert!
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am 15. Oktober 2008
Der 23. September dieses Jahres war der "Tag der ökologischen Überschuldung" wie ihn Experten nennen. Seitdem kann die Atmosphäre die Treibhausgase nicht mehr aufnehmen. Die Ressourcen, die für 2008 zur Verfügung standen, sind verbraucht. Und das drei Monate vor Jahres Ende. Die Menschheit lebt auf Pump auf ihrer Erde. Jedes Jahr kommt dieser Tag ein bisschen früher, wie das Global Footprint Network errechnet hat. Mittlerweile "verbrauchen" die Menschen 1,4 Erden pro Jahr, obwohl sie nur eine haben. Auf Dauer fordert das ein großes Opfer, denn die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen werden damit zerstört.

Der Börsentsunami, der derzeit weltweit die Banken- und Finanzwelt erschüttert, führt die Ursachen dieses rasant steigenden Naturverbrauchs vor Augen: Das Wachstumsparadigma des Marktes und seine Macht über Politik und Staat hinterlassen Spuren, die die Zukunftsfähigkeit des Planeten gefährden. So ist der Markt zwar in der Lage, effizient zu arbeiten. Doch für eine gerechte Verteilung der Güter kann er nicht sorgen. Sie naturverträglich, also konsistent, zu produzieren, liegt ebenso wenig in seiner Macht wie insgesamt zu einem suffizienteren Lebensstil beizutragen. Es ist die Aufgabe der Politik, für die Ziele der Ökologie und der Gerechtigkeit einzustehen. Aber auch Unternehmen und Zivilgesellschaft können Verantwortung tragen, um die gleichen Lebenschancen für die zukünftigen Generationen zu sichern.

Genau dies ist Gegenstand des neuen Buches von BUND, EED und Brot für die Welt: "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt". Doch ein Buch, das zeigt, dass sich Deutschland in den vergangenen zwölf Jahren nicht Richtung Zukunftsfähigkeit bewegt hat, ist ernüchternd. Die Autoren vom Wuppertal Institut ziehen in dieser neuen Studie Bilanz. Ihr Maßstab sind die Ziele, die in der Vorgängerstudie Zukunftsfähiges Deutschland - Ein Beitrag zu einer global nachhaltigen Entwicklung" im Jahr 1996 für Deutschland aufgestellt wurden. Im Zweifel fallen laut Studie politische Entscheidungen immer noch zugunsten wirtschaftlicher Interessen aus statt Rücksicht auf die ökologische Tragfähigkeit unseres Planeten zu nehmen. Damit wächst der Druck auf die Handelnden.

Aber dieses Buch ist auch motivierend, denn es stellt Menschen und Projekte vor, die mit gutem Beispiel vorangehen. Es sind Alternativen, die es wert sind, ins Großformat übertragen zu werden. Die Autoren des Buches zeigen damit einen Ausweg aus dem Klimacrash: Sie betonen die Absolutheit ökologischer Grenzen und der Menschenrechte und entwickeln Visionen für ein Deutschland im Jahre 2022, in dem die Menschen ihren Energiebedarf auf der Basis von solarer Energie decken, die Stärken ihrer Regionen erleben, fair gehandelte und ökologische Produkte aus dem Umland kaufen, sie verzichten auf das ein oder andere Schnitzel und leben frei und glücklich ohne Kohlestaub, Automuff und Werbeflut.

Mit der neuen Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" ist eine beeindruckende Zusammenstellung von aktuellen wissenschaftlichen Fakten und wertvollem Handlungswissen gelungen. Sie spricht alle an, die sich um den Erhalt der menschlichen Lebensgrundlagen sorgen und die Verantwortung für die Zukunft tragen wollen. Auch auf 600 Seiten ist die Studie gut lesbar und klar strukturiert. Pointierte Botschaften prägen sich ein, wie damals in der ersten Studie: "Gut leben, statt viel haben" ist zum Inbegriff der Nachhaltigkeitsdiskussion geworden. Der Kandidat der neuen Studie heißt: "Zukunft fair teilen".
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am 25. Dezember 2008
dieses buch ragt wirklich hervor. es ist ja schon viel gesagt worden, deshalb fasse ich mich ganz kurz. fangen sie lieber an zu lesen! ja, in diesem buch. sie werden es nicht bereuen. wenn sie sich auch nur hin und wieder gedanken machen, wie deutschland vielleicht in 20 jahren aussehen könnte, wird sie dieses buch faszinieren. und lassen sie sich von der seitenzahl nicht abschrecken, man kann das buch auch abschnittsweise oder quer lesen, es ist ganz hervorragend strukturiert.
wie stellen sie sich eigentlich unsere zukunft vor?
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am 7. April 2011
Vorabbemerkung: Folgender Text war ursprünglich ein Kommentar zur Rezension von Herrn Dahl.

Kapitel 4 des Buches heißt "Wachstum oder Wohlstand". Unterkapitel heißen etwa "Hält denn Wachstum was es verspricht?", "Wohlbefinden in Stagnation" oder "Entwicklung statt Wachstum"! Außerdem fordern die Autoren Suffizienz, also Genügsamkeit statt des Immer-Mehr-Haben-Wollens. Ferner fordern sie in der Einleitung eine "neue Software", ein neues Betriebssystem für unsere Gesellschaft, statt immer neuer "Hardware" und technisch-materieller Lösungen.
Es ist eine Weile her, seit ich das Buch zu ca. 70 % - dafür umso aufmerksamer und zum Teil begeistert - gelesen habe. Als ich obige Rezension las, fragte ich mich, wie diese entscheidenden und entschieden kapitalismuskritischen Elemente von Herrn Dahl übersehen bzw. überlesen werden konnten. Freilich ist es kein "Dagegen-Buch", sondern vielmehr ein visionäres, teilweis fast utopisch anmutendes Buch. Das zeigen bspw. die mit "Zeitfenster 2022" überschriebenen Abschnitte. Meist sind das fiktive Zeitungsartikel aus der Zukunft, in denen bspw. zu lesen ist, dass im Jahr 2022 90% aller Fahrzeuge in Dtld. weniger als 40 PS haben (70% gar weniger als 30PS!) - freilich nur ein Bsp. für eine radikale Abkehr vom höher, schneller, weiter und Mehr-Haben-Wollen des Kapitalismus. "Zukunftsfähiges Deutschland" enthält viele solcher Visionen, wobei oft die zu erwartenden Widerstände und zugleich Möglichkeiten für deren Überwindung aufgezeigt werden.
Als Zugeständnis an Herrn Dahls Kritik lässt sich anmerken, dass die Autoren nur am Rande und indirekt die Eigentums- bzw. Soziale Frage stellen. Freilich ist anderes Denken (Bewusstsein) und Handeln nur aufgrund veränderter materieller Grundlage (Sein) möglich. Das kommt im Buch zu kurz.
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am 18. Oktober 2008
Vorgestern habe ich das Buch in die Hand bekommen und gleich fasziniert durchgeblättert und gelesen. Eigentlich bin ich kein Fan von dicken Schwarten, aber dieser Report ist so spannend, daß er Pflichtlektüre für jeden halbwegs intelligenten deutschen Bürger sein sollte. Klare Worte wo wir stehen, und was in den nächsten 10-15 Jahren passieren muß, damit wir den Karren nicht endgültig vor die Wand fahren. Aber es ist nicht nur der erhobene Zeigefinger, sondern auch positive Beispiele was in der Zivilgesellschaft schon alles am Laufen ist. Jede/r ist gefragt mitzugestalten und zu handeln für eine bessere, ökologischere und solidarischere Welt
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am 14. Februar 2009
Wem Umweltschutz und Klimakatastrophe nicht egal sind,findet in diesem umfangreichen Werk endlich eine ausführliche Erläuterung von ökologischen,ökonomischen und politischen Zusammenhängen. Sehr aufschlussreich, und man kann endlich kenntnisreich mitdiskutieren.
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am 1. Dezember 2010
Die Verfasser bringen viele gute Argumente zur Ökologie, zu Gerechtigkeits- und Dritte-Welt-Fragen, wagen es aber nicht, sich gegen die bestehende Wirtschaftsmacht und ihre Wachstums-Ideologie zu stellen. Sie wissen nicht, was sie wollen und sollen, die geistige Konfusion, welche unsere Öffentlichkeit in puncto Klimaerwärmung und Umweltkatastrophe ohnehin schon lähmt, wird dadurch noch größer. Sie haben kein Ziel vor Augen, obwohl die Umweltsituation dieses doch mit aller Eindringlichkeit fordert: Den Umbau unserer Verbrauchs-, Verschwendungs- und Vergeudungswirtschaft zu einer sehr viel bescheideneren Suffizienz-Wirtschaft.
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